Plangenehmigung

Das Plangenehmigungsverfahren bezweckt, dass die Vorschriften über Gesundheitsschutz und Unfallverhütung am Arbeitsplatz bereits in der Planungsphase erfüllt werden.

Inhaltsverzeichnis

Zum Thema

Das Plangenehmigungsverfahren findet bei industriellen Betrieben Anwendung. Als industrielle Betriebe im Sinne des Gesetzes gelten Betriebe, sofern

  • die Arbeitsweise durch technische Einrichtungen oder
  • die Arbeitsweise wesentlich durch automatisierte Verfahren bestimmt wird, oder
  • Leben oder Gesundheit der Arbeitnehmer besonderen Gefahren ausgesetzt sind.

Bei der Plangenehmigung wird überprüft, ob das geplante Bauvorhaben den Vorschriften des Arbeitsgesetzes, des Unfallversicherungsgesetzes und deren Verordnungen entspricht. Falls notwendig, enthält die Planbegutachtung Auflagen zur Beseitigung erkannter Mängel oder zur Verbesserung der Schutzmassnahmen.

Während der Projekt-Abnahme wird überprüft, ob Bau und Einrichtung des Betriebes den Vorschriften entsprechen. Es handelt sich somit um ein äusserst wirksames Mittel für präventiven Gesundheitsschutz und Unfallverhütung. Kostenintensive Anpassungen können vermieden werden.

Für ein Plangenehmigungsverfahren sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Formular Gewerbe und Industrie
  • Situationsplan / Katasterplan
  • Grundriss-, Fassaden-, Schnitt- und evtl. Detailpläne
  • Lärmgutachten (bei Lärmemissionen) soweit erforderlich, ergänzende Angaben und Unterlagen über spezielle Produktionsprozesse, Fabrikations-, Lager- und Transportanlagen, Layout Pläne

Kontakt

Amt für Wirtschaft und Arbeit – Arbeitsbedingungen, Arbeitsinspektorat

Adresse

Neumühlequai 10
8090 Zürich
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Telefon

+41 43 259 91 00


Montag bis Freitag
8 bis 12 Uhr und
13 bis 16 Uhr

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