Corona-Hilfen im Kulturbereich

Die Folgen der Corona-Pandemie treffen Kulturschaffende und Kulturunternehmen besonders hart. Betroffene können dank der folgenden Massnahmen finanzielle Unterstützung anfordern.

Inhaltsverzeichnis

Sicherung der kulturellen Vielfalt

Die Corona-Pandemie beeinflusst das kulturelle Leben nach wie vor massiv. Schutzmassnahmen sowie die Verschiebung und Absage von kulturellen Veranstaltungen und Projekten beeinträchtigen eine Vielzahl von Kulturinstitutionen und -schaffenden.

Um die weiterhin massiven Auswirkungen des Coronavirus im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Vielfalt zu erhalten, haben Bund und Kantone die Rahmenbedingungen für die Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen im Kultursektor definiert. Grundlage dafür ist Art. 8 des Covid-19-Gesetzes des Bundes. 

Finanzhilfen: 26. September 2020 bis 31. Dezember 2021

Am 14. Oktober 2020 hat der Bundesrat die Covid-19-Kulturverordnung verabschiedet. Damit hat er sichergestellt, dass die Finanzhilfen für den Kultursektor bis zum 31. Dezember 2021 weitergeführt werden.
Die wichtigsten Massnahmen in Kürze:

Kulturunternehmen

Welche Finanzhilfen gibt es?

  • Die Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen (für abgesagte oder verschobene Veranstaltungen, für  den eingeschränkten Betrieb sowie für Betriebsschliessungen) werden weitergeführt. Ausfallentschädigungen sind nicht-rückzahlbare Finanzhilfen zur Deckung des coronabedingten Ertragsausfalls.
  • Neu wurde die Möglichkeit geschaffen, Kulturunternehmen mit nicht-rückzahlbaren Beiträgen an Transformationsprojekte zu unterstützen. Mit dieser neuen Finanzhilfe können Projekte unterstützt werden, welche die Anpassung von Kulturunternehmen an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse bezwecken, z.B. durch eine strukturelle Neuausrichtung oder durch Publikumsgewinnung.

Wer kann Gesuche einreichen?

Anspruchsberechtigt für Ausfallentschädigungen oder Beiträge an Transformationsprojekte sind Kulturunternehmen aus den Bereichen darstellende Künste, Design, Film, visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen (Kulturbereich).

Wann und wo können Gesuche eingereicht werden?

  • Gesuche für Ausfallentschädigungen und Transformationsprojekte können bei der Fachstelle Kultur eingereicht werden.
  • Sobald der Kantonsrat den Nachtragskredit für die COVID-Finanzhilfen genehmigt hat, voraussichtlich am 9. oder 16. Dezember, können über das elektronische Gesuchsprotal Gesuche entgegengenommen werden.  
  • Die Gesuche für Ausfallentschädigungen sind grundsätzlich rückwirkend einzureichen, d.h. der Schaden muss zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung bereits eingetreten sein.
    Die Gültigkeitsdauer des Gesetzes (26. September 2020 bis 31. Dezember 2021) wird in einzelne Schadensperioden von 3 bis 4 Monaten aufgeteilt. Nach Ablauf jeder Schadensperiode wird ein Gesuchseingabetermin definiert. Auf diesen Zeitpunkt hin müssen Kulturunternehmen ein Gesuch einreichen, wenn sie für die entsprechende Schadensperiode einen Ertragsaufall geltend machen wollen. 
    Konkret: Für den Schadenszeitraum vom 1. November bis zum 31. Dezember 2020 müssen Gesuche bis spätestens am 31. Januar 2021 eingereicht werden. (Für den Schadenszeitraum vom 26. September bis zum 31. Oktober 2020 können Gesuche nur eingereicht werden, wenn der Schaden am 20. September 2020 noch nicht feststand.)
    Alle weiteren Gesuchseingabetermine werden so bald als möglich an dieser Stelle publiziert. 

Wie viel Geld steht zur Verfügung?

Unter der Voraussetzung, dass der Kantonsrat im Rahmen der Budgetdebatte dem Nachtragskredit zustimmt, stehen im Kanton Zürich 54 Millionen Franken an Finanzhilfen für den Kultursektor bis Ende 2021 zur Verfügung. Finanziert werden die Finanzmittel je zur Hälfte von Bund und Kanton. 

Kulturschaffende

Anlaufstelle für Kulturschaffende ist neu einzig der Verein Suisseculture Sociale, die Kantone zahlen keine Ausfallentschädigungen an Kulturschaffende mehr aus. Kulturschaffende erhalten auf Gesuch hin weiterhin nicht-rückzahlbare Geldleistungen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten, sofern sie diese nicht selber bestreiten können. Zudem können selbständigerwerbende Kulturschaffende, die ihren Betrieb schliessen mussten oder deren Veranstaltungen verboten wurden, auch über den 16. September 2020 hinaus bei der kantonalen Ausgleichskasse Corona Erwerbsersatzentschädigung beziehen. Sie müssen dafür bei ihrer Ausgleichskasse aber einen neuen Antrag einreichen.

Das nachfolgende Merkblatt gibt einen Überblick über die verschiedenen Finanzhilfen für Kulturschaffende.

Kulturvereine im Laienbereich

Kulturvereine im Laienbereich wenden sich zur Entschädigung finanzieller Einbussen im Zusammenhang mit Veranstaltungen weiterhin an die zuständigen Dachverbände. 

Die ausführlichen Merkblätter sowie weitere Informationen zu den Gesuchseingaben werden ab Anfang Dezember an dieser Stelle publiziert.

Übersicht Unterstützungsmassnahmen für den Kultursektor
Übersicht Unterstützungsmassnahmen für den Kultursektor

Transformationsprojekte

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Kulturunternehmen können für die Kosten, die für Transformationsprojekte entstehen, Beiträge in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen. Unterstützt werden Projekte, welche die Anpassung von Kulturunternehmen an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse bezwecken und die strukturelle Neuausrichtung oder Publikumsgewinnung zum Gegenstand haben (Covid-19-Kulturverordnung Art. 1 Bst. b in Verbindung mit Art. 2 Bst. h).

Transformationsprojekte umfassen zwei Kategorien von Vorhaben:

  • Zum einen sind Vorhaben förderungsfähig, die eine strukturelle Neuausrichtung des Kulturunternehmens zum Gegenstand haben. Damit sind Vorhaben wie unter anderem organisatorische Verschlankungen, Kooperationen verschiedener Kulturunternehmen oder Zusammenschlüsse (Fusionen) gemeint.
  • Zum anderen können Projekte unterstützt werden, welche die Wiedergewinnung von Publika oder die Erschliessung neuer Publikumssegmente bezwecken.

Transformationsprojekte sind auf ein definiertes Ziel ausgerichtet und haben eine begrenzte Zeitdauer. Sie bezwecken in jedem Fall eine Anpassung an die durch die Covid-Epidemie veränderten Verhältnisse.
Konkrete Beispiele möglicher Ziele eines Transformationsprojektes finden Sie im Merkblatt.

Der*die Gesuchsteller*in

  • ist juristische Person des Privatrechts (Verein, Stiftung, Genossenschaft, Aktiengesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und ist weder eine staatliche Verwaltungseinheit (Bund, Kantone, Gemeinden) noch öffentlich-rechtliche Person. Wichtig: Einzelfirmen und Kollektivgesellschaften sind keine juristischen Personen des Privatrechts: Sie gelten deshalb nicht als Kulturunternehmen;
  • ist hauptsächlich, d.h. mit einem Anteil von mindestens 50 Prozent ihres Jahresumsatzes (Jahresrechnung 2019), im Kulturbereich tätig. Unternehmen mit bloss untergeordneten Kulturaktivitäten fallen nicht in den Geltungsbereich;
  • ist in den Bereichen darstellende Künste, Design, Film, visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen tätig (Kulturbereich). Eine ausführliche Übersicht zu den Kulturunternehmen, die antragsberechtigt sind, finden Sie im Merkblatt.

Insgesamt ausgeschlossen vom Anwendungsbereich des Covid-19-Gesetzes ist der Bildungsbereich in allen Disziplinen (Musik-, Tanz-, Theater-, Kunst-, Film(hoch)schulen etc.).

  • hat statutarischen Sitz im Kanton, in dem das Gesuch für einen Beitrag an ein Transformationsprojekt eingereicht wird;
  • plant oder realisiert ein Transformationsprojekt, welches das Kulturunternehmen bei der Anpassung an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse unterstützt. 

Auch anspruchsberechtigt ist ein Zusammenschluss verschiedener Kulturakteure, der als juristische Person des Privatrechts konstituiert ist und dessen Zweck gemäss Statuten in der Kooperation, in gemeinsamen Projekten oder der Durchführung einer Veranstaltung oder eines Festivals besteht. 

Die Finanzhilfen für Transformationsprojekte decken höchstens 60 Prozent der Kosten eines Projekts und betragen maximal 300'000 Franken pro Kulturunternehmen. Die Anzahl der Projekte pro Kulturunternehmen ist nicht begrenzt.

Gemeinsame Projekte mehrerer Unternehmen zusammen sind möglich, auch kantonsübergreifend. In diesem Fall bestimmen die Unternehmen, welches von ihnen den Lead hat und das Gesuch in dessen Sitzkanton einreicht. 

Die Beitragskriterien sind für alle Transformationsprojekte identisch. Sie werden in einer Gesamtsicht nach folgenden Kriterien beurteilt:

  • Klarheit, Plausibilität und fachliche Qualität des Konzepts: Ist das Projekt nachvollziehbar, auf das Unternehmen und die veränderten Verhältnisse zugeschnitten? Wird mit dem Projekt eine strukturelle Neuausrichtung oder die Gewinnung von Publikum angestrebt? Sind die inhaltlichen Ziele fundiert, ist das Vorgehen adäquat, eignen sich die Massnahmen zur Zielerreichung? Ist die Zusammensetzung des Projektteams sinnvoll, haben die Beteiligten die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen, sind sie zeitlich verfügbar? Sind die Kosten nachvollziehbar und für das Projekt gerechtfertigt? Ist der Finanzierungsplan realistisch?
  • Innovation: Wie weit ist mit dem Projekt eine Veränderung und/oder Erneuerung für das Unternehmen verbunden, in welchen Bereichen finden diese statt?
  • Zu erwartende Wirksamkeit des Vorhabens bei der Anpassung an die durch die Covid-19-Epidemie verursachten Verhältnisse: Stärkt das Projekt den Erhalt des Kulturunternehmens, die Weiterentwicklung seiner Aktivitäten und die kulturelle Teilhabe – und trägt zum Erhalt der kulturellen Vielfalt bei?
  • Zu erwartende Nachhaltigkeit: Welche längerfristigen Veränderungen sind mit dem Projekt für das Unternehmen, die Mitarbeitenden, das kulturelle Angebot und das Publikum angestrebt/verbunden? Sind die Ausgaben eine adäquate Investition für die Zukunft des Unternehmens?

Die eingereichten Gesuche für Beiträge an Transformationsprojekte werden durch eine Fachkommission beurteilt. Diese setzt sich zusammen aus Mitarbeitenden der Fachstelle Kultur (Förderbereichsverantwortliche und Geschäftsleitung) sowie externen Expert*innen aus den Bereichen Organisationsentwicklung und Publikumsmanagement. 

Im Dokument «FAQ Transformationsprojekte» finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Gesuche für Beiträge an Transformationsprojekte können gem. Vorgaben des Bundes bis spätestens am 30. November 2021 eingereicht werden. Die Fachstelle Kultur sammelt die laufend eingehenden Gesuche und nimmt periodisch eine Beurteilung der eingegangenen Gesuche vor. Der erste Eingabetermin ist der 28. Februar 2021. Die weiteren Eingabetermine werden hier publiziert. 

Bitte lesen Sie vor Gesuchseingabe das Merkblatt für Transformationsprojekte. Bei Fragen wenden Sie sich an die Fachstelle Kultur.

Gesuche können ab Mitte Dezember über das elektronische Gesuchsportal eingereicht werden. 

COVID-Finanzhilfen Kultur
Hotline: 043 259 25 90 / MO-FR 14-17
Schriftliche Auskünfte zu den Gesuchen sind zurzeit leider nicht möglich. In dringenden Fällen wenden Sie sich an unsere Hotline. 

Finanzhilfen: März bis Oktober 2020

Am 20. September 2020 ist die Frist für Gesuche um Ausfallentschädigung für finanzielle Schäden bis Ende Oktober abgelaufen. Dies, weil die Geltungsdauer der eidgenössischen Covid-19-Verordnung Kultur auf sechs Monate befristet war und am 20. September 2020 abgelaufen ist. Entsprechend wurde auch das Portal für die Eingabe der Gesuche um Ausfallentschädigung für Kulturschaffende und Kulturunternehmen geschlossen. Aktuell können keine Gesuche mehr eingereicht werden. 

Finanzhilfen für Kulturunternehmen

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Für Kulturunternehmen und Laien-Kulturvereine sind folgende Massnahmen vorgesehen.

Ausfallentschädigung (nicht rückzahlbare Finanzhilfen)
  • Für den finanziellen Schaden, der namentlich aus der Absage, Verschiebung oder in reduziertem Umfang vorgenommenen Durchführung von Veranstaltungen und Projekten, aus Betriebsschliessungen oder in reduziertem Umfang geöffneten Betrieben entsteht, können Kulturunternehmen eine Ausfallentschädigung in Form einer nicht rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen.
  • Laien-Kulturvereine, die ein Veranstaltungsbudget über 50'000 Franken haben, können zur Abfederung des finanziellen Schadens, welcher durch die Absage von Veranstaltungen entstanden ist, eine Finanzhilfe beantragen. Laienvereine mit einem Veranstaltungsbudget unter 50'000 Franken wenden sich direkt an ihren jeweiligen Dachverband.

Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen können
auf drei unterschiedliche Arten geltend gemacht werden:

  • Abgesagte oder verschobene Veranstaltungen und Projekte (Schadenszeitraum: 28. Februar bis 31. Oktober 2020)
    Mit diesem Antrag kann der Ertragsausfall für Veranstaltungen oder Projekte geltend gemacht werden, die aufgrund der behördlichen Massnahmen abgesagt oder verschoben werden mussten.
  • Betriebsschliessungen (Schadenszeitraum: 17. März bis 5. Juni 2020, Lockdown)
    Mit diesem Antrag kann der Ertragsausfall geltend gemacht werden, den Kulturunternehmen während des Phase des Lockdowns aufgrund der Betriebsschliessung erlitten haben.
  • Wiedereröffnung des Kulturunternehmens mit Corona-Schutzmassnahmen inkl. «Freiwillige Betriebsschliessung» (Schadenszeitraum: 6. Juni bis 31. Oktober 2020)
    Mit diesem Antrag kann der Ertragsausfall geltend gemacht werden, den Kulturunternehmen trotz Wiedereröffnung in Folge coronabedingter Schutzmassnahmen erlitten haben (Mindereinnahmen bei Eintritten, Zusatzkosten für Schutzkonzepte).
    Auch der Ertragsausfall für eine sogenannte «Freiwillige Betriebsschliessung» kann geltend gemacht werden. D.h., Kulturunternehmen, die trotz behördlichen Lockerungsmassnahmen ihren Betrieb nicht wiedereröffnen, können den Ertragsausfall für den Zeitraum der «Freiwilligen Betriebsschliessung» geltend machen. Die Gründe, insbesondere die betriebswirtschaftlichen Überlegungen, für eine «Freiwillige Betriebsschliessung» sind ausführlich darzulegen.

Kulturunternehmen, die für die Phase «Betriebsschliessung» und die Phase «Wiedereröffnung» einen Ertragsausfall geltend machen, müssen dafür je ein separates Gesuch einreichen.

Gemäss den Richtlinien können Kulturunternehmen ein Gesuch für Soforthilfe oder für Ausfallentschädigung einreichen, die in den folgenden Bereichen tätig sind:

Vorteile:

  • Darstellende Künste
  • Design
  • Film (Kinos sind antragsberechtigt, wenn sie im Studiokino- bzw. Arthouse-Bereich tätig sind und in ihren Programmen einen substanziellen Anteil zur Angebotsvielfalt leisten. Ebenfalls antragsberechtigt sind Kinos, welche in den letzten fünf Jahren mit kommunalen oder kantonalen Kulturfördermitteln unterstützt worden sind.)
  • Literatur
  • Musik (Musikclubs, Konzertlokale und Konzertveranstalter/innen, die bei der SUISA die Tarife H oder K abrechnen, können einen Antrag um Ausfallentschädigung einreichen.)
  • Museen (Kulturhistorische Institutionen wenden sich bitte an die Denkmalpflege des Kantons Zürich)
  • Visuelle Künste

Gesuche werden unter den folgenden Voraussetzungen behandelt:

Vorteile:

  • Kulturunternehmen haben ihren statutarischen Sitz im Kanton Zürich.
  • Kulturunternehmen haben bereits Kurzarbeit angemeldet, Anmeldung beim Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Zürich (gilt nicht für Laien-Kulturvereine).
  • Der finanzielle Schaden ist zwischen dem 28. Februar 2020 und dem 31. Oktober 2020 entstanden. Der Entscheid über die Absage, Verschiebung, Schliessung oder Durchführung/Öffnung in reduziertem Umfang muss in jedem Fall vor dem 21. September 2020 erfolgt sein.
  • Der finanzielle Schaden steht in direktem Zusammenhang mit den behördlichen Massnahmen gegen die Corona-Pandemie.

Ein Diagramm zeigt, wie sich der Schadensbetrag zusammensetzt
Berechnungsdiagramm
Kulturunternehmen:
Schadensberechnungsformular «Betriebsschliessung»

(Schadenszeitraum: 17. März bis 5. Juni 2020, Lockdown) 

Schadensberechnungsformular  «Abgesagte oder verschobene Veranstaltungen / Projekte»

(Schadenszeitraum: 28. Februar bis 31. Oktober 2020)

Schadensberechnungsformular Wiedereröffnungdes Kulturunternehmens mit Corona-Schutzmassnahmen inkl. «Freiwillige Betriebsschliessung»

(Schadenszeitraum: 6. Juni bis 31. Oktober 2020)

Musikclubs
Schadensberechnungsformular «Betriebsschliessung»

(Schadenszeitraum: 17. März bis 5. Juni 2020, Lockdown)

Wiedereröffnung des Kulturunternehmens mit Corona-Schutzmassnahmen inkl. «Freiwillige Betriebsschliessung»

(Schadenszeitraum: 6. Juni bis 31. Oktober 2020)

Gesuche an die Fachstelle Kultur sind bis 20. September 2020 einzureichen.

Unterstützungsgesuche an die Fachstelle Kultur sind über das elektronische Gesuchsportal einzureichen. Gesuche können nur geprüft werden, wenn die Unterlagen vollständig eingereicht werden. Eine Liste sämtlicher Unterlagen, die zusammen mit dem Gesuch eingereicht werden müssen, finden Sie auf dem Merkblatt. 

Finanzhilfen für Kulturschaffende

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Für Kulturschaffende sind folgenden Massnahmen vorgesehen.

Soforthilfe

Kulturschaffende, die hauptberuflich im Kultursektor arbeiten und ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, können zur Überbrückung einer wirtschaftlichen Notlage Soforthilfe beantragen. Das entsprechende Gesuch ist bei Suisseculture Sociale einzureichen. 

Ausfallentschädigung

Für den finanziellen Schaden, der namentlich aus der Absage, Verschiebung oder in reduziertem Umfang vorgenommenen Durchführung von Veranstaltungen und Projekten, aus Betriebsschliessungen oder in reduziertem Umfang geöffneten Betrieben entsteht, können Kulturschaffende eine Ausfallentschädigung in Form einer nicht rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen.

Kulturschaffende können auf drei unterschiedliche Arten Ausfallentschädigungen geltend machen:

  • Abgesagte oder verschobene Veranstaltungen und Projekte (Schadenszeitraum: 28. Februar bis 31. Oktober 2020).
    Mit diesem Antrag kann der Ertragsausfall für Veranstaltungen oder Projekte geltend gemacht werden, die aufgrund der behördlichen Massnahmen abgesagt oder verschoben werden mussten.
  • Betriebsschliessung (Schadenszeitraum: 17. März bis 5. Juni 2020)
    Mit diesem Antrag können Einzelunternehmen den Ertragsausfall für die Betriebsschliessung geltend machen.
  • Entgangene Engagements (Schadenszeitraum: 1. Juli bis 31. Oktober 2020)
    Mit diesem Antrag kann der Ertragsausfall geltend gemacht werden, der für Kulturschaffende aufgrund von entgangenen Engagements in Folge des coronabedingt stark reduzierten Kulturlebens entstanden ist. Ertragsausfälle aus entgangenen Engagements werden bis max. 4’800 Fr. pro Monat entschädigt. Die Beiträge der Erwerbsersatzentschädigung werden vom anrechenbaren Schaden abgezogen.  

Kulturschaffende können grundsätzlich mehrere Gesuche einreichen. Bereits eingereichte Anträge behalten ihre Gültigkeit. Für den Schadenszeitraum Juli/August müssen sich Kulturschaffende für eine Antragsart der Ausfallentschädigung, «Abgesagte Veranstaltungen» oder «Entgangene Engagements», entscheiden. Überschneidungen des Schadenszeitraums bei mehreren Gesuchen werden durch uns korrigiert. 

(Beispiel: Haben Sie im Rahmen eines ersten Gesuchs bereits abgesagte Veranstaltungen im Juli und August geltend gemacht und entscheiden sich nun, ein zweites Gesuch um Ausfallentschädigung für entgangene Engagements ab Juli zu stellen, wird die Ausfallentschädigung für die Veranstaltungen im Juli und August (1. Gesuch) entsprechend abgezogen. In diesem Fall könnten Sie ein zweites Gesuch für entgangene Engagements auch nur für die Monate September und Oktober einreichen.)

Gemäss den Richtlinien können Kulturschaffende ein Gesuch für Ausfallentschädigung einreichen, die in den folgenden Bereichen tätig sind (Details siehe Merkblatt):

Vorteile:

  • Darstellende Künste
  • Design
  • Film
  • Literatur
  • Musik
  • Museen
  • Visuelle Künste

Gesuche werden unter den folgenden Voraussetzungen behandelt:

Vorteile:

  • Kulturschaffende haben ihren Wohnsitz im Kanton Zürich.
  • Kulturschaffende haben bereits Taggeld beantragt. (Achtung: Die Anmeldung als Selbständigerwerbende/r bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich muss spätestens per 28. Februar 2020 erfolgt sein)
  • Der finanzielle Schaden ist zwischen dem 28. Februar 2020 und dem 31. Oktober 2020 entstanden. Der Entscheid über die Absage, Verschiebung, Schliessung oder Durchführung/Öffnung in reduziertem Umfang muss in jedem Fall vor dem 21. September 2020 erfolgt sein.
  • Der finanzielle Schaden steht in direktem Zusammenhang mit den behördlichen Massnahmen gegen die Corona-Pandemie.
  • In der Regel ist pro Kulturschaffendem ein Gesuch einzureichen.

Das Diagramm zeigt die Berechnung des Schadens für Kulturschaffende
Diagramm Schadensberechnung
Schadensberechnungsformular
«Abgesagte oder verschobene Veranstaltungen und Projekte»

(Schadenszeitraum: 28. Februar bis 31. Oktober 2020)

Betriebsschliessung

(Schadenszeitraum: 17. März bis 5. Juni 2020)

Liste für abgesagte/verschobene Veranstaltungen und Projekte
Schadensberechnungsformular
«Entgangene Engagements»

(Schadenszeitraum: 1. Juli bis 31. Oktober 2020)

Liste «Einkünfte aus selbständiger künstlerischer Erwerbstätigkeit»

(Juli bis Oktober 2020)

Gesuche an die Fachstelle Kultur sind bis 20. September 2020 einzureichen.

Unterstützungsgesuche an die Fachstelle Kultur sind über das elektronische Gesuchsportal einzureichen. Gesuche können nur geprüft werden, wenn die Unterlagen vollständig eingereicht werden.

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