Unterstützung & Finanzhilfen

Das öffentliche und wirtschaftliche Leben ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie stark eingeschränkt. Arbeitsplätze und Einkommen im Kanton sollen möglichst weitgehend gesichert werden. Finden Sie hier alles zu den Hilfsmassnahmen.

Inhaltsverzeichnis

Härtefallprogramm

3. Zuteilungsrunde

Der Bundesrat hat die Covid-19-Härtefallverordnung am 31. März 2021 angepasst. Der Kantonsrat hat den dafür notwendigen Zusatzkredit von 662,8 Mio. Franken bereits bewilligt (Vorlage 5663d). 

Vorbereitung läuft

Die 3. Zuteilungsrunde startet voraussichtlich Ende April.

  • Für die 3. Zuteilungsrunde muss in jedem Fall ein neues Gesuch eingereicht werden, auch wenn in der 1. und/oder 2. Runde bereits ein Gesuch gestellt wurde. Es können keine automatischen Nachzahlungen erfolgen.
  • Die Gesuche werden in der Reihenfolge der Einreichung geprüft.
  • Die Auszahlung erfolgt unmittelbar nachdem die Gesuchprüfung abgeschlossen ist.
  • Bitte nehmen Sie sich genügend Zeit, um ein vollständiges Dossier einzureichen. Rückfragen verlängern die Prüfzeit Ihres Gesuchs.

Es können noch keine Gesuche eingereicht werden.

Die Finanzdirektion wird öffentlich informieren, sobald das elektronische Gesuchportal aufgeschaltet ist. Der Zugang wird über diese Website erfolgen: zh.ch/haertefall.

Sie können aber heute schon prüfen, ob Ihr Unternehmen die Kriterien erfüllt und welche Belege nötig sind.

Kriterien für eine Anspruchsberechtigung

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  1. Unternehmen mit über 3,75 Mio. Franken durchschnittlichem Jahresumsatz 2018/2019 und Gründungsdatum vor 1. Oktober 2020.
  2. Unternehmen mit weniger als 3,75 Mio. Franken durchschnittlichem Jahresumsatz 2018/2019 und Gründungsdatum vor dem 1. März 2020, die in der 1. und 2. Zuteilungsrunde zusammen weniger als den Maximalbetrag an nicht rückzahlbarem Beitrag bzw. Darlehen erhalten haben und aufgrund der Verlängerung des Teil-Lockdowns über den 28. Februar 2021 hinaus zusätzliche ungedeckte Kosten aufweisen (insbesondere Gastronomie, Hotels, Tourismus, Fitnesscenter, Freizeitbetriebe).
  3. Unternehmen mit weniger als 3,75 Mio. Franken durchschnittlichem Jahresumsatz 2018/2019, die zwischen 31. Dezember 2017 und 29. Februar 2020 gegründet wurden, und die gemäss Berechnung der 2. Zuteilungsrunde nicht genügend Umsatz erwirtschaftet haben und nun mit der neuen Berechnungsmethodik die Mindestgrenze von 50›000 Franken erreichen oder einen höheren durchschnittlichen Jahresumsatz 2018/2019 geltend machen können (Prüfung kann via Eingabetool selbständig gemacht werden).
  4. Unternehmen mit weniger als 3,75 Mio. Franken durchschnittlichem Jahresumsatz 2018/2019, die zwischen 1. März 2020 und 30. September 2020 gegründet wurden und den Mindestumsatz von 50'000 Franken erreichen (Prüfung kann via Eingabetool selbständig gemacht werden).
  • Das Unternehmen hat die Rechtsform eines Einzelunternehmens, einer Personengesellschaft oder einer juristischen Person mit Sitz in der Schweiz sowie eine UID-Nummer.
  • Das Unternehmen wurde vor dem 1. Oktober 2020 ins Handelsregister eingetragen oder gegründet.
  • Der Geschäftssitz des Unternehmens befand sich am 1. Oktober 2020 im Kanton Zürich.
  • Das Unternehmen übt in der Schweiz eine Geschäftstätigkeit und die Lohnkosten fallen überwiegend in der Schweiz an.
  • Der Umsatz des Unternehmens betrug im Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019 mindestens 50'000 Franken.
  • Das Unternehmen bestätigt, dass es im aktuellen Geschäftsjahr und für die drei darauffolgenden Jahre oder bis zur Rückzahlung der erhaltenen Hilfen keine Dividenden oder Tantiemen beschliesst oder ausschüttet oder Kapitaleinlagen rückerstattet, und keine Darlehen an seine Eigentümer vergibt sowie die ihm gewährten Mittel nicht an eine mit ihm direkt oder indirekt verbundene Gruppengesellschaft, die ihren Sitz nicht in der Schweiz hat, überträgt (zulässig ist jedoch insbesondere das Erfüllen vorbestehender ordentlicher Zins- und Amortisationszahlungspflichten innerhalb einer Gruppenstruktur).
  • Bund, Kantone oder Gemeinden mit mehr als 12 000 Einwohnern sind insgesamt nicht zu mehr als 10 Prozent am Kapital des Unternehmens beteiligt.
  • Das Unternehmen muss nachvollziehbar darlegen, dass der Umsatzrückgang bzw. die Schliessungstage auf behördliche Massnahmen in Zusammenhang mit Covid-19 zurückzuführen sind.
  • Aus dem Umsatzrückgang resultieren erhebliche ungedeckte Fixkosten (die Pflicht zur Bestätigung der ungedeckten der Fixkosten entfällt für Unternehmen bzw. Sparten von Unternehmen, die aufgrund Massnahmen des Bundes oder der Kantone zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie ihren Betrieb zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 für mindestens 40 Tage schliessen müssen).
  • Das Unternehmen befand sich am 15. März 2020 nicht in einem Betreibungsverfahren für Sozialversicherungsbeiträge (es sei denn, dass zum Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs eine vereinbarte Zahlungsplanung vorliegt oder das Verfahren durch Zahlung abgeschlossen ist).
  • Es befindet sich zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung nicht in einem Konkursverfahren oder in Liquidation.
  • Das Unternehmen hat keinen Anspruch auf andere branchenspezifische Covid-19-Finanzhilfen des Bundes (ohne Kurzarbeitsentschädigung, Erwerbsersatz und Kredite gemäss Covid-19-Solidarbürgschaftsverordnung und Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz), ausser es kann eine klar abgetrennte Spartenrechnung vorlegen.
  • Das Unternehmen bestätigt, «dass mit dem beantragten nicht rückzahlbaren Beitrag tatsächliche Kosten gedeckt werden, denen kein Umsatz entgegensteht, und dass daraus kein Gewinn resultiert».

Maximale Beiträge 3. Zuteilungsrunde

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu): maximal 20 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 1 Million Franken.
  • Darlehen: maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019 (Laufzeit maximal 10 Jahre, Zinssatz 0,5 Prozent, in jährlich gleichen Raten zurückzuzahlen), maximal 1,25 Millionen Franken.
  • Insgesamt (nicht rückzahlbarer Beitrag plus Darlehen): maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 1,25 Millionen Franken.

Die Berechnung des nicht rückzahlbaren Beitrags für Unternehmen über 5 Mio. Umsatz basiert auf der in der Covid-19-Härtefallverordnung definierten Berechnungsmethodik: Umsatzrückgang * pauschaler Fixkostenanteil.
Für den pauschalen Fixkostenanteil hat der Bund drei Kategorien festgelegt:

  1. Reisebüros, Grosshandel und Handel mit Motorfahrzeugen: 8 Prozent
  2. übriger Detailhandel: 15 Prozent
  3. alle anderen Unternehmen 25 Prozent

Unternehmen, die in mehr als 12 Monaten einen Umsatzrückgang zu verzeichnen haben, können den Umsatzrückgang für diejenigen Monate von 2021 hinzuzählen, die nicht in die Berechnung nach Artikel 5 Covid-19-Härtefallverordnung eingeflossen sind (bis Juni 2021, d. h. maximal 18 Monate); dabei bemisst sich der Umsatzrückgang durch den Vergleich der jeweiligen Monatsumsätze 2021 mit den entsprechenden Perioden im Durchschnitt 2018/2019 bzw. nur 2019.
Die geltend gemachten Monatsumsätze 2018, 2019, 2021 müssen belegt werden können.

Maximalbetrag nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu):

  • 20 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 5 Millionen Franken.
  • 30 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 10 Millionen Franken. Voraussetzung: Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz der Jahre 2018 und 2019 oder Einschuss von neuem Eigenkapital im Umfang von 40 Prozent des 5 Millionen Franken übersteigenden Beitrags.

Maximalbetrag Darlehen:

25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 10 Millionen Franken (Laufzeit maximal 10 Jahre, Zinssatz 0,5 Prozent, in jährlich gleichen Raten zurückzuzahlen).

Insgesamt (nicht rückzahlbarer Beitrag plus Darlehen):
maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 15 Millionen Franken.

Fragen und Antworten

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Als geschlossen gelten Restaurants, auch wenn sie neu Take-out anbieten.
  • Detailhandel gilt dann als geschlossen, wenn das Sortimentsverbot über 50 Prozent des Umsatzes ausmacht.
  • Sprachschulen
  • Hotelrestaurants gelten nicht als geschlossen, können jedoch eine Spartenrechnung erstellen und werden eventuell durch den Umsatzrückgang anspruchsberechtigt.
  • Take-aways sind weiterhin geöffnet und gelten somit nicht als geschlossen.
  • Bäckereien gelten nicht als geschlossen; im Fall eines Restaurantbereichs kann eine Spartenrechnung erstellt werden, weil dieser als geschlossen gilt.
  • Detailhandel gilt nicht als geschlossen, wenn das Sortimentsverbot weniger als 50 Prozent des Umsatzes ausmacht.
  • Wenn innerhalb eines Unternehmens klar trennbare Tätigkeitsbereiche vorliegen und mittels Spartenrechnung ausgewiesen werden können.
  • Der gesamte Umsatz und der Aufwand des Unternehmens muss in Sparten aufgeteilt dargestellt werden. 
  • Grundsätzlich gelten die gleichen Anforderungen wie ohne Spartentrennung für das Gesamtunternehmen.

Nein. Bitte reichen Sie neben der Spartenrechnung die revidierte Jahresrechnung Ihres Unternehmens mit ein.

Ja. Die Gesuchsteller müssen in der 3. Runde nochmals alle benötigten Belege vollständig im elektronischen Gesuchportel hochladen.

Nötige Belege

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Unterschriebener Scan von gültigem Pass oder ID (Vorder- und Rückseite) gesuchstellende Person 1, 2, usw.
  • Unterschriebener Saldoausweis per Jahresende aller relevanten Geschäftskonti (Bank- und Postkonti, ohne Mietkautionskonto) (gilt für alle Jahre 2020, 2019, 2018, je nach Gründungsdatum)
  • Betreibungsregisterauszug des gesuchstellenden Unternehmens (nicht älter als 1 Monat [Unternehmen bis 5 Mio. Umsatz] bzw. 2 Wochen [Unternehmen mit mehr als 5 Mio. Umsatz] ab Datum der Gesucheinreichung), sowie im Fall von Sitzverlegungen im 2020 auch Betreibungsregisterauszüge der vorherigen Unternehmenssitze bis 2018
  • Letzte eingereichte Steuererklärung UND letzte definitive Steuerrechnung
  • Schlussrechnung der AHV-Beiträge Ihres Unternehmens pro Jahr (gilt für alle Jahre 2020, 2019, 2018 soweit vorhanden), bei Einzelunternehmen: Schlussabrechnungen der persönlichen Beiträge und Lohnbeiträge Angestellte
  • Kontoauszug Pensionskasse Ihres Unternehmens per 31. Dezember 2020 (soweit vorhanden)
  • Finanz- und Liquiditätsplanung Gesamtunternehmen während Laufzeit Darlehen (nur falls Darlehen beantragt)
  • Unterschriebene Gesuchzusammenfassung inkl. Selbstdeklaration (kann im elektronischen Gesuchformular erstellt werden)

Beleg für Gründungsdatum vor 1. Oktober 2020 (z. B. Protokoll der Gründungsversammlung, Statuten, Stiftungsurkunde, «Willkommensschreiben» der SVA)

  • Unterschriebene MWST-Abrechnung 2018 und 2019 (alle Quartale bzw. beide Semester bei Saldosteuersatzmethode)
  • Unterschriebene MWST-Abrechnung 2020 (mindestens zwei Quartale bzw. ein Semester bei Saldosteuersatzmethode)
  • Revidierte Jahresrechnungen (Bilanz, ER, Anhänge; wenn nicht vorhanden: unterschriebene Jahresrechnungen) mit ersichtlichem Ausweis der angegebenen Jahresumsätze 2018 und 2019 sowie vollständiger Spartenaufteilung des Gesamtunternehmens im Fall einer Spartenanmeldung gemäss Art. 2a Covid-19-Härtefallverordnung.
  • Für Unternehmen mit Gründungsdatum zwischen 31. Dezember 2017 und 29. Februar 2020: Revidierte Jahresrechnungen (Bilanz, ER, Anhänge) und Monatsabschlüsse (wenn nicht vorhanden: unterschriebene Jahresrechnungen und Monatsabschlüsse) mit ersichtlichem Ausweis des angegebenen Umsatzes zwischen Gründungsdatum und 29. Februar 2020 bzw. 30. Dezember 2020 (je nach Auswahl Zeitperiode), sowie vollständiger Spartenaufteilung des Gesamtunternehmens im Fall einer Spartenanmeldung gemäss Art. 2a Covid-19-Härtefallverordnung.
  • Für Unternehmen mit Gründungsdatum zwischen 1. März und 30. September 2020: Revidierte Jahresrechnung 2020 (Bilanz, ER, Anhänge; wenn nicht vorhanden: unterschriebene Jahresrechnung und/oder Monatsabschlüsse) mit ersichtlichem Ausweis des angegebenen Umsatzes zwischen Gründungsdatum und 31. Dezember 2020, sowie vollständiger Spartenaufteilung des Gesamtunternehmens im Fall einer Spartenanmeldung gemäss Art. 2a Covid-19-Härtefallverordnung.
  • Die Umsätze sind ohne Mehrwertsteuer anzugeben.

Revidierte Jahresrechnung 2020 (Bilanz, ER, Anhänge; wenn nicht vorhanden: unterschriebene Jahresrechnung 2020 und/oder Monatsabschlüsse) mit ersichtlichem Ausweis des Umsatzes im Kalenderjahr 2020, sowie vollständiger Spartenaufteilung des Gesamtunternehmens im Fall einer Spartenanmeldung gemäss Art. 2a Covid-19-Härtefallverordnung.

Belege für Umsatz(rückgang) Kalenderjahr 2020 PLUS unterschriebene Monatsabschlüsse der im Formular angegebenen 12 Monats-Periode mit ersichtlichem Ausweis des für die Periode geltend gemachten Umsatzes, sowie vollständiger Spartenaufteilung des Gesamtunternehmens im Fall einer Spartenanmeldung gemäss Art. 2a Covid-19-Härtefallverordnung.

Verhinderung von Missbrauch

Die Finanzdirektion hat ein Konzept zur Verhinderung von Missbrauch erstellt und wird bei Verdachtsfällen ermitteln. 

Die Unternehmen sind zur vollständigen Offenlegung der benötigten Daten verpflichtet. 

2. Zuteilungsrunde

Der Kantonsrat hat am 25. Januar 20201 einen Zusatzkredit von 95 Millionen Franken für die 2. Zuteilungsrunde bewilligt.

Prüfung der Gesuche

Die Frist für die Gesucheingabe ist am 21. Februar 2021 abgelaufen.

Eine Fristverlängerung ist nicht möglich.

  • Die Gesuchprüfung erfolgt in der Reihenfolge der Einreichung.
  • Die Auszahlungen der 2. Zuteilungsrunde erfolgen im März/April.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Es gibt drei Berechnungsweisen, um zu prüfen, ob Ihr Unternehmen anspruchsberechtigt ist: 

  1. Gruppe A: Rückgang des Umsatzes um mehr als 40 Prozent im Kalenderjahr 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019
  2. Gruppe B: Rückgang des Umsatzes in den letzten 12 Monaten (inkl. laufender Monat) um mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019
  3. Gruppe C: Mindestens 40 Schliessungstage (Kalendertage) zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021

Mischunternehmen:

Falls eine Sparte mit klar abtrennbarem Tätigkeitsbereich anspruchsberechtigt ist, können Sie eine Spartenrechnung erstellen und die betroffene Sparte anmelden. 

  • Das Unternehmen wurde vor dem 1. März 2020 ins Handelsregister eingetragen oder vor dem 1. März 2020 gegründet.
  • Der Geschäftssitz des Unternehmens befand sich am 1. Oktober 2020 im Kanton Zürich.
  • Das Unternehmen übt im Kanton Zürich eine Geschäftstätigkeit aus oder beschäftigt eigenes Personal und die Lohnkosten fallen überwiegend in der Schweiz an.
  • Der Umsatz betrug im Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019 mindestens 50'000 Franken.
  • Der Umsatzrückgang betrug entweder im Kalenderjahr 2020 oder in den letzten 12 Monaten (inkl. laufender Monat) mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt von 2018 und 2019. (Das Kriterium für den Umsatzrückgang entfällt für Unternehmen bzw. Sparten von Unternehmen, die aufgrund der Massnahmen des Bundes oder der Kantone zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie ihren Betrieb zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 für mindestens 40 Tage schliessen müssen)
  • Das Unternehmen muss nachvollziehbar darlegen, dass der Umsatzrückgang bzw. die Schliessungstage vollumfänglich direkt auf behördliche Massnahmen in Zusammenhang mit Covid-19 zurückzuführen sind.
  • Aus dem Umsatzrückgang resultieren erhebliche ungedeckte Fixkosten (Das Kriterium der Fixkosten entfällt für Unternehmen bzw. Sparten von Unternehmen, die aufgrund Massnahmen des Bundes oder der Kantone zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie ihren Betrieb zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 für mindestens 40 Tage schliessen müssen)
  • Es befand sich am 15. März 2020 nicht in einem Betreibungsverfahren für Sozialversicherungsbeiträge (es sei denn, dass zum Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs eine vereinbarte Zahlungsplanung vorliegt oder das Verfahren durch Zahlung abgeschlossen ist)
  • Es befindet sich zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung nicht in einem Konkursverfahren oder in Liquidation
  • Das Unternehmen hat keinen Anspruch auf andere branchenspezifische Covid-19-Finanzhilfen des Bundes (ohne Kurzarbeitsentschädigung, Erwerbsersatz und Kredite gemäss Covid-19-Solidarbürgschaftsverordnung und Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz), ausser es kann eine klar abgetrennte Spartenrechnung vorlegen.

  • Nicht rückzahlbarer Beiträge (à fonds perdu): 20 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 750'000 Franken
  • Darlehen: 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 10 Millionen Franken (Laufzeit maximal 10 Jahre, Zinssatz 0,5 Prozent, in jährlich gleichen Raten zurückzuzahlen)
  • Insgesamt (nicht rückzahlbarer Beitrag plus Darlehen) maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019
  • Zudem kann der nicht rückzahlbare Beitrag pro Unternehmen ausnahmsweise auf höchstens 1,5 Millionen Franken erhöht werden, wenn in gleicher Höhe die Eigentümer zusätzliches Eigenkapital einbringen und/oder Fremdkapitalgeber auf ihre Forderungen verzichten. Dieses Vorgehen kann bei der Gesucheingabe beantragt werden. Die Bearbeitung der entsprechenden Anträge erfolgt nach der Abarbeitung aller eingetroffenen normalen Gesuche.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Als geschlossen gelten Restaurants, auch wenn sie neu Take-out anbieten.
  • Detailhandel gilt dann als geschlossen, wenn das Sortimentsverbot über 50 Prozent des Umsatzes ausmacht.
  • Sprachschulen

  • Hotelrestaurants gelten nicht als geschlossen, können jedoch eine Spartenrechnung erstellen und werden eventuell durch den Umsatzrückgang anspruchsberechtigt.
  • Take-aways sind weiterhin geöffnet und gelten somit nicht als geschlossen.
  • Bäckereien gelten nicht als geschlossen; im Fall eines Restaurantbereichs kann eine Spartenrechnung erstellt werden, weil dieser als geschlossen gilt.
  • Detailhandel gilt nicht als geschlossen, wenn das Sortimentsverbot weniger als 50 Prozent des Umsatzes ausmacht.

Wenn innerhalb eines Unternehmens klar trennbare Tätigkeitsbereiche vorliegen und mittels Spartenrechnung ausgewiesen werden können. 

In diesem Fall werden die Kriterien des Härtefallprogramms pro betroffene Sparte angewendet.

Grundsätzlich gelten die gleichen Anforderungen wie ohne Spartentrennung für das Gesamtunternehmen. Daher muss die Spartenrechnung vollständig erstellt werden.

Dies gilt insbesondere auch für Kosten, da im Härtefallprogramm nur Beträge für ungedeckte tatsächliche Kosten beantragt werden dürfen.

Daraus folgt, dass die Fixkosten nur anteilsmässig für die betroffene Sparte entschädigt werden. Somit müssen alle Kosten korrekt auf die Sparten verteilt werden.

Nein. Bitte reichen Sie neben der Spartenrechnung die revidierte Jahresrechnung Ihres Unternehmens mit ein.

1. Zuteilungsrunde

Politischer Prozess

  • 11. November 2020: Der Regierungsrat beschliesst den Entwurf des Covid-19-Härtefallprogramms
  • 14. Dezember 2020: Der Kantonsrat stimmt dem Härtefallprogramm einstimmig zu
  • 15. Februar 2021: Nach Ablauf der 60-tägigen Referendumsfrist wird der Kantonsratsbeschluss rechtskräftig

Finanzielle Mittel

Einschliesslich des Bundesbeitrags standen in der 1. Zuteilungsrunde 261 Millionen Franken für Härtefallhilfen zur Verfügung. 

Die 1. Zuteilungsrunde schloss nahtlos an die kantonale Kreditausfallgarantie an, welche die Finanzdirektion bis Ende März 2021 verlängert hatte.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Darlehen: maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019 (maximal 500'000 Franken)
  • Nicht rückzahlbare Beiträge (à fonds perdu): maximal 10 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019 (maximal 400’000 Franken)
  • Es können gleichzeitig Darlehen und nicht rückzahlbare Beiträge beantragt werden
  • Insgesamt maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019
  • Der Maximalbetrag kann pro Unternehmen nicht überschritten werden.

Prüfung der Gesuche 

Die Frist für die Eingabe von Gesuchen für die 1. Zuteilungsrunde ist

am 31. Januar 2021 abgelaufen.

Das Prüfergebnis haben die Gesuchstellenden ab 16. Februar 2021 mit eingeschriebenem Brief erhalten.

Auszahlung der Beiträge

Damit möglichst viele Härtefallbeiträge geleistet werden können, nahm die Finanzverwaltung zuerst alle Gesuche gesamthaft entgegen. Sie wurden auf die Einhaltung der vorgegebenen Kriterien geprüft.

Die Auszahlung erfolgte ab 16. Februar 2021.

Kreditausfallgarantie

Der Regierungsrat hat die Zürcher Geschäftsbanken dazu aufgerufen, den durch die Corona-Massnahmen betroffenen Unternehmen mit Darlehen beizustehen. Zwölf Banken beteiligten sich daran. Zur Abdeckung der Risiken hat der Regierungsrat eine Kreditausfallgarantie von 425 Millionen Franken zugesichert.

Die Frist für Kreditgesuche bei Ihrer Geschäftsbank für Härtefälle am 31. März 2021 abgelaufen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Zürcher Kantonalbank
  • UBS Switzerland AG
  • Credit Suisse (Schweiz) AG
  • Raiffeisen Schweiz Genossenschaft
  • Migros Bank AG
  • Bank Linth LLB AG
  • Bank Avera Genossenschaft
  • Bank Thalwil Genossenschaft
  • Bezirks-Sparkasse Dielsdorf Genossenschaft
  • Acrevis Bank AG
  • Zürcher Landbank AG
  • Leihkasse Stammheim AG 

Die kantonale Kreditausfallgarantie richtete sich an Unternehmen:

  • mit Hauptsteuerdomizil im Kanton Zürich,
  • bis zu 250 Mitarbeitenden.

Sie war subsidiär und ergänzend zur Kreditausfallgarantie des Bundes ausgestaltet. Sie sollte insbesondere bei Härtefällen zum Zug kommen.

Insgesamt durfte der von Bund und Kanton besicherte Gesamtbetrag 20 Millionen Franken je Unternehmen nicht übersteigen.

  • insbesondere Unternehmen in der Wertschöpfungskette der Eventbranche, Schausteller, Dienstleister der Reisebranche sowie touristische Betriebe
  • wenn der Jahresumsatz unter 60 Prozent des mehrjährigen Durchschnitts liegt

Selbstständige

Soforthilfe

Selbstständigerwerbende verfügen oftmals über ein geringes Kapitalpolster. Deshalb stellt der Regierungsrat den Gemeinden 15 Millionen Franken aus der Jubiläumsdividende der ZKB für unbürokratische und schnelle Unterstützung zur Verfügung.

Voraussetzungen & Pflichten

Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind selbstständige Kleinstunternehmer/innen mit Wohnsitz im Kanton Zürich (keine Unterstützung, wenn Firmensitz im Kanton, aber Wohnsitz ausserhalb des Kantons).

  • Soforthilfen für Selbstständigerwerbende erfolgen in Ergänzung zu den Soforthilfemassnahmen des Bundes und den bereits bestehenden Leistungen der Sozialversicherungen. Diese müssen deshalb zwingend geltend gemacht werden.
  • Bevorschusste Soforthilfen unterstehen der Rückerstattungspflicht. Sobald Gelder aus anderen Leistungen geflossen sind, sind die bevorschussten Soforthilfen zurückzuzahlen.

Vergabe

Die Soforthilfen für Selbstständigerwerbende werden von den Wohngemeinden der Geschäftsinhaber/innen ausgerichtet.

Wenn Sie in finanzielle Not geraten:
Melden Sie sich bei Ihrer Wohngemeinde. 

Die Gemeinden kennen die lokalen Verhältnisse, und sie können die Abstimmung der Soforthilfe mit den anderen sozialen Sicherungssystemen gewährleisten.

Termin für die Auszahlung von Unterstützungsleistungen durch die Gemeinden: 30. September 2021.

AHV, IV

Verlangen Sie einen Zahlungsaufschub sowie eine Reduktion von Akonto-Beiträgen bei gesunkener Lohnsumme.

Gewerbeliegenschaften

Möglichkeiten für Mieter in kantonalen Liegenschaften

Das Immobilienamt kann bei seinen Mietern auf begründete Gesuche hin Hand bieten:

  • Stundung der Miete, 
  • Mietreduktion, 
  • Mieterlass, 
  • Zahlungsvereinbarung,
  • sonstige Anpassung an möglicherweise veränderte Marktverhältnisse.

Dazu müssen unsere Mieter ihre wirtschaftliche Situation offenlegen.

Voraussetzungen

Ein entsprechendes Gesuch einreichen können Gewerbetreibende,

  • die in einer Liegenschaft eingemietet sind, die dem Kanton Zürich gehört; 
  • die Mühe haben, dem Kanton wegen behördlicher Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie die Miete zu bezahlen.

Bitte nutzen Sie für Ihr Gesuch das folgende Antragsformular:

Stadt Zürich: Mietzinsbeiträge für Geschäftsliegenschaften

Das Stadtzürcher Gewerbe, das aufgrund der Corona-Massnahmen sein Geschäft vorübergehend schliessen musste oder weniger Umsatz als in den Vorjahren erwirtschaftet, wird von der Stadt Zürich mit Mietzinsbeiträgen unterstützt. Damit müssen notleidende Unternehmen nur noch einen Drittel ihres Mietzinses selber bezahlen.

Eingabefrist: 30. April 2021

Rechtsauskunft

Steuern

Anpassung der provisorischen Steuerrechnung

Unternehmen, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit Verlusten rechnen: Sie können beim Gemeindesteueramt eine Anpassung der provisorischen Rechnung für die Staats- und Gemeindesteuern verlangen.

Erstreckung der Zahlungsfrist oder Ratenzahlungen

Unternehmen und natürliche Personen, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus fällige definitive Steuerrechnungen derzeit nicht bezahlen können:

  • Sie können eine Erstreckung der Zahlungsfrist oder Ratenzahlungen erlangen.
  • Bei der direkten Bundessteuer können auch provisorische Steuerrechungen gestundet werden. 

Melden Sie sich bei Bedarf beim zuständigen Steueramt.

  • Gemeindesteueramt: Staats- und Gemeindesteuern
  • kantonales Steueramt: direkte Bundessteuer

Kontakt

Finanzdirektion – Coronavirus