Unterstützung & Finanzhilfen

Das öffentliche und wirtschaftliche Leben ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie eingeschränkt. Arbeitsplätze und Einkommen im Kanton sollen möglichst weitgehend gesichert werden. Finden Sie hier alles zu den Hilfsmassnahmen.

Inhaltsverzeichnis

Härtefallprogramm

Zuteilungsrunde 2022

Gemäss der neuen Covid-19-Härtefallverordnung 2022 (HFMV 22, SR 951.264) des Bundes können Unternehmen mit ungedeckten Kosten von Januar bis Februar 2022 nochmals ein Gesuch einreichen.
Voraussetzung ist weiterhin, dass das Unternehmen durch behördlich angeordnete Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie besonders betroffen ist.
Der Kanton Zürich eröffnete dafür eine neue Zuteilungsrunde.

Die Eingabefrist ist am 18. April 2022, 24 Uhr, abgelaufen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

In der Wintersession 2021 haben die eidgenössischen Räte die gesetzliche Grundlage für die kantonalen Härtefallprogramme verlängert. Der Bund hat die Rahmenbedingungen für Härtefallprogramme 2022 in der HFMV 22 festgelegt.

Der Bundesrat hat per 17. Februar 2022 die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie grösstenteils aufgehoben.
Diese Zuteilungsrunde wird für die mit behördliche Massnahmen zusammenhängenden ungedeckten Kosten vom 1. Januar 2022 bis am 28. Februar 2022 eröffnet.
Die Voraussetzungen für die Gewährung von Beiträgen bleiben im Vergleich zur «alten» Covid-19-Härtefallverordnung mit Stand am 18. Dezember 2021 (HFMV 20, SR 951.262) weitestgehend unverändert.
Die Bemessung der Beiträge erfolgt hingegen ungeachtet von früheren Zuteilungsrunden und wurde angepasst. Dies wird nachfolgend erläutert.

Anspruchsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen,

  • deren Umsatz im Kalenderjahr 2020 oder zu einer späteren 12-Monatsperiode bis spätestens Juni 2021 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019 um mehr als 40 Prozent zurückgegangen ist; oder
  • die aufgrund behördlicher Anordnung zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 mindestens 40 Kalendertage schliessen mussten, und
  • die in der Periode 1. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 ungedeckte Kosten nachweisen können (es kann nur liquiditätswirksamer perioden- und betriebsüblicher Aufwand berücksichtigt werden).

Wenn jeweils auf den Umsatz im Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019 Bezug genommen wird, so gilt Folgendes:

  • Für Unternehmen, die zwischen dem 31. Dezember 2017 und dem 29. Februar 2020 gegründet wurden, errechnet sich der durchschnittliche Umsatz als Umsatz von der Gründung bis entweder zum 29. Februar 2020 oder zum 31. Dezember 2020, proportional berechnet auf 12 Monate. 
  • Für Unternehmen, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 gegründet wurden, errechnet sich der durchschnittliche Umsatz als Umsatz von der Gründung bis zum 31. Dezember 2020, proportional berechnet auf 12 Monate.

Ein Gesuch können Unternehmen stellen, die zusätzlich alle folgenden Kriterien erfüllen:

  • Das Unternehmen hat die Rechtsform eines Einzelunternehmens, einer Personengesellschaft oder einer juristischen Person mit Sitz in der Schweiz sowie eine UID-Nummer.
  • Das Unternehmen wurde vor dem 1. Oktober 2020 ins Handelsregister eingetragen oder gegründet.
  • Der Geschäftssitz des Unternehmens befand sich am 1. Oktober 2020 im Kanton Zürich.
  • Das Unternehmen übt in der Schweiz eine Geschäftstätigkeit aus oder die Lohnkosten fallen überwiegend in der Schweiz an.
  • Der Umsatz des Unternehmens betrug im Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019 mindestens 50'000 Franken.
  • Das Unternehmen bestätigt, dass es im Geschäftsjahr, in dem der Härtefallbeitrag ausgerichtet wird, sowie für die drei darauffolgenden Jahre oder bis zur Rückzahlung der erhaltenen Hilfen keine Dividenden oder Tantiemen beschliesst oder ausschüttet oder Kapitaleinlagen rückerstattet, und keine Darlehen an seine Eigentümer vergibt sowie die ihm gewährten Mittel nicht an eine mit ihm direkt oder indirekt verbundene Gruppengesellschaft, die ihren Sitz nicht in der Schweiz hat, überträgt (zulässig ist jedoch insbesondere das Erfüllen vertraglich vorbestehender ordentlicher Zins- und Amortisationszahlungspflichten innerhalb einer Gruppenstruktur).
  • Bund, Kantone oder Gemeinden mit mehr als 12'000 Einwohnern sind insgesamt nicht zu mehr als 10 Prozent am Kapital des Unternehmens beteiligt.
  • Das Unternehmen muss nachvollziehbar darlegen, dass der Umsatzrückgang bzw. die Schliessungstage sowie die ungedeckten Kosten auf behördliche Massnahmen in Zusammenhang mit Covid-19 zurückzuführen sind.
  • Das Unternehmen befindet sich zum Gesuchzeitpunkt nicht in einem Betreibungsverfahren für Sozialversicherungsbeiträge (es sei denn, dass zum Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs eine vereinbarte Zahlungsplanung vorliegt oder das Verfahren durch Zahlung abgeschlossen ist).
  • Es befindet sich zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung nicht in einem Konkursverfahren oder in Liquidation.
  • Das Unternehmen hat keinen Anspruch auf andere branchenspezifische Covid-19-Finanzhilfen des Bundes (ohne Kurzarbeitsentschädigung, Erwerbsersatz und Kredite gemäss Covid-19-Solidarbürgschaftsverordnung und Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz), ausser es kann eine klar abgetrennte Spartenrechnung vorlegen.
  • Das Unternehmen bestätigt, «dass mit dem beantragten nicht rückzahlbaren Beitrag tatsächliche Kosten gedeckt werden, denen kein Umsatz entgegensteht, und dass daraus kein Gewinn resultiert».
  • Das Unternehmen bestätigt, dass es seine Geschäftstätigkeit weiterführen wird.
  • Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 5 Millionen Franken bestätigen, dass sie die bedingte Gewinnbeteiligung gemäss Art. 12 Abs.1 septies Covid-19-Gesetz und Art. 6 HFMV 22 eigenständig vollziehen.
  • Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 5 Millionen Franken bestätigen, dass sie seit dem 1. Januar 2021 alle zumutbaren Selbsthilfemassnahmen, insbesondere zum Schutz ihrer Liquiditäts- und Kapitalbasis, ergriffen haben. Ohne diese Bestätigung erhalten sie keinen Beitrag.

Maximale Beiträge Zuteilungsrunde Härtefallprogramm 2022

Medienmitteilungen

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Obergrenze sind die ungedeckten liquiditätswirksamen Kosten im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 (insgesamt, unter Anrechnung allfälliger Gewinne im Zeitraum), jedoch maximal ein nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu) von: maximal 9 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019 und maximal 450'000 Franken.

Obergrenze sind die ungedeckten liquiditätswirksamen Kosten im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 (insgesamt, unter Anrechnung allfälliger Gewinne im Zeitraum), jedoch maximal:
Nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu) von:

  • 9 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019 und maximal 1'200'000 Franken.
  • Wenn die ungedeckten liquiditätswirksamen Kosten über der absoluten Höchstgrenze von 1'200'000 Franken liegen sollten, kann der Gesuchsteller Eigenleistungen seit 1. Juli 2021 von neuem liquiden Eigenkapital im Umfang von mindestens 40 Prozent des 1'200'000 Franken übersteigenden Betrags in Form von Bareinlagen geltend machen bis zu einer Obergrenze von maximal 2'400'000 Franken, also maximal 480'000 Franken Eigenleistung. Berücksichtigt werden für die Zuteilungsrunde HFP 2022 nur Eigenleistungen, die nicht bereits für frühere Zuteilungsrunden nach HFMV 20 geltend gemacht wurden. 9 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019 verbleibt dabei die proportionale Obergrenze.

Für Schausteller nach Art. 2 Bst. c der Verordnung vom 4. September 2002 über das Gewerbe der Reisenden (SR. 943.11) mit einer kantonal gültigen Bewilligung nach Art. 2 des Bundesgesetzes vom 23. März 2001 über das Gewerbe der Reisenden (SR 943.1), die entweder im 2021 gültig war oder zum Gesuchzeitpunkt gültig ist, können höhere Beiträge erhalten.

Obergrenze sind die ungedeckten liquiditätswirksamen Kosten im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 (insgesamt, unter Anrechnung allfälliger Gewinne im Zeitraum), jedoch maximal ein nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu): von maximal 18 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019 und maximal 2'400'000 Franken.

Gesuch

Wenn Ihr Unternehmen die aufgeführten Kriterien erfüllt, können Sie Ihr Gesuch bis am Montag, 18. April 2022, 24 Uhr, elektronisch einreichen.
 

Medienmitteilungen

5. Zuteilungsrunde

Wegen einer Rechtsänderung auf Bundesebene konnten Unternehmen mit ungedeckten Kosten im zweiten Halbjahr 2021 beim Härtefallprogramm nochmals ein Gesuch einreichen, sofern sie die Maximalbeiträge bisher nicht erreicht hatten.

Der Kanton Zürich eröffnete dafür eine 5. Zuteilungsrunde.

Die Eingabefrist ist am 30. Januar 2022, 24 Uhr, abgelaufen.

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Bislang wurden die Härtefallbeiträge anhand der ungedeckten Kosten im Zeitraum von 1. März bis spätestens am 30. Juni 2021 bemessen. Mitte Dezember hat der Bundesrat festgelegt, dass unter der Covid-19-Härtefallverordnung neu bis zum 31. Dezember 2021 eingetretene ungedeckte Kosten berücksichtigt werden können.

Dies ermöglicht es neu auch auf kantonaler Ebene, den Betrachtungszeitraum für ungedeckte Kosten auszudehnen. So können ungedeckte Kosten nun vom 1. März 2020 bis längstens am 31. Dezember 2021 geltend gemacht werden.

Die übrigen Voraussetzungen und die Maximalbeiträge gemäss Covid-19-Härtefallverordnung bleiben unverändert. Zusätzliche Beiträge können somit nur für Unternehmen gesprochen werden, die das Maximum bisher nicht ausgeschöpft haben.

Anspruchsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen,

  • deren Umsatz im Kalenderjahr 2020 oder zu einer späteren 12-Monate-Periode bis spätestens Juni 2021 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019 um mehr als 40 Prozent zurückgegangen ist; oder
  • die aufgrund behördlicher Anordnung zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 mindestens 40 Kalendertage schliessen mussten.

Ein Gesuch konnten Unternehmen stellen, die zusätzlich alle folgenden Kriterien erfüllen:

  • Das Unternehmen hat die Rechtsform eines Einzelunternehmens, einer Personengesellschaft oder einer juristischen Person mit Sitz in der Schweiz sowie eine UID-Nummer.
  • Das Unternehmen wurde vor dem 1. Oktober 2020 ins Handelsregister eingetragen oder gegründet.
  • Der Geschäftssitz des Unternehmens befand sich am 1. Oktober 2020 im Kanton Zürich.
  • Das Unternehmen übt in der Schweiz eine Geschäftstätigkeit aus und die Lohnkosten fallen überwiegend in der Schweiz an.
  • Der Umsatz des Unternehmens betrug im Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019 mindestens 50'000 Franken.
  • Das Unternehmen bestätigt, dass es im Geschäftsjahr, in dem der Härtefallbeitrag ausgerichtet wird, sowie für die drei darauffolgenden Jahre oder bis zur Rückzahlung der erhaltenen Hilfen keine Dividenden oder Tantiemen beschliesst oder ausschüttet oder Kapitaleinlagen rückerstattet, und keine Darlehen an seine Eigentümer vergibt sowie die ihm gewährten Mittel nicht an eine mit ihm direkt oder indirekt verbundene Gruppengesellschaft, die ihren Sitz nicht in der Schweiz hat, überträgt (zulässig ist jedoch insbesondere das Erfüllen vorbestehender ordentlicher Zins- und Amortisationszahlungspflichten innerhalb einer Gruppenstruktur).
  • Bund, Kantone oder Gemeinden mit mehr als 12'000 Einwohnern sind insgesamt nicht zu mehr als 10 Prozent am Kapital des Unternehmens beteiligt.
  • Das Unternehmen muss nachvollziehbar darlegen, dass der Umsatzrückgang bzw. die Schliessungstage auf behördliche Massnahmen in Zusammenhang mit Covid-19 zurückzuführen sind.
  • Aus dem Umsatzrückgang resultieren erhebliche ungedeckte Fixkosten (die Pflicht zur Bestätigung der ungedeckten Fixkosten entfällt für Unternehmen bzw. Sparten von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 5 Millionen Franken, die aufgrund Massnahmen des Bundes oder der Kantone zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie ihren Betrieb zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 für mindestens 40 Tage schliessen müssen).
  • Das Unternehmen befand sich am 15. März 2020 nicht in einem Betreibungsverfahren für Sozialversicherungsbeiträge (es sei denn, dass zum Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs eine vereinbarte Zahlungsplanung vorliegt oder das Verfahren durch Zahlung abgeschlossen ist).
  • Es befindet sich zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung nicht in einem Konkursverfahren oder in Liquidation.
  • Das Unternehmen hat keinen Anspruch auf andere branchenspezifische Covid-19-Finanzhilfen des Bundes (ohne Kurzarbeitsentschädigung, Erwerbsersatz und Kredite gemäss Covid-19-Solidarbürgschaftsverordnung und Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz), ausser es kann eine klar abgetrennte Spartenrechnung vorlegen.
  • Das Unternehmen bestätigt, «dass mit dem beantragten nicht rückzahlbaren Beitrag tatsächliche Kosten gedeckt werden, denen kein Umsatz entgegensteht, und dass daraus kein Gewinn resultiert».
  • Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 5 Millionen Franken bestätigen, dass sie die bedingte Gewinnbeteiligung gemäss Art. 12 Abs.1 septies Covid-19-Gesetz und Art. 8e Covid-19-Härtefallverordnung eigenständig vollziehen.

Maximale Beiträge 5. Zuteilungsrunde

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Die ungedeckten Kosten im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 31. Dezember 2021 (insgesamt, unter Anrechnung allfälliger Gewinne im Zeitraum), jedoch maximal:

  • Nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu): maximal 20 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 1 Million Franken.
  • Insgesamt (nicht rückzahlbarer Beitrag plus in früheren Zuteilungsrunden vergebene Darlehen): maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 1,25 Millionen Franken.
  • Wenn der Umsatzrückgang mehr als 70 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz der Jahre 2018 und 2019 beträgt: Nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu) einschliesslich Darlehen: maximal 30 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 1,5 Millionen Franken.

Die Berechnung des nicht rückzahlbaren Beitrags für Unternehmen über 5 Mio. Umsatz basiert auf der in der Covid-19-Härtefallverordnung definierten Berechnungsmethodik: Umsatzrückgang * pauschaler Fixkostenanteil. Für den pauschalen Fixkostenanteil hat der Bund drei Kategorien festgelegt:

  1. Reisebüros, Grosshandel und Handel mit Motorfahrzeugen: 8 Prozent
  2. übriger Detailhandel: 15 Prozent
  3. alle anderen Unternehmen 25 Prozent

Unternehmen, die in mehr als 12 Monaten einen Umsatzrückgang zu verzeichnen haben, können den Umsatzrückgang für diejenigen Monate von 2021 hinzuzählen, die nicht in die Berechnung nach Artikel 5 Covid-19-Härtefallverordnung eingeflossen sind (bis maximal Juni 2021); dabei bemisst sich der Umsatzrückgang durch den Vergleich der jeweiligen Monatsumsätze 2021 mit den entsprechenden Perioden im Durchschnitt 2018/2019 bzw. nur 2019.
Die geltend gemachten Monatsumsätze 2018, 2019, 2021 müssen anhand unterschriebener Monatsabschlüsse belegt werden können.
Entschädigt werden die ungedeckten Kosten im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 31. Dezember 2021 (insgesamt, unter Anrechnung allfälliger Gewinne im Zeitraum), jedoch maximal:

Nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu):

  • 20 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 5 Millionen Franken.
  • 30 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 10 Millionen Franken. Voraussetzung: Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz der Jahre 2018 und 2019 oder Einschuss von neuem Eigenkapital im Umfang von 40 Prozent des 5 Millionen Franken übersteigenden Beitrags.

Insgesamt (nicht rückzahlbarer Beitrag plus in früheren Zuteilungsrunden vergebene Darlehen:

  • maximal 25 bzw. 30 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 15 Millionen Franken.

Ein Gesuch hat insbesondere keine Aussicht auf Erfolg:

  • wenn Sie bereits die genannten Höchstbeträge erhalten haben;
  • wenn Sie gegenüber früheren Gesuchen keine zusätzlichen ungedeckten Kosten (insbesondere ein Verlust über das zweite Halbjahr 2021 insgesamt) geltend machen können;
  • wenn frühere Gesuche aus anderen Gründen als wegen ungedeckter Kosten gekürzt wurden; oder
  • wenn frühere Gesuche aus weiteren Gründen (mangelnder Zusammenhang mit behördlichen Massnahmen, Nichterfüllung der weiteren Kriterien) abgelehnt wurden.

Wiedereröffnung Zuteilungsrunden 4a und 3

Der Kanton Zürich hat die Gesucheingabe für Beiträge aus dem Covid-19-Härtefallprogramm nochmals geöffnet: für Unternehmen, die bislang noch kein Gesuch eingereicht hatten. 

Die Frist für die Gesucheingabe ist am 31. Dezember 2021, 23.59 Uhr, abgelaufen.

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  • Der Bund hat mit der Änderung der Härtefallverordung vom 18. Dezember 2021 die Annahme von Gesuchen bis am 31. Dezember 2021 verlängert.
  • Der Kanton Zürich nahm die Gesuche von Nachzüglern bis zum 31. Dezember 2021 an.
  • Nur Unternehmen, die bisher kein Gesuch gestellt hatten, konnten ein solches nachreichen.
  • Nachgereichte Gesuche werden gleich behandelt wie die rechtzeitig eingereichten Gesuche und nach den gleichen Kriterien beurteilt.

Zuteilungsrunde 4a:

  • Berechtigt sind kleinere Unternehmen, die einen Umsatzrückgang von über 70 Prozent aufgrund behördlicher Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu verzeichnen hatten.
  • Sie können bis zu 30 Prozent ihres Umsatzes als nicht rückzahlbaren Beitrag erhalten (maximal 1,5 Mio. Franken).

Zuteilungsrunde 3:

Wenn das Unternehmen

  • zwischen 1. November 2020 und 30. Juni 2021 für mindestens 40 Tage behördlich geschlossen wurde
  • oder aufgrund behördlicher Massnahmen einen Umsatzrückgang zwischen 40 und 70 Prozent erlitten hat.

  • Nach dem 31. Dezember 2021, 23.59 Uhr, eingereichte Gesuche werden abgelehnt.
  • Die Bearbeitung der Gesuche erfolgt ab Januar 2022.  

4. Zuteilungsrunde für grosse Gastronomie-Betriebe (4b)

Am Freitag, 5. November 2021, wurde die Zuteilungsrunde 4b eröffnet. Sie dient der Verwendung der «Bundesratsreserve». 

Sie richtet sich an grosse Gastronomie-Unternehmen 

  • mit einem Umsatzrückgang von über 40 Millionen Franken, 
  • die zahlreiche Betriebe innerhalb und ausserhalb des Kantons führen.

Die Frist zur Gesucheinreichung ist am Mittwoch, 17. November 2021, 17.00 Uhr, abgelaufen.

Rechtsgrundlagen

  • das am 25. Oktober 2021 vom Kantonsrat dringlich erlassene Gesetz über die Verwendung der Zusatzbeiträge des Bundes an Covid-19-Härtefallmassnahmen für Unternehmen (Covid-19-ZBG);
  • die dazugehörigen Ausführungsbestimmungen der Finanzdirektion (Verordnung zum Gesetz über die Verwendung der Zusatzbeiträge des Bundes an Covid-19-Härtefallmassnahmen für Unternehmen (Covid-19-ZBG, Veröffentlichung im Amtsblatt am Freitag, 5. November 2021).

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Gesuchstellende Unternehmen müssen die folgenden Belege einreichen (als PDF-Dateien, wenn nicht anders vermerkt):

  • unterschriebener Scan des gültigen Passes (beide Seiten mit Foto und Unterschrift) oder der Identitätskarte (Vorder- und Rückseite) aller gesuchstellenden Personen;
  • ausgefülltes Gesuchformular als .xlsm-Datei) und als PDF-Datei (gesamte Arbeitsmappe, unterschrieben);
  • Gesuchzusammenfassung und Selbstdeklaration (unterschrieben);
  • revidierte Jahresrechnung 2018, 2019 und 2020, Bilanz und Erfolgsrechnung sowie Anhang (unterschrieben);
  • Erfolgsrechnung für die spätere 12-Monate-Periode, falls ein Umsatzrückgang über 12 Monate nach Art. 5 1bis Covid-19-Härtefallverordnung geltend gemacht wird (unterschrieben);
  • monatliche Erfolgsrechnungen für Januar bis Juni 2018, Januar bis Juni 2019 sowie Januar 2020 bis Juni 2021 (unterschrieben);
  • Spartenaufteilung 2018, 2019 und 2020 (Aufwand und Ertrag) des Gesamtunternehmens im Falle einer Spartenanmeldung gemäss Art. 2a der Covid-19-Härtefallverordnung (unterschrieben);
  • Spartenaufteilung Januar bis Juni 2021 (Aufwand und Ertrag) des Gesam-tunternehmens im Falle einer Spartenanmeldung gemäss Art. 2a der Covid-19-Härtefallverordnung (unterschrieben);
  • Betreibungsregisterauszug des gesuchstellenden Unternehmens (nicht älter als zwei Wochen vor der Gesucheinreichung); im Falle von Sitzverlegungen im Jahr 2020 auch Betreibungsregisterauszüge für die vorherigen Unternehmenssitze ab 2018;
  • Auflistung aller zwischen 1. Januar 2020 und 30. Juni 2021 getätigten Rückstellungen (unterschrieben).

Auf Verlangen haben die Unternehmen weitere sachdienliche Unterlagen einzureichen. Die in der 3. Runde bereits eingereichten Belege werden – wo nötig – in die Prüfung des Gesuchs für die 4. Runde miteinbezogen.

Der beantragte nicht rückzahlbare Beitrag wird auf Überentschädigung geprüft. Dafür müssen im Gesuchformular die Fixkosten und Corona-bedingten Einmalkosten ausgewiesen werden, um daraus die ungedeckten Kosten berechnen zu können. Liegt der beantragte Beitrag über den ungedeckten Kosten, wird der Beitrag entsprechend gekürzt.

Zudem wird der beantragte nicht rückzahlbare Beitrag mit den kumulierten Ergebnissen des Gesamtunternehmens in der Periode 1. Januar 2020 bis 30. Juni 2021 verglichen. Bereits ausbezahlte Härtefallbeiträge und Beiträge Dritter (z. B. Versicherungsleistungen und Mieterlasse) sind dabei aus den kumulierten Ergebnissen herauszurechnen. Liegt der beantragte Beitrag über den kumulierten Ergebnissen, wird der Beitrag auf das Niveau der kumulierten Ergebnisse gekürzt.

Vom nach der Überentschädigungsprüfung festgestellten Beitrag wird eine Pauschale von 10 Mio. Franken und die Leistungen Dritter abgezogen.

Die Mittel der «Bundesratsreserve» sind begrenzt. Liegt die gesamte Nachfrage über den verfügbaren Mitteln, wird eine Globalkürzung vorgenommen.

Für weiterführende Details lesen Sie bitte die Ausführungsbestimmungen:

4. Zuteilungsrunde (4a)

Am 31. August begann die vierte Runde des Härtefallprogramms. Sie dient der Umsetzung der «Härtefall im Härtefall»-Regelung.

  • Berechtigt sind kleinere Unternehmen, die einen Umsatzrückgang von über 70 Prozent aufgrund behördlicher Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu verzeichnen hatten. 
  • Sie können bis zu 30 Prozent ihres Umsatzes als nicht rückzahlbaren Beitrag erhalten (maximal 1,5 Mio. Franken). 
  • Zugelassen sind Unternehmen, die bereits in einer früheren Zuteilungsrunde ein Gesuch eingereicht haben.

Die Eingabefrist ist am 19. September 2021 abgelaufen.

Rückzahlung von Härtefallgeldern (einschliesslich Darlehen)

Bitte wenden Sie sich an die auf Ihrer Verfügung aufgedruckte E-Mailadresse.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Schreiben:

3. Zuteilungsrunde

Der Bundesrat hat die Covid-19-Härtefallverordnung am 31. März 2021 angepasst. Der Kantonsrat hat den dafür notwendigen Zusatzkredit von 662,8 Mio. Franken bereits bewilligt (Vorlage 5663d). 

Die Eingabefrist ist am 20. Juni 2021 abgelaufen.

Verhinderung von Missbrauch

Die Finanzdirektion hat ein Konzept zur Verhinderung von Missbrauch erstellt und wird bei Verdachtsfällen ermitteln. 

Die Unternehmen sind zur vollständigen Offenlegung der benötigten Daten verpflichtet. 

Kriterien für eine Anspruchsberechtigung

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  1. Unternehmen mit über 3,75 Mio. Franken durchschnittlichem Jahresumsatz 2018/2019 und Gründungsdatum vor 1. Oktober 2020.
  2. Unternehmen mit weniger als 3,75 Mio. Franken durchschnittlichem Jahresumsatz 2018/2019 und Gründungsdatum vor dem 1. März 2020, die in der 1. und 2. Zuteilungsrunde zusammen weniger als den Maximalbetrag an nicht rückzahlbarem Beitrag bzw. Darlehen erhalten haben und aufgrund der Verlängerung des Teil-Lockdowns über den 28. Februar 2021 hinaus zusätzliche ungedeckte Kosten aufweisen (insbesondere Gastronomie, Hotels, Tourismus, Fitnesscenter, Freizeitbetriebe).
  3. Unternehmen mit weniger als 3,75 Mio. Franken durchschnittlichem Jahresumsatz 2018/2019, die zwischen 31. Dezember 2017 und 29. Februar 2020 gegründet wurden, und die gemäss Berechnungsmethodik der 2. Zuteilungsrunde nicht genügend Umsatz erwirtschaftet haben und nun mit der neuen Berechnungsmethodik die Mindestgrenze von 50'000 Franken erreichen oder einen höheren durchschnittlichen Jahresumsatz 2018/2019 geltend machen können (Prüfung kann via Eingabetool selbständig gemacht werden).
  4. Unternehmen mit weniger als 3,75 Mio. Franken durchschnittlichem Jahresumsatz 2018/2019, die zwischen 1. März 2020 und 30. September 2020 gegründet wurden und den Mindestumsatz von 50'000 Franken erreichen (Prüfung kann via Eingabetool selbständig gemacht werden).
  • Gruppe A: Rückgang des Umsatzes um mehr als 40 Prozent im Kalenderjahr 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019
  • Gruppe B: Rückgang des Umsatzes in späterer 12 Monats-Periode als Kalenderjahr 2020 um mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019
  • Gruppe C: Mindestens 40 Schliessungstage (Kalendertage) aufgrund behördlicher Anordnung zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021
  • Gruppe D: Mischformen (nur relevant bei Anmeldung mehrerer Sparten)

Mischunternehmen:

Falls Sparte(n) mit klar abtrennbarem Tätigkeitsbereichen innerhalb Ihres Unternehmens aufgrund Umsatzrückgang oder Schliessung anspruchsberechtigt sein könnten, erstellen Sie eine vollständige Spartenaufteilung Ihres gesamten Unternehmens, in welcher der Ertrag und Aufwand auf die einzelnen Sparten aufgeteilt wird und reichen ein Gesuch für die anspruchsberechtigte(n) Sparte(n) ein.

  • Das Unternehmen hat die Rechtsform eines Einzelunternehmens, einer Personengesellschaft oder einer juristischen Person mit Sitz in der Schweiz sowie eine UID-Nummer.
  • Das Unternehmen wurde vor dem 1. Oktober 2020 ins Handelsregister eingetragen oder gegründet.
  • Der Geschäftssitz des Unternehmens befand sich am 1. Oktober 2020 im Kanton Zürich.
  • Das Unternehmen übt in der Schweiz eine Geschäftstätigkeit aus und die Lohnkosten fallen überwiegend in der Schweiz an.
  • Der Umsatz des Unternehmens betrug im Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019 mindestens 50'000 Franken.
  • Das Unternehmen bestätigt, dass es im Geschäftsjahr, in dem der Härtefallbeitrag ausgerichtet wird, sowie für die drei darauffolgenden Jahre oder bis zur Rückzahlung der erhaltenen Hilfen keine Dividenden oder Tantiemen beschliesst oder ausschüttet oder Kapitaleinlagen rückerstattet, und keine Darlehen an seine Eigentümer vergibt sowie die ihm gewährten Mittel nicht an eine mit ihm direkt oder indirekt verbundene Gruppengesellschaft, die ihren Sitz nicht in der Schweiz hat, überträgt (zulässig ist jedoch insbesondere das Erfüllen vorbestehender ordentlicher Zins- und Amortisationszahlungspflichten innerhalb einer Gruppenstruktur).
  • Bund, Kantone oder Gemeinden mit mehr als 12 000 Einwohnern sind insgesamt nicht zu mehr als 10 Prozent am Kapital des Unternehmens beteiligt.
  • Das Unternehmen muss nachvollziehbar darlegen, dass der Umsatzrückgang bzw. die Schliessungstage auf behördliche Massnahmen in Zusammenhang mit Covid-19 zurückzuführen sind.
  • Aus dem Umsatzrückgang resultieren erhebliche ungedeckte Fixkosten (die Pflicht zur Bestätigung der ungedeckten Fixkosten entfällt für Unternehmen bzw. Sparten von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 5 Millionen Franken, die aufgrund Massnahmen des Bundes oder der Kantone zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie ihren Betrieb zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 für mindestens 40 Tage schliessen müssen).
  • Das Unternehmen befand sich am 15. März 2020 nicht in einem Betreibungsverfahren für Sozialversicherungsbeiträge (es sei denn, dass zum Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs eine vereinbarte Zahlungsplanung vorliegt oder das Verfahren durch Zahlung abgeschlossen ist).
  • Es befindet sich zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung nicht in einem Konkursverfahren oder in Liquidation.
  • Das Unternehmen hat keinen Anspruch auf andere branchenspezifische Covid-19-Finanzhilfen des Bundes (ohne Kurzarbeitsentschädigung, Erwerbsersatz und Kredite gemäss Covid-19-Solidarbürgschaftsverordnung und Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz), ausser es kann eine klar abgetrennte Spartenrechnung vorlegen.
  • Das Unternehmen bestätigt, «dass mit dem beantragten nicht rückzahlbaren Beitrag tatsächliche Kosten gedeckt werden, denen kein Umsatz entgegensteht, und dass daraus kein Gewinn resultiert».
  • Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 5 Millionen Franken bestätigen, dass sie die bedingte Gewinnbeteiligung gemäss Art. 12 Abs.1 septies Covid-19-Gesetz und Art. 8e Covid-19-Härtefallverordnung eigenständig vollziehen.

Maximale Beiträge 3. Zuteilungsrunde

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu): maximal 20 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 1 Million Franken.
  • Darlehen: maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019 (Laufzeit maximal 10 Jahre, Zinssatz 0,5 Prozent, in jährlich gleichen Raten zurückzuzahlen), maximal 1,25 Millionen Franken.
  • Insgesamt (nicht rückzahlbarer Beitrag plus Darlehen): maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 1,25 Millionen Franken.

Die Berechnung des nicht rückzahlbaren Beitrags für Unternehmen über 5 Mio. Umsatz basiert auf der in der Covid-19-Härtefallverordnung definierten Berechnungsmethodik: Umsatzrückgang * pauschaler Fixkostenanteil.
Für den pauschalen Fixkostenanteil hat der Bund drei Kategorien festgelegt:

  1. Reisebüros, Grosshandel und Handel mit Motorfahrzeugen: 8 Prozent
  2. übriger Detailhandel: 15 Prozent
  3. alle anderen Unternehmen 25 Prozent

Unternehmen, die in mehr als 12 Monaten einen Umsatzrückgang zu verzeichnen haben, können den Umsatzrückgang für diejenigen Monate von 2021 hinzuzählen, die nicht in die Berechnung nach Artikel 5 Covid-19-Härtefallverordnung eingeflossen sind (bis maximal Mai 2021); dabei bemisst sich der Umsatzrückgang durch den Vergleich der jeweiligen Monatsumsätze 2021 mit den entsprechenden Perioden im Durchschnitt 2018/2019 bzw. nur 2019.
Die geltend gemachten Monatsumsätze 2018, 2019, 2021 müssen anhand unterschriebener Monatsabschlüsse belegt werden können.

Maximalbetrag nicht rückzahlbarer Beitrag (à fonds perdu):

  • 20 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 5 Millionen Franken.
  • 30 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 10 Millionen Franken. Voraussetzung: Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz der Jahre 2018 und 2019 oder Einschuss von neuem Eigenkapital im Umfang von 40 Prozent des 5 Millionen Franken übersteigenden Beitrags.

Maximalbetrag Darlehen:

25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 10 Millionen Franken (Laufzeit maximal 10 Jahre, Zinssatz 0,5 Prozent, in jährlich gleichen Raten zurückzuzahlen).

Insgesamt (nicht rückzahlbarer Beitrag plus Darlehen):
maximal 25 bzw. 30 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 15 Millionen Franken.

Fragen und Antworten

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Als geschlossen gelten Unternehmen, die ihren Betrieb zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 für insgesamt mindestens 40 Tage schliessen mussten bzw. müssen.
  • Dazu zählen z. B. Gastrobetriebe, auch wenn sie neu Take-out anbieten oder nur ihre Terrassen geöffnet haben.
  • Hotelrestaurants gelten nicht als geschlossen, können jedoch eine Spartenrechnung erstellen und werden eventuell durch den Umsatzrückgang anspruchsberechtigt.
  • Take-aways sind weiterhin geöffnet und gelten somit nicht als geschlossen.
  • Bäckereien gelten nicht als geschlossen; im Fall eines Restaurantbereichs kann eine Spartenrechnung erstellt werden, weil dieser als geschlossen gilt.
  • Wenn innerhalb eines Unternehmens klar trennbare Tätigkeitsbereiche vorliegen und mittels Spartenrechnung ausgewiesen werden können.
  • Der gesamte Umsatz und der Aufwand des Unternehmens muss in Sparten aufgeteilt dargestellt werden. 
  • Grundsätzlich gelten die gleichen Anforderungen wie ohne Spartentrennung für das Gesamtunternehmen.

Nein. Bitte reichen Sie neben der Spartenrechnung die revidierte Jahresrechnung mit ein, falls ihr Unternehmen der Revisionspflicht untersteht.

Ja. Die Gesuchsteller müssen in der 3. Runde nochmals alle benötigten Belege vollständig im Gesuchportal hochladen.

2. Zuteilungsrunde

Der Kantonsrat hat am 25. Januar 2021 einen Zusatzkredit von 95 Millionen Franken für die 2. Zuteilungsrunde bewilligt.

Die Frist für die Gesucheingabe ist am 21. Februar 2021 abgelaufen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Es gibt drei Berechnungsweisen, um zu prüfen, ob Ihr Unternehmen anspruchsberechtigt ist: 

  1. Gruppe A: Rückgang des Umsatzes um mehr als 40 Prozent im Kalenderjahr 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019
  2. Gruppe B: Rückgang des Umsatzes in den letzten 12 Monaten (inkl. laufender Monat) um mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019
  3. Gruppe C: Mindestens 40 Schliessungstage (Kalendertage) zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021

Mischunternehmen:

Falls eine Sparte mit klar abtrennbarem Tätigkeitsbereich anspruchsberechtigt ist, können Sie eine Spartenrechnung erstellen und die betroffene Sparte anmelden. 

  • Das Unternehmen wurde vor dem 1. März 2020 ins Handelsregister eingetragen oder vor dem 1. März 2020 gegründet.
  • Der Geschäftssitz des Unternehmens befand sich am 1. Oktober 2020 im Kanton Zürich.
  • Das Unternehmen übt im Kanton Zürich eine Geschäftstätigkeit aus oder beschäftigt eigenes Personal und die Lohnkosten fallen überwiegend in der Schweiz an.
  • Der Umsatz betrug im Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019 mindestens 50'000 Franken.
  • Der Umsatzrückgang betrug entweder im Kalenderjahr 2020 oder in den letzten 12 Monaten (inkl. laufender Monat) mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt von 2018 und 2019. (Das Kriterium für den Umsatzrückgang entfällt für Unternehmen bzw. Sparten von Unternehmen, die aufgrund der Massnahmen des Bundes oder der Kantone zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie ihren Betrieb zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 für mindestens 40 Tage schliessen müssen)
  • Das Unternehmen muss nachvollziehbar darlegen, dass der Umsatzrückgang bzw. die Schliessungstage vollumfänglich direkt auf behördliche Massnahmen in Zusammenhang mit Covid-19 zurückzuführen sind.
  • Aus dem Umsatzrückgang resultieren erhebliche ungedeckte Fixkosten (Das Kriterium der Fixkosten entfällt für Unternehmen bzw. Sparten von Unternehmen, die aufgrund Massnahmen des Bundes oder der Kantone zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie ihren Betrieb zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 für mindestens 40 Tage schliessen müssen)
  • Es befand sich am 15. März 2020 nicht in einem Betreibungsverfahren für Sozialversicherungsbeiträge (es sei denn, dass zum Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs eine vereinbarte Zahlungsplanung vorliegt oder das Verfahren durch Zahlung abgeschlossen ist)
  • Es befindet sich zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung nicht in einem Konkursverfahren oder in Liquidation
  • Das Unternehmen hat keinen Anspruch auf andere branchenspezifische Covid-19-Finanzhilfen des Bundes (ohne Kurzarbeitsentschädigung, Erwerbsersatz und Kredite gemäss Covid-19-Solidarbürgschaftsverordnung und Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz), ausser es kann eine klar abgetrennte Spartenrechnung vorlegen.

  • Nicht rückzahlbarer Beiträge (à fonds perdu): 20 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 750'000 Franken
  • Darlehen: 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019, maximal 10 Millionen Franken (Laufzeit maximal 10 Jahre, Zinssatz 0,5 Prozent, in jährlich gleichen Raten zurückzuzahlen)
  • Insgesamt (nicht rückzahlbarer Beitrag plus Darlehen) maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019
  • Zudem kann der nicht rückzahlbare Beitrag pro Unternehmen ausnahmsweise auf höchstens 1,5 Millionen Franken erhöht werden, wenn in gleicher Höhe die Eigentümer zusätzliches Eigenkapital einbringen und/oder Fremdkapitalgeber auf ihre Forderungen verzichten. Dieses Vorgehen kann bei der Gesucheingabe beantragt werden. Die Bearbeitung der entsprechenden Anträge erfolgt nach der Abarbeitung aller eingetroffenen normalen Gesuche.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Als geschlossen gelten Restaurants, auch wenn sie neu Take-out anbieten.
  • Detailhandel gilt dann als geschlossen, wenn das Sortimentsverbot über 50 Prozent des Umsatzes ausmacht.
  • Sprachschulen

  • Hotelrestaurants gelten nicht als geschlossen, können jedoch eine Spartenrechnung erstellen und werden eventuell durch den Umsatzrückgang anspruchsberechtigt.
  • Take-aways sind weiterhin geöffnet und gelten somit nicht als geschlossen.
  • Bäckereien gelten nicht als geschlossen; im Fall eines Restaurantbereichs kann eine Spartenrechnung erstellt werden, weil dieser als geschlossen gilt.
  • Detailhandel gilt nicht als geschlossen, wenn das Sortimentsverbot weniger als 50 Prozent des Umsatzes ausmacht.

Wenn innerhalb eines Unternehmens klar trennbare Tätigkeitsbereiche vorliegen und mittels Spartenrechnung ausgewiesen werden können. 

In diesem Fall werden die Kriterien des Härtefallprogramms pro betroffene Sparte angewendet.

Grundsätzlich gelten die gleichen Anforderungen wie ohne Spartentrennung für das Gesamtunternehmen. Daher muss die Spartenrechnung vollständig erstellt werden.

Dies gilt insbesondere auch für Kosten, da im Härtefallprogramm nur Beträge für ungedeckte tatsächliche Kosten beantragt werden dürfen.

Daraus folgt, dass die Fixkosten nur anteilsmässig für die betroffene Sparte entschädigt werden. Somit müssen alle Kosten korrekt auf die Sparten verteilt werden.

Nein. Bitte reichen Sie neben der Spartenrechnung die revidierte Jahresrechnung Ihres Unternehmens mit ein.

1. Zuteilungsrunde

Politischer Prozess

  • 11. November 2020: Der Regierungsrat beschliesst den Entwurf des Covid-19-Härtefallprogramms
  • 14. Dezember 2020: Der Kantonsrat stimmt dem Härtefallprogramm einstimmig zu
  • 15. Februar 2021: Nach Ablauf der 60-tägigen Referendumsfrist wird der Kantonsratsbeschluss rechtskräftig

Finanzielle Mittel

Einschliesslich des Bundesbeitrags standen in der 1. Zuteilungsrunde 261 Millionen Franken für Härtefallhilfen zur Verfügung. 

Die 1. Zuteilungsrunde schloss nahtlos an die kantonale Kreditausfallgarantie an, welche die Finanzdirektion bis Ende März 2021 verlängert hatte.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Darlehen: maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019 (maximal 500'000 Franken)
  • Nicht rückzahlbare Beiträge (à fonds perdu): maximal 10 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019 (maximal 400’000 Franken)
  • Es können gleichzeitig Darlehen und nicht rückzahlbare Beiträge beantragt werden
  • Insgesamt maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019
  • Der Maximalbetrag kann pro Unternehmen nicht überschritten werden.

Prüfung der Gesuche 

Die Frist für die Eingabe von Gesuchen für die 1. Zuteilungsrunde ist

am 31. Januar 2021 abgelaufen.

Kreditausfallgarantie

Der Regierungsrat hat die Zürcher Geschäftsbanken dazu aufgerufen, den durch die Corona-Massnahmen betroffenen Unternehmen mit Darlehen beizustehen. Zwölf Banken beteiligten sich daran. Zur Abdeckung der Risiken hat der Regierungsrat eine Kreditausfallgarantie von 425 Millionen Franken zugesichert.

Die Frist für Kreditgesuche bei Ihrer Geschäftsbank für Härtefälle am 31. März 2021 abgelaufen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Zürcher Kantonalbank
  • UBS Switzerland AG
  • Credit Suisse (Schweiz) AG
  • Raiffeisen Schweiz Genossenschaft
  • Migros Bank AG
  • Bank Linth LLB AG
  • Bank Avera Genossenschaft
  • Bank Thalwil Genossenschaft
  • Bezirks-Sparkasse Dielsdorf Genossenschaft
  • Acrevis Bank AG
  • Zürcher Landbank AG
  • Leihkasse Stammheim AG 

Die kantonale Kreditausfallgarantie richtete sich an Unternehmen:

  • mit Hauptsteuerdomizil im Kanton Zürich,
  • bis zu 250 Mitarbeitenden.

Sie war subsidiär und ergänzend zur Kreditausfallgarantie des Bundes ausgestaltet. Sie sollte insbesondere bei Härtefällen zum Zug kommen.

Insgesamt durfte der von Bund und Kanton besicherte Gesamtbetrag 20 Millionen Franken je Unternehmen nicht übersteigen.

  • insbesondere Unternehmen in der Wertschöpfungskette der Eventbranche, Schausteller, Dienstleister der Reisebranche sowie touristische Betriebe
  • wenn der Jahresumsatz unter 60 Prozent des mehrjährigen Durchschnitts liegt

Selbstständige

Soforthilfe

Selbstständigerwerbende verfügen oftmals über ein geringes Kapitalpolster. Deshalb stellt der Regierungsrat den Gemeinden 15 Millionen Franken aus der Jubiläumsdividende der ZKB für unbürokratische und schnelle Unterstützung zur Verfügung.

Voraussetzungen & Pflichten

Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind selbstständige Kleinstunternehmer/innen mit Wohnsitz im Kanton Zürich (keine Unterstützung, wenn Firmensitz im Kanton, aber Wohnsitz ausserhalb des Kantons).

  • Soforthilfen für Selbstständigerwerbende erfolgen in Ergänzung zu den Soforthilfemassnahmen des Bundes und den bereits bestehenden Leistungen der Sozialversicherungen. Diese müssen deshalb zwingend geltend gemacht werden.
  • Bevorschusste Soforthilfen unterstehen der Rückerstattungspflicht. Sobald Gelder aus anderen Leistungen geflossen sind, sind die bevorschussten Soforthilfen zurückzuzahlen.

Vergabe

Die Soforthilfen für Selbstständigerwerbende werden von den Wohngemeinden der Geschäftsinhaber/innen ausgerichtet.

Die Gemeinden kennen die lokalen Verhältnisse, und sie können die Abstimmung der Soforthilfe mit den anderen sozialen Sicherungssystemen gewährleisten.

Der Termin für die Auszahlung von Unterstützungsleistungen durch die Gemeinden ist am 30. September 2021 abgelaufen.

AHV, IV

Verlangen Sie einen Zahlungsaufschub sowie eine Reduktion von Akonto-Beiträgen bei gesunkener Lohnsumme.

Gewerbeliegenschaften

Möglichkeiten für Mieter in kantonalen Liegenschaften

Das Immobilienamt kann bei seinen Mietern auf begründete Gesuche hin Hand bieten:

  • Stundung der Miete, 
  • Zahlungsvereinbarung,
  • sonstige Anpassung an möglicherweise veränderte Marktverhältnisse.

Dazu müssen unsere Mieter ihre wirtschaftliche Situation offenlegen.

Voraussetzungen

Ein entsprechendes Gesuch einreichen können Gewerbetreibende,

  • die in einer Liegenschaft eingemietet sind, die dem Kanton Zürich gehört; 
  • die Mühe haben, dem Kanton wegen behördlicher Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie die Miete zu bezahlen.

Bitte melden Sie sich bei Bedarf bei den für Sie Verantwortlichen beim Immobilienamt.

Rechtsauskunft

Steuern

Anpassung der provisorischen Steuerrechnung

Unternehmen, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit Verlusten rechnen: Sie können beim Gemeindesteueramt eine Anpassung der provisorischen Rechnung für die Staats- und Gemeindesteuern verlangen.

Erstreckung der Zahlungsfrist oder Ratenzahlungen

Unternehmen und natürliche Personen, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus fällige definitive Steuerrechnungen derzeit nicht bezahlen können:

  • Sie können eine Erstreckung der Zahlungsfrist oder Ratenzahlungen erlangen.
  • Bei der direkten Bundessteuer können auch provisorische Steuerrechungen gestundet werden. 

Melden Sie sich bei Bedarf beim zuständigen Steueramt.

  • Gemeindesteueramt: Staats- und Gemeindesteuern
  • kantonales Steueramt: direkte Bundessteuer

Kontakt

Finanzdirektion – Coronavirus