Corona-Hilfen im Kulturbereich

Die Folgen der Corona-Pandemie treffen Kulturschaffende und Kulturunternehmen besonders hart. Betroffene können dank der folgenden Massnahmen finanzielle Unterstützung anfordern.

Inhaltsverzeichnis

Ausfallentschädigungen:
Kulturschaffende können aktuell keine Gesuche einreichen. Detaillierte Informationen zur Gesuchseingabe finden Sie ab Ende April auf dieser Webseite.
Nächster Eingabetermin für Gesuche von «selbständigen Kulturschaffenden» und «freischaffenden Kulturschaffenden» ist der
31. Mai 2021. Gesuche können ab Anfang Mai über das elektronische Gesuchsprotal eingereicht werden. 

Kulturunternehmen: Der nächste Eingabetermin für Gesuche von Kulturunternehmen ist der
15. Mai 2021. Gesuche können ab dem 26. April wieder eingereicht werden.

Haben Sie Fragen zu den Ausfallentschädigungen?
Hotline: 043 259 25 90 / MO-FR 14-17
Schriftliche Auskünfte zu den Gesuchen sind nicht möglich. 

Lockerungen im Kulturbereich
ab dem 19. April 2021

Folgende Lockerungen treten ab dem 19. April in Kraft:

  • Kulturelle Veranstaltungen bis 100 Personen draussen und 50 Personen drinnen mit Sitz- und Maskenpflicht – mit Beschränkung auf max. ein Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts – sind erlaubt. Konsumation sitzend bis zu vier Personen pro Tisch ist nur im Freien erlaubt.
  • Diskotheken und Tanzlokale bleiben geschlossen.
  • Führungen in Museen, Treffen von Vereinsmitgliedern oder andere Veranstaltungen im Unterhaltungs- und Freizeitbereich bis 15 Personen sind erlaubt.
  • Präsenzunterricht bis 50 Personen ist auch im Bereich der Erwachsenenbildung wieder möglich (s. Punkt 1).
  • Die FAQ geben Präzisierungen zu den Lockerungen im Kulturbereich. Insbesondere zu beachten sind folgende Nummern: Einleitung, Nr. 10, 11, 12, 13, 24, 31 und 32.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich:
+41 80 04 41 17

Ausfallentschädigungen Kulturschaffende

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

«Freischaffende Künstler*innen» sind Kulturschaffende, die hauptberuflich im Kulturbereich tätig und in befristeten Arbeitsverhältnissen angestellt sind. Zur Deckung der Einkommensausfälle stehen folgende Finanzhilfen zur Verfügung:

  • Ausfallentschädigung
    Mit der angepassten Covid-19-Kulturverordnung vom 31. März 2021 erhalten neu auch freischaffende Kulturschaffende eine Ausfallentschädigung. Eine Entschädigung können diejenigen Freischaffenden erhalten, die seit 2018 mindestens vier befristete Anstellungen bei mindestens zwei Arbeitgeber*innen im Kulturbereich nachweisen können. 
    Beantragt werden können Ausfallentschädigungen für den Schadenszeitraum ab dem 1. November 2020.
  • Kurzarbeitsentschädigung 
    Freischaffende Künstlerinnen und Künstler in befristeten Anstellungsverhältnissen haben als befristet angestellte Mitarbeitende ab dem 1. Januar 2021 wieder Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, sofern ihr Arbeitgeber von Kurzarbeit betroffen ist. Art 17a des Covid-19-Gesetzes sichert Geringverdienenden mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 4'340 Franken bei einem Vollpensum eine Mindestentschädigung von 3'470 Franken pro Monat zu (Teilzeitpensen werden proportional berechnet).
    Freischaffende Künstler*innen, die aktuell in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen, empfehlen wir, sich diesbezüglich direkt an ihren derzeitigen Arbeitgeber (Produktionsfirma, Theater, usw.) zu wenden. Ausschliesslich der Arbeitgeber ist dazu berechtigt, bei der Arbeitslosenversicherung (Amt für Wirtschaft und Arbeit) Kurzarbeit anzumelden. 
  • Arbeitslosenentschädigung
    Freischaffenden Künstler*innen, die aktuell in keinem Arbeitsverhältnis stehen, empfehlen wir, sich umgehend mit den erforderlichen Unterlagen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) ihres Wohnortes anzumelden. 
  • Nothilfe Suisseculture Sociale
    Kulturschaffende erhalten auf Gesuch nicht-rückzahlbare Geldleistungen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten, sofern sie diese nicht selber bestreiten können (Nothilfe). Für die Unterstützung der Kulturschaffenden ist Suisseculture Sociale zuständig. Als Kulturschaffende gelten natürliche Personen, die hauptberuflich im Kulturbereich tätig sind. Es erhalten nur Kulturschaffende Nothilfe, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben.

Am 18. Dezember hat der Bundesrat die Covid-19 Kulturverordnung angepasst und entschieden, dass die Ausfallentschädigungen für Kulturschaffende auch 2021 weitergeführt werden. Für Kulturschaffende stehen die folgenden Finanzhilfen zur Verfügung:

  • Ausfallentschädigungen
    Für den coronabedingten Ertragsausfall können Kulturschaffende eine Ausfallentschädigung beantragen. Kulturschaffende müssen ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Sie können nur den finanziellen Schaden geltend machen, der ihnen im Zusammenhang mit einer selbstständigen Erwerbstätigkeit entsteht. 
  • Nothilfe Suisseculture Sociale
    Kulturschaffende erhalten auf Gesuch nicht-rückzahlbare Geldleistungen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten, sofern sie diese nicht selber bestreiten können (Nothilfe). Für die Unterstützung der Kulturschaffenden ist Suisseculture Sociale zuständig. Als Kulturschaffende gelten natürliche Personen, die hauptberuflich im Kulturbereich tätig sind. Es erhalten nur Kulturschaffende Nothilfe, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben.
  • Corona-Erwerbsersatz (CEE)
    Der Bundesrat hat die Verordnung über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus verlängert und verabschiedet (Medienmitteilung). Der Kreis der Begünstigten wurde rückwirkend per 17. September 2020 und bis zum 30. Juni 2021 erweitert. Selbständigerwerbenden Kulturschaffenden empfehlen wir dringend, sich bei der SVA Kanton Zürich erneut anzumelden.

Kulturschaffende, die einen coronabedingten Ertragsausfall erlitten haben, können eine Ausfallentschädigung in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen. Die Ausrichtung der Ausfallentschädigung erfolgt durch den zuständigen Kanton. Der Bund beteiligt sich zur Hälfte an den vom Kanton zugesagten Ausfallentschädigungen.

Der*die Gesuchsteller*in:

  • ist eine natürliche Person. Wichtig: Einzelfirmen gelten als natürliche Personen und haben ihr Gesuch um Ausfallentschädigung folglich als Ausfallentschädigung für Kulturschaffende einzureichen.
  • ist mindestens seit dem 1. November 2020 als Selbständigerwerbende*r bei der Ausgleichskasse angemeldet
    oder
    ist als freischaffende*r Kulturschaffende*r tätig und kann nachweisen, dass sie/er seit 2018 in mindestens vier befristeten Anstellungen bei mindestens zwei Arbeitgeber*innen im Kulturbereich angestellt war.
  • ist als Selbständigerwerbende*r oder Freischaffende*r hauptberuflich im Kulturbereich tätig. Alle Gesuchsteller*innen müssen dazu das Formular «Nachweis der hauptberuflichen Tätigkeit im Kulturbereich» (s. unten) ausfüllen und einreichen.
  • ist in den Bereichen darstellende Künste, Design, Film, visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen tätig (Kulturbereich). Eine ausführliche Übersicht zu den Kulturschaffenden, die antragsberechtigt sind, finden Sie im Merkblatt.
  • hat Wohnsitz im Kanton Zürich.

Insgesamt ausgeschlossen vom Anwendungsbereich des Covid-19-Gesetzes ist der Bildungsbereich in allen Disziplinen (Musik-, Tanz-, Theater-, Kunst-, Film-(hoch)schulen etc.).

Pro Kulturschaffende*r ist ein Gesuchsformular einzureichen. Ein*e Kulturschaffende*r kann auch eine andere Person mit der Einreichung beauftragen. Die einreichende Person hat in diesem Fall nachzuweisen, dass sie zur Einreichung bevollmächtigt ist. 

Als finanzieller Schaden gilt die unfreiwillige Vermögensverminderung ab 26. September 2020.

  • Selbständigerwerbende Kulturschaffende können nur Schäden geltend machen, die sie im Rahmen ihrer Tätigkeit als Selbständigerwerbende erlitten haben. Ein allenfalls entgangener Gewinn wird nicht entschädigt. Es wird höchstens ein Schaden bis zur Erreichung der betriebswirtschaftlichen Gewinnschwelle berücksichtigt.
  • Die Art und Weise, wie der Einkommensausfall bei den freischaffenden Kulturschaffenden zu berechnen ist, wird derzeit erarbeitet. Grundsätzlich gilt, dass nur Freischaffende antragsberechtigt sind, die seit 2018 mindestens vier befristete Anstellungen bei mindestens zwei Arbeitgeber*innen im Kulturbereich nachweisen können.
    Die detaillierten Informationen zur Schadensberechnung werden Ende April an dieser Stelle publiziert. 
  • Die Ausfallentschädigung deckt in allen Fällen maximal 80 Prozent des finanziellen Schadens.
  • Die Gesuchstellenden sind verpflichtet, die zumutbaren Massnahmen zur Schadensminderung zu ergreifen.
  • Will ein*e selbständigerwerbende*r Kulturschaffende*r für eine nicht erhaltene Zahlung durch ein Kulturunternehmen einen Schaden geltend machen, so hat er*sie die Nichtbezahlung durch eine Selbstdeklaration zu bestätigen. Mit Bezahlung der Ausfallentschädigung verliert der*die Kulturschaffende seine*ihre Forderung gegenüber dem Kulturunternehmen im Umfang der Entschädigung.

Der finanzielle Schaden

  • wurde verursacht durch Massnahmen der Behörden des Bundes, der Kantone oder der Gemeinden zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19).
  • kann nicht durch Nothilfe an Kulturschaffende von Suisseculture Sociale, Sozialversicherungen (insbesondere Corona-Erwerbsersatz-entschädigung der AHV Ausgleichskassen gemäss Covid-19-Gesetz), eine Privatversicherung oder eine andere Entschädigungsmöglichkeit gedeckt werden.

Selbständige Kulturschaffende können auf zwei unterschiedliche Arten Ausfallentschädigungen geltend machen:

  • Abgesagte oder verschobene Veranstaltungen und Projekte
    Schadenszeitraum: 1. Februar bis 30. April 2021
    Die Ausfallentschädigung deckt Schäden aus der Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten oder aufgrund betrieblicher Einschränkungen. Der Entscheid über die Absage, Verschiebung, eingeschränkte Durchführung oder betriebliche Einschränkung muss in jedem Fall vor dem 30. November 2021 erfolgt sein.
  • Entgangene Einnahmen
    Schadenszeitrum: 1. Februar bis 30. April 2021
    Die Vorgaben für die Schadensberechnung der entgangenen Einnahmen bei selbständigen Kulturschaffenden werden aktuell. Ende April wird die Schadensberechnung vorliegen.

Freischaffende Kulturschaffende
Schadenszeitrum: 1. November 2020 bis 30. April 2021
Die Vorgaben für die Schadensberechnung der entgangenen Einnahmen bei freischaffenden Kulturschaffenden sind noch unklar und werden aktuell in Zusammenarbeit mit dem Bund erarbeitet. Anfang Mai wird diese Schadensberechnung vorliegen.

Kulturschaffende können pro Schadensperiode nur ein Gesuch einreichen. 

Die neuen Formulare für die Schadensberechnungen werden Anfang Mai an dieser Stelle publiziert.

Das Merkblatt von Suisseculture Sociale gibt Auskunft über die Art und Weise, wie Ausfallentschädigungen und weitere Covid-Finanzhilfen deklariert und versteuert werden müssen.

Unter dem eingefügten Link finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Bitte lesen Sie vor Gesuchseingabe das Merkblatt zu den Ausfallentschädigungen und stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Unterlagen zusammen mit Ihrem Antrag einreichen. Unvollständig eingereichte Gesuche können nicht zeitnah geprüft werden, entsprechend verzögert sich die Auszahlung der Ausfallentschädigung.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihr Gesuch nur über unser elektronisches Gesuchsportal einreichen können.

Gesuche für Ausfallentschädigungen können gem. Vorgaben des Bundes bis spätestens am 30. November 2021 eingereicht werden.

  • Im Dokument «Überblick» erfahren Sie das Wichtigste zu den Ausfallentschädigungen und den zwei Arten der Schadensberechnung.
  • Im Dokument «Checkliste» finden Sie eine Zusammenstellung der Unterlagen, die Sie bei der Gesuchseingabe einreichen müssen.

Die Gesuche sind grundsätzlich rückwirkend einzureichen, d.h. der Schaden muss zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung bereits eingetreten sein. Davon ausgenommen sind Gesuche für finanzielle Schäden in den letzten Wochen des Schadenszeitraumes, im November und Dezember 2021. 

Es gelten folgende Schadens- und Gesuchsperioden und damit verbundene Fristen:

  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum 1. November 2020 bis 31. Januar 2021 sind rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 31. März 2021 einzugeben.
  • Selbständige Kulturschaffende: Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum 1. Februar 2021 bis 30. April 2021 sind rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 31. Mai 2021 einzugeben.
  • Freischaffende Kulturschaffende: Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum 1. November 2020 bis 30. April 2021 sind rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 31. Mai 2021 einzugeben.
  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum 1. Mai bis 31. August 2021 sind rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 30. September 2021 einzugeben.
  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum vom 1. September bis 31. Dezember 2021 sind spätestens bis am 30. November 2021 einzugeben.

Die Termine und Fristen sind verbindlich. Verspätet oder zu früh angemeldete Schäden werden nicht berücksichtigt.

Die angeführten Fristen für den Schadenszeitraum beziehen sich bei Veranstaltungen oder Projekten auf denjenigen Zeitraum, in dem die entsprechende Veranstaltung oder das Projekt geplant war.

Ausfallentschädigungen Kulturunternehmen

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Für Kulturunternehmen stehen die folgenden Finanzhilfen zur Verfügung:

  • Ausfallentschädigung
    Die Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen (für abgesagte oder verschobene Veranstaltungen, für den eingeschränkten Betrieb sowie für Betriebsschliessungen) werden weitergeführt. Ausfallentschädigungen sind nicht-rückzahlbare Finanzhilfen zur Deckung des coronabedingten Ertragsausfalls.
  • Transformationsprojekte
    Neu wurde die Möglichkeit geschaffen, Kulturunternehmen mit nicht-rückzahlbaren Beiträgen an Transformationsprojekte zu unterstützen. Mit dieser neuen Finanzhilfe können Projekte unterstützt werden, welche die Anpassung von Kulturunternehmen an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse bezwecken, z.B. durch eine strukturelle Neuausrichtung oder durch Publikumsgewinnung.
  • Härtefall-Beihilfen
    Unternehmen, die weniger als 50% ihres Umsatzes im Kulturbereich tätigen, sind von den Ausfallentschädigungen ausgeschlossen. Sie haben die Möglichkeit, Härtefall-Beihilfen zu beantragen. Für die Umsetzung des Härtefallprogramms ist im Kanton Zürich die Finanzdirektion zuständig. Informationen zum Härtefallprogramm.
  • Kurzarbeitsentschädigung
    Kulturunternehmen können eine Kurzarbeitsentschädigung beantragen, wenn ihre Arbeitsausfälle im Zusammenhang mit Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus oder deren wirtschaftlichen Folgen stehen. Informationen zur Kurzarbeitsentschädigung.

Kulturvereine im Laienbereich
Kulturvereine im Laienbereich wenden sich zur Entschädigung finanzieller Einbussen im Zusammenhang mit Veranstaltungen weiterhin an die zuständigen Dachverbände. 

Kulturunternehmen können für den finanziellen Schaden, der aus der Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten oder aufgrund betrieblicher Einschränkungen infolge der Umsetzung staatlicher Massnahmen entsteht, eine Ausfallentschädigung in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen. Die Ausrichtung der Ausfallentschädigung erfolgt durch den zuständigen Kanton. Der Bund beteiligt sich zur Hälfte an den vom Kanton zugesagten Ausfallentschädigungen.

Der*die Gesuchsteller*in:

  • ist juristische Person des Privatrechts (Verein, Stiftung, Genossenschaft, Aktiengesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und ist weder staatliche Verwaltungseinheit (Bund, Kanton, Gemeinde) noch öffentlich-rechtliche Person. Wichtig: Einzelfirmen und Kollektivgesellschaften sind keine juristischen Personen des Privatrechts, sie gelten deshalb nicht als Kulturunternehmen;
  • hat als juristische Person bereits am 15. Oktober 2020 bestanden;
  • ist hauptsächlich, d.h. mit einem Anteil von mindestens 50 Prozent ihres Jahresumsatzes (Basis Jahresrechnung 2019), im Kulturbereich tätig. Unternehmen mit bloss untergeordneten Kulturaktivitäten fallen nicht in den Geltungsbereich;
  • ist in den Bereichen darstellende Künste, Design, Film, visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen tätig (Kulturbereich). Eine ausführliche Übersicht zu den Kulturunternehmen, die antragsberechtigt sind, finden Sie im Merkblatt. 

Insgesamt ausgeschlossen vom Anwendungsbereich des Covid-19-Gesetzes ist der Bildungsbereich in allen Disziplinen (Musik-, Tanz-, Theater-, Kunst-, Film(hoch)schulen etc.).

  • hat statuarischen Sitz im Kanton, in dem die Ausfallentschädigung beantragt wird;
  • hat einen finanziellen Schaden, der aus der Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten oder aufgrund betrieblicher Einschränkungen entsteht, verursacht durch Massnahmen der Behörden des Bundes, der Kantone oder der Gemeinden zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19), beispielsweise die Vorgabe, über ein Schutzkonzept zu verfügen und dieses umzusetzen;
  • hat einen finanziellen Schaden, der zwischen dem 26. September 2020 und dem 31. Dezember 2021 entstanden ist. Der Entscheid über die Absage, Verschiebung, eingeschränkte Durchführung oder betriebliche Einschränkung muss in jedem Fall vor dem 30. November 2021 erfolgt sein;
  • hat einen finanziellen Schaden, der nicht durch Sozialversicherungen (insbesondere Kurzarbeitsentschädigung), eine Privatversicherung oder andere Entschädigungen gedeckt wird.

Als Kulturunternehmen gelten auch Veranstalter im Laienbereich, sofern sie ein Veranstaltungsbudget von mindestens 50'000 Franken aufweisen und einen Schaden von mindestens 10'000 Franken erleiden.

Als finanzieller Schaden gilt die unfreiwillige Vermögensverminderung aufgrund einer Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten oder aufgrund betrieblicher Einschränkungen. Es wird höchstens ein Schaden bis zur Erreichung der betriebswirtschaftlichen Gewinnschwelle berücksichtigt. Die Ausfallentschädigung deckt in allen Fällen maximal 80 Prozent des finanziellen Schadens.

Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen können auf zwei unterschiedliche Arten berechnet werden. Die Gesuchstellenden müssen sich pro Schadensperiode für eine Art der Schadensberechnung entscheiden:

  • Konkrete Schadensberechnung: Bei dieser Berechnung wird der Schaden anhand konkreter und belegbarer Ausfälle berechnet.
  • Pauschalisierte Schadensberechnung: Bei dieser Berechnung wir der Schaden anhand der durchschnittlichen monatlichen Einnahmen der Jahre 2017, 2018 und 2019 berechnet.

Musikklubs können nicht zwischen den beiden Schadensberechnungen wählen und verwenden bitte ausschliesslich das Schadensberechnungsformular «Pauschalisiserte Schadensberechnung für Klubs».  

Die neuen Formulare für die Schadensberechnungen werden Ende April an dieser Stelle publiziert.

Unter dem eingefügten Link finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Bitte lesen Sie vor Gesuchseingabe das Merkblatt zu den Ausfallentschädigungen und stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Unterlagen zusammen mit Ihrem Antrag einreichen. Unvollständig eingereichte Gesuche können nicht zeitnah geprüft werden, entsprechend verzögert sich die Auszahlung der Ausfallentschädigung.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihr Gesuch nur über unser elektronisches Gesuchsportal einreichen können. 

Die Gesuche sind grundsätzlich rückwirkend einzureichen, d.h. der Schaden muss zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung bereits eingetreten sein. Davon ausgenommen sind Gesuche betreffend finanzielle Schäden in den letzten Wochen des Schadenszeitraumes im November und Dezember 2021.

Es gelten folgenden Eingabefristen:

  • 31. Januar 2021: Gesuche betreffend finanzielle Schäden bis 31. Dezember 2020. Es können Schäden angemeldet werden, die im Zeitraum 26. September 2020 bis 31. Dezember 2020 entstanden sind. Für den Schadenszeitraum vom 26. September bis 31. Oktober 2020 können nur jene Schäden geltend gemacht werden, die erst nach dem 20. September bekannt wurden.
  • 15. Mai 2021: Gesuche betreffend finanzielle Schäden im Zeitraum 1. Januar bis 30. April 2021
  • 30. September 2021: Gesuche betreffend finanzielle Schäden im Zeitraum 1. Mai bis 31. August 2021
  • 30. November 2021: Gesuche betreffend finanzielle Schäden im Zeitraum vom 1. September bis 31. Dezember 2021

Die Termine und Fristen sind verbindlich. Verspätet oder zu früh angemeldete Schäden werden nicht berücksichtigt. Pro Schadenszeitraum kann nur ein Gesuch eingereicht werden. 

Die angeführten Fristen für den Schadenszeitraum beziehen sich bei Veranstaltungen oder Projekten auf denjenigen Zeitraum, in dem die entsprechende Veranstaltung oder das Projekt geplant war. Gab es Kosten – z.B. eine Lokalmiete oder Personalkosten –, die bereits vorher in direktem Zusammenhang mit der Veranstaltung oder dem Projekt entstanden sind, können diese bei der Ausfallentschädigung geltend gemacht werden.

Grundsätzlich müssen alle Gesuchstellenden ein vollständiges Gesuch über das elektronische Gesuchsportal einreichen.

Ausnahme: Kulturunternehmen, die in diesem Jahr bereits ein Gesuch um Ausfallentschädigung eingereicht haben,  können ein verkürztes Folgegesuch einreichen. Dafür müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Sie haben im Jahr 2021 bereits ein Gesuch um Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen eingereicht.
  2. Sie verwenden im aktuellen Gesuch dieselbe Schadensberechnung wie im Erstgesuch.

Erfüllen Sie diese Voraussetzungen nicht, geben sie bitte ein vollständiges Gesuch ein.

Hier geht’s zum elektronischen Gesuchportal:

Transformationsprojekte

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kulturunternehmen können für die Kosten, die für Transformationsprojekte entstehen, Beiträge in Form einer nicht-rückzahlbaren Finanzhilfe beantragen. Unterstützt werden Projekte, welche die Anpassung von Kulturunternehmen an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse bezwecken und die strukturelle Neuausrichtung oder Publikumsgewinnung zum Gegenstand haben (Covid-19-Kulturverordnung Art. 1 Bst. b in Verbindung mit Art. 2 Bst. h).

Transformationsprojekte umfassen zwei Kategorien von Vorhaben:

  • Zum einen sind Vorhaben förderungsfähig, die eine strukturelle Neuausrichtung des Kulturunternehmens zum Gegenstand haben. Damit sind Vorhaben wie unter anderem organisatorische Verschlankungen, Kooperationen verschiedener Kulturunternehmen oder Zusammenschlüsse (Fusionen) gemeint.
  • Zum anderen können Projekte unterstützt werden, welche die Wiedergewinnung von Publika oder die Erschliessung neuer Publikumssegmente bezwecken.

Transformationsprojekte sind auf ein definiertes Ziel ausgerichtet und haben eine begrenzte Zeitdauer. Sie bezwecken in jedem Fall eine Anpassung an die durch die Covid-Epidemie veränderten Verhältnisse.
Konkrete Beispiele möglicher Ziele eines Transformationsprojektes finden Sie im Merkblatt.

Der*die Gesuchsteller*in

  • ist juristische Person des Privatrechts (Verein, Stiftung, Genossenschaft, Aktiengesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und ist weder eine staatliche Verwaltungseinheit (Bund, Kantone, Gemeinden) noch öffentlich-rechtliche Person. Wichtig: Einzelfirmen und Kollektivgesellschaften sind keine juristischen Personen des Privatrechts: Sie gelten deshalb nicht als Kulturunternehmen;
  • ist hauptsächlich, d.h. mit einem Anteil von mindestens 50 Prozent ihres Jahresumsatzes (Jahresrechnung 2019), im Kulturbereich tätig. Unternehmen mit bloss untergeordneten Kulturaktivitäten fallen nicht in den Geltungsbereich;
  • ist in den Bereichen darstellende Künste, Design, Film, visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen tätig (Kulturbereich). Eine ausführliche Übersicht zu den Kulturunternehmen, die antragsberechtigt sind, finden Sie im Merkblatt.
  • hat statutarischen Sitz im Kanton, in dem das Gesuch für einen Beitrag an ein Transformationsprojekt eingereicht wird;
  • plant oder realisiert ein Transformationsprojekt, welches das Kulturunternehmen bei der Anpassung an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse unterstützt. 

Auch anspruchsberechtigt ist ein Zusammenschluss verschiedener Kulturakteure, der als juristische Person des Privatrechts konstituiert ist und dessen Zweck gemäss Statuten in der Kooperation, in gemeinsamen Projekten oder der Durchführung einer Veranstaltung oder eines Festivals besteht. 

Insgesamt ausgeschlossen vom Anwendungsbereich des Covid-19-Gesetzes ist der Bildungsbereich in allen Disziplinen (Musik-, Tanz-, Theater-, Kunst-, Film(hoch)schulen etc.).

Die Finanzhilfen für Transformationsprojekte decken höchstens 80 Prozent der Kosten eines Projekts und betragen maximal 300'000 Franken pro Kulturunternehmen. Die Anzahl der Projekte pro Kulturunternehmen ist nicht begrenzt.

Gemeinsame Projekte mehrerer Unternehmen zusammen sind möglich, auch kantonsübergreifend. In diesem Fall bestimmen die Unternehmen, welches von ihnen den Lead hat und das Gesuch in dessen Sitzkanton einreicht. 

Die Beitragskriterien sind für alle Transformationsprojekte identisch. Sie werden in einer Gesamtsicht nach folgenden Kriterien beurteilt:

  • Klarheit, Plausibilität und fachliche Qualität des Konzepts: Ist das Projekt nachvollziehbar, auf das Unternehmen und die veränderten Verhältnisse zugeschnitten? Wird mit dem Projekt eine strukturelle Neuausrichtung oder die Gewinnung von Publikum angestrebt? Sind die inhaltlichen Ziele fundiert, ist das Vorgehen adäquat, eignen sich die Massnahmen zur Zielerreichung? Ist die Zusammensetzung des Projektteams sinnvoll, haben die Beteiligten die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen, sind sie zeitlich verfügbar? Sind die Kosten nachvollziehbar und für das Projekt gerechtfertigt? Ist der Finanzierungsplan realistisch?
  • Innovation: Wie weit ist mit dem Projekt eine Veränderung und/oder Erneuerung für das Unternehmen verbunden, in welchen Bereichen finden diese statt?
  • Zu erwartende Wirksamkeit des Vorhabens bei der Anpassung an die durch die Covid-19-Epidemie verursachten Verhältnisse: Stärkt das Projekt den Erhalt des Kulturunternehmens, die Weiterentwicklung seiner Aktivitäten und die kulturelle Teilhabe – und trägt zum Erhalt der kulturellen Vielfalt bei?
  • Zu erwartende Nachhaltigkeit: Welche längerfristigen Veränderungen sind mit dem Projekt für das Unternehmen, die Mitarbeitenden, das kulturelle Angebot und das Publikum angestrebt/verbunden? Sind die Ausgaben eine adäquate Investition für die Zukunft des Unternehmens?

Die eingereichten Gesuche für Beiträge an Transformationsprojekte werden durch eine Fachkommission beurteilt. Diese setzt sich zusammen aus Mitarbeitenden der Fachstelle Kultur (Förderbereichsverantwortliche und Geschäftsleitung) sowie externen Expert*innen aus den Bereichen Organisationsentwicklung und Publikumsmanagement. 

Im Dokument «FAQ Transformationsprojekte» finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Gesuche für Beiträge an Transformationsprojekte können gem. Vorgaben des Bundes bis spätestens am 30. November 2021 eingereicht werden. 

Bitte lesen Sie vor Gesuchseingabe das Merkblatt für Transformationsprojekte. Bei Fragen wenden Sie sich an die Fachstelle Kultur.

Die Fachstelle Kultur sammelt die eingehenden Gesuche und nimmt periodisch eine Beurteilung der Gesuche vor. Gesuche, die zu spät eintreffen, werden im Rahmen des nächsten Eingabetermins geprüft. Es gelten die folgenden Eingabetermine:

  • 28. Februar 2021
  • 31. Mai 2021
  • 31. August 2021
  • 30. November 2021

Ab dem 26. April können wieder Transformationsprojekte über das Gesuchsportal eingereicht werden. Eingabetermin für die zweite Periode ist der 31. Mai. Die Gesuche werden anschliessend in einer Gesamtschau beurteilt. Das Datum der Eingabe hat also keinen Einfluss auf den Zeitpunkt des Entscheids. Die Entscheidungen werden in der zweiten Julihälfte kommuniziert werden. 

Beachten Sie folgenden Hinweis vor der Gesuchseingabe:

Kulturunternehmen, die ein Gesuch einreichen wollen, empfehlen wir dringend, an einem Online-Austausch mit der Fachstelle Kultur teilzunehmen. Hier haben Sie die Möglichkeit, offene Fragen mit uns zu besprechen. Folgende Termine stehen für den Online-Austausch zur Verfügung:

  • Donnerstag, 15. April, 17-19 Uhr
  • Dienstag, 27. April. 17-19 Uhr
  • Mittwoch, 5. Mai. 17-19 Uhr

Ihre Anmeldung zu einem Online-Austausch nehmen wir über die Adresse transformationsprojekte(at)ji.zh.ch gerne entgegen. Wir schicken Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung den entsprechenden Link. 

Im Nachgang werden jeweils kurze Einzeltermine mit den Teilnehmenden stattfinden, bei denen die einzelnen Projekte und spezifische Fragen besprochen werden können. 

Kulturpolitische Aspekte

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Die Corona-Pandemie beeinflusst das kulturelle Leben nach wie vor massiv. Schutzmassnahmen sowie die Verschiebung und Absage von kulturellen Veranstaltungen und Projekten beeinträchtigen eine Vielzahl von Kulturinstitutionen und -schaffenden.Um die weiterhin massiven Auswirkungen des Coronavirus im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Vielfalt zu erhalten, haben Bund und Kantone die Rahmenbedingungen für die Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen im Kultursektor definiert. Grundlage dafür ist Art. 8 des Covid-19-Gesetzes des Bundes. Am 14. Oktober 2020 hat der Bundesrat die Covid-19-Kulturverordnung verabschiedet. Damit hat er sichergestellt, dass die Finanzhilfen für den Kultursektor bis zum 31. Dezember 2021 weitergeführt werden. Im Kanton Zürich stehen rund 50 Millionen Franken an Finanzhilfen für den Kultursektor bis Ende 2021 zur Verfügung. Finanziert werden die Finanzmittel je zur Hälfte von Bund und Kanton. 

Die Kantone können Prioritäten und kulturpolitische Schwerpunkte setzen (vgl. Art. 3 Abs. 2 Covid-19-Kulturverordnung). Wie bereits während der Geltungsdauer der per 20. September 2020 aufgehobenen Verordnung vom 20. März 2020 über die Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus (Covid-19) im Kultursektor (Covid-19-Kulturverordnung) ist das wichtigste Ziel die Erhaltung und langfristige Sicherung der kulturellen Vielfalt im Kanton Zürich.

Gemäss Art. 2 Bst. a Covid-19-Kulturverordnung können die Kantone den Begriff des Kulturbereichs enger definieren oder ausweiten. Die Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten (KBK) hat entsprechende Empfehlungen erarbeitet, die der Kanton Zürich übernimmt. Demnach wird der Geltungsbereich auf folgende Tätigkeiten ausgeweitet: Musiklabels, Vermittlungsprojekte und Veranstaltungen von Galerien, Verlage im Kultursektor (Literatur, visuelle Kunst usw.), Vermittlungsprojekte und Veranstaltungen von Buchhandlungen. Die von der KBK vorgeschlagene Einschränkung des Geltungsbereichs entspricht im Wesentlichen der Praxis, die der Kanton Zürich für die Behandlung der Gesuche gemäss Not-Kulturverordnung entwickelt hat. Somit werden folgende Tätigkeiten vom Geltungsbereich ausgeschlossen: Bau von Instrumenten, Druck von Partituren, DJ ohne künstlerische Invention, Dienstleistungen, die nicht integraler Bestandteil der kulturellen Produktion sind (Zelt-, Hallen-, Tribünen- und Technikvermietungen). Zudem sind nur Kinos im Arthouse-Bereich zugelassen, die einen substanziellen Beitrag an die Angebots- und Programmvielfalt leisten und somit entweder zu den Kategorien 1–3 der Liste «Förderprogramm Angebotsvielfalt» des BAK vom 23. April 2020 gehören oder in den letzten Jahren von der öffentlichen Hand unterstützt wurden.

Gemäss Regierungsratsbeschluss 1230/2020 vom 9. Dezember 2020.

Das Bundesamt für Kultur stellt sich gegen das sogenannte Zürcher Modell für eine unbürokratische Existenzsicherung für Kulturschaffende. Das Gutachten von Straatsrechtler Prof. Felix Uhlmann von der Universtität Zürich kommt zum Schluss, dass die Umsetzung des Zürcher Modells durchaus den Vorgaben des Parlamentes entspricht. Es ist nun an der Politik, über das konkrete Vorgehen zu entscheiden.

Aufgrund dieser politischen Auseinandersetzung kann die Fachstelle Kultur zurzeit keine Gesuche entgegennehmen. Vorgesehen ist, das Gesuchsportal Anfang März zu öffnen.

Pauschalisierte Ausfallentschädigung
Diese Art der Schadensberechnung, die sich an der Grundhaltung des «Zürcher Modell» orientiert, konnte nur während der ersten Schadensperiode (1. November 2020 bis 31. Januar 2021) umgesetzt werden.
Berechnungsweise: Im Sinne einer Ausfallentschädigung können Kulturschaffende, die einen coronabedingten Ertragsausfall erlitten haben, jedoch keine abgesagten oder verschobenen Veranstaltungen geltend machen können, eine pauschalisierte Ausfallentschädigung beantragen. Die Berechnung geht von einem monatlichen Betrag von CHF 4'800 aus, davon abgezogen werden die Corona-Finanzhilfen (Erwerbsersatzentschädigung, Nothilfe Suisseculture usw.), Sozialleistungen, die Einnahmen aus selbständiger Erwerbstätigkeit sowie die Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit, soweit diese Einkünfte CHF 1'000 übersteigen. Pro Schadenszeitrum und Gesuchsteller*in kann ein Ausfall von max. CHF 9'000 geltend gemacht werden.

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