Testen in Schulen

Die Teilnahme an den Testungen ist für die einzelne Schule wie auch für die einzelnen Personen freiwillig und kostenlos.

Inhaltsverzeichnis

Vorteile, wenn eine Schule repetitiv testet

  • Jede Teilnahme trägt dazu bei, das Coronavirus aus den Schulen fernzuhalten. 
  • Sie schafft zudem auch im privaten Umfeld zusätzliche Sicherheit.
  • Die Tests sind für die Schulen und die Teilnehmenden freiwillig und kostenlos.
  • Asymptomatische Personen werden frühzeitig erfasst und Infektionsketten können damit unterbrochen werden.
  • Personen, die am Testen mitmachen, erhalten im Falle einer Schul-Quarantäne Erleichterungen. Sie dürfen weiter den Unterricht besuchen.
  • Erfahrungen zeigen: Das repetitive Testen bringt nach wenigen Wochen Ruhe in die einzelnen Schulen. Es sind weniger Quarantänen notwendig.
  • Bei einem positiven Pool kann die Schule vor Ort gleich auch die Einzeltests machen.

Vorbereitungen für Schulen

Die Schulpflegen oder Rektorate (Sek ll) entscheiden über die Teilnahme ihrer Schulen. Nach einem Initialaufwand für die Vorbereitung lassen sich die wöchentlichen Tests gut in den Schulalltag integrieren.

Folgende Vorbereitungen müssen Schulen treffen:

Vorteile:

  • Die Schule klärt die Machbarkeit der wöchentlichen Schultests ab. Sie bestimmt eine Koordinationsperson und plant die Umsetzung mithilfe der Anleitungen. Hilfreich ist das Dokument «Tipps zur Vorbereitung der Reihentests in Schulen».
  • Die Schule / Schulgemeinde bestimmt einen oder mehrere Pool-Manager, welche in ihrem Zuständigkeitsbereich die Testung verantworten, organisieren und administrieren. Sie führen das Pooling durch, falls dieses nicht im Klassenzimmer erfolgt. Als Pool-Manager/innen eignen sich besonders auch Mitarbeitende des Schulsekretariats, das technische Personal oder weitere Personen. 
  • Die Erziehungsberechtigen entscheiden, ob ihr Kind getestet werden darf. Sie füllen eine Einverständniserklärung aus und unterschreiben diese.
  • Personen ab 16 Jahren unterschreiben die Einverständniserklärung selbst.
  • Sobald die Einverständniserklärungen vorliegen, stellt die Schule eine Liste der Testwilligen zusammen und ermittelt die Anzahl benötigter Tests.

Ablauf der Tests in Schulen

Damit die Labors genügend Kapazität haben, die hohe Anzahl Tests zu bewältigen, müssen die Tests der Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrpersonen zu einem sogenannten «Pool» zusammengemischt werden. In einem ersten Schritt werden nur die gemischten Poolproben ins Labor gesendet. 

So funktionieren gepoolte Speicheltests in Schulen (Variante Pooling im Klassenzimmer)

Instruktionsfilm zu den gepoolten Speicheltests in Schulen

So poolen Sie Tests richtig und führen eine Poolingliste

Instruktionsfilm, der zeigt, wie man richtig poolt und eine Poolingliste führt.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Die Tests finden in der Schule statt.
  • Sie finden während des regulären Stundenplans statt.
  • Es wird wöchentlich getestet.

Eine Lehrperson führt die Tests mit den Schülerinnen und Schülern bzw. Lernenden durch.

Alle gesunden Personen, die eine Einverständniserklärung unterschrieben haben und nicht in den letzten sechs Monaten mit dem Coronavirus infiziert waren.

  • Bei offensichtlichen Krankheitssymptomen sollen die Personen (Kinder, Jugendliche und Lehrpersonen) zu Hause bleiben. Die Klassentests sind zum Entdecken von minimal- oder asymptomatischen Personen gedacht.
  • Personen, welche innerhalb der letzten sechs Monate positiv auf COVID-19 getestet wurden, dürfen bis sechs Monate danach nicht an den Schultests teilnehmen. Sonst kann das Testergebnis eines Pools wegen dieser Person positiv ausfallen.

  • Alle Daten, die im System erfasst sind, können von Systemadministratoren, Schulverwantwortlichen und Pool-Managern eingesehen werden.
  • Sämtliche Daten, welche auf Papier erfasst sind, liegen im Zugriffsbereich der Schulverwantwortlichen und der Pool-Managerinnen.

Wenn ein Pool ein positives Resultat zeigt, machen die Kinder aus diesem Pool in der Schule Einzeltests (ebenfalls Spucktests). Die Schule schickt die Teströhrchen an das Labor und muss auf dem Formular für das Labor den Namen der Krankenkasse und die Krankenkassennummer des Kindes angeben. Der Vorteil ist, dass die Eltern nicht selbst einen Termin für die Einzeltestung vereinbaren müssen, und dass den Eltern das Resultat des Einzeltests sofort per E-Mail mitgeteilt wird. Für die Eltern entstehen dabei keine Kosten.

  • Der Pool-Manager wird nach 24 bis 36 Stunden über das Resultat der Poolproben informiert.
  • Die Eltern werden nach 24 bis 36 Stunden direkt per E-Mail oder SMS über das Resultat des Einzeltests informiert. Sie informieren sofort die Schule über das Ergebnis des Tests.

Vorgehen bei einem positiven Poolergebnis

  • Bei einem positiven Pool müssen alle Personen aus dem Pool umgehend einen PCR-Einzeltest machen.
  • Schulen können mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern einen Speichel-Einzeltest in der Schule durchführen.
  • Bis zum Eintreffen der Resultate können alle die Schule besuchen.

Vorgehen bei einem positiven Pool in einer Klasse

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Keine Auswirkung. Alle können weiterhin zur Schule gehen bis die Resultate der Einzeltests vorliegen.
  • Es muss auf das Einhalten aller Schutzmassnahmen geachtet werden (Masken, Hygiene und Abstand).

  • Alle lassen sich mittels PCR-Test einzeln testen (meist in der Schule, ansonsten privat). Wenn sie symptomlos sind, können sie die Schule weiter besuchen. Sie müssen aber zu jeder Zeit die Schutzmassnahmen einhalten.
  • Für Klassen mit Maskenpflicht bedeutet das, dass streng auf das Einhalten aller Schutzmassnahmen geachtet wird (Masken, Hygiene und Abstand), sowie keine Ausnahmen für das Ablegen der Masken erlaubt sind (Sport im Freien, Therapiesequenzen, Singen etc.). Personen mit Maskendispens müssen jederzeit den Abstand einhalten.
  • In Klassen ohne Maskenpflicht sollen die Schülerinnen und Schüler motiviert werden Masken zu tragen, bis die Resultate der individuellen Tests vorliegen (die Lehrperson gibt Kindermasken ab).
  • Fällt der Einzeltest einer Person positiv aus, muss sie in Isolation gehen. Das Contact Tracing nimmt (mit der Familie) Kontakt auf und bespricht das Vorgehen.

  • Wenn sie symptomlos sind, können sie die Schule weiter besuchen. Sie müssen aber zu jeder Zeit die Schutzmassnahmen einhalten. 
  • Für Klassen mit Maskenpflicht bedeutet das, dass streng auf das Einhalten aller Schutzmassnahmen geachtet wird (Masken, Hygiene und Abstand), sowie keine Ausnahmen für das Ablegen der Masken erlaubt sind (Sport im Freien, Therapiesequenzen, Singen etc.). Personen mit Maskendispens müssen jederzeit den Abstand einhalten.
  • Personen, die am repetitiven Testen mitmachen, aber am Testtag abwesend waren, lassen sich bei der Pool-Auflösung ebenfalls mittesten.

Quarantäneanordnung – Erleichterung für Personen, die sich repetitiv testen lassen

  • Das Contact-Tracing entscheidet aufgrund der Testresultate abschliessend, wer in Quarantäne muss. Dabei wird berücksichtigt, ob beidseitig Masken getragen wurden und ob nahe Kontakte ohne genügenden Schutz stattgefunden haben.
  • Für Personen, die am Testen mitmachen, gibt es im Falle einer Schul-Quarantäne Erleichterungen. Sie dürfen den Unterricht besuchen.
  • Bei einer Häufung von Fällen können erweiterte Massnahmen getroffen werden (Ausbruchstestung ganzer Klassen/Schulen, vorsorgliche Quarantäne etc.).

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Personen, die am Testen mitmachen, erhalten im Falle einer Schul-Quarantäne Erleichterungen. Sie dürfen den Unterricht besuchen, wenn sie gesund sind.
  • Auf den Besuch der schulergänzenden Betreuung (Hort) sollte während der Quarantäne wenn möglich freiwillig verzichtet werden.
  • Wichtig: Die Ausnahme von der Quarantäne gilt nur für den Schulbesuch und die schulergänzende Betreuung. Im Privaten und in der Freizeit gilt die angeordnete Quarantäne weiterhin.
  • Wenn eine Person im privaten Umfeld oder in der Freizeit einen engen Kontakt zu einer infizierten Person hatte, gibt es keine Erleichterung in der Quarantäne.

Personen, die am repetitiven Testen mitmachen, erhalten im Falle einer Schul-Quarantäne Erleichterungen. Sie dürfen den Unterricht besuchen, wenn sie gesund sind.

  • Personen, die nicht am Testen teilgenommen haben, erhalten keine Erleichterung. Sie müssen die angeordnete Quarantäne vollumfänglich einhalten und können den Unterricht nicht besuchen.
  • Wenn eine Person im privaten Umfeld oder in der Freizeit einen engen Kontakt zu einer infizierten Person hatte, gibt es keine Erleichterung in der Quarantäne. Das gilt auch für Personen, die am repetitiven Testen teilnehmen.
  • Wenn Personen im Alltag (z.B. zuhause) Kontakt mit einer infizierten Person haben, gibt es keine Erleichterung in der Quarantäne.

Das Contact-Tracing weiss nicht, wer sich am repetitiven Testen beteiligt hat und wer nicht. Deshalb steht auf der Quarantäneanordnung, man soll sich in der Schule melden, wenn man am repetitiven Testen teilgenommen hat. Die Schule gibt die Erlaubnis, dass das betroffene Kind den Unterricht besuchen darf.

Kürzere Wartezeiten dank
Kurier und Sammelstelle

Um die Wartezeiten bis zum Vorliegen des Testergebnisses zu verkürzen, können Betriebe, Institutionen und Schulen in Zürich, Winterthur, Wetzikon, Dietikon, Schlieren und Urdorf sowie in den zentralen Gebieten in Uster und Dübendorf ihre gepoolten Proben kostenlos von einem Kurierdienst abholen lassen.

Im übrigen Kantonsgebiet stehen 45 Sammelstellen zur Verfügung, wo die Proben abgegeben werden können. Es erfolgt eine Zusammenarbeit mit der KAPO.

Unterstützung beim Pooling

Schulen können Ihre Proben durch einen externen, vom Kanton definierten Dienstleister zusammenmischen lassen. Das Angebot ist grundsätzlich kostenlos, weitere Dienstleistungen wie das Poolen direkt in der Schule sind gegen eine Gebühr ebenfalls möglich.

Um die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, wenden Sie sich an einen der unten aufgeführten Dienstleister.

Testen in Lagern

Das Testen im Vorfeld oder während eines Lagers bringt Freiheit und schafft Sicherheit zugleich. Weitere Informationen zur Durchführung und Anmeldung finden Sie im nachfolgenden Dokument und unter dem unten stehenden Link.

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Betriebstestungen

Telefon

+41 43 259 44 75

Für generelle Fragen

+41 80 079 28 24

Hotline für Fragen zur Durchführung

(werktags, 08:00-18:00 Uhr)

Für dieses Thema zuständig: