Testen in Betrieben und Gesundheitseinrichtungen

Um Übertragungen zu verhindern, sind wöchentliche verdachtsunabhängige Tests sinnvoll. Hier finden Sie Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf.

Inhaltsverzeichnis

Aktueller Hinweis

Per 1. April 2022 wird das repetitive Testen im Kanton Zürich nur noch Gesundheitseinrichtungen und Unternehmen, die für den Betrieb kritischer Infrastruktur notwendig sind, angeboten. 

Anmeldung

Viele Übertragungen mit dem neuen Coronavirus finden durch Personen ohne Symptome statt. Um diese Übertragungswege zu unterbrechen, sind verdachtsunabhängige und wiederholte Testungen erforderlich.

Am repetitiven Testen teilnehmen können im Kanton Zürich nur mehr Gesundheitseinrichtungen und Unternehmen, die für den Betrieb kritischer Infrastrukturen notwendig sind. Weitere Bedingung ist die Teilnahme von mindestens 4 testwilligen Mitarbeitenden.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Mitarbeitenden mittels Spucktest bei einem externen Pooling-Dienstleister zu testen (vgl. Abschnitt «Unterstützung beim Pooling»). Dazu ist eine Rücksprache mit dem gewünschten Dienstleister notwendig.

Die Teilnahme hat folgende Vorteile:

Vorteile:

  • Als Ergänzung bestehender Schutzkonzepte schaffen die Tests zusätzliche Sicherheit für die Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie Gäste.
  • Die Tests sind kostenlos.
  • Die Ausstellung eines Zertifikats bei negativem Testergebnis ist auf Antrag möglich.

So melden Sie Ihren Betrieb an

So melden Sie sich an.

Ablauf der Tests in Betrieben

Damit die Labors die hohe Kapazität bewältigen können, müssen die Tests der Mitarbeitenden zu einem sogenannten «Pool» zusammengemischt werden.

Das Vorgehen ist wie folgt:

  1. Die Betriebe melden sich auf der kantonalen Website an (siehe oben).
  2. Die Betriebe registrieren sich auf der Plattform «Together We Test». Organisationen mit mehreren Standorten können sich bei Bedarf pro Standort registrieren lassen.
  3. Die Betriebe bestimmen die Pool-Managerinnen und Pool-Manager und registrieren diese auf der Plattform. Jede Pool-Managerin kann eine separate Postanschrift haben, etwa bei mehreren Filialen.
  4. Der Pool-Manager bestellt das Testmaterial. Das Set beinhaltet in der Erstlieferung Schutzmaterial sowie Informationsmaterial.
  5. Die Pool-Managerin verteilt die Test-Kits an die Mitarbeitenden.
  6. Die Mitarbeitenden geben ihre Speichelprobe ab und geben diese an den Pool-Manager zurück. Diese nehmen die Proben und bilden die Pools.
  7. Die Proben müssen auf einer Poststelle aufgeben oder in einen Briefkasten geworfen werden (zu beachten sind die Leerungszeiten). Dazu sind die mit den Testkits mitgelieferten Couverts zu verwenden. Diese sind zu adressieren und zu frankieren. (Die Sammelstellen und der Kurierdienst stehen seit 1. April 2022 nicht mehr zur Verfügung.)
  8. Das Poolresultat wird der Pool-Managerin mitgeteilt. Wurden die Mitarbeitenden bei der Poolbildung in der Plattform erfasst, werden diese automatisch auch über das Resultat informiert. Bei einem positiven Pool sollen sich die Mitarbeitenden einem PCR-Test in einer Teststelle unterziehen.
  9. Die statistischen Daten und Abrechnungsdaten werden anonymisiert für den Kanton aufbereitet.

Welche Personen am repetitiven Testen teilnehmen sollen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Am repetitiven Testen sollen nur symptomlose Personen teilnehmen. Bei bestehenden oder neu auftretenden Symptomen müssen sich die betreffenden Personen umgehend in einer beliebigen Teststelle individuell testen lassen. Diese Personen dürfen erst beim Vorliegen eines negativen Testresultats und nachdem sie während 24 Stunden keine Symptome mehr aufweisen wieder am repetitiven Testen teilnehmen.

Einmal geimpfte Personen, welche noch nie bestätigt an COVID-19 erkrankt sind, sollen am repetitiven Testen weiterhin teilnehmen bis sie die 2. Impfung erhalten haben.

  • Personen, die mit einem in der Schweiz zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zweimal geimpft wurden, müssen für 270 Tage direkt im Anschluss an die 2. Impfung nicht mehr am repetitiven Testen teilnehmen, können dies jedoch, wenn Sie es wünschen.
  • Personen, welche COVID-19 bestätigt durchgemacht haben, sollen für sechs Wochen im Anschluss an die Erkrankung nicht mehr am repetitiven Testen teilnehmen. Es gelten im Zusammenhang mit einer Erkrankung nur solche Personen als vollständig geimpft, welche die Impfung nach und nicht vor der durchgemachten Erkrankung erhalten haben. Sollte eine Person zwischen der 1. und 2. Impfung an COVID-19 erkranken, muss der Termin für die 2. Impfung verschoben werden auf die Zeit nach der Erkrankung.

Personen, welche eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht haben, müssen für insgesamt sechs Wochen ab dem 11. Tag nach der Bestätigung der Ansteckung nicht am repetitiven Testen teilnehmen. Dies gilt auch für solche Personen, welche nach der Erkrankung eine Impfung erhalten haben.

So funktionieren gepoolte PCR-Speicheltests

Bei den wöchentlichen Testungen kommen gepoolte PCR-Speicheltests zur Anwendung. Dabei werden die Speichelproben mehrerer Mitarbeitenden zu einer gepoolten Probe zusammengemischt, um die Laborkapazitäten zu schonen. Eingesendete Einzelproben werden nicht berücksichtigt.

Warum PCR-Tests?

PCR-Tests erkennen eine Infektion mit dem neuen Corona-Virus bereits kurz nach der Ansteckung. Sie bieten bei wöchentlichen Betriebstestungen daher die grösste Sicherheit. Das Resultat liegt in der Regel nach 24 bis 36 Stunden vor.

So entnehmen Sie bei sich selber eine Speichelprobe

Die korrekte Entnahme der Speichelprobe ist wichtig.

So poolen Sie Tests richtig und führen eine Poolingliste

Tests poolen und Poolingliste führen.

Versand per Post

Ab dem 1. April 2022 sind die Proben auf einer Poststelle aufzugeben oder in einen Briefkasten, unter Berücksichtigung der Leerungszeiten, einzuwerfen. Die Sammelstellen und der Kurierdienst stehen ab diesen Zeitpunkt nicht mehr zur Verfügung.

Teilnehmenden stehen hierfür die mit den Testkits mitgelieferten adressierten und frankierten Couverts zur Verfügung. Die Proben gelangen auf dem Postweg ins Labor. Die Resultatübermittlung erfolgt innert 24-36 Stunden nach der Leerung des Postkastens.

Ausstellung von Zertifikaten

Bei negativen Testergebnissen werden auf Antrag der Getesteten Zertifikate (Gültigkeit: 72 Stunden) ausgestellt. Verantwortlich dafür sind die Pool-Managerinnen und Pool-Manager. Die Ausstellung erfolgt über die Plattform Together We Test.

Informationen zum genauen Vorgehen finden Pool-Managerinnen und Pool-Manager im folgenden Faktenblatt. 

Der Zeitpunkt des Erhalts der Testresultate und Zertifikate ist abhängig von mehreren Faktoren, unter anderem der Auslastung des Labors.

Unterstützung beim Pooling

Betriebe und Institutionen können Ihre Proben durch einen externen, vom Kanton definierten Dienstleister zusammenmischen lassen. Das Angebot ist grundsätzlich kostenlos, weitere Dienstleistungen wie das Poolen direkt im Betrieb sind gegen eine Gebühr ebenfalls möglich.

Um die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, wenden Sie sich an einen der unten aufgeführten Dienstleister.

Vorgehen bei positivem Resultat

Alle Personen aus dem positiven Pool sollten sich umgehend einzeln mittels eines PCR-Tests testen lassen. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses des PCR-Einzeltests wird die Einhaltung von Schutzmassnahmen, wie das Tragen einer Schutzmaske oder das Arbeiten aus dem Homeoffice, empfohlen.

Im Falle eines positiven Einzelergebnisses beachten Sie bitte Informationen auf der BAG-Seite «So schützen wir uns» und informieren Sie Ihren Pool-Manager über das Resultat.

Testen Sie repetitiv und zeigen Sie es

Betriebstestungen schaffen zusätzliche Sicherheit. Mit dem untenstehenden Logo «Züri testet» zeigen Sie, dass Sie daran teilnehmen und diesen wichtigen Beitrag leisten. 

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Betriebstestungen

Telefon

+41 43 259 44 75

Für generelle Fragen

+41 80 079 28 24

Hotline für Fragen zur Durchführung

(werktags, 08:00-18:00 Uhr)

Für dieses Thema zuständig: