Testen in Betrieben, Institutionen und Schulen

Um Übertragungen zu verhindern, braucht es wöchentliche verdachtsunabhängige Tests. Hier finden Sie Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf.

Inhaltsverzeichnis

Vorteile einer Teilnahme

Viele Übertragungen mit dem neuen Coronavirus finden durch Personen ohne Symptome statt. Um diese Übertragungswege zu unterbrechen, sind verdachtsunabhängige und wiederholte Testungen erforderlich.

Zürcher Betriebe, Schulen und Institutionen haben die Möglichkeit, sich an wöchentlichen Testungen zu beteiligen und so einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Teilnehmen können alle Betriebe, Schulen und Institutionen im Kanton Zürich mit mindestens 4 testwilligen Mitarbeitenden. Organisationen mit weniger als 4 Personen haben die Möglichkeit, sich in einer Teststelle (Testzentrum, Apotheke, Arztpraxen) kostenlos testen zu lassen (bis 30. September 2021). Ausserdem besteht die Möglichkeit, die Mitarbeitenden mittels Spucktest bei einem externen Pooling-Dienstleister zu testen (vgl. Abschnitt «Unterstützung beim Pooling»). Dazu ist eine Rücksprache mit dem gewünschten Dienstleister notwendig.

Die Teilnahme hat folgende Vorteile:

Vorteile:

  • Als Ergänzung bestehender Schutzkonzepte schaffen die Tests zusätzliche Sicherheit für die Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie Gäste.
  • Betriebe, die ihre Belegschaft wöchentlich testen, können ihre Mitarbeitenden von der Quarantänepflicht befreien.
  • Die Tests sind kostenlos.

Hinweis

Im Rahmen des repetitiven Testens werden im Kanton Zürich keine Zertifikate ausgestellt.

So melden Sie Ihren Betrieb an

So melden Sie sich an. Kurzvideo mit Instruktionen zum Anmeldeprozess

Ablauf der Tests in Betrieben

Damit die Labors die hohe Kapazität bewältigen können, müssen die Tests der Mitarbeitenden zu einem sogenannten «Pool» zusammengemischt werden.

Das Vorgehen ist wie folgt:

  1. Die Betriebe melden sich auf der kantonalen Website an (siehe oben).
  2. Die Betriebe registrieren sich auf der Plattform «Together We Test». Organisationen mit mehreren Standorten können sich bei Bedarf pro Standort registrieren lassen.
  3. Die Betriebe bestimmen die Pool-Managerinnen und Pool-Manager und registrieren diese auf der Plattform. Jede Pool-Managerin kann eine separate Postanschrift haben, etwa bei mehreren Filialen.
  4. Der Pool-Manager bestellt das Testmaterial. Das Set beinhaltet in der Erstlieferung Schutzmaterial sowie Informationsmaterial.
  5. Die Pool-Managerin verteilt die Test-Kits an die Mitarbeitenden.
  6. Die Mitarbeitenden geben ihre Speichelprobe ab und geben diese an den Pool-Manager zurück. Diese nehmen die Proben und bilden die Pools.
  7. Die Proben werden per Post ins Labor gebracht. In der Stadt Zürich steht zudem während einer Pilotphase ein Kurierdienst zur Verfügung.
  8. Das Poolresultat wird der Pool-Managerin mitgeteilt. Wurden die Mitarbeitenden bei der Poolbildung in der Plattform erfasst, werden diese automatisch auch über das Resultat informiert. Bei einem positiven Pool müssen sich die Mitarbeitenden einem PCR-Test in einer Teststelle unterziehen.
  9. Die statistischen Daten und Abrechnungsdaten werden anonymisiert für den Kanton aufbereitet.

Welche Personen am repetitiven Testen teilnehmen sollen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Am repetitiven Testen sollen nur symptomlose Personen teilnehmen. Bei bestehenden oder neu auftretenden Symptomen müssen sich die betreffenden Personen umgehend in einer beliebigen Teststelle individuell testen lassen. Diese Personen dürfen erst beim Vorliegen eines negativen Testresultats und nachdem sie während 24 Stunden keine Symptome mehr aufweisen von der Quarantäne befreit werden und am repetitiven Testen wieder teilnehmen.

Einmal geimpfte Personen, welche noch nie bestätigt an COVID-19 erkrankt sind, sollen am repetitiven Testen weiterhin teilnehmen bis sie die 2. Impfung erhalten haben.

  • Personen, die mit einem in der Schweiz zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zweimal geimpft wurden, müssen für zwölf Monate direkt im Anschluss an die 2. Impfung nicht mehr am repetitiven Testen teilnehmen, können dies jedoch, wenn Sie es wünschen.
  • Personen, welche COVID-19 bestätigt durchgemacht haben und im Anschluss an die Erkrankung mind. eine Impfung gegen SARS-CoV-2 erhalten haben, müssen für sechs Monate direkt im Anschluss an die Impfung nicht mehr am repetitiven Testen teilnehmen. Dabei gelten nur solche Personen als vollständig geimpft, welche die Impfung nach und nicht vor der durchgemachten Erkrankung erhalten haben. Sollte eine Person zwischen der 1. und 2. Impfung an COVID-19 erkranken, muss der Termin für die 2. Impfung verschoben werden auf die Zeit nach der Erkrankung.

Personen, welche eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht haben, müssen für insgesamt sechs Monate ab dem 11. Tag nach der Bestätigung der Ansteckung nicht am repetitiven Testen teilnehmen. Dabei ist zu beachten, dass sie in den ersten 3 Monaten nach Aufhebung der Isolation nicht am repetitiven Testen teilnehmen dürfen. Dies gilt auch für solche Personen, welche nach der Erkrankung eine Impfung erhalten haben.

So funktionieren gepoolte PCR-Speicheltests

Bei den wöchentlichen Testungen kommen gepoolte PCR-Speicheltests zur Anwendung. Dabei werden die Speichelproben mehrerer Mitarbeitenden zu einer gepoolten Probe zusammengemischt, um die Laborkapazitäten zu schonen. Eingesendete Einzelproben werden nicht berücksichtigt.

Warum PCR-Tests?

 

PCR-Tests erkennen eine Infektion mit dem neuen Corona-Virus bereits kurz nach der Ansteckung. Sie bieten bei wöchentlichen Betriebstestungen daher die grösste Sicherheit. Das Resultat liegt in der Regel nach 24 bis 36 Stunden vor.

Ab dem 7. April 2021 stehen zudem Antigen-Selbsttests zur Verfügung. Selbsttests können selbstständig ohne Fachperson durchgeführt werden. Das Testergebnis liegt innerhalb von 15 bis 20 Minuten vor. Selbsttests geben jedoch ein weniger verlässliches Resultat als PCR-Tests. Sie eignen sich daher besonders, um für ein spezifisches Ereignis wie ein Treffen oder eine Veranstaltung zusätzliche Sicherheit zu schaffen. Für wöchentliche Betriebstestungen sind sie weniger geeignet. 

So entnehmen Sie bei sich selber eine Speichelprobe

Die korrekte Entnahme der Speichelprobe ist wichtig. Instruktionsfilm, wie man bei sich selber eine Speichelprobe entnimmt

So poolen Sie Tests richtig und führen eine Poolingliste

Tests poolen und Poolingliste führen. Instruktionsfilm, der zeigt, wie man richtig poolt und eine Poolingliste führt.

Kürzere Wartezeiten dank
Kurier und Sammelstelle

Um die Wartezeiten bis zum Vorliegen des Testergebnisses zu verkürzen, können Betriebe, Institutionen und Schulen in Zürich, Winterthur, Wetzikon, Dietikon, Schlieren und Urdorf sowie in den zentralen Gebieten in Uster und Dübendorf ihre gepoolten Proben kostenlos von einem Kurierdienst abholen lassen. 

Im übrigen Kantonsgebiet stehen 45 Sammelstellen zur Verfügung, wo die Proben abgegeben werden können. Es erfolgt eine Zusammenarbeit mit der KAPO.

Unterstützung beim Pooling

Betriebe und Institutionen können Ihre Proben durch einen externen, vom Kanton definierten Dienstleister zusammenmischen lassen. Das Angebot ist grundsätzlich kostenlos, weitere Dienstleistungen wie das Poolen direkt im Betrieb sind gegen eine Gebühr ebenfalls möglich.

Um die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, wenden Sie sich an einen der unten aufgeführten Dienstleister.

Vorgehen bei positivem Resultat

  1. Alle Personen aus dem Pool lassen sich umgehend in einer kantonalen Teststelle einzeln mittels eines PCR-Tests testen.
  2. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses des PCR-Einzeltests arbeiten die betroffenen Personen wann immer möglich im Home-Office. Wenn dies nicht möglich ist, dürfen die Personen unter Einhaltung strikter Schutzmassnahmen weiterarbeiten.
  3. Personen, die beim PCR-Einzeltest ein positives Ergebnis erhalten, müssen sich umgehend in Isolation begeben. Sie werden vom Contact Tracing kontaktiert.

Testen in Lagern

Das Testen im Vorfeld oder während eines Lagers bringt Freiheit und schafft Sicherheit zugleich. Weitere Informationen zur Durchführung und Anmeldung finden Sie im nachfolgenden Dokument und unter dem unten stehenden Link.

Testen Sie repetitiv und zeigen Sie es

Betriebstestungen schaffen zusätzliche Sicherheit. Mit dem untenstehenden Logo «Züri testet» zeigen Sie, dass Sie daran teilnehmen und diesen wichtigen Beitrag leisten. 

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Betriebstestungen

Telefon

+41 43 259 44 75

Für generelle Fragen

+41 80 079 28 24

Hotline für Fragen zur Durchführung

(werktags, 08:00-18:00 Uhr)

Für dieses Thema zuständig: