Informationen für die Schulen der Sekundarstufe II

Mit Start des Schuljahrs 2020/2021 darf an den Schulen der Sekundarstufe II unter Beachtung der gebotenen Schutzvorgaben wieder Ganzklassenunterricht stattfinden. Schulen finden auf dieser Seite Informationen und Richtlinien zur Organisation des Unterrichts.

Inhaltsverzeichnis

Vorgaben des Bundes

Auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) finden sich sämtliche Verordnungen und Vorgaben des Bundes. 

Vorgaben des Kantons

Die Richtlinie des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes «COVID-19 – Rahmenbedingungen des Unterrichts an den Bildungseinrichtungen der Sekundarstufe II und Tertiärstufe B sowie übrige Ausbildungsstätten im Schuljahr 2020/21» regelt die Bestimmungen für den Unterricht auf der Sekundarstufe II in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
 

Unterricht im Schuljahr 2020/21

Das Schuljahr 2020/21 startet mit Ganzklassenunterricht. Bei einer Veränderung der epidemiologischen Lage kann der Kanton weitergehende Massnahmen festlegen. Dazu gehören insbesondere Unterrichtsvarianten wie Halbklassen- oder Fernunterricht sowie eine teilweise oder allgemeine Maskenpflicht.

Die wichtigsten Vorgaben für die Schulen

  •  Jede Schule der Sekundarstufe II veröffentlicht bis zum 14. August 2020 ihr Schutzkonzept auf ihrer Webseite.
  • Die Verhaltens- und Hygienemassnahmen gelten weiterhin. Darunter die Abstandsregel von 1.5 Metern Abstand.
  • Die Abstandsregel wird an den Mittelschulen unterschiedlich umgesetzt: Unter den Schülerinnen und Schülern der 1.-3. Klassen Langzeitgymnasium bzw. 1. Klasse Kurzzeitgymnasium gelten an den Mittelschulen keine Abstandsregeln. Bei den älteren Jugendlichen werden grösstmögliche Abstände je nach räumlichen Gegebenheiten eingehalten.
  • Wo aufgrund der räumlichen Gegebenheiten der Mindestabstand unter Jugendlichen nicht eingehalten werden kann, sind fixe Sitzordnungen festzulegen. Die fixe Sitzordnung ist möglichst in allen Klassen anzuwenden. Die fixe Sitzordnung ist zu dokumentieren, damit sie bei Zimmerwechseln unverändert bleibt und gegenüber dem Contact Tracing bei Bedarf offengelegt werden kann. 
  • In den Schulgebäuden gilt eine Maskenpflicht für sämtliche Personen, die sich im Gebäude aufhalten und darin bewegen. 
  • Im Unterricht beschränkt sich die Maskenpflicht auf Situationen, wo die fixe Sitzordnung nicht eingehalten werden kann: Beispielsweise wenn sich Jugendliche im Klassenzimmer bewegen oder bei speziellen Unterrichtssequenzen (Labor, Gruppenarbeit etc.). 
  • Lehrpersonen tragen im Unterricht eine Maske in Situationen, wo sie den Mindestabstand zu den Jugendlichen nicht einhalten.
  • Für besondere Veranstaltungen wie etwa Lager, klassenübergreifende Projekte oder Theateraufführungen erstellt die Schule ein spezifisches Schutzkonzept.
  • Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt empfiehlt allen Schulbeteiligten die freiwillige Nutzung der SwissCovidApp.

Schutzkonzepte

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt stellt den Schulen ein Raster für die Schutzkonzepte zur Verfügung, in dem alle zu regelnden Punkte festgehalten sind.

 

Textbausteine für Kommunikation an Erziehungsberechtigte

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lernende

Wir freuen uns, mit allen Schülerinnen und Schülern das neue Schuljahr starten zu dürfen. Auch nach den Sommerferien bestimmt das Coronavirus viele Bereiche unseres Alltags. Gerne informieren wir Sie über die wichtigsten Punkte.

Der Unterricht startet nach den Sommerferien in der ganzen Klasse und nach dem regulären Stundenplan. Da die Schulhäuser mit der Rückkehr zum Ganzklassenunterricht wieder voll sein werden, hat sich der Kanton Zürich entschieden, in den Gängen eine Maskenpflicht einzuführen. So stellen wir dort, wo die Durchmischung der Schulangehörigen gross und das Contact Tracing nicht möglich ist, den Schutz vor einer Ansteckung sicher.

In den Klassenzimmern sorgen eine feste Sitzordnung und ein grösstmöglicher Abstand zwischen den Pulten dafür, dass eine Rückverfolgbarkeit allfälliger Ansteckungen jederzeit möglich ist. Im Unterricht müssen daher keine Masken getragen werden. Ausnahme bilden Unterrichtseinheiten, während derer die Schülerinnen und Schüler, Lernenden, Studierende bzw. Lehrpersonen nicht an ihren Plätzen sitzen und die mit besonderer gegenseitiger Nähe verbunden sind. Dies betrifft insbesondere experimentelles bzw. praktisches Arbeiten in Zweier- oder Kleingruppen in Laborräumen, Computerzimmern oder Werkstätten. In solchen Fällen muss auch im Klassenzimmer eine Maske getragen werden.

Die Rückkehr zum Vollunterricht nach den Sommerferien ist eine kritische Phase bezüglich der weiteren Entwicklung der Pandemie. Wir alle müssen wachsam bleiben und uns stets an die Verhaltens- und Hygieneregeln halten:

  • regelmässig die Hände gründlich waschen
  • keine Hände schütteln
  • in ein Nastuch oder in die Armbeuge niesen oder husten
  •  1,5m Abstand halten

Unsere Schule hat ein Schutzkonzept erarbeitet. Dieses ist auf unserer Webseite publiziert: www.xxxxxxxxx.ch.

In der «Covid-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs» vom 2. Juli 2020 sieht der Bund eine Quarantäne für Personen vor, welche sich in den 14 Tagen vor der Wiedereinreise in die Schweiz in einem Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben. Folgende Staaten und Gebiete zählen dazu: (zu entnehmen der Verordnung auf der Seite des BAG).

Falls Ihre Familie bzw. Ihr Kind sich in einem der genannten Länder aufgehalten hat, sind Sie verpflichtet, Ihre Einreise aus einem Risikoland zu melden (online über https://www.zh.ch/de/gesundheit/coronavirus.html) und sich unverzüglich nach der Einreise in Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne ist während 10 Tagen durchgehend einzuhalten, auch wenn niemand der Rückreisenden Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweist. Bitte melden Sie uns umgehend, falls sich Ihr Kind in Quarantäne befindet. Schülerinnen und Schüler, welche aufgrund der Quarantäne nach Aufenthalt in einem Risikoland den Unterricht nicht besuchen können, haben keinen Anspruch auf Fernunterricht.

Die Rückkehr aller Schülerinnen und Schüler / Lernenden an die Schule stellt epidemiologisch eine entscheidende Phase dar, weil viele Personen nach Reisetätigkeiten wieder aufeinandertreffen. Wir zählen darauf, dass sich alle verantwortungsvoll verhalten und freuen uns, wenn wir den Schulbetrieb mit den gebotenen Vorsichtsmassnahmen im Vollbetrieb wieder aufnehmen können.

 

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Schule auf Anfrage des kantonsärztlichen Dienstes die Kontaktdaten von Schülerinnen und Schülern zur Verhinderung von Ansteckungsketten an das kantonale Contact Tracing weiterleiten kann.

Wir danken für Ihre Unterstützung gegen die Ausbreitung des Coronavirus und freuen uns auf einen gelungenen Start ins neue Schuljahr

Freundliche Grüsse

 

 

Contact Tracing

Das Contact Tracing klärt wichtige Fragen und ordnet in Verantwortung des kantonsärztlichen Dienstes Quarantänemassnahmen an:

  • Ist in den 48 Stunden vor Symptomausbruch der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen immer eingehalten worden?
  • Mit wem hat ein enger Kontakt (unter 1,5 Metern, über 15 Minuten) ohne Tragen einer Maske oder ohne andere Schutzvorrichtungen bestanden?

Wo nötig werden verbindliche Quarantänemassnahmen angeordnet. Wird ein Mitglied der Schulgemeinschaft positiv getestet, klärt das Contact Tracing die individuellen Kontakte ab und ordnet in Verantwortung des kantonsärztlichen Dienstes eine Quarantäne für die betreffenden Jugendlichen, Lehrpersonen oder anderen Schulbeteiligten an. 

Treten innerhalb von zehn Tagen in derselben Gruppe/Klasse zwei oder mehr Fälle auf, meldet das MBA dies dem kantonsärztlichen Dienst. Dieser prüft, ob über die Indexfälle hinaus eine Quarantäne für Gruppen von Personen (Lerngruppen, Klassen, Halbklassen etc.) notwendig ist. Bei Schülerinnen und Schülern des 7. – 9. Schuljahres kommen die Quarantäneregeln der Volksschule zur Anwendung.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Zeigen sich bei einem Mitglied der Schulgemeinschaft Krankheitssymptome vor Ort, muss diese Person sofort isoliert werden. Falls Wartezeiten entstehen, hält sich die symptomatische Person allein in einem gut belüfteten Raum auf.
  • Die Klassen- und Aufenthaltsräume, in denen sich die symptomatische Person aufhielt, werden gelüftet.
  • Die symptomatische Person und allfällige Begleitpersonen erhalten eine Schutzmaske.
  • Erwachsene mit Krankheitssymptomen begeben sich möglichst ohne Nutzung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) nach Hause.
  • Die Schule klärt mit symptomatischen Jugendlichen die Heimwegmöglichkeiten ab.
  • Die Nutzung des ÖV ist möglichst zu vermeiden, beispielsweise durch eine Abholung per Privatauto. Wo dies nicht möglich ist, ist der oder die Jugendliche auf das Verhalten im ÖV aufmerksam zu machen (Maske tragen, Hygiene- und Abstandsregel).

  • Die Schule fragt bei krankheitsbedingten Abmeldungen nach, ob es sich um Corona-Verdachtsfälle handelt und rät gegebenenfalls zu einer Testung.
  • Ist ein Verdachtsfall als Covid-19-Infektion bestätigt, macht die Bildungseinrichtung eine telefonische Meldung an den Bereich Prävention und Sicherheit des MBA.
  • Die Bildungseinrichtung informiert die Elternschaft oder die Erziehungsberechtigten über bestätigte COVID-19-Fälle (je nach Durchmischung und möglichen Kontakten die gesamte Elternschaft/Erziehungsberechtigten oder nur diejenigen der betroffenen Klassen) mit untenstehendem Textbaustein.
  • Treten an derselben Schule mehrere positive Testungen auf, erfolgt die Kommunikation in Absprache mit dem MBA.

Eine Lehrperson unserer Schule hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

oder

Ein/e Jugendliche/r unserer Schule / aus der Klasse Ihres Sohnes/ Ihrer Tochter hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

Die Verantwortlichen des Mittelschul- und Berufsbildungsamts sowie des Kantonsärztlichen Dienstes sind informiert. Aufgrund der an der Schule geltenden Schutzmassnahmen ist davon auszugehen, dass sich niemand aufgrund des Schulbesuchs angesteckt hat. Im Rahmen des Contact Tracing erfolgen jedoch eingehende Abklärungen zu möglichen Übertragungsketten. Sie würden bei Bedarf von dieser Seite nochmals kontaktiert.

Gesunde Jugendliche dürfen den Unterricht weiterhin besuchen. Jugendliche mit Krankheitssymptomen bleiben zuhause. Falls Ihr Kind oder jemand im gleichen Haushalt zur besonders gefährdeten Personengruppe zählt, wenden Sie sich bitte an die Schulleitung für allfällige individuelle Lösungen.

Vonseiten der Schule achten wir weiterhin auf die Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln. Bitte machen Sie Ihren Sohn / Ihre Tochter darauf aufmerksam, sich an die von der Schule vorgegebenen Regeln zu halten. Wir danken Ihnen für Ihre Kooperation und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Dagmar Müller

Leiterin Prävention & Sicherheit MBA

dagmar.mueller@mba.zh.ch
+41 43 259 78 49

Thomas Brändle

Fachleitung Gewaltprävention & Sicherheit MBA

thomas.braendle@mba.zh.ch
+41 43 259 78 59

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus-Hotline

Adresse

Neumühlequai 10
8090 Zürich
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