Informationen für die Schulen der Sekundarstufe II

Die Schulen der Sekundarstufe II finden auf dieser Seite Informationen zu den aktuell geltenden Bestimmungen.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Massnahmen

Per 26. Juni 2021 entfällt die Maskenpflicht an Schulen der Sekundarstufe II. Dies gilt für Schülerinnen, Schüler, Lernende sowie Lehrpersonen und das Schulpersonal. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann und kein physischer Schutz vorhanden ist (z.B. Plexiglasscheiben), empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiterhin das Tragen einer Maske. Externe Besucherinnen und Besucher müssen in den Schulinnenräumen weiterhin eine Maske tragen.

Die Schulen können in ihren Schutzkonzepten die Empfehlungen für das Maskentragen festlegen. Dringlich empfohlen wird dies für Gänge, Mensen sowie für klassendurchmischte Fächer und Aktivitäten. Das Schutzkonzeptraster wird derzeit entsprechend angepasst und im Verlauf der Woche aufgeschaltet.

Prüfungsfreie Zulassung zur Berufsmaturität 2

Der Bildungsrat des Kantons Zürich hat beschlossen, dass im Frühjahr 2021 der Zugang zur Berufsmaturitätsunterricht nach der beruflichen Grundbildung (BM 2) ohne Prüfung möglich sein soll, wie dies bereits im Frühjahr 2020 der Fall war. Grund dafür ist die Coronapandemie, die sich auf die Stellensituation für junge Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger auswirkt. Eine prüfungsfreie Zulassung zur BM 2 soll den Jugendlichen eine berufliche Perspektive geben und ausserdem zur Förderung der Berufsmaturität beitragen.

Prüfungsfrei zur BM 2 zugelassen werden Kandidatinnen und Kandidaten, die entweder bis im Sommer 2021 das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) mit der Note 5 oder höher abgeschlossen haben oder deren schulischer Notendurchschnitt Ende Herbstsemester mindestens 5 beträgt. Für alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten, welche die Voraussetzungen nicht erfüllen, findet eine Aufnahmeprüfung statt.

Übersicht Covid-19-Schutzmassnahmen

Schulbetrieb

Eine feste Sitzordnung ist nicht mehr erforderlich. Die Klassen dürfen gemischt werden.

Lager / Husi / Exkursionen

Klassenweise durchgeführte Unterrichtsaktivitäten wie zum Beispiel Fach- oder Projektwochen sowie Studientage ohne Übernachtungen sind erlaubt. Auch mehrtägige Schulausflüge und Lager können durchgeführt werden. Jede Schule muss dazu ein Schutzkonzept erstellen. Darin können Massnahmen zum Testen oder dem Tragen einer Maske geregelt werden. Für klassendurchmischte Unterrichtsaktivitäten mit Übernachtungen wird das Tragen einer Maske empfohlen.

Veranstaltungen und Anlässe

Die Durchführung von Veranstaltungen mit maximal 1000 Personen (Teilnehmende sowie Publikum) ist zulässig, sofern eine Sitzpflicht besteht. Ist keine Sitzpflicht vorgesehen, sind in Innenräumen höchstens 250 Personen, in Aussenbereichen höchstens 500 Personen zugelassen. Die Einrichtungen dürfen höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzt werden. Die Durchführung von Veranstaltungen, an denen die Besucherinnen und Besucher tanzen, ist verboten.

Bei Veranstaltungen in Innenräumen besteht eine Maskenpflicht und der erforderliche Abstand ist nach Möglichkeit einzuhalten. Die Konsumation von Speisen und Getränken ist nur in Restaurationsbetrieben (z.B. Mensa) erlaubt. Ausserhalb eines Restaurationsbetriebs dürfen im Rahmen einer Veranstaltung Speisen und Getränke am Sitzplatz konsumiert werden, sofern die Kontaktdaten erhoben werden.

Für Veranstaltungen ist ein Schutzkonzept zu erstellen. Im Schutzkonzept muss eine für die Umsetzung des Konzepts und für den Kontakt mit den zuständigen Behörden verantwortliche Person bezeichnet werden.

Sportunterricht

Der Sportunterricht und sportliche Aktivitäten sind ohne Einschränkungen möglich. Für den Sportunterricht in Innenräumen wird für Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie Lernende das Tragen einer Maske empfohlen, falls der erforderliche Abstand nicht eingehalten werden kann. 

Die Benutzung von Krafträumen ist für Schülerinnen und Schüler bzw. Lernende sowie Personal ohne Einschränkung möglich. Es wird empfohlen, die Einhaltung des Mindestabstandes über Personenobergrenzen sicherzustellen. Falls der erforderliche Abstand nicht eingehalten werden kann, wird das Tragen einer Maske empfohlen.

Mensa

Die Verpflegungseinrichtungen erarbeiten ihre eigenen Schutzkonzepte, welches insbesondere die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Maskentragpflicht sicherstellen. Weiter soll das Schutzkonzept für die Mahlzeitenausgabe besondere Hygienemassnahmen vorsehen: keine Essens- und Besteck-Selbstbedienung; möglichst zeitlich gestaffeltes Per-sonenaufkommen; Schutzeinrichtungen für das auszugebende Essen und das bedienende Personal (z.B. zweckmässige Abschrankungen).

Die Beschränkung der Personanzahl pro Tisch ist im Innen- und Aussenbereich aufgehoben. Werden bei Konsumation im Innenbereich die Kontaktdaten mindestens einer Person pro Gästegruppe erhoben, ist die Konsumation in Gruppen zulässig. Zwischen den Gästegruppen muss entweder der erforderliche Abstand eingehalten oder es müssen wirksame Abschrankungen angebracht werden. Während der Konsumation gilt eine Sitzpflicht. Gäste müssen eine Gesichtsmaske tragen, wenn sie nicht an ihrem Tisch sitzen.

Werden keine Kontaktdaten erhoben, muss in Innenräumen der erforderliche Abstand von allen Personen eingehalten werden; das bedeutet, dass jede Person am Tisch zu jeder anderen Person den erforderlichen Abstand einhalten muss. Zudem dürfen in diesem Fall ausschliesslich Angehörige der betreffenden Bildungseinrichtung verköstigt werden. Für die Konsumation gilt eine Sitzpflicht.

In Aussenbereichen ist zwischen den Gästegruppen entweder der erforderliche Abstand einzuhalten oder es müssen wirksame Abschrankungen angebracht werden. Es besteht im Freien keine Sitz- und keine Maskentragpflicht. 

Konvente / Sitzungen

Sitzungen des Gesamtkonvents können vor Ort und ohne Beschränkung der Teilnehmerzahl durchgeführt werden. Es braucht dazu ein Schutzkonzept. Zudem gilt eine Maskentragpflicht und der Mindestabstand ist einzuhalten.

Nutzung von Schulräumen durch Dritte

Eine Nutzung der Infrastruktur von Schulen durch Dritte ist unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienemassnahmen des Bundes für den Sport- und Kulturbereich möglich.

Weiterbildung

An Bildungseinrichtungen ausserhalb der Sekundarstufe II (Bildungsgänge an Höheren Fachschulen sowie allgemeine und berufsorientierte Weiterbildung) können Präsenzveranstaltungen ohne Beschränkung der Personenzahl und ohne Pflicht zum repetitiven Testen durchgeführt werden. Es gilt in den Innenräumen dieser Bildungseinrichtungen  für sämtliche Personen (Studierende, Personal sowie Dritte) weiterhin eine Maskenpflicht, ausser wenn das Tragen einer Maske den Unterricht erschwert. Zudem muss ein Schutzkonzept vorliegen und es gelten weiterhin die Schutzmassnahmen wie Abstand halten und regelmässig Lüften.

Impfen

Seit dieser Woche empfehlen das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) eine Impfung auch für 12- bis 15-Jährige.

Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren können sich im Kanton Zürich ab dem 28. Juni 2021 impfen lassen. Eine Anmeldung ist ab dem 25. Juni 2021 über das kantonale Impftool möglich. 

Es stehen rund 10000 Termine zur Verfügung. Die Impfungen mit dem von Swissmedic für Personen ab 12 Jahren zugelassenen Impfstoff von Pfizer/Biontech werden in den drei bestehenden Impfzentren Messe Zürich, Winterthur und Uster sowie am Kinderspital Zürich durchgeführt.

Testen

Seit dem 29. März 2021 werden allen Schulen präventive Massentestungen angeboten. Die Organisation des repetitiven Testens erfolgt im Kanton Zürich durch die Gesundheitsdirektion, welche das Angebot mit einem externen Leistungserbringer (Hirslanden: «together we test») für Betriebe, Schulen und Institutionen sicherstellt. Die Teilnahme an den präventiven Testungen ist für alle Schulen sowie für alle Schülerinnen, Schüler, Lernenden und Lehrpersonen freiwillig. Interessierte Schulen wenden sich bitte an corona@mba.zh.ch.

Merkblätter zu den repetitiven Massentests sind auf der Webseite «Testen in Schulen» aufgeschaltet.

Quarantänemassnahmen

Von der Quarantäne befreit sind nur Personen, die vollständig geimpft (während 12 Monaten) oder von Covid-19 genesen (während 6 Monaten) sind. Auch von Quarantänemassnahmen ausgenommen sind Personen, die an repetitiven Massentests teilnehmen. Darüberhinaus gelten weiterhin die Quarantänebestimmungen des Bundes.

Meldeweg von positiven Testresultaten

Durch die Einhaltung des folgenden Meldewegs sorgen die Schulen dafür, dass die Fallzahlen des schulischen und kantonalen Contact Tracings weiterhin miteinander korrespondieren:

  • Schülerinnen und Schüler, die ein positives Selbsttest-Resultat vorliegen haben, lassen das Resultat umgehend durch einen PCR- oder einen Antigen-Schnelltest nachprüfen und bleiben bis zum Erhalt des offiziellen Testresultats in Isolation.
  • Die Betroffenen melden ihrer Schule das PCR- respektive das Antigen-Schnelltestresultat.
  • Die Schule meldet dem schulischen Contact Tracing nur positive Testresultate.
  • Ausnahme bei Häufung: Wenn in einer Klasse mehrere positive Testresultate (Selbsttests oder Kombinationen mit PCR- oder Antigenschnelltests) vorliegen, kontaktieren Sie bitte umgehend das schulische Contact Tracing für allfällige weitere Massnahmen.

Schutzkonzepte an den Schulen

Die Aufsichts- und Bewilligungspflicht obliegt gemäss dem Bund den Kantonen. Dies gilt für die kantonalen wie für die privaten Bildungseinrichtungen. Im Kanton Zürich wacht das Mittelschul- und Berufsbildungsamt für die Sekundarstufe II darüber, dass die Schutzkonzepte umgesetzt werden. Jede Schule hat ein schulspezifisches Schutzkonzept erstellt, um die Hygiene- und Abstandsvorschriften des Bundes umzusetzen. Aufgrund der verschiedenen Voraussetzungen (Schul-, Zimmer-, Klassengrösse, unterrichtete Berufe etc.) können die Umsetzungslösungen an den Schulen unterschiedlich sein. Die Schulen haben ihr Schutzkonzept auf der Schulwebsite veröffentlicht. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt stellt den Schulen ein Raster für die Schutzkonzepte zur Verfügung, in dem alle zu regelnden Punkte festgehalten sind.

Contact Tracing

Das Contact Tracing klärt wichtige Fragen und ordnet in Verantwortung des kantonsärztlichen Dienstes Quarantänemassnahmen an:

  • Ist in den 48 Stunden vor Symptomausbruch der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen immer eingehalten worden?
  • Mit wem hat ein enger Kontakt (unter 1,5 Metern, über 15 Minuten) ohne Tragen einer Maske oder ohne andere Schutzvorrichtungen bestanden?

Verkürzung der Quarantänedauer

Seit dem 19. März 2021 können sich symptomfreie Personen ab dem 7. Tag in Quarantäne testen lassen, um diese frühzeitig zu beenden. Dieser Test ist kostenlos. Diese Personen müssen aber bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1,5 Metern gegenüber anderen Personen einhalten.

Virusmutation: Quarantäne auch für Kontakte von Kontakten

Das Contract Tracing Zürich hat bei Virusmutationen sein Vorgehen angepasst. Besteht bei einer positiv getesteten Person der Verdacht auf eine Mutation, wird die Probe analysiert. Bestätigt sich die Ansteckung mit einer Virusmutation müssen zu den Kontaktpersonen auch deren Kontaktpersonen, die im gleichen Haushalt leben oder sich dort öfters aufhalten, in Quarantäne.

Positives Testergebnis

Wird ein Mitglied der Schulgemeinschaft positiv getestet, klärt das Contact Tracing die individuellen Kontakte ab und ordnet in Verantwortung des kantonsärztlichen Dienstes eine Quarantäne für die betreffenden Jugendlichen, Lehrpersonen oder anderen Schulbeteiligten an.

Treten innerhalb von zehn Tagen in derselben Gruppe/Klasse zwei oder mehr Fälle auf, meldet das MBA dies dem kantonsärztlichen Dienst. Dieser prüft, ob über die Indexfälle hinaus eine Quarantäne für Gruppen von Personen (Lerngruppen, Klassen, Halbklassen etc.) notwendig ist. Bei Schülerinnen und Schülern des 7. bis 9. Schuljahres kommen die Quarantäneregeln der Volksschule zur Anwendung.

Bei sehr hohen Fallzahlen reagiert das Contact Tracing des Kantons verzögert. Die Bevölkerung ist gebeten, das Contact Tracing aktiv zu unterstützen. Informationen dazu finden Sie auf folgender Website.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Zeigen sich bei einem Mitglied der Schulgemeinschaft Krankheitssymptome vor Ort, muss diese Person sofort isoliert werden. Falls Wartezeiten entstehen, hält sich die symptomatische Person allein in einem gut belüfteten Raum auf.
  • Die Klassen- und Aufenthaltsräume, in denen sich die symptomatische Person aufhielt, werden gelüftet.
  • Erwachsene mit Krankheitssymptomen begeben sich möglichst ohne Nutzung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) nach Hause.
  • Die Schule klärt mit symptomatischen Jugendlichen die Heimwegmöglichkeiten ab. 

  • Die Schule fragt bei krankheitsbedingten Abmeldungen nach, ob es sich um Corona-Verdachtsfälle handelt und rät gegebenenfalls zu einer Testung.
  • Ist eine Covid-19-Infektion durch einen Test bestätigt, macht die Bildungseinrichtung mit dem Erfassungsformular eine Meldung an die LUNGE ZÜRICH (fallmeldungen_sek2@lunge-zuerich.ch)
  • Die Bildungseinrichtung informiert die Elternschaft oder die Erziehungsberechtigten über bestätigte COVID-19-Fälle (je nach Durchmischung und möglichen Kontakten die gesamte Elternschaft/Erziehungsberechtigten oder nur diejenigen der betroffenen Klassen) mit untenstehendem Textbaustein.
  • Treten an derselben Schule mehrere positive Testungen auf, erfolgt die Kommunikation in Absprache mit dem MBA.

Plakate

Kontaktpersonen

Dagmar Müller

Leiterin Prävention & Sicherheit Mittelschul- und Berufsbildungsamt

dagmar.mueller@mba.zh.ch
+41 43 259 78 49

Barbara Huwiler

Fachleitung Prävention und Sicherheit

barbara.huwiler@mba.zh.ch
+41 43 259 78 59

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus-Hotline

Telefon

+41 80 004 41 17

Ihre Fragen rund um die Pandemie beantworten wir von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr.