Informationen für die Schulen der Sekundarstufe II

An den Mittel- und die Berufsfachschulen kann seit dem 15. März 2021 wieder vollständiger Präsenzunterricht stattfinden. Auf dieser Seite finden die Schulen Informationen zu den aktuell geltenden Schutzmassnahmen.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Massnahmen

Rückkehr zum vollständigen Präsenzunterricht

Die epidemiologische Situation hat sich seit Anfang des Jahres 2021 insgesamt verbessert. Die günstige Entwicklung der Fallzahlen ermöglicht, die Schutzkonzepte für die Schulen im Kanton Zürich anzupassen. An den Mittel- und die Berufsfachschulen kann seit dem 15. März 2021 wieder vollständiger Präsenzunterricht stattfinden.

Reduzierter Präsenzunterricht weiterhin möglich

Die Schulen haben weiterhin die Möglichkeit, dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt ein Gesuch für Halbklassen- oder Fernunterricht zu stellen, um auf eine veränderte Situation an der Schule reagieren zu können. Neben der Planung der Unterrichtsorganisation braucht es nach wie vor flankierende Massnahmen, damit die gute Betreuung von leistungsschwächeren oder psychosozial gefährdeten Jugendlichen gewährleistet ist.

Abschlussprüfungen 2021 finden regulär statt

Die Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung, die kantonalen Berufsmaturitätsprüfungen sowie die gymnasialen Maturitätsprüfungen sollen 2021 trotz Pandemie wenn immer möglich regulär durchgeführt werden. 

Sollte sich die epidemiologische Lage derart stark verschlechtern, dass die Prüfungen nicht ordentlich durchgeführt werden können, ist es den Kantonen erlaubt, von den geltenden gesetzlichen Bestimmungen abzuweichen. Dann treten die Spezialregelungen des Bundesrats in Kraft, die garantieren sollen, dass für die eidgenössisch anerkannten Ausweise schweizweit möglichst gleichwertige Lösungen bestehen.

Prüfungsfreie Zulassung zur Berufsmaturität 2

Der Bildungsrat des Kantons Zürich hat beschlossen, dass im Frühjahr 2021 der Zugang zur Berufsmaturitätsunterricht nach der beruflichen Grundbildung (BM 2) ohne Prüfung möglich sein soll, wie dies bereits im Frühjahr 2020 der Fall war. Grund dafür ist die Coronapandemie, die sich auf die Stellensituation für junge Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger auswirkt. Eine prüfungsfreie Zulassung zur BM 2 soll den Jugendlichen eine berufliche Perspektive geben und ausserdem zur Förderung der Berufsmaturität beitragen.

Prüfungsfrei zur BM 2 zugelassen werden Kandidatinnen und Kandidaten, die entweder bis im Sommer 2021 das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) mit der Note 5 oder höher abgeschlossen haben oder deren schulischer Notendurchschnitt Ende Herbstsemester mindestens 5 beträgt. Für alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten, welche die Voraussetzungen nicht erfüllen, findet eine Aufnahmeprüfung statt.

Übersicht Covid-19-Schutzmassnahmen

Sportunterricht

Es finden keine Sportaktivitäten und Spiele statt, bei denen ein intensiver Körperkontakt unumgänglich ist. Zudem gilt eine Maskentragpflicht und der erforderliche Abstand ist möglichst einzuhalten. Bei Leistungssportarten, wo das Tragen einer Maske den Unterricht wesentlich erschwert, kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Wir empfehlen, solche Sportarten draussen und mit grösstmöglichem Abstand durchzuführen. In Innenräumen nur, sofern diese gross genug und gut belüftet sind. Wir empfehlen den Schulen zudem, beim Sportunterricht die Klassen nicht zu mischen.

Musikunterricht / Chor / Orchester

Gemeinsames sowie klassendurchmischtes Singen ist wieder erlaubt, sofern eine Maske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten wird. Auch Instrumentalunterricht ist in der Gruppe wieder zulässig. Wird der Unterricht durch das Tragen einer Maske wesentlich erschwert (z.B. Proben und Unterricht mit Blasinstrumenten), kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden; es sind in diesem Fall geeignete Abschrankungen anzubringen.

Es empfiehlt sich, beim Musikunterricht den grösstmöglichen Abstand zu wahren, mindestens aber einen Abstand von zwei Metern. Zudem sollen die Räume regelmässig gut gelüftet werden. Aufführungen dürfen nur ohne Publikum stattfinden.

Theater

Theaterproben sind erlaubt, es müssen aber Masken getragen werden. Aufführungen vor Publikum sind nicht möglich.

Exkursionen / Klassenreisen / Veranstaltungen

Eintägige Exkursionen und Klassenreisen können stattfinden. Wir empfehlen, die Klassen möglichst nicht zu durchmischen.

Veranstaltungen sind verboten. Ausgenommen davon sind klassenweise durchgeführte Unterrichtsaktivitäten wie zum Beispiel Fach- oder Projektwochen sowie Studientage.

Lager / Husi

Bis auf weiteres können keine Veranstaltungen mit Übernachtungen durchgeführt werden und auch die Hauswirtschaftskurse finden derzeit nicht statt.

Konvente / Sitzungen

Solange die vom Bundesrat verordnete Homeoffice-Pflicht gilt, sollen Sitzungen und Konvente wenn immer möglich online stattfinden.

Weiterbildung

Präsenzveranstaltungen in der Weiterbildung sind grundsätzlich verboten. Ausnahmsweise können Unterrichtsaktivitäten, die ein notwendiger Bestandteil eines Bildungsgangs sind sowie Prüfungen im Zusammenhang mit Bildungsgängen, im Bereich der höheren Berufsbildung oder zum Erwerb eines amtlichen Ausweises durchgeführt werden.

Feste Sitzordnung

Die Sitzordnung in den Schulzimmern soll weiterhin möglichst konstant bleiben.

Verpflegung am Mittag

Uns ist bewusst, dass die Situation am Mittag für die Schulen eine grosse Herausforderung darstellt. Wir bitten Sie, weiterhin dafür zu sorgen, dass den Schülerinnen und Schülern Klassenzimmer zur Verfügung stehen, in denen sie sich in begrenzter Zahl am Mittag aufhalten dürfen. Es gelten ein Mindestabstand von 1,5 Metern und eine Sitzpflicht beim Essen. Zudem empfehlen wir Ihnen, Verpflegungsschichten einzuführen, um die Situation in den Mensen zu entschärfen.

Testen

Ab dem 29. März 2021 werden allen Schulen präventive Massentestungen angeboten. Die Organisation des repetitiven Testens erfolgt im Kanton Zürich durch die Gesundheitsdirektion, welche das Angebot mit einem externen Leistungserbringer (Hirslanden: «together we test») für Betriebe, Schulen und Institutionen sicherstellt. 

Die Teilnahme an den präventiven Testungen ist für alle Schulen sowie für alle Schülerinnen, Schüler, Lernenden und Lehrpersonen freiwillig. Interessierte Schulen wenden sich bitte an corona@mba.zh.ch

Massentests für Ausbruchkontrollen ordnet das Contact Tracing zusammen mit dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) in Absprache mit der Schulleitung an. Das MBA klärt die Testkapazitäten ab und übernimmt eine Koordinationsfunktion.

Impfen

Momentan reicht der Impfstoff leider nicht einmal für die vulnerablen Personen. Zweite Priorität haben die Gesundheits- und Pflegeberufe. Es wird voraussichtlich noch einige Zeit dauern, bis weitere Personengruppen geimpft werden können. Die Bildungsdirektion setzt sich aber weiterhin dafür ein, dass Lehrpersonen priorisiert geimpft werden.

Schutzkonzepte an den Schulen

Die Aufsichts- und Bewilligungspflicht obliegt gemäss dem Bund den Kantonen. Dies gilt für die kantonalen wie für die privaten Bildungseinrichtungen. Im Kanton Zürich wacht das Mittelschul- und Berufsbildungsamt für die Sekundarstufe II darüber, dass die Schutzkonzepte umgesetzt werden. Jede Schule hat ein schulspezifisches Schutzkonzept erstellt, um die Hygiene- und Abstandsvorschriften des Bundes umzusetzen. Aufgrund der verschiedenen Voraussetzungen (Schul-, Zimmer-, Klassengrösse, unterrichtete Berufe etc.) können die Umsetzungslösungen an den Schulen unterschiedlich sein. Die Schulen haben ihr Schutzkonzept auf der Schulwebsite veröffentlicht. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt stellt den Schulen ein Raster für die Schutzkonzepte zur Verfügung, in dem alle zu regelnden Punkte festgehalten sind.

Contact Tracing

Das Contact Tracing klärt wichtige Fragen und ordnet in Verantwortung des kantonsärztlichen Dienstes Quarantänemassnahmen an:

  • Ist in den 48 Stunden vor Symptomausbruch der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen immer eingehalten worden?
  • Mit wem hat ein enger Kontakt (unter 1,5 Metern, über 15 Minuten) ohne Tragen einer Maske oder ohne andere Schutzvorrichtungen bestanden?

Verkürzung der Quarantänedauer

Seit dem 19. März 2021 können sich symptomfreie Personen ab dem 7. Tag in Quarantäne testen lassen, um diese frühzeitig zu beenden. Dieser Test ist kostenlos. Diese Personen müssen aber bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1,5 Metern gegenüber anderen Personen einhalten.

Virusmutation: Quarantäne auch für Kontakte von Kontakten

Das Contract Tracing Zürich hat bei Virusmutationen sein Vorgehen angepasst. Besteht bei einer positiv getesteten Person der Verdacht auf eine Mutation, wird die Probe analysiert. Bestätigt sich die Ansteckung mit einer Virusmutation müssen zu den Kontaktpersonen auch deren Kontaktpersonen, die im gleichen Haushalt leben oder sich dort öfters aufhalten, in Quarantäne.

Positives Testergebnis

Wird ein Mitglied der Schulgemeinschaft positiv getestet, klärt das Contact Tracing die individuellen Kontakte ab und ordnet in Verantwortung des kantonsärztlichen Dienstes eine Quarantäne für die betreffenden Jugendlichen, Lehrpersonen oder anderen Schulbeteiligten an.

Treten innerhalb von zehn Tagen in derselben Gruppe/Klasse zwei oder mehr Fälle auf, meldet das MBA dies dem kantonsärztlichen Dienst. Dieser prüft, ob über die Indexfälle hinaus eine Quarantäne für Gruppen von Personen (Lerngruppen, Klassen, Halbklassen etc.) notwendig ist. Bei Schülerinnen und Schülern des 7. bis 9. Schuljahres kommen die Quarantäneregeln der Volksschule zur Anwendung.

Aufgrund der derzeit sehr hohen Fallzahlen reagiert das Contact Tracing des Kantons verzögert. Die Bevölkerung ist gebeten, das Contact Tracing aktiv zu unterstützen. Informationen dazu finden Sie auf folgender Website.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Zeigen sich bei einem Mitglied der Schulgemeinschaft Krankheitssymptome vor Ort, muss diese Person sofort isoliert werden. Falls Wartezeiten entstehen, hält sich die symptomatische Person allein in einem gut belüfteten Raum auf.
  • Die Klassen- und Aufenthaltsräume, in denen sich die symptomatische Person aufhielt, werden gelüftet.
  • Erwachsene mit Krankheitssymptomen begeben sich möglichst ohne Nutzung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) nach Hause.
  • Die Schule klärt mit symptomatischen Jugendlichen die Heimwegmöglichkeiten ab. 

  • Die Schule fragt bei krankheitsbedingten Abmeldungen nach, ob es sich um Corona-Verdachtsfälle handelt und rät gegebenenfalls zu einer Testung.
  • Ist eine Covid-19-Infektion durch einen Test bestätigt, macht die Bildungseinrichtung mit dem Erfassungsformular eine Meldung an die LUNGE ZÜRICH (fallmeldungen_sek2@lunge-zuerich.ch)
  • Die Bildungseinrichtung informiert die Elternschaft oder die Erziehungsberechtigten über bestätigte COVID-19-Fälle (je nach Durchmischung und möglichen Kontakten die gesamte Elternschaft/Erziehungsberechtigten oder nur diejenigen der betroffenen Klassen) mit untenstehendem Textbaustein.
  • Treten an derselben Schule mehrere positive Testungen auf, erfolgt die Kommunikation in Absprache mit dem MBA.

Online-Veranstaltung

Die beiden Mittelschulen, die das repetitive Testen erprobt haben, präsentieren in einer digitalen Veranstaltung ihre Erkenntnisse den restlichen Mittelschulen sowie zwei ausgewählten Berufsschulen.

Plakate

Kontaktpersonen

Dagmar Müller

Leiterin Prävention & Sicherheit Mittelschul- und Berufsbildungsamt

dagmar.mueller@mba.zh.ch
+41 43 259 78 49

Thomas Brändle

Fachleitung Gewaltprävention & Sicherheit Mittelschul- und Berufsbildungsamt

thomas.braendle@mba.zh.ch
+41 43 259 78 59

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus-Hotline

Telefon

+41 80 004 41 17

Ihre Fragen rund um die Pandemie beantworten wir von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr.