Informationen für die Schulen der Sekundarstufe II

Die Schulen der Sekundarstufe II finden auf dieser Seite Informationen zu den aktuell geltenden Bestimmungen.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Massnahmen

An allen Schulen der Sekundarstufe II (einschliesslich Untergymnasien), an den öffentlichen Schulen für Berufsvorbereitungsjahre sowie in den überbetrieblichen Kursen gilt eine generelle Maskentragpflicht in Innenräumen. Von der Maskentragpflicht betroffen sind alle Schülerinnen, Schüler und Lernenden sowie alle Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, Lehrpersonen und das Schulpersonal. Personen mit einer ärztlichen Maskentragdispens sind verpflichtet, diese der Schulleitung vorzulegen und sich wöchentlich per PCR-Testung testen zu lassen.

Keine Maskentragpflicht gilt in Situationen, in denen eine Maske den Unterricht wesentlich erschwert, wobei in solchen Situationen der Mindestabstand einzuhalten oder der Schutz durch andere Schutzmassnahmen zu gewährleisten ist.

Die aktuellen Regeln für den Kanton Zürich gelten bis zum 27. Februar 2022.

Übersicht Covid-19-Schutzmassnahmen

Wenig Durchmischung

Bitte achten Sie darauf, die Klassen möglichst wenig zu durchmischen.

Schneesportlager / Exkursionen

Aufgrund der steigenden Zahlen und deraktuell geltenden Schutzmassnahmen ist empfohlen, die bevorstehenden Schneesportlager abzusagen. Schneesporttage und klassenweise Exkursionen sind von dieser Empfehlung ausgenommen. Es müssen Schutzkonzepte erstellt werden.

Veranstaltungen und Anlässe

Solange die Homeoffice-Pflicht gilt, ist empfohlen, Elternabende online durchzuführen und die Anzahl externer Besucher/-innen an Schulen soweit als möglich zu begrenzen.

Für schulische Veranstaltungen wie z.B. Elternbesuchstage, Eltern- und Orientierungsabende gilt in Innenräumen mit bis zu 50 Personen eine Maskentragpflicht. Zudem muss der Abstand nach Möglichkeit eingehalten werden und die Räume dürfen zu höchstens zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzt werden. Es dürfen keine Speisen oder Getränke konsumiert werden.

Finden solche Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 50 Personen statt, gilt die Zertifikatspflicht. Das bedeutet, dass Personen über 16 Jahren nur dann vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen dürfen, wenn sie ein Covid-Zertifikat vorweisen können. Es empfiehlt sich, derartige Veranstaltungen nach Möglichkeit hybrid (in Präsenz und online) durchzuführen.

Für Veranstaltungen ist ein Schutzkonzept zu erstellen. Im Schutzkonzept muss eine für die Umsetzung des Konzepts und für den Kontakt mit den zuständigen Behörden verantwortliche Person bezeichnet werden.

Fitness- und Krafträume

Für Fitness- und Krafträume die ausserhalb des obligatorischen Sportunterrichtes (d.h. in der Freizeit) besucht werden, gelten die Vorschriften des Bundes. Der schuleigene Kraftraum wird in einem solchen Fall den Fitnesszentren gleichgestellt. Der Besuch des Kraft-und Fitnessraumes setzt daher ein Zertifikat voraus. Die Schulen sind zuständig für die Kontrolle. Sollte der Kraftraum jedoch während des Sportunterrichts benutzt werden, gelten die üblichen Schutzmassnahmen an den Schulen. 

Mensa

Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage sollen die Schulen nach Möglichkeit über den Mittag wieder die Schulzimmer öffnen, damit in den Klassen und unter Einhaltung des Mindestabstandes gegessen werden kann. Den Mensabetreibenden wird empfohlen, wiederum Zonen nach Klassen oder Jahrgängen einzurichten.

Die Verpflegungseinrichtungen erarbeiten ihre eigenen Schutzkonzepte. Für Innenbereiche von Mensen, die sich an das Kantinenkonzept halten, sieht der Bund keine Zertifikatspflicht vor. Hier gelten die Abstandsregeln zwischen den Gästegruppen, eine Maskenpflicht sowie eine Sitzpflicht während der Konsumation. Es dürfen ausschliesslich interne Personen bewirtet werden. Richtet sich eine Mensa hingegen nach den Regeln für Restaurationsbetriebe, dann gilt für sie ab sofort eine allgemeine Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren, dafür müssen keine weiteren Schutzmassnahmen eingehalten werden.

In Aussenbereichen ist zwischen den Gästegruppen entweder der erforderliche Abstand einzuhalten oder es müssen wirksame Abschrankungen angebracht werden. Es besteht im Freien keine Sitz-, Zertifikats- oder Maskentragpflicht. 

Konvente / Sitzungen

Für alle Tätigkeiten, die ohne unverhältnismässigen Aufwand von zu Hause aus verrichtet werden können, ist Homeoffice verpflichtend. Deshalb sollen Konvente und Sitzungen wenn immer möglich online abgehalten werden.

Nutzung von Schulräumen durch Dritte

Eine Nutzung der Infrastruktur von Schulen durch Dritte ist unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienemassnahmen des Bundes für den Sport- und Kulturbereich möglich.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

Der Zugang zu Bildungsgängen an höheren Fachschulen (einschliesslich Nachdiplomstudiengänge) und zu vorbereitenden Kursen auf eidgenössische Prüfungen (Berufsprüfung, höhere Fachprüfung) ist auf Personen mit einem Impf-, Genesungs- oder Testzertifikat (3G) beschränkt. Die Teilnehmenden sind für das Vorhandensein eines Zertifikats selber verantwortlich. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt empfiehlt den höheren Fachschulen, das repetitive Testen anzubieten, falls es mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Die Bildungsinstitutionen beziehungsweise Kursanbietenden sind jedoch nicht verpflichtet, dies zu tun.

Kursangebote im Bereich des Erwerbs von Grundkompetenzen können ebenfalls von Personen besucht werden, die über ein Impf-, Genesungs- oder Testzertifikat verfügen. Für alle anderen Arten von Weiterbildungen gelten die Regeln für Veranstaltungen. Daran teilnehmen dürfen Personen mit einem Impf- oder Genesungszertifikat (2G).

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat nähere Informationen zur Umsetzung der neusten Bestimmungen des Bundesrats in der Höheren Berufsbildung und in der Weiterbildung auf seiner Website aufgeschaltet.

Schutzkonzepte an den Schulen

Die Aufsichts- und Bewilligungspflicht obliegt gemäss dem Bund den Kantonen. Dies gilt für die kantonalen wie für die privaten Bildungseinrichtungen. Im Kanton Zürich wacht das Mittelschul- und Berufsbildungsamt für die Sekundarstufe II darüber, dass die Schutzkonzepte umgesetzt werden. Jede Schule hat ein schulspezifisches Schutzkonzept erstellt, um die Hygiene- und Abstandsvorschriften des Bundes umzusetzen. Aufgrund der verschiedenen Voraussetzungen (Schul-, Zimmer-, Klassengrösse, unterrichtete Berufe etc.) können die Umsetzungslösungen an den Schulen unterschiedlich sein. Die Schulen haben ihr Schutzkonzept auf der Schulwebsite veröffentlicht. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt stellt den Schulen ein Raster für die Schutzkonzepte zur Verfügung, in dem alle zu regelnden Punkte festgehalten sind.

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  • Zeigen sich bei einem Mitglied der Schulgemeinschaft Krankheitssymptome vor Ort, muss diese Person sofort isoliert werden. Falls Wartezeiten entstehen, hält sich die symptomatische Person allein in einem gut belüfteten Raum auf.
  • Die Klassen- und Aufenthaltsräume, in denen sich die symptomatische Person aufhielt, werden gelüftet.
  • Erwachsene mit Krankheitssymptomen begeben sich möglichst ohne Nutzung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) nach Hause.
  • Die Schule klärt mit symptomatischen Jugendlichen die Heimwegmöglichkeiten ab. 

Contact Tracing

Das Contact Tracing klärt wichtige Fragen zu Isolation und Quarantäne. Es ordnet in Verantwortung des kantonsärztlichen Dienstes Quarantänemassnahmen an. Für die Schulen der Sekundarstufe II ist in erster Linie das schulische Contact Tracing (CT LUNGE) zuständig. Die Schulen melden dem CT LUNGE eine Häufung von Fallzahlen und lassen sich bezüglich möglichen Massnahmen beraten. 

Meldeweg von positiven Testresultaten

Die Schulen müssen positiv getestete Personen respektive positive Fälle in einer Klasse dem schulischen Contact  Tracing (CT LUNGE) seit dem 10.1.2022 nicht mehr melden. Das schulische CT nimmt aber weiterhin seine Beratungstätigkeit wahr.

Jede positiv auf COVID-19 getestete Person wird durch das kantonale Contact Tracing kontaktiert und muss für 5 Tage in Isolation. Die Person meldet dem kantonalen Contact Tracing seine Haushaltsmitglieder und sehr engen Kontaktpersonen. 

CT LUNGE

fallmeldungen_sek2@lunge-zuerich.ch
+41 44 268 20 90

Mo bis Fr: 7.30 bis 18 Uhr, Sa: 8 bis 12 Uhr, So und Feiertage: 14 bis 18 Uhr

Quarantäneregeln für Schulen

Ist ein Schüler, eine Schülerin oder eine Lehrperson an COVID-19 erkrankt, muss er oder sie für mindestens 5 Tage in Selbstisolation. Je nach Gesundheitszustand kann die Isolation aber auch länger dauern. Sie können die Isolation beenden, wenn mindestens 5 Tage vergangen sind und Sie seit 48 Stunden keine Symptome mehr haben. Ausser Ihnen fehlt nur noch der Geruchs- oder Geschmacksinn oder Sie haben einen leichten Husten. Bei diesen Symptomen kann es länger dauern, bis sie vollständig abklingen.

Sehr enge Kontakte respektive Personen des gleichen Haushaltes müssen in eine 5-tägige Quarantäne, ausser sie sind seit weniger als vier Monaten vollständig geimpft, geboostert oder genesen. Betroffene werden durch das kantonale Contact Tracing kontaktiert.

Der Kontakt mit einer positiv auf COVID-19 getesteten Person in der Schule zieht in der Regel keine Quarantäne mehr nach sich. In besonderen Situationen (z.B. Chor oder Lager) kann das Contact Tracing aber trotzdem Quarantänemassnahmen aussprechen.

Nach einem Kontakt mit einer infizierten Person, die nicht im eigenen Haushalt lebt, darf die Schule weiterhin besucht werden. Dabei gelten folgende Empfehlungen:

  • Testen: 4 bis 7 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem Covid-19-Fall.
  • Maske tragen: während 7 Tagen nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person. Auch Kindergartenkinder können freiwillig und zu ihrem persönlichen Schutz eine Maske tragen.
  • Kontakte einschränken: in der Schule Kontakt ohne Schutzmaske mit anderen Personen so gut wie möglich vermeiden, insbesondere bei Sport, Gesang und während des Mittagessens.
  • Abstand: wo immer möglich mindestens 1,5 Meter Abstand einhalten. 

Erleichterte Quarantäne für Lehrpersonen

Lehrpersonen sind systemrelevant. Das heisst, sie dürfen durch die vorgesetzte Stelle für die berufliche Tätigkeit und den Arbeitsweg von der Quarantäne befreit werden, auch wenn ein sehr enger Kontakt im Haushalt stattgefunden hat. Privat gilt die angeordnete Quarantäne weiterhin.

Für quarantänebefreite Personen gelten folgende Regeln:

  • Strikte Maskenpflicht (chirurgische Masken nach Halbtag wechseln oder FFP2-Maske)
  • Mindestabstand wo immer möglich einhalten
  • Teilnahme an den schulischen Pooltestungen oder selbstständiges Testen ausserhalb der Schule alle 3-5 Tage nach der Erkrankung des Haushaltmitgliedes

Testen

Das repetitive Testen bietet den Vorteil, dass asymptomatische Fälle frühzeitig entdeckt und die Übertragungen verhindert werden können. Es schafft zudem Sicherheit im privaten Umfeld.

Alle Mittelschulen sind angewiesen, die präventiven Massentestungen für ihre Schülerschaft anzubieten. 

Die Organisation des repetitiven Testens erfolgt im Kanton Zürich durch die Gesundheitsdirektion, die das Angebot mit einem externen Leistungserbringer (Hirslanden: «together we test») für Betriebe, Schulen und Institutionen sicherstellt. Die Teilnahme an den präventiven Testungen ist für die Schülerinnen, Schüler, Lernenden und Lehrpersonen freiwillig.

Merkblätter zu den repetitiven Massentests sind auf der Webseite «Testen in Schulen» aufgeschaltet.

Downloads

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Kontaktpersonen

Dagmar Müller

Leiterin Prävention & Sicherheit Mittelschul- und Berufsbildungsamt

dagmar.mueller@mba.zh.ch
+41 43 259 78 49

Barbara Huwiler

Fachleitung Prävention und Sicherheit

barbara.huwiler@mba.zh.ch
+41 43 259 78 59

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Fachleitung Gewaltprävention und Sicherheit