Informationen für die Volksschulen

Alle Schulen müssen ein Schutzkonzept erarbeiten und publizieren. Das Contact Tracing klärt für die Schulen wichtige Fragen in Zusammenhang mit Kontaktpersonen einer an COVID-19-erkrankten Person.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Massnahmen

Im Schuljahr 2021/22 wird grundsätzlich im Vollbetrieb unterrichtet. Bund oder Kanton können abhängig von der epidemiologischen Lage weitergehende Massnahmen oder Lockerungen festlegen. 

Die wichtigsten Vorgaben für die Schulen:

  • Jede Schule hat ein Schutzkonzept. Es ist den lokalen Gegebenheiten angepasst und auf der Webseite publiziert.
  • Die Abstands- und Hygienemassnahmen befolgen.
  •  Die Quarantänevorgaben bei engem Kontakt gelten unverändert.
  •  Es ist dringend empfohlen, an den Schulen repetitiv zu testen. Die damit verbundenen Quaratäneerleicherungen ermöglichen viel Normalität im Schulalltag.
  •  In Innenräumen gilt eine Maskentragpflicht für sämtliche Lehr- und Betreuungspersonen sowie für das Schulpersonal. Diese Vorgabe des Regierungsrates ist an an allen öffentlichen Schulen der obligatorischen Volksschule, Sonderschulen sowie Schulen, an denen die obligatorische Schulpflicht erfüllt werden kann gültig. Unter bestimmten Umständen können sich Personen freiwillig davon befreien lassen. Die Details dazu sind in der Verordnung des Regierungsrates, V Covid-19 Bildungsbereich, vom 22.9.2021 festgehalten. Umsetzungsfragen werden in der personalrechtlichen Weisung des VSA beantwortet.
  • Für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Primarklasse sowie für Besucherinnen und Besucher ist das Tragen von Masken in Innenräumen empfohlen. Im Aussenraum ist die Maskenpflicht aufgehoben.
  • Für kulturelle und sportliche und interne Schulanlässe und -veranstaltungen gelten die Schutzmassnahmen von Bund und Kanton. Es dürfen nur Veranstaltungen ohne Zertifikatspflicht durchgeführt werden. Weitere Details siehe Besondere Unterrichtssituationen & Veranstaltungen.
  • Mehrtägige Klassenlager sind zulässig, wenn ein entsprechendes spezifisches Schutzkonzept vorliegt, das von der Schulleitung bewilligt wurde. Das Schutzkonzept muss die Rahmenvorgaben für Lager des Bundesamtes für Sport BASPO einhalten und die Vorgaben des Lagerkantons berücksichtigen.
  • Bei Kenntnis über einen bestätigten Covid-19-Fall an ihrer Schule melden sich die Schulleitungen umgehend beim Contact Tracing des Schulärztlichen Dienstes des Kantons Zürich, respektive den Schulärztlichen Diensten der Städte Zürich und Winterthur. Kontakte

Rechtliche Vorgaben

Beratung

Beratung ausschliesslich für Schulpräsidien und Schulleitungen

Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 17 Uhr.


+41 43 259 53 41

Ausserhalb der Telefonzeiten kann eine E-Mail an corona@vsa.zh.ch geschickt werden.

Corona-Mail für Schulen

Bearbeitung wochentags

corona@vsa.zh.ch

Schutzkonzepte

Jede Schule ist dazu verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erstellen.

  • Die Schulpflegen, respektive Trägerschaften müssen ihre Schutzkonzepte auf der Internetseite der Gemeinde oder der Schule veröffentlichen.
  • Sie bezeichnen eine für die Umsetzung des Konzepts und für den Kontakt mit den zuständigen Behörden verantwortliche Person. Diese oder ihre bezeichnete Stellvertretung muss für das Contact Tracing auch ausserhalb der Bürozeiten erreichbar sein - inklusive Wochenenden und Schulferien.

Mustervorlage für Schutzkonzept

In der Vorlage für das Schutzkonzept sind alle zu regelnden Punkte aufgeführt. Die Schulen müssen das Schutzkonzept lokal anpassen und ergänzen. Alle Vorgaben des Bundes sind zwingend einzuhalten. Die zuständige Schulleitung überwacht die Umsetzung der Schutzkonzepte. Eine Abnahme durch das VSA ist nicht vorgesehen.  

Schutzkonzept für Aktivitäten mit Übernachtung auf der Volksschulstufe

Die Schulen können diese Vorlage für Ihre Lager-Schutzkonzepte übernehmen oder ihre vorhandenen Schutzkonzepte damit überprüfen und nötigenfalls ergänzen. Die zuständige Schulleitung bewilligt das Lager-Schutzkonzept.

Personelle Fragen

In der Weisung für das Schuljahr 2020/21 werden Themen wie Arbeitnehmerschutz, Quarantäne und Stellvertretungen behandelt. Insbesondere auch den Schutz von Schwangeren und besonders gefährdeten Personen.

Anmeldung Corona-Erwerbsersatz bei angeordneter Quarantäne

 

Die Weisung zeigt die Grundlagen und Voraussetzungen sowie das Verfahren zur Geltendmachung des Corona-Erwerbsersatzes bei angeordneter Quarantäne auf. Für die Anmeldung von EO-Ansprüchen bei Quarantäne benötigen wir von Ihnen die vollständig ausgefüllte Excelliste sowie die Nachweise im PDF-Format.

Am 18. Juni 2021 hat das Parlament mit der Änderung des Covid-19-Gesetzes beschlossen, die Geltungsdauer der gesetzlichen Grundlage für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung bis am 31. Dezember 2021 zu verlängern.

Die Frist für die Geltendmachung des Anspruchs gemäss der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall vom 20. März 2020 (SR 830.31) ist bis zum 31. März 2022 verlängert worden. Sie können uns laufend Ihre Lehrpersonen bei angeordneter Quarantäne für die Geltendmachung des Erwerbsersatzes melden. Sollte es sich nicht um einen Einzelfall handeln, sind wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie jeweils ein paar Fälle gesammelt anmelden. Wir ersuchen Sie, uns die erforderlichen Unterlagen via E-Mail zu übermitteln.

Hinweis: Für den Corona-Erwerbsersatz bei besonders gefährdeten Lehrpersonen schreiben wir die Schulverwaltung via E-Mail direkt an, sobald uns der Fall als abgeschlossen gemeldet worden ist.

Die Massnahmen für besonders gefährdete Personen sind bis zum 31. August 2021 verlängert worden.

Contact Tracing

Auch im Schulfeld ist es wichtig, detailliert abzuklären, mit wem die positiv getestete Person engen Kontakt hatte und ob die Schutzkonzepte eingehalten worden sind. Das für Schulen spezialisierte zusätzliche Contact Tracing ergänzt das kantonale Contact Tracing, um vertieft die schulische Situation zu klären und die Schulen zu beraten. Diese Aufgabe übernimmt in den beiden Städten Zürich und Winterthur deren Schulärztlicher Dienst und für alle anderen Gemeinden sowie Privat- und Sonderschulen und die Mittel- und Berufsfachschulen der Verein Lunge Zürich.

Wie sieht die Unterstützung konkret aus?

  • Sobald eine Schulleitung über eine positiv getestete Person (Kind oder Erwachsene) an ihrer Schule informiert wird, wendet sie sich an das Contact Tracing für Schulen. Kontakt
  • Dieses klärt mit der Schulleitung alle Fragen rund um mögliche Kontakte innerhalb der Schule und die Einhaltung des Schutzkonzepts. Die zentrale Frage lautet: Mit wem hat die infizierte Person in den 48 Stunden vor Symptomausbruch, respektive vor der Testabnahme einen engen Kontakt (unter 1,5 Metern, über 15 Minuten) ohne beidseitiges Tragen einer Hygienemaske gehabt?
  • Aufgrund dieser Angaben und nach Rücksprache mit dem Contact Tracing der Gesundheitsdirektion, ordnet das Schul-Contact Tracing die erforderlichen Massnahmen an und bespricht mit der Schulleitung die Kommunikation in der Schule und gegenüber den Eltern.

Diese Unterstützung ersetzt nicht den direkten Kontakt der positiv getesteten Person mit dem Contact Tracing der Gesundheitsdirektion. Dort werden auch die privaten Kontakte der Person geklärt.

Kontakt für medizinische Fragen: schularzt@vsa.zh.ch

Schulische Abläufe bei Krankheitsfällen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Allgemein gilt, kranke Kinder und Jugendliche bleiben zuhause. Eine Entscheidungshilfe bei Erkältungssymptomen finden Sie hier

Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

Zeigen sich bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter in der Schule die Symptome

Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen und/oder Fehlen des Geruchs- und/oder Geschmacksinns

muss sie oder er sofort jeglichen Kontakt zu anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Kindern vermeiden, begibt sich umgehend nach Hause und meldet sich bei der Hausärztin / dem Hausarzt. Ordnet diese/r einen Test an, bleibt die erkrankte Person mindestens so lange in Isolation, bis das Testergebnis vorliegt. Fällt der Test negativ aus, kann sie oder er 24 Stunden nach dem vollständigen Abklingen der Symptome in die Schule zurückkehren. 

Kinder & Jugendliche

Zeigen sich bei einem Kind oder einer/einem Jugendlichen in der Schule mehrere der oben genannten Symptome, muss das Kind oder der/die Jugendliche sofort in einen separaten, gut belüftbaren Raum untergebracht werden (ggf. in Begleitung einer erwachsenen Person unter Einhaltung von 1.5 Metern Abstand) und die Eltern müssen informiert werden. Das Kind oder der/die Jugendliche soll so rasch wie möglich von einem Elternteil abgeholt, nach Hause gebracht (unter Vermeidung der ÖV) und bei der Hausärztin / dem Hausarzt gemeldet werden. Ordnet diese/r einen Test an, bleibt das erkrankte Kind mindestens so lange in Isolation, bis das Testergebnis vorliegt. Fällt der Test negativ aus, kann sie oder er 24 Stunden nach dem vollständigen Abklingen der Symptome in die Klasse zurückkehren. Die Ärztin / der Arzt entscheidet abschliessend wann die Rückkehr in die Schule möglich ist.

Hinweis

Ein einfacher Schnupfen ist noch nicht als akuter Atemwegsinfekt zu werten. Entscheidend ist, ob sich die Symptome in den vorangegangenen Tagen verstärkt haben.

Dürfen erkältete Kinder und Jugendliche die Schule besuchen oder müssen sie zuhause bleiben? Eine Entscheidungshilfe für Eltern und Schulen zu dieser Fragestellung ist erarbeitet worden von der Deutschschweizer Volksschulämter-Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den medizinischen Fachgesellschaften. Für Schülerinnen und Schüler des Kindergartens gelten andere Vorgaben als für Primarschülerinnen und Sekundarschüler.

Das Inselspital Bern hat in Zusammenarbeit mit den Kinderkliniken Bern und dem Notfallzentrum für Kinder und Jugendliche das Online-Tool Coronabambini entwickelt. Dieses soll Eltern bei der Entscheidung unterstützen, ob das Kind die Schule besuchen darf, zu Hause bleibt oder eine Ärztin/einen Arzt konsultieren soll. Die Applikation steht in vier Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) zur Verfügung und basiert auf den Empfehlungen des BAG.  

Wenn eine Schülerin, ein Schüler oder eine erwachsene Person einer Schule positiv getestet worden ist, nimmt die Schulleitung mit dem Contact-Tracing für Schulen Kontakt auf (Kontakt). Diese/r informiert die Schulleitung über die notwendigen und verbindlichen Quarantänemassnahmen.

Für Schulen, welche repetitiv testen, gelten leichtere Quarantänereglen. Es gibt in diesen Schulen keine Klassenquarantänen. Die Vorgaben für repetitiv testende Schulen finden Sie hier.

Schulen kontaktieren das Schul-Contact Tracing umgehend, wenn sie von einem bestätigten COVID-19-Fall in der Schule Kenntnis haben. 

Dr. Sandra Köhli Weber

Leiterin Schulärztlicher Dienst Kanton Zürich

ct@lunge-zuerich.ch
+41 44 268 20 90
Contact Tracing des Schulärztlichen Dienstes des Kantons Zürich. Erreichbarkeit: Mo bis Fr, 7.30 bis 18 Uhr, Sa, 8 bis 12 Uhr , So und Feiertage, 14 bis 18 Uhr.

Nur für Volksschulen AUSSERHALB der Städte Zürich und Winterthur sowie nicht städtische Sonderschulen/Heimschulen und Privatschulen. Medizinische Fragen können direkt an sandra.koehli@vsa.zh.ch gerichtet werden.

Schulärztlicher Dienst Stadt Zürich

ssd-sad-covid19@zuerich.ch

Für alle Abteilungen des Schul- und Sportdepartementes der Stadt Zürich (inkl. Musikkonservatorium, Sportamt, Fachschule Viventa). Telefon: gemäss Dienstplan COVID19-Dienst SAD Stadt ZH: http://vsz.intranet.stzh.ch/cug-sl/kommunikation/korrespondenzvorlagen-%28covid-19%29

Dr. Sondhja Bitter

Fachleitung Schulärztlicher Dienst Stadt Winterthur

ct-sad@win.ch
+41 79 801 42 35
Erreichbarkeit Contact Tracing: Mo bis Fr 7.30 bis 18 Uhr / Sa, So & Feiertage 10 bis 16 Uhr

Alle Volksschulen der Stadt Winterthur.

Eine der Hauptaufgaben des Schul-Contact Tracing ist es, schnell allfällige Cluster zu erkennen und umgehend Ausbruchstestungen an den betroffenen Schulen zu initiieren.

Bei einem gehäuften Auftreten von COVID-19-Infektionen an einer Schule kann eine Ausbruchstestung durchgeführt werden. Diese soll helfen, Infektionsketten zu unterbrechen und Quarantänemassnahmen oder gar Schulschliessungen zu verhindern. Ein solcher Massentest wird vom kantonalen, respektive vom städtischen Schulärztlichen Dienst (SAD) angeordnet. Die Schulpflege der betroffenen Gemeinde wird vorab über die anstehende Testung informiert.

Der Vorteil von Ausbruchstestungen ist, dass aufgrund des lokalen Infektionsgeschehens die Verweigerung des Tests Konsequenzen haben kann (Ausschluss vom Präsenzunterricht und der schulischen Betreuung für die Dauer einer Quarantäne). Das ist bei den freiwilligen repetitiven Tests (Screeningtests), bei denen erfahrungsgemäss bis zu 30% der Kinder nicht am Test teilnehmen, nicht möglich.

Die Kombination des spezialisierten Schul-Contact Tracing mit niederschwellig eingesetzten Ausbruchstestungen ermöglicht ein schnelles, gezieltes und nachhaltiges Unterbrechen von Infektionsketten an Schulen.

Als Testmethode wird wenn möglich ein PCR-Speichel-/Spucktest angewandt. Können insbesondere jüngere Schülerinnen und Schüler zu wenig Spuckmaterial produzieren, wird ein PCR-Rachen - / Backen- und Zungenuntergrund-Abstrich gemacht. Dieser Test ist wie der Speichel-/Spucktest für die Schülerinnen und Schüler gut verträglich.

Kein Testzwang

Wird vom Schulärztlichen Dienst (SAD) eine Testung angeordnet, ist es wichtig, dass möglichst alle Schülerinnen, Schüler und Mitarbeitenden der Klassen/Schule getestet werden können. 

Was geschieht, wenn Eltern ihre Kinder nicht testen lassen möchten?  Im Rahmen des Infektionsausbruchs an der Schule muss auch bei diesen Kindern vom Verdacht einer Ansteckung ausgegangen werden. Diese Kinder werden von der Schule als Ersatzmassnahme vorübergehend vom Präsenzunterricht und von der schulischen Betreuung ausgeschlossen (für die Dauer einer Quarantäne). Die Kinder erhalten Arbeitsmaterialien und Hausaufgaben. Der Ausschluss vom Präsenzunterricht stützt sich auf § 19 der Vollzugsverordnung zur eidgenössischen Epidemiengesetzgebung (VV EpiG) des Kantons Zürich.  

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich bietet auch Schulen präventive Massentestungen an.

Eine Teilnahme der Schulen ist freiwillig, die Gemeinden entscheiden, ob ihre Schulen sich beteiligen oder nicht und melden sich direkt auf der Webseite an.

  • Für die Testungen werden sogenannte gepoolte PCR-Tests (individuelle Speichelgewinnung durch Gurgeln oder Mundspülung) eingesetzt.
  • Die Organisation des repetitiven Testens erfolgt im Kanton Zürich durch die Gesundheitsdirektion, welche das Angebot mit einem externen Leistungserbringer für Betriebe, Schulen und Institutionen sicherstellt.
  • Die Testung wird nach einer Anleitung durch die Schulen selbstständig durchgeführt. Es sind keine Fachpersonen vor Ort. Das Pooling (Zusammenschütten) der Speichelproben kann durch die Schule vorgenommen oder kostenlos einer externen Stelle delegiert werden.
  • Für die Kinder und Jugendlichen und die Lehrkräfte sind die Testungen freiwillig.
  •  Personen, die sich am repetitiven Testen beteiligen, erhalten Quarantäneerleichterungen.
  • Positive Fälle in einer Schule müssen nach wie vor dem Schul-Contact-Tracing gemeldet werden und es können weiterhin Ausbruchstestungen in einer Schule angeordnet werden.

Bitte geben Sie bis am 25. August 2021 an, ob Sie bereits repetitiv Testen, ob Sie planen, in den kommenden drei Wochen mit dem Testen zu starten oder aus welchem Grund Sie ganz auf das repetitive Testen verzichten.

Rückkehr aus Risikogebieten

Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen für die Einreise in die Schweiz besondere Bestimmungen. Abhängig von der Art Ihrer Reise kann es sein, dass jemand in Quarantäne gehen muss.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Im Hinblick auf eine allfällige Durchsetzung der Quarantänepflicht tätigen die Schulen keine eigenen Nachforschungen in Bezug auf die Ferienreisen der Familien
  • Schülerinnen und Schüler, die sich in Quarantäne befinden, werden behandelt wie kranke Schüler/innen (Erfassung als entschuldigte Absenz + Hausaufgaben nach Hause geben, aber kein Fernunterricht).
  • Die Quarantänepflicht gilt, auch wenn ein negativer Coronavirus-Test vorgewiesen wird. Über allfällige Quarantäneverkürzungen informiert das kantonale Contact-Tracing (contacttracing@gd.zh.ch, T: 044 543 67 67)

Masken

Seit dem 4. Oktober gilt im Bereich der Volksschule in Innenräumen eine Maskenpflicht für sämtliche Lehr- und Betreuungspersonen sowie für das Schulpersonal. Unter bestimmten Umständen können sich Personen freiwillig davon befreien lassen. Diese Vorgabe gilt an allen öffentlichen Schulen der obligatorischen Volksschule, Sonderschulen sowie Schulen, an denen die obligatorische Schulpflicht erfüllt werden kann.

Weiter hat der Regierungsrat die Anforderungen an die Schutzkonzepte der Schulen neu definiert und die Mindestanforderungen an die Schutzkonzepte festgehalten. Dazu gehört unter anderem, dass neben dem Contact Tracing und dem Schulärztlichen Dienst auch Schulen beim Auftreten von Infektionsfällen eine zeitlich befristete Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler anordnen können.

Bei Veranstaltungen gemäss Vorgaben des Bundes für Veranstaltungen ohne Zertifikat gilt in Innenräumen eine Maskentragpflicht für Erwachsene.

Zum Regierungsratsbeschluss und zur Verordnung

Masken bestellen

Bei der Kantonalen Drucksachen- und Marterialzentrale KDMZ können die Schulen Masken bestellen. Ab sofort sind auch Hygienemasken in Kindergrösse erhältlich.

Merkblatt zum Maskentragen in der Schule

Rund um das Tragen von Masken betreffend Erwachsene, Schülerinnen und Schüler erhalten wir viele Anfragen. Im untenstehenden Merkblatt finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen.

Hilf mit – ein Aufruf zum Maskentragen

Video: Hilf mit - ein Aufruf zum Maskentragen Video: Hilf mit - ein Aufruf zum Maskentragen

Besondere Unterrichtssituationen & Veranstaltungen

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  • Freiwillige Kurse, die von der Schule oder von Dritten im Zusammenhang mit der Schule angeboten werden (Schulsportkurse, Freifächer etc.) dürfen unter Einhaltung der für die Schulen gültigen Schutzkonzepte durchgeführt werden.
  • Auch für Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) gelten diese Vorgaben (siehe oben).
  • Besuche von Dritten im Rahmen des obligatorischen Unterrichts können stattfinden, solange die Schutzkonzepte eingehalten werden.

Für Veranstaltungen in Innenräumen

gilt ab 13.9.21 gemäss Bunderatsbeschluss vom 8.9.2021 grundsätzlich eine Zertifikatspflicht für alle Personen über 16 Jahre. Schulen sind vom Bund als «grüner Bereich» definiert. Sie dürfen keine Veranstaltungen mit Zertifikatspflicht durchführen. Kinder werden bei den Mengenbeschränkungen nicht mitgezählt.

Zugelassen sind

Schulinterne Veranstaltungen in Innenräumen ohne Beschränkung der Teilnehmendenzahl

Schulinterne Anlässe der Lehrerschaft wie interne Weiterbildungen, Arbeitssitzungen und Schulkonferenzen sind ohne Beschränkung der Anzahl Teilnehmenden unter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen erlaubt. Zwingend gelten für diese kumulativ folgende Vorgaben:

  • Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzt.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske wird befolgt; zudem wird der erforderliche Abstand nach Möglichkeit eingehalten.
  • Es werden keine Speisen und Getränke konsumiert.

Veranstaltungen in Innenräumen im Rahmen der Dienstleistungen von Behörden mit unter 50 Personen

(z.B. Elternanlässe )
Zwingend gelten für diese kumulativ folgende Vorgaben:

  • Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzt.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske wird befolgt; zudem wird der erforderliche Abstand nach Möglichkeit eingehalten.
  • Es müssen die Kontaktdaten erfasst werden.
  • Es werden keine Speisen und Getränke konsumiert.

Für Veranstaltungen im Freien ohne Zertifikatspflicht gilt:

- bis 500 Personen (inkl. Veranstalter), wenn die Besucher/innen sich frei bewegen

- bis 1000 Personen (inkl. Veranstalter) mit Sitzpflicht für die Besucher/innen

Wechseln die Besucherinnen und Besucher zwischen Innen- und Aussenräumen hin und her, gelten die Vorgaben für Innenräume.

  • Diskothek/Tanzveranstaltung (Abschlussfeier mit Tanz): nicht möglich für Personen ab 16 Jahren, da dies nur erlaubt ist mit Zertifikat.
  • Der Besuch von externen kulturellen Veranstaltungen (z.B. Theater, Konzert, Kino) richtet sich nach den Schutzkonzepten des jeweiligen Veranstalters und den Vorgaben des Bundes.  

Die Durchführung von obligatorischen Lagern und weiteren Anlässen mit einer oder mehreren Übernachtungen ist unter Einhaltung sämtlicher geltenden Schutzmassnahmen und -konzepte möglich.

Es gelten die Vorgaben des Bundesamtes für Sport (BASPO):

  • Wer ein Lager plant und durchführt, muss eine verantwortliche Person bezeichnen, die für die Einhaltung der geltenden Rahmenbedingungen zuständig ist und ein Schutzkonzept vorlegen kann,
  • Teilnehmende, Lagerleitung und Begleitpersonen werden mittels digitaler Präsenzliste (Excel) erfasst für Nachverfolgung.
  • Es muss sichergestellt sein, dass die jeweiligen kantonalen Vorgaben am Lagerort sowie die Vorgaben des Lagerhauses jederzeit eingehalten werden. Einzelne Kantone machen zusätzliche Vorgaben für Lager externen Besucher. Das muss bei den zuständigen Stellen des Gastgeberkantons in Erfahrung gebracht werden.
  • Es wird dringend empfohlen, alle Teilnehmenden und Leitungs- und Betreuungspersonen im Vorfeld eines Lagers zu testen. Das Schutzkonzept soll sicherstellen, dass eine Teilnahme nur mit negativem Testergebnis möglich ist. Bei erhöhter Über-tragungswahrscheinlichkeit (z. B. viel Aktivität drinnen, Chöre etc.) ist eine weitere Testung am Ende des Lagers empfohlen. Auf klassenübergreifende Klassenlager und Exkursionen ist weiterhin möglichst zu verzichten.

Hinweise zu den Tests für Lager: 

Ab sofort können sowohl Schulen als auch private Anbieter von Lagern über die Plattform «Together we test» der Hirslandengruppe kostenlos Testskits für Lager beziehen.  

Für Schulen, die repetitive Tests durchführen, reicht diese Testung, wenn sie auch in der Lagerwoche und danach fortgesetzt wird.

Für alle anderen Schulen gilt: Ausreichend ist ein Antigen-Schnelltest, der in einem Testzentrum, bei der Ärztin oder dem Arzt oder in der Apotheke durchgeführt wird. Nicht ausreichend für Lager ist der Selbsttest. Der Bund übernimmt alle Kosten für Schnelltests durch Fachpersonen. Bitte beachten: gewisse Gastkantone verlangen einen PCR- Test für Lager. Wir empfehlen, dass diese auf der Plattform «Together we test» bezogen werden.

Keinen Test machen müssen Personen, die nachweislich vollständig gegen Covid 19 geimpft sind (14 Tage nach der 2. Impfung gemäss Impfausweis) und von einer Covid-19-Erkrankung genesene Personen währen 6 Monaten nach der Erkrankung (gemäss Isolationsanweisung oder ärztlichem Attest).

  • Nach wie vor ist empfohlen, den Sportunterricht wenn möglich im Freien durchzuführen.
  • Zudem empfehlen wir Regeln für Garderoben- und Duschen- Benutzung (z.B. Höchstanzahl Personen, häufiges Reinigen) zu erstellen.
  • Im Schwimmunterricht gelten die Regelungen des entsprechenden Bades.
  • Das Singen und Musizieren ist auch in klassenübergreifenden Gruppen möglich. Bei schulischen Darbietungen mit Publikum müssen Vorgaben des Bundes zu Veranstaltungen ohne Zertifikat eingehalten werden.

  • Es darf nur im Sitzen gegessen werden.
  • Erwachsene tragen Masken sobald sie sich nicht sitzend an einem Tisch befinden.
  • Es dürfen ausschliessliche Schülerinnen und Schüler, sowie Angehörige der Schule verpflegt werden.
  • Für die Verpflegung werden weiterhin die Schutzkonzepte von Gastro-Suisse sinngemäss angewendet. Die Personenbeschränkung pro Tisch muss jedoch nicht eingehalten werden.

Pädagogisches

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Es ist damit zu rechnen, dass aufgrund von Quarantänemassnahmen oder lokalen Lockdowns plötzlich wieder Unterricht auf Distanz durchgeführt werden muss. Schulen und Lehrpersonen können sich darauf vorbereiten:

  • Überprüfen, welche digitalen Elemente aus dem Fernunterricht unter Berücksichtigung des Datenschutzes weiter verwendet werden sollen und können.
  • Sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler auf die gewählten technischen Mittel zugreifen können oder Alternativen vorbereiten.
  • Mit den Schülerinnen und Schülern die Verwendung der gewählten Mittel / Abläufe auswerten und wenn nötig anpassen.
  • Unterrichtssequenzen vorbereiten, mit denen bei einer überraschenden Einstellung des Präsenzunterrichts umgehend gestartet werden kann.

Seit Schulstart am 17.8.2020 mussten wegen Nichteinhaltens der Abstände oder mangelnden Schutzvorkehrungen in den Schulen einige Schülerinnen, Schüler, Lehr- und Betreuungspersonen klassenweise jeweils 10 Tage in Quarantäne.

Wie wird unterrichtet, wenn Lehrpersonen oder Schüler in Quarantäne müssen?

  • Einzelne Schülerinnen und Schüler in Quarantäne werden bezüglich Unterricht gleich behandelt, wie kranke Kinder. Sie werden mit Schulmaterial und Aufgaben versorgt.
  • Für einzelne Lehrpersonen in Quarantäne werden Vikariate eingerichtet.
  • Muss eine ganze Klasse in Quarantäne, muss die Schule nach einer möglichst kurzen Organisationsphase mit den vorhandenen Mitteln und Ressourcen die Schülerinnen und Schüler mit altersgemässen, sinnvollen Arbeitsaufträgen versorgen und den bestmöglichen Unterricht anbieten. Im untenstehenden Dokument finden Sie Hinweise, wie Schulen sich auf eine solche Situation vorbereiten können.

Fragen zu konkreten Quarantäne-Anordnungen in Schulen beantwortet der zuständige schulärztliche Dienst oder das Contact-Tracing.

Im 2. Semester des Schuljahres 2019/20 haben die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Lern- und Entwicklungserfahrungen gemacht, ihr Lernstand war nach Abschluss des Fernunterrichts unterschiedlich (aufgrund von erhaltener Unterstützung, technischen Hilfsmitteln, Wohnsituationen, Sprachkompetenzen und/oder der jeweiligen Selbstkompetenz der Lernenden). Allfällig entstandene Lernrückstände können auch im ersten Semester des Schuljahres 2020/21 aufgeholt werden.

Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen erhalten im Rahmen des Präsenzunterrichts und der sonderpädagogischen Massnahmen (integrative Förderung, Deutsch als Zweitsprache, Therapien, Begabtenförderung und integrierte Sonderschulung) Unterstützung beim Aufarbeiten allfälliger schulischer Lücken.

Für die Therapien gelten die Schutzkonzepte der Fachverbände.

Studien & Fachinformationen

Entscheide rund um Massnahmen für die Schulen, treffen der Regierungsrat und die Bildungsdirektion aufgrund der Expertise zahlreicher medizinischer Fachgremien. Hier werden laufend neue Informationen und Erkenntnisse dieser Gremien verlinkt.

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Die Studie «Ciao Corona» der Universität Zürich erforscht mit einem Langzeit-Monitoring der Antikörper-Entwicklung, wie sich SARS-CoV-2 unter Schülerinnen und Schülern ausbreitet.

Das Kinderspital Zürich hat auf seiner Webseite diverse Informationen zum Thema Corona und Kinder zusammengestellt.

Die Fachgesellschaft pädiatrie schweiz orientiert regelmässig über neue Erkenntnisse zu Covid-19.

Die Expertengruppen der Swiss National COVID-19 Science Task Force befassen sich in Policy Briefs mit dringenden Fragen zur COVID-19-Krise. Auch im Zusammenhang mit Schulen (z.B. Policy Brief vom 17. Dezember 2020).

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Volksschulamt

Adresse

Walchestrasse 21
8090 Zürich
Route (Google Maps)

Telefon

+41 43 259 22 51

Amtsleitungssekretariat


Telefonzeiten

Montag bis Freitag
8.00 bis 11.45 Uhr und
13.30 bis 17.00 Uhr

 

Für dieses Thema zuständig: