Informationen für die Volksschulen

Alle Schulen müssen ein Schutzkonzept erarbeiten und publizieren. Das Contact Tracing klärt für die Schulen wichtige Fragen in Zusammenhang mit Kontaktpersonen einer an COVID-19-erkrankten Person.

Inhaltsverzeichnis

Schuljahr 2020/21

Im Schuljahr 2020/21 wird grundsätzlich im Vollbetrieb unterrichtet. Sollte sich die epidemiologische Lage stark verändern, kann die Bildungsdirektion nach Rücksprache mit der Gesundheitsdirektion weitergehende Massnahmen festlegen. Dazu gehören insbesondere ein Unterricht in Halbklassen oder Fernunterricht sowie eine teilweise oder allgemeine Maskenpflicht. Am 28. Oktober 2020 haben der Bundesrat und die Bildungsdirektion weiterführende Massnahmen beschlossen.

Die wichtigsten Vorgaben für die Schulen:

  • Jede Schule hat ein Schutzkonzept und publiziert es auf ihrer Webseite.
  • Die Abstands- und Hygienemassnahmen gelten weiterhin.
  • Für erwachsene Personen sowie für Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule gilt eine generelle Maskenpflicht in den Schulhäusern sowie auf dem ganzen Schulareal (inkl. Unterricht, Sitzungen etc.). Ausnahmen sind in der Verfügung der Bildungsdirektion definiert.
  • Für alle Anlässe gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 50 Personen. Es müssen sowohl die Maskentragpflicht als auch die Abstandsregeln eingehalten werden. 
  • Die Durchführung von obligatorische Lagern und weiteren Anlässen mit einer oder mehreren Übernachtungen ist bis auf weiteres nicht gestattet.
  • Für Sport- und Musikunterricht gelten besondere Vorgaben (siehe Verfügung Bildungsdirektion).
  • Bei Kenntnis über einen bestätigten Covid-19-Fall an ihrer Schule melden sich die Schulleitungen umgehend beim Contact Tracing des Schulärztlichen Dienstes des Kantons Zürich, respektive den Schulärztlichen Diensten der Städte Zürich und Winterthur. Kontakte

Rechtliche Vorgaben

Leitungszirkulare des Volksschulamts

Beratung

Beratung ausschliesslich für Schulpräsidien und Schulleitungen

Montag bis Freitag von 13.30 bis 17.00 Uhr


+41 43 259 53 41

Ausserhalb der Telefonzeiten kann eine E-Mail an corona@vsa.zh.ch geschickt werden.

Corona-Mail für Schulen

corona@vsa.zh.ch

Schutzkonzepte

Jede Schule ist dazu verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erstellen.

  • Die Schulpflegen müssen ihre Schutzkonzepte auf der Internetseite der Gemeinde oder der Schule veröffentlichen.
  • Sie bezeichnen eine für die Umsetzung des Konzepts und für den Kontakt mit den zuständigen Behörden verantwortliche Person. Diese oder ihre bezeichnete Stellvertretung muss für das Contact-Tracing auch ausserhalb der Bürozeiten erreichbar sein - inklusive Wochenden und Schulferien.

Die Vorgaben für die öffentlichen Schulen gelten sinngemäss auch für

  • Aufnahmeklassen Asyl,
  • Sonderschulen und Schulheime,
  • Spital- und Klinikschulen,
  • Privatschulen, an denen die obligatorische Schulpflicht erfüllt werden kann,
  • HSK-Kurse in vereinseigenen Räumlichkeiten.

Verantwortlich sind die jeweiligen Trägerschaften.

Vorlage für Schutzkonzept

In der Vorlage für das Schutzkonzept sind alle zu regelnden Punkte festgehalten. Die Schulen können diese Vorlage übernehmen oder ihre vorhandenen Schutzkonzepte damit überprüfen und nötigenfalls ergänzen. Die Vorlage wurde mit den Hinweisen zur Maskenpflicht ergänzt (gelb hervorgehoben). Was nicht mehr gilt, ist rot durchgestrichen. Die zuständige Schulpflege überwacht die Umsetzung der Schutzkonzepte. Eine Abnahme durch das VSA ist nicht vorgesehen.  

Personelle Fragen

In der Weisung für das Schuljahr 2020/21 werden Themen wie Arbeitnehmerschutz, Quarantäne und Stellvertretungen behandelt. Insbesondere auch den Schutz von Schwangeren und besonders gefährdeten Personen.

Contact Tracing

Das Contact Tracing der Bildungsdirektion klärt wichtige Fragen in Zusammenhang mit allfälligen Kontaktpersonen einer an COVID-19-erkrankten Person und ordnet Quarantänemassnahmen an:

  • Ist in den 48 Stunden vor Symptomausbruch der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen immer eingehalten worden?
  • Mit wem hat ein enger Kontakt (unter 1,5 Metern, über 15 Minuten) ohne Tragen einer Hygienemaske oder ohne andere Schutzvorrichtung bestanden?

Wird ein Mitglied der Schulgemeinschaft positiv getestet, klärt das Contact Tracing der Bildungsdirektion die individuellen Kontakte ab und ordnet eine Quarantäne für die betroffenen Kinder, Jugendlichen, Lehrpersonen oder anderen Schulbeteiligten an. Der kantonale schulärztliche Dienst bzw. die schulärztlichen Dienste der Städte Winterthur oder Zürich bleiben in Kontakt mit der Schulleitung der betroffenen Schule und prüfen, ob die Hygiene und Distanzregeln an der Schule eingehalten wurden.

Bitte beachten Sie, dass die Schulleitung bei Kenntnisnahme eines bestätigten Covid-19-Falls an der Schule umgehend das Contact Tracing des Schulärztlichen Dienstes des Kantons Zürich, respektive der Städte Zürich und Winterthur. Kontakt

Kontakt für medizinische Fragen: ferdinanda.pini-zueger@vsa.zh.ch

Schulische Abläufe bei Krankheitsfällen

 

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Allgemein gilt, kranke Kinder und Jugendliche bleiben zuhause. Eine Entscheidungshilfe bei Erkältungssymptomen finden Sie hier

Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

Zeigen sich bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter in der Schule die Symptome

Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen und/oder Fehlen des Geruchs- und/oder Geschmacksinns

muss sie oder er sofort jeglichen Kontakt zu anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Kindern vermeiden, begibt sich umgehend nach Hause und meldet sich bei der Hausärztin / dem Hausarzt. Ordnet diese/r einen Test an, bleibt die erkrankte Person mindestens so lange in Isolation, bis das Testergebnis vorliegt. Fällt der Test negativ aus, kann sie oder er 24 Stunden nach dem vollständigen Abklingen der Symptome in die Schule zurückkehren. 

Kinder & Jugendliche

Zeigen sich bei einem Kind oder einer/einem Jugendlichen in der Schule mehrere der oben genannten Symptome, muss das Kind oder der/die Jugendliche sofort in einen separaten, gut belüftbaren Raum untergebracht werden (ggf. in Begleitung einer erwachsenen Person unter Einhaltung von 1.5 Metern Abstand) und die Eltern müssen informiert werden. Das Kind oder der/die Jugendliche soll so rasch wie möglich von einem Elternteil abgeholt, nach Hause gebracht (unter Vermeidung der ÖV) und bei der Hausärztin / dem Hausarzt gemeldet werden. Ordnet diese/r einen Test an, bleibt das erkrankte Kind mindestens so lange in Isolation, bis das Testergebnis vorliegt. Fällt der Test negativ aus, kann sie oder er 24 Stunden nach dem vollständigen Abklingen der Symptome in die Klasse zurückkehren. Die Ärztin / der Arzt entscheidet abschliessend wann die Rückkehr in die Schule möglich ist.

Hinweis

Ein einfacher Schnupfen ist noch nicht als akuter Atemwegsinfekt zu werten. Entscheidend ist, ob sich die Symptome in den vorangegangenen Tagen verstärkt haben.

Wenn eine Schülerin, ein Schüler oder eine erwachsene Person einer Schule positiv getestet worden ist, nimmt die Schulleitung mit der kantonalen Schulärztin (resp. in Zürich und Winterthur mit dem jeweiligen städtischen schulärztlichen Dienst) Kontakt auf. Diese/r informiert die Schulleitung über die notwendigen und verbindlichen Quarantänemassnahmen.

Eine erwachsene Person oder ein/ Schüler/in der Sekundarschule ist positiv auf COVID-19 getestet

Die entscheidenden Fragestellungen werden sein:

  • Ist in den 48 Stunden vor Symptomausbruch der Abstand von 1.5 Metern zu anderen Erwachsenen und zu Kindern immer eingehalten worden?
  • Mit wem hat ein enger Kontakt (unter 1.5 Meter, über 15 Minuten) ohne Tragen einer Hygienemaske oder ohne andere Schutzvorrichtung stattgefunden? 

Wird eine erwachsene Person (Mitglied des Lehrkörpers, Betreuungsperson, des administrativen oder des technischen Personals) oder ein/e Sekschüler/in positiv getestet, werden alle – Erwachsene und Kinder –, die engen Kontakt zu ihr hatten, unter Quarantäne gestellt.  Ausnahme: Die positiv getestete Person hatte keinen engen Kontakt unter 1.5 Metern und über 15 Minuten oder beide Seiten haben Hygienemasken getragen. Die Schule informiert die Eltern aller betroffenen Klassen. Sie können dafür die untenstehenden Textbausteine benutzen.

 
Schematische Darstellung der Quarantänepflicht wenn eine Lehrperson an Covid 19 erkrankt
Wer muss in Quarantäne, wenn in der Schule eine erwachsene Person positiv auf Corona getestet wurde? Bild «Schematische Darstellung der Quarantänepflicht wenn eine Lehrperson an Covid 19 erkrankt» herunterladen

Ein Kind (Primarschule/Kindergarten) ist positiv auf COVID-19 getestet

Fällt der Test eines Kindes (Primarschule/Kindergarten) positiv aus, werden die im gleichen Haushalt lebenden Personen (Erwachsene und Kinder) unter Quarantäne gestellt. Die anderen Schülerinnen und Schüler der Gruppe/Klasse oder die Lehr-/Betreuungsperson werden NICHT unter Quarantäne gestellt. Es sind keine weiteren Massnahmen an der Schule zu treffen. Die Schule informiert die Eltern der betroffenen Klasse. Sie können dafür die unten stehenden Textbausteine nutzen.  

Ein Kind oder ein/e Jugendliche/r ist an Covid-19 erkrankt
Die Grafik illustriert dass wenn der Test eines Kindes positiv ausfällt, die im gleichen Haushalt lebenden Personen unter Quarantäne gestellt werden Bild «Ein Kind oder ein/e Jugendliche/r ist an Covid-19 erkrankt» herunterladen

Mehrere Kinder (Primarschule/Kindergarten) sind positiv auf COVID-19 getestet

Treten innerhalb von zehn Tagen in derselben Gruppe/Klasse zwei oder mehr Fälle auf, prüft das Contact Tracing des schulärztlichen Dienstes, für welche Gruppen von Personen (Lerngruppen, Klassen, Subteams, Lehr-, oder Betreuungspersonen etc.) über die Indexfälle hinaus eine Quarantäne notwendig ist. Die Schule informiert die Eltern der betroffenen Klassen. Sie können dafür die unten stehenden Textbausteine nutzen.

Die Grafik zeigt, wie vorgegangen werden muss, wenn mehrere Kinder an Covid-19 erkrankt sind
Wer muss in Quarantäne oder Selbstisolation, wenn mehrere Kinder an Covid-19 erkrankt sind? Bild «Die Grafik zeigt, wie vorgegangen werden muss, wenn mehrere Kinder an Covid-19 erkrankt sind» herunterladen


Eine Person im Haushalt einer Lehrperson/Betreuungsperson oder eines Schülers/einer Schülerin ist an COVID-19 erkrankt

Erkrankt eine Person an COVID-19, die im selben Haushalt lebt wie eine Lehr- oder Betreuungsperson, eine Schülerin, ein Schüler, begeben sich unmittelbar nach Vorliegen des Testresultats alle im Haushalt lebenden Personen in Quarantäne. Weitere Personen aus der Schule müssen nicht in Quarantäne. Es sind keine weiteren Massnahmen und keine Elterninformationen notwendig.  

Die Grafik zeigt, was zu tun ist, wenn eine Person im selben Haushalt erkrankt
Die Grafik zeigt, was zu tun ist, wenn eine Person im selben Haushalt erkrankt Bild «Die Grafik zeigt, was zu tun ist, wenn eine Person im selben Haushalt erkrankt» herunterladen

Schulen wenden sich mit Fragen an ihre Schulärztin oder ihren Schularzt. Sie kontaktieren diese/n insbesondere auch dann, wenn sie von einem bestätigten COVID-19-Fall in der Schule Kenntnis haben, aber noch nicht kontaktiert worden sind.

Sollte die Schulärztin oder der Schularzt nicht erreichbar sein, gelten folgende Kontaktadressen:

Dr. Ferdinanda Pini Züger

Leiterin Schulärztlicher Dienst Kanton Zürich

ct@lunge-zuerich.ch
+41 44 268 20 90
Contact Tracing des Schulärztlichen Dienstes des Kantons Zürich. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag 7.30 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 9 bis 18 Uhr.

Nur für Volksschulen AUSSERHALB der Städte Zürich und Winterthur sowie nicht städtische Sonderschulen/Heimschulen und Privatschulen. Medizinische Fragen können direkt an ferdinanda.pini@vsa.zh.ch gerichtet werden.

Schulärztlicher Dienst Stadt Zürich

ssd-sad-covid19@zuerich.ch

Für alle Abteilungen des Schul- und Sportdepartementes der Stadt Zürich (inkl. Musikkonservatorium, Sportamt, Fachschule Viventa). Telefon: gemäss Dienstplan COVID19-Dienst SAD Stadt ZH: http://vsz.intranet.stzh.ch/cug-sl/kommunikation/korrespondenzvorlagen-%28covid-19%29

Dr. Sondhja Bitter

Fachleitung Schulärztlicher Dienst Stadt Winterthur

sad@win.ch

Alle Volksschulen der Stadt Winterthur

Rückkehr aus Risikogebieten

Ab Montag, 6. Juli 2020 müssen Personen, die aus gewissen Gebieten einreisen, für zehn Tage in Quarantäne. Das BAG führt für diese Länder eine entsprechende Liste, die regelmässig angepasst wird.

Reisende, welche aus Risikoländern in den Kanton Zürich einreisen, müssen sich bei der Gesundheitsdirektion melden.  

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Im Hinblick auf eine allfällige Durchsetzung der Quarantänepflicht tätigen die Schulen keine eigenen Nachforschungen in Bezug auf die Ferienreisen der Familien
  • Vermuten die Schulen, dass eine Schülerin oder ein Schüler evtl. in Quarantäne müsste, informieren sie die Eltern nochmals über die Quarantänepflicht.
  • Wissen die Schulen, dass eine Schülerin oder ein Schüler in Quarantäne sein müsste, schicken sie diese/diesen wieder nach Hause, informieren die Eltern und das kantonale Contacttracing (contacttracing@gd.zh.ch, T: 044 543 67 67). Dieses wird über das weitere Vorgehen entscheiden.
  • Schülerinnen und Schüler, die sich in Quarantäne befinden, werden behandelt wie kranke Schüler/innen (Erfassung als entschuldigte Absenz + Hausaufgaben nach Hause geben, aber kein Fernunterricht).
  • Die Verpflichtung zur 10-tägigen Quarantäne gilt, auch wenn ein negativer Coronavirus-Test vorgewiesen wird.

Merkblätter zu Erkältung und Masken 

Umgang mit Erkältung

Dürfen erkältete Kinder und Jugendliche die Schule besuchen oder müssen sie zuhause bleiben? Eine Entscheidungshilfe für Eltern und Schulen zu dieser Fragestellung ist erarbeitet worden von der Deutschschweizer Volksschulämter-Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den medizinischen Fachgesellschaften. Für Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der Primarschule gelten andere Vorgaben als für Sekundarschülerinnen und -schüler. 

Das Inselspital Bern hat in Zusammenarbeit mit den Kinderkliniken Bern und dem Notfallzentrum für Kinder und Jugendliche das Online-Tool Coronabambini entwickelt. Dieses soll Eltern bei der Entscheidung unterstützen, ob das Kind die Schule besuchen darf, zu Hause bleibt oder eine Ärztin/einen Arzt konsultieren soll. Die Applikation steht in vier Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) zur Verfügung und basiert auf den Empfehlungen des BAG.  

Maskentragepflicht

Rund um die Maskentragepflicht für Erwachsene und Sekundarschülerinnen und -schüler erhalten wir viele Anfragen. Im untenstehenden Merkblatt finden Sie die Antworten zu den häufigsten Fragen.

Die Gesundheitsdirektion stellt für den Hinweis zur Maskenpflicht ein Plakatsujet zum Download bereit. 

Plakatsujet Maskenpflicht
Plakatsujet Quelle: Gesundheitsdirektion

Besondere Unterrichtssituationen & Veranstaltungen

Veranstaltungen

  • Sowohl für externe als auch interne schulische Anlässe (Elternabende, Informationsveranstaltungen, Konvente, Sitzungen etc.) gilt gemäss neuer Verordnung des Bundes eine Teilnehmerzahl von maximal 50 Personen. 
  • Zu beachten ist, dass sowohl die Maskentragpflicht als auch die Abstandsregeln eingehalten werden müssen sowohl in Innenräumen als auch auf dem Areal. Zudem sollen bei Anlässen mit externen Beteiligten Präsenzlisten geführt werden. Das Volksschulamt empfiehlt, wo möglich virtuelle Austausuchplattformen zu nutzen. 

Lager und Ausflüge

  • Die Durchführung von obligatorische Lagern und weiteren Anlässen mit einer oder mehreren Übernachtungen ist bis auf weiteres nicht mehr gestattet.
  • Ausflüge einzelner Klassen ohne Übernachtung sind unter Einhaltung der bestehenden Schutzvorgaben weiterhin möglich.
  • Auf klassenübergreifende Aktivitäten ist zu verzichten.

Therapien, Sport, Musik

  • Im Sportunterricht oder bei sportlichen Aktivitäten der Schule ist auf allen Stufen Körperkontakt möglichst zu vermeiden und auf entsprechende Sportarten oder Turnübungen zu verzichten. Im Sportunterricht oder bei sportlichen Aktivitäten der Schule gilt auch für Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule keine Maskenpflicht.
  • Im Musikunterricht oder bei musikalischen Aktivitäten der Schule ist auf das Singen in Gruppen oder das Musizieren mit Blasinstrumenten in Gruppen möglichst zu verzichten. Wird gleichwohl in Gruppen gesungen und musiziert, sind die Abstands- und Hygienevorschriften für entsprechende Aktivitäten einzuhalten (grosse Räume, sehr gute Belüftung). Für die Sekundarschülerinnen und -schüler gilt die Maskenpflicht.
  • In Therapiesituationen, in denen das Tragen einer Maske die Therapie wesentlich erschwert, gilt ausnahmsweise keine Maskenpfllicht. In solchen Situationen ist der Mindestabstand gegenüber den Schülerinnen und Schülern oder anderen Erwachsenen einzuhalten oder der Schutz durch andere Schutzmassnahmen (z.B. Scheibe) zu gewährleisten. Dasselbe gilt analog für besondere Unterrichts- oder Betreuungssituationen.

Freiwillige Kursangebote der Schulen

  • Für freiwillige Kurse, die von der Schule angeboten werden (Freizeitkurse, Gymivorbereitung, Freifächer etc.), gelten dieselben Vorgaben wie für den regulären Unterricht. Die Durchmischung der Klassen ist möglichst gering zu halten (Sitzordnung nach Herkunftsklasse, Abstände etc.). Auf der Sekundarstufe gilt auch für diese Angebote die Maskentragpflicht.
  • Auch für Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK)  gelten die Vorgaben für den regulären Unterricht. (siehe oben)
  • Spezialfall freiwillige Sportkurse der Schulen: Auf Sekundarstufe wird empfohlen, auf die Durchführung von schulischen Sportkursen zu verzichten. Im Sport besteht keine Maskentragpflicht. Aufgrund der höheren Ansteckungsgefahr in diesem Alterssegment steigt die Gefahr von Ansteckungen und das Contact Tracing wird erschwert.
  • Auf Primarschulstufe können Sportkurse durchgeführt werden, wenn bei der Organisation und während der Durchführung  darauf geachtet wird, jede nicht zwingend notwendige Durchmischung und engere Körperkontakte zu vermeiden. Insbesondere auch im Bereich der Garderoben und Duschen ist auf die Hygiene- und Abstandsregeln zu achten.
  • Für Angebote von Drittanbietern gelten die Vorgaben des Bundes und der entsprechenden Sportverbände.

Verpflegung (Tagesbetreuung, Mensa)

  • Es darf nur im Sitzen gegessen werden.
  • Erwachsene und Sekundarschülerinnen tragen Masken sobald sie sich nicht sitzend an einem Tisch befinden.
  • Es dürfen ausschliessliche Schülerinnen und Schüler, sowie Angehörige der Schule verpflegt werden.
  • Für die Verpflegung werden weiterhin die Schutzkonzepte von Gastro-Suisse sinngemäss angewendet. Die Personenbeschränkung pro Tisch muss jedoch nicht eingehalten werden.

Pädagogisches

Unterricht bei Quarantänefällen

Seit Schulstart am 17.8.2020 mussten wegen Nichteinhaltens der Abstände oder mangelnden Schutzvorkehrungen in den Schulen einige Schülerinnen, Schüler, Lehr- und Betreuungspersonen klassenweise jeweils 10 Tage in Quarantäne.

Wie wird unterrichtet, wenn Lehrpersonen oder Schüler in Quarantäne müssen?

  • Einzelne Schülerinnen und Schüler in Quarantäne werden bezüglich Unterricht gleich behandelt, wie kranke Kinder. Sie werden mit Schulmaterial und Aufgaben versorgt.
  • Für einzelne Lehrpersonen in Quarantäne werden Vikariate eingerichtet.
  • Muss eine ganze Klasse in Quarantäne, muss die Schule nach einer möglichst kurzen Organisationsphase mit den vorhandenen Mitteln und Ressourcen die Schülerinnen und Schüler mit altersgemässen, sinnvollen Arbeitsaufträgen versorgen und den bestmöglichen Unterricht anbieten. Im untenstehenden Dokument finden Sie Hinweise, wie Schulen sich auf eine solche Situation vorbereiten können.

Fragen zu konkreten Quarantäne-Anordnungen in Schulen beantwortet der zuständige schulärztliche Dienst oder das Contact-Tracing.

Unterricht mit Schutzkonzept (Therapien)

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Schulische Lücken schliessen

Im 2. Semester des Schuljahres 2019/20 haben die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Lern- und Entwicklungserfahrungen gemacht, ihr Lernstand war nach Abschluss des Fernunterrichts unterschiedlich (aufgrund von erhaltener Unterstützung, technischen Hilfsmitteln, Wohnsituationen, Sprachkompetenzen und/oder der jeweiligen Selbstkompetenz der Lernenden). Allfällig entstandene Lernrückstände können auch im ersten Semester des Schuljahres 2020/21 aufgeholt werden.

Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen erhalten im Rahmen des Präsenzunterrichts und der sonderpädagogischen Massnahmen (integrative Förderung, Deutsch als Zweitsprache, Therapien, Begabtenförderung und integrierte Sonderschulung) Unterstützung beim Aufarbeiten allfälliger schulischer Lücken.

Für die Therapien gelten die Schutzkonzepte der Fachverbände.

Fernlernen

Es ist damit zu rechnen, dass aufgrund von Quarantänemassnahmen oder lokalen Lockdowns plötzlich wieder Unterricht auf Distanz durchgeführt werden muss. Schulen und Lehrpersonen können sich darauf vorbereiten:

  • Überprüfen, welche digitalen Elemente aus dem Fernunterricht unter Berücksichtigung des Datenschutzes weiter verwendet werden sollen und können.
  • Sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler auf die gewählten technischen Mittel zugreifen können oder Alternativen vorbereiten.
  • Mit den Schülerinnen und Schülern die Verwendung der gewählten Mittel / Abläufe auswerten und wenn nötig anpassen.
  • Unterrichtssequenzen vorbereiten, mit denen bei einer überraschenden Einstellung des Präsenzunterrichts umgehend gestartet werden kann.

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Volksschulamt

Adresse

Walchestrasse 21
8090 Zürich
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Telefon

+41 43 259 22 51

Amtsleitungssekretariat


Telefonzeiten

Montag bis Freitag
8.00 bis 11.45 Uhr und
13.30 bis 17.00 Uhr

 

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