Informationen für den Sportbereich

Der Sportbetrieb ist unter Einhaltung von allgemeinen Grundregeln fast wieder im Normalbetrieb möglich. Für Veranstaltungen gelten im Kanton Zürich verschärfte Bedingungen. Ab dem 19. Oktober gilt schweizweit eine Maskentragpflicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen, dies betrifft auch den Eingangsbereich und die Garderoben von Sportanlagen.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Auflagen

Ab dem 19. Oktober gilt eine schweizweite Maskenpflicht in öffentlich zugäng­lichen Einrichtungen und Innenräumen. Dazu zählen auch die Sportanlagen. Im Eingangsbereich sowie in den Garderoben müssen Masken getragen werden. 

Das Betreten der Anlagen ist nur mit Maske gestattet, die sportlichen Aktivitäten finden weiterhin gemäss dem Schutzkonzept der Sportart und des Vereins statt. Die Maskenpflicht gilt jederzeit, ausser für Personen, die sportlich aktiv sind. Während ruhigen, sportlichen Aktivitätseinheiten soll ebenfalls eine Maske getragen werden.

Seit dem 1. Oktober 2020 erlaubt der Bundesrat unter Einhaltung strenger Schutzmassnahmen die Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Die Schutzkonzepte dieser Veranstaltungen müssen durch den Kanton bewilligt werden. Veranstalter müssen zudem im Kanton Zürich die ergänzenden kantonalen Vorgaben beachten.

Detaillierte Informationen finden Sie nachfolgend.

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Seit anfangs Oktober sind Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen wieder erlaubt. Es gelten strenge Schutzmassnahmen und die Schutzkonzepte der Grossveranstaltungen müssen vom Kanton bewilligt werden. Auf der Webseite von Swiss Olympic sind Leitfaden, Checklisten und Vorlagen für die Erstellung der Schutzkonzepte verfügbar.

Für Veranstaltungen (Trainings, Wettkämpfe, etc.) ab 15 Personen muss ein Schutzkonzept erstellt werden. Wo der Abstand nicht gewährleistet werden kann, herrscht Maskenpflicht (Ausnahme: während der sportlichen Aktivität während dem Essen).

Viele Sportverbände stellen auf ihren Webseiten Empfehlungen und Vorlagen für Schutzkonzepte zur Verfügung. Nach wie vor gilt, dass dem Veranstalter die Kontaktdaten (Vorname, Name, PLZ/Ort, Telefon, E-Mail) aller Beteiligter vorliegen müssen. Für alle Personen, die nicht unmittelbar sportlich aktiv sind, gilt eine Maskenpflicht, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

Für Fragen rund um Veranstaltungen: Corona-Hotline Kanton Zürich, 0800 044 117.

Einfache Prinzipien für den Sport

Vorteile:

  • Nur gesund und symptomfrei ins Training. Sportlerinnen und Sportler, aber auch Trainerinnen und Trainer mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause.
  • Maskentragpflicht ab Betreten der Sportanlage. Alle Personen, die nicht unmittelbar sportlich aktiv sind, müssen eine Maske tragen.
  • Distanz halten vor und nach dem Training. Beim Eintreten in die Sportanlage, in der Garderobe, bei Besprechungen, beim Duschen, nach dem Training und bei der Rückreise ist der 1.5 m Abstand einzuhalten.
  • Hygieneregeln beachten. Vor und nach dem Training Händewaschen.
  • Bei Gruppen- und Vereinstrainings sowie Veranstaltungen Präsenzlisten führen. Für ein allfälliges Contract Tracing ist das Führen von Präsenzlisten und die Bezeichnung einer verantwortlichen Person zur Einhaltung der Grundregeln (Schutzkonzept) notwendig.

Lager dürfen mit entsprechenden Schutzkonzepten durchgeführt werden. In grösseren Lagern sollen Untergruppen à maximal 100 Personen gebildet werden.

Idealerweise sollen die Gruppengrössen bei höchstens 30 Personen liegen. Bei der Durchführung von Lagern ist allen bewusst, dass Kontakte stattfinden werden. Wichtig ist, dass Teilgruppen beim Essen, beim Übernachten, bei den Aktivitäten etc. zusammenbleiben. Zudem müssen die Regeln des jeweiligen Kantons, in dem das Lager stattfindet, beachtet werden.

Jede Sportanlage benötigt ein Schutzkonzept, das sich  an den geltenden Grundregeln von Abstand und Hygiene orientiert. In öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Innenräumen gilt ab Montag, 19. Oktober schweizweit eine Maskenpflicht. Dies betrifft auch die Sportanlagen. Ab Betreten der Anlagen wird eine Maske getragen. Davon ausgenommen sind einzig Personen, die körperlich aktiv sind.

Auf allen Zürcher Schularealen (Innen- und Aussenbereich) gilt ab Montag, 19. Oktober Maskenpflicht für alle Erwachsenen sowie Jugendlichen ab 16 Jahren.

Die Sportlerinnen und Sportler sollen mittels Hygienestationen beim Eingang zum Desinfizieren der Hände vor und nach dem Training angehalten werden. Garderoben und Duschen dürfen zur Benutzung offenstehen. Beim Umziehen und Duschen soll der Abstand von 1.5 Metern möglichst eingehalten werden. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln liegt in der Eigenverantwortung der Nutzerinnen und Nutzer.  

Die J+S-Aus- und -Weiterbildungskurse finden unter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen statt. Gewisse Kurse werden virtuell durchgeführt. Das Bundesamt für Sport hat entschieden, dass die Gültigkeit der J+S-Anerkennungen aller J+S-Leitenden, -Experten und -Expertinnen sowie Coaches automatisch bis 31. Dezember 2021 verlängert wird. Alle J+S-Vereine erhalten Anfang 2021 einen J+S-Sonderbeitrag als Kompensation für die Zeit des Lockdowns.

Seit dem 8. Juni findet der Unterricht an der Volksschule wieder gemäss normalem Stundenplan statt. Sportunterricht kann unter Einhalten der Vorgaben des Bundes wieder stattfinden. Auf Elemente, bei denen der Schutzabstand nicht eingehalten werden kann, soll verzichtet werden. Auch der freiwillige Schulsport darf wieder im Präsenzunterricht durchgeführt werden. Die Mittel- und Berufsschulen starten mit reduziertem Präsenzunterricht, Freifächer finden noch nicht oder weiterhin im Fernunterricht statt.

Ab Montag, 19. Oktober 2020 gilt auf allen Zürcher Schularealen (Innen- und Aussenbereich) Maskentragpflicht für Erwachsene sowie Schülerinnen und Schüler ab Stufe Sek II. Dies gilt auch für die ausserschulische Nutzung der Anlagen, beispielsweise von Sportvereinen für ihre Aktivitäten.

Für den Vereinsbetrieb ist das Betreten der Zürcher Schulanlagen nur mit Maske gestattet. Die sportlichen Aktivitäten finden weiterhin gemäss Schutzkonzept der Sportart und des Vereins statt.

Finanzielle Unterstützung

Soforthilfe Sport Kanton Zürich

Eingabefrist abgelaufen

Der Regierungsrat hat am 19. März 2020 sein Corona-Paket vorgestellt. Für gemeinnützige Organisationen aus dem Sportbereich hat er 2 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds bereitgestellt. Bis Ablauf der Eingabefrist Ende Juni 2020 hat das Sportamt rund 170 Gesuche von Zürcher Vereinen, Verbänden sowie weiteren Non-Profit-Organisationen erhalten. Die Gesuche werden laufend bearbeitet und Soforthilfe Sport ausbezahlt.

Stabilisierungspaket für den Schweizer Sport

Die Finanzhilfe des Bundes für Sportorganisationen umfasst insgesamt fast 200 Millionen Franken. Im Juni genehmigte das Bundesparlament eine finanzielle Unterstützung von rund 95 Millionen Franken in Form von à-Fonds-perdu-Beiträgen für das Jahr 2020. Über weitere 100 Millionen Franken für den Schweizer Leistungs- und Breitensport für das Jahr 2021 werden die Eidgenössischen Räte voraussichtlich in der Wintersession 2020 beraten.

Seit dem 1. Juli 2020 sind die Schweizer Sportverbände aufgefordert, detaillierte Stabilisierungskonzepte für ihre Sportarten auszuarbeiten. In diesen Stabilisierungskonzepten legen die Verbände unter anderem fest, welche Strukturen unterstützt werden sollen (z.B. Verband, Vereine und ähnliche Organisationen, Nachwuchsförderstützpunkte, Leistungszentren, Anlässe des Breiten- und Leistungssports, internationale Anlässe des Breiten- und Leistungssports).

Anträge via nationale Sportverbände

Gesuche von Sportorganisationen, sind an den für die jeweilige Sportart zuständigen Sportverband zu richten. Die nationalen Sportverbände sind zuständig für die Prüfung der Gesuche. Informationen zu den Richtlinien, Bedingungen und zum Ablauf der Gesuchseingabe müssen beim jeweiligen Dachverband eingeholt werden. Da die Arbeiten unterschiedlich weit fortgeschritten sind, ist der Informationsstand von Sportart zu Sportart unterschiedlich.

Das Sportamt fordert die Organisationen auf, sich auf der Website des für ihre Sportart zuständigen nationalen Verbandes zu informieren. Dies gilt auch für Sportorganisationen, die nicht einem nationalen Verband angeschlossen sind.

Gesuche von Organisationen, die «Soforthilfe Sport» erhalten haben

Sportorganisationen, die «Soforthilfe Sport» vom Kanton Zürich erhalten haben, sind berechtigt ergänzend ein Gesuch für Bundesbeiträge aus dem Sport-Stabilisierungspaket zu beantragen. Dabei ist der Beitrag «Soforthilfe Sport» des Kantons Zürich als Ertrag auszuweisen. Gleiches gilt für allfällige kommunale Unterstützungsbeiträge.

Kommerzielle Sportanbieter

Kommerzielle Sportanbieter (Einzelfirmen, GmbH, Aktiengesellschaften) informieren sich bitte unter «Unterstützung & Finanzhilfen».

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus-Hotline

Für dieses Thema zuständig: