Informationen für Akteure im Gesundheitswesen

Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeitende in Spitälern, Spitexorganisationen und Laboratorien finden hier aktuelle Informationen – etwa zum Vorgehen bei Tests und dem Umgang mit Erkrankten.

Inhaltsverzeichnis

Spitäler

Zertifikats- oder Testpflicht für Angestellte

Per 1. April 2022 aufgehoben.

Zertifikats- oder Testnachweispflicht für Besuchende

Per 1. April 2022 aufgehoben.

Weisungen & Empfehlungen

Um ein einwandfreies Funktionieren der stationären Gesundheitsversorgung während der Corona-Pandemie sicherzustellen, hat die Gesundheitsdirektion gegenüber den Spitälern weitere Anordnungen und Empfehlungen erlassen.

Ärzteschaft

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Es wird empfohlen, dass sich positiv getestete Personen mit Symptomen isolieren und den Kontakt zu anderen Personen vermeiden. Auch wenn keine Symptome vorhanden sind, ist eine erhöhte Vorsicht geboten, da diese Personen möglicherweise ansteckend sind.

Antikörpertherapie bei Hochrisikopatientinnen und -patienten

Monoklonale Antikörper werden angewendet zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten COVID-19 Erkrankung und einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung. Die Behandlung sollte innerhalb der ersten 5 Tage seit Symptombeginn erfolgen. Daher ist eine zeitnahe Information von Risikopatientinnen und -patienten durch ihren behandelnden Arzt von grosser Wichtigkeit. Die detaillierten Kriterien, welche Patientinnen und Patienten von dieser Therapie profitieren können, wurden von der Clinical Care Group der Swiss National COVID-19-Task -Force (CCG SNTF) in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie (SSI) erarbeitet und sind hier einsehbar:

Dieses Arzneimittel hat noch keine Zulassung von Swissmedic erhalten und darf deshalb nur unter Einhaltung der Kriterien der CCG/SSI an Risikopatientinnen und -patienten verschrieben werden. Seine Anwendung ist im Rahmen der COVID-19-Krise gemäss Artikel 21 der COVID-19-Verordnung 3 ausnahmsweise erlaubt.

Die ambulante Therapie wird nur in definierten Zentren verabreicht. Die stationäre Therapie ist grundsätzlich in allen Zürcher Spitälern möglich.

Impfung allen Schwangeren empfohlen

Die Impfung wird gemäss Impfempfehlung des BAG und der EKIF vom 14.09.2021 allen schwangeren Frauen nach dem 1. Trimester (ab 12 Schwangerschaftswochen) empfohlen. Sie ist grundsätzlich aber auch früher in der Schwangerschaft möglich. Das empfohlene Impfschema mit mRNA-Impfstoffen weicht dabei nicht von dem der Normalbevölkerung ab. Die Impfung mit dem Vektorimpfstoff Janssen von Johnson & Johnson ist für Schwangere nicht empfohlen.

Nutzen der Impfung überwiegt mögliche Risiken deutlich

Schwere Verläufe von COVID-19 sind bei schwangeren Frauen viel häufiger als bei gleichaltrigen nicht schwangeren Personen. Zudem ist das Risiko einer Frühgeburt durch eine Infektion mit dem Coronavirus deutlich erhöht. Die Impfung vor oder während der Schwangerschaft schützt daher die schwangere Frau und das ungeborene Kind.

Aufgrund zunehmender Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfungen bei schwangeren Frauen konnte der deutliche Nutzen einer Impfung in Abwägung zu den Krankheitsrisiken und potentieller Impfnebenwirkungen gezeigt werden.

Keine schriftliche Einwilligung mehr notwendig

Mit der Anpassung der Empfehlung ist für die Impfung keine schriftliche Einwilligung der impfwilligen Schwangeren mehr erforderlich. Auch ein ärztliches Attest muss für die Impfung nicht mehr ausgestellt werden. Mit Ausnahme der Impfung in einer Apotheke, hierzu wird nach wie vor ein Attest benötigt. 

Zahnärztinnen & Zahnärzte

Schutzkonzept für zahnärztliche & zahnprothetische Betriebe 

Die Vereinigung der Kantonszahnärztinnen und Kantonszahnärzte der Schweiz (VKZS) und die SSO Schweiz passen das Schutzkonzept laufend an und aktualisieren das VKZS-Positionspapier entsprechend.

Der Inhalt des VKZS-Positionspapiers ist im Kanton Zürich in der zahnärztlichen Praxis entsprechend umzusetzen.

Laboratorien

Alle Laboratorien im Kanton Zürich dürfen testen

Seit 11. März 2020 dürfen alle akkreditierten Mikrobiologie-Laboratorien im Kanton Zürich entsprechend den Beprobungskriterien des Bundes auf SARS-CoV-2 testen. Diagnostizierende Laboratorien sind nach den Vorgaben des Bundes verpflichtet, an das jeweils zuständige Kantonsarztamt und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von zwei Stunden positive Befunde für COVID-19 mittels PCR-Nachweis zu melden. Negative Befunde werden innerhalb von 24 Stunden an das BAG gemeldet.

Die zu meldenden Daten orientieren sich am Meldeformular des BAG.

Spitexorganisationen

Tierhaltung

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärewesen (BLV) beantwortet die häufigsten Fragen der Bevölkerung und der Fachleute zu den Folgen der ausserordentlichen Situation wegen des Coronavirus.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat ausführliche FAQ für Landwirtschaftsbetriebe erarbeitet und aktualisiert diese laufend.

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus

Telefon

+41 84 833 66 11

Hotline

Für Fragen rund um die Pandemie, zur Impfung und zum COVID-Zertifikat.

Für dieses Thema zuständig: