Informationen für Akteure im Gesundheitswesen

Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeitende in Spitälern, Spitexorganisationen und Laboratorien finden hier aktuelle Informationen – etwa zum Vorgehen bei Tests und dem Umgang mit Erkrankten.

Inhaltsverzeichnis

Spitäler

Maskenpflicht

Per 30. Mai 2022 seitens Gesundheitsdirektion aufgehoben. Die Institutionen können eine Maskenpflicht aber weiterhin verlangen.

Zertifikats- oder Testpflicht für Angestellte

Per 1. April 2022 aufgehoben.

Zertifikats- oder Testnachweispflicht für Besuchende

Per 1. April 2022 aufgehoben.

Weisungen & Empfehlungen

Um ein einwandfreies Funktionieren der stationären Gesundheitsversorgung während der Corona-Pandemie sicherzustellen, hat die Gesundheitsdirektion gegenüber den Spitälern weitere Anordnungen und Empfehlungen erlassen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Ärzteschaft

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Es wird empfohlen, dass sich positiv getestete Personen mit Symptomen isolieren und den Kontakt zu anderen Personen vermeiden. Auch wenn keine Symptome vorhanden sind, ist eine erhöhte Vorsicht geboten, da diese Personen möglicherweise ansteckend sind.

Therapien für COVID-19 Patientinnen und Patienten

Monoklonale Antikörper oder direkt wirksame Antiviralia (z.B. Paxlovid®) werden angewendet zur frühzeitigen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten COVID-19 Erkrankung, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Seit dem 27. Juli 2022 kann Paxlovid® (Nirmatrelvir/Ritonavir) von allen Ärztinnen und Ärzten, die gemäss KVG zugelassen und zulasten der OKP tätig sind, verordnet und von selbstdispensierenden Ärzten selbst abgegeben, oder in Apotheken mit Rezept bezogen werden. Paxlovid® ist rezeptpflichtig und darf nur an Personen mit einer bestätigten COVID-19 Erkrankung unter Einhaltung der Kriterienliste der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie (SSI) verschrieben werden:

Arzneimittelinteraktionen mit Paxlovid® sind häufig und müssen bei jeder Verschreibung überprüft werden, z. B. anhand der Fachinformation oder eines Arzneimittelcheckers (Liverpool website). Für weitere Informationen ist die Fachinformation zu konsultieren.

Die Behandlung von ambulanten Patientinnen und Patienten mit den monoklonalen Antikörpern Evusheld® (Tixagevimab/Cilgavimab), Xevudy® (Sotrovimab) und dem Virostatikum Veklury® (Remdesivir) erfolgt weiterhin nur in den vom Kanton bestimmten Zentren, in welche die niedergelassenen Ärzte ihre Patientinnen und Patienten zuweisen können.

Impfung allen Schwangeren empfohlen

Die Impfung wird gemäss Impfempfehlung des BAG und der EKIF vom 14.09.2021 allen schwangeren Frauen nach dem 1. Trimester (ab 12 Schwangerschaftswochen) empfohlen. Sie ist grundsätzlich aber auch früher in der Schwangerschaft möglich. Das empfohlene Impfschema mit mRNA-Impfstoffen weicht dabei nicht von dem der Normalbevölkerung ab. Die Impfung mit dem Vektorimpfstoff Janssen von Johnson & Johnson ist für Schwangere nicht empfohlen.

Nutzen der Impfung überwiegt mögliche Risiken deutlich

Schwere Verläufe von COVID-19 sind bei schwangeren Frauen viel häufiger als bei gleichaltrigen nicht schwangeren Personen. Zudem ist das Risiko einer Frühgeburt durch eine Infektion mit dem Coronavirus deutlich erhöht. Die Impfung vor oder während der Schwangerschaft schützt daher die schwangere Frau und das ungeborene Kind.

Aufgrund zunehmender Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfungen bei schwangeren Frauen konnte der deutliche Nutzen einer Impfung in Abwägung zu den Krankheitsrisiken und potentieller Impfnebenwirkungen gezeigt werden.

Keine schriftliche Einwilligung mehr notwendig

Mit der Anpassung der Empfehlung ist für die Impfung keine schriftliche Einwilligung der impfwilligen Schwangeren mehr erforderlich. Auch ein ärztliches Attest muss für die Impfung nicht mehr ausgestellt werden. Mit Ausnahme der Impfung in einer Apotheke, hierzu wird nach wie vor ein Attest benötigt. 

Zahnärztinnen & Zahnärzte

Schutzkonzept für zahnärztliche & zahnprothetische Betriebe 

Die Vereinigung der Kantonszahnärztinnen und Kantonszahnärzte der Schweiz (VKZS) und die SSO Schweiz passen das Schutzkonzept laufend an und aktualisieren das VKZS-Positionspapier entsprechend.

Der Inhalt des VKZS-Positionspapiers ist im Kanton Zürich in der zahnärztlichen Praxis entsprechend umzusetzen.

Laboratorien

Alle Laboratorien im Kanton Zürich dürfen testen

Seit 11. März 2020 dürfen alle akkreditierten Mikrobiologie-Laboratorien im Kanton Zürich entsprechend den Beprobungskriterien des Bundes auf SARS-CoV-2 testen. Diagnostizierende Laboratorien sind nach den Vorgaben des Bundes verpflichtet, an das jeweils zuständige Kantonsarztamt und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von zwei Stunden positive Befunde für COVID-19 mittels PCR-Nachweis zu melden. Negative Befunde werden innerhalb von 24 Stunden an das BAG gemeldet.

Die zu meldenden Daten orientieren sich am Meldeformular des BAG.

Spitexorganisationen

Tierhaltung

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärewesen (BLV) beantwortet die häufigsten Fragen der Bevölkerung und der Fachleute zu den Folgen der ausserordentlichen Situation wegen des Coronavirus.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat ausführliche FAQ für Landwirtschaftsbetriebe erarbeitet und aktualisiert diese laufend.

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus

Telefon

+41 84 833 66 11

Hotline

Für Fragen rund um die Pandemie, zur Impfung und zum COVID-Zertifikat.

Für dieses Thema zuständig: