Einreise in die Schweiz

Hier finden Sie Informationen zur Rückkehr aus einem Gebiet mit besorgniserregender Virusvariante, zu geltenden Einreisebeschränkungen und zur Einreise für Erwerbstätige oder aus anderen wichtigen Gründen.

Inhaltsverzeichnis

Einreisebestimmungen

Aufgrund der COVID-19-Pandemie bestehen für alle Personen, die in die Schweiz einreisen, besondere Bestimmungen. Eine Einreise in die Schweiz ist unter Umständen an eine Test-, Quarantäne- und/oder Meldepflicht gebunden.

Hinweis für Flugreisende

Wenn Sie geimpft oder genesen sind und der Travelcheck gibt nicht an, dass Sie für den Zutritt zum Flugzeug ein negatives Testergebnis vorweisen müssen, erkundigen Sie sich diesbezüglich unbedingt vorgängig bei Ihrer Fluggesellschaft.

Test- und Quarantänepflicht für Einreisende aus einem Staat oder Gebiet mit besorgniserregender Virusvariante (VOC-Gebiet)

Gemäss Bundesverordnung betreffend internationalem Personenverkehr gilt seit dem 26. Juni 2021 für Einreisende in die Schweiz eine Test- und Quarantänepflicht, sofern sie sich innerhalb der letzten 10 Tage in einem Staat oder Gebiet mit besorgniserregender Virusvariante aufgehalten haben. In gewissen Fällen sind Ausnahmen von der Test- und Quarantänepflicht vorgesehen.

Die Staaten und Gebiete sind auf der BAG-Liste der Länder mit besorgniserregender Virusvariante aufgeführt. Entscheidend für die Quarantänepflicht ist die Liste, welche beim Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz gültig ist.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Sie müssen sich während 10 Tagen nach Ihrer Einreise in die Schweiz ständig in Ihrem Zuhause oder einer anderen geeigneten Unterkunft aufhalten. Vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen und folgen Sie dem Dokument Anweisung zur Quarantäne. Die Quarantänepflicht gilt auch für Kinder.

Vorzeitige Beendigung der Quarantäne

Sie haben die Möglichkeit, die Einreisequarantäne eigenverantwortlich vorzeitig zu beenden, wenn Sie:

Vorteile:

  •  symptomfrei sind;
  • frühestens ab dem 7. Quarantäne-Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführen lassen;
  • das Resultat negativ ist. 

Dieser Test ist freiwillig; die Testkosten werden sowohl bei einem PCR-Test als auch einem Schnelltest vom Bund übernommen. Für die frühzeitige Entlassung aus der Einreisequarantäne ist keine Zustimmung der Gesundheitsdirektion mehr notwendig. Die Gesundheitsdirektion kann aber in begründeten Fällen die vorzeitige Beendigung der Quarantäne aussetzen.

Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) müssen Sie allerdings jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1,5 Metern gegenüber anderen Personen einhalten, ausser Sie halten sich zuhause auf. Bei einem positiven Test müssen Sie sich unverzüglich in Isolation begeben.

Sie müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72h) oder Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48h) vorweisen. Können Sie dies nicht, müssen Sie den Test unverzüglich nachholen.

  • Das negative Testresultat muss aufbewahrt und im Falle einer Kontrolle vorgewiesen werden können.
  • Die Nichtbefolgung der Testpflicht kann mit einer Busse von bis zu 10'000 Franken bestraft werden.
  • Es kann zu Kontrollen kommen.

Kinder unter 16 Jahren müssen bei der Einreise keinen negativen Corona-Test vorweisen.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie uns per E-Mail an gdstab@gd.zh.ch kontaktieren. Bei Vorliegen eines Härtefalls können Sie ein Gesuch um Erleichterung oder Befreiung von der Quarantänepflicht ebenfalls an genannte E-Mail-Adresse senden. Bitte beachten Sie, dass wir viele Anfragen pro Tag verzeichnen und diese nicht immer sofort beantworten können. Wir priorisieren Anfragen, die dringlich sind. Falls notwendig, kontaktieren wir Sie telefonisch.

Telefon 0800 33 66 55

Für Fragen zur Test- und Quarantänepflicht für Einreisende.

Von der Test- und Quarantänepflicht sind Ausnahmen vorgesehen. Sie finden die Auflistung aller Ausnahmen in Artikel 8 der COVID-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs. Beachten Sie, dass die entsprechenden Ausnahmen nur zur Anwendung gelangen, wenn Sie keine Symptome einer Erkrankung mit COVID-19 aufweisen. Von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen sind unter anderem (Aufzählung nicht vollständig):

Vorteile:

  • Geimpfte Personen: Sie können nachweisen, dass Sie gegen COVID-19 vollständig geimpft sind. Ihre Impfung muss den nötigen Anforderungen entsprechen:
  • Der Impfstoff ist in der Schweiz zugelassen. Zudem muss die Impfung vollständig sein gemäss den Empfehlungen des BAG.
  • Der Impfstoff ist von der Europäischen Arzneimittelagentur für die EU zugelassen. Zudem muss die Impfung vollständig sein gemäss den Vorgaben oder Empfehlungen des Staates, in dem sie durchgeführt wurde.
  • Der Impfstoff ist gemäss dem «WHO Emergency use listing» zugelassen. Zudem muss die Impfung vollständig sein gemäss den Vorgaben oder Empfehlungen des Staates, in dem sie durchgeführt wurde.

Vorteile:

  • Genesene Personen: Sie können nachweisen, dass Sie sich mit COVID-19 angesteckt haben. Dabei sind die vorgegebenen Anforderungen zu beachten:

Die Dauer der Gültigkeit einer Genesung beträgt 6 Monate ab dem 11. Tag nach der Bestätigung der Ansteckung.

Vorteile:

  • Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Personen oder Güter befördern
  • Transitpassagiere, die sich weniger als 24 Stunden in einem Land oder Gebiet mit besorgniserregender Virusvariante aufgehalten haben.
  • Personen, die lediglich zur Durchreise in die Schweiz einreisen mit der Absicht und der Möglichkeit, direkt in ein anderes Land weiterreisen.

Kinder unter 16 Jahren

Kinder unter 16 Jahren sind von der Testpflicht, jedoch nicht von der Quarantänepflicht, befreit.

Informationen für Flugreisende

Für Flugzeugreisende besteht grundsätzlich die Pflicht, sich vor Einreise in die Schweiz mittels PCR-Test (bis 72 Stunden vor Boarding) oder Antigen-Schnelltest (bis 48 Stunden vor Boarding) testen zu lassen. Für entsprechende Ausnahmen erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Fluggesellschaft. 

Zudem sind alle Personen, welche mit dem Flugzeug in die Schweiz einreisen verpflichtet, ihre Kontaktdaten beim BAG zu erfassen. 

Meldung der Einreise aus VOC-Gebiet für Quarantänepflichtige

Quarantänepflichtige sind ausserdem verpflichtet, Ihre Einreise aus einem Staat oder Gebiet mit besorgniserregender Virusvariante innerhalb von zwei Tagen der zuständigen kantonalen Behörde zu melden. Das entsprechenden Online-Meldeformular für Personen mit einer Domiziladresse im Kanton Zürich finden Sie hier:

Einreise zur Erwerbstätigkeit

Drittstaatsangehörige

Die Zulassungsbeschränkungen für Drittstaatsangehörige, die als Erwerbstätige in die Schweiz einreisen möchten, wurden aufgehoben. Demzufolge gelten für sie wieder die ordentlichen Zulassungsvoraussetzungen. Die Arbeitsbewilligung wird nur erteilt, wenn die Stelle tatsächlich angetreten werden kann. Es muss deshalb belegt werden, dass die Einreise aus dem betreffenden Land möglich ist. 

EU-/EFTA-Staatsangehörige

Es gilt wieder die volle Personenfreizügigkeit.  

Familiennachzug, erwerbslose Wohnsitznahme & Rentner

Die Einreise im Rahmen des Familiennachzugs, zur erwerbslosen Wohnsitznahme oder als Rentner ist wieder für alle ausländischen Personen möglich. 
Die Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller sind nach Erteilung der Einreisebewilligung selber dafür verantwortlich, sich über die Einreisemodalitäten (bspw. Bezug des Visums bei einer Schweizer Auslandvertretung, Flugverkehr) zu erkundigen.

Aufenthalte zur Aus- und Weiterbildung

Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aus den EU/EFTA-Staaten sowie aus Drittstaaten können zugelassen werden, wenn die ordentlichen Zulassungsvoraussetzungen gegeben sind. Die Zulassung soll mit Blick auf das Schuljahr 2021/2022 erfolgen. Bei Gesuchstellern, die aus Drittstaaten in die Schweiz einreisen, ist die Einreichung eines Konsulargesuchs notwendig.

Bei Deutschschülern und Studenten muss aus der Schul- oder Anmeldebestätigung hervorgehen, dass ein Präsenzunterricht stattfindet.

Gesuche um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zwecks Aus- und Weiterbildung werden normal geprüft.

Gesuche nur persönlich bei der Einwohnerkontrolle

Das Migrationsamt nimmt keine Verlängerungsgesuche bzw. Gesuche um Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen entgegen, die nicht über die Einwohnerkontrollen, d.h. mittels persönlicher Vorsprache bei der Einwohnerkontrolle erfolgt sind. Solche Gesuche werden den Gesuchstellern retourniert. Die Gesuchsteller haben ihr Gesuch am Schalter der für sie zuständigen Einwohnerkontrolle zu stellen. Zudem werden Gesuche, die nicht von der betroffenen Person, sondern von «Stellvertretern» eingereicht werden, nicht behandelt und retourniert.

Sozialhilfebezug

Der Sozialhilfebezug von ausländischen Personen führt nicht automatisch zum Verlust der ausländerrechtlichen Bewilligung. Dies gilt auch für den Sozialhilfebezug während der Corona-Krise. Um die gesetzlichen Widerrufskriterien zu erfüllen, muss der Sozialhilfebezug erheblich und dauerhaft sowie dem Ausländer oder der Ausländerin vorwerfbar sein. Mehr dazu finden Sie in unserer Weisung zur Massnahmenpraxis bei Sozialhilfeabhängigkeit.

Konkret heisst dies, dass wir bei der Einzelfallprüfung im Rahmen der Verhältnismässigkeit berücksichtigen, ob jemand einzig aufgrund der Corona-Krise Sozialhilfe beziehen musste. Ein solcher Bezug ist im Regelfall nicht selbstverschuldet und damit nicht vorwerfbar.

Touristinnen und Touristen

Drittstaatsangehörige, die den Schengen-Raum bzw. die Schweiz aufgrund der aktuellen Situation nicht vor Ablauf der Gültigkeit ihres Visums oder vor Ablauf des maximal gültigen Aufenthalts von 90 Tagen im bewilligungsfreien Rahmen (d.h. für Personen, die nicht der Visumspflicht unterstehen) verlassen können und für die auch kein anderer Rückkehrweg besteht, werden gebeten sich zur Besprechung des weiteren Aufenthalts beim Schalter des Migrationsamtes zu melden.

 

Kontakt

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Berninastrasse 45
Postfach
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