Einreise in die Schweiz

Hier finden Sie Informationen zu geltenden Einreisebeschränkungen und zur Einreise für Erwerbstätige oder aus anderen wichtigen Gründen.

Inhaltsverzeichnis

Einreisebestimmungen

Aufgrund der COVID-19-Pandemie bestehen für alle Personen, die in die Schweiz einreisen, besondere Bestimmungen. Wer einen Schweizer Pass hat oder über eine gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz verfügt, darf jederzeit in die Schweiz einreisen – unter Berücksichtigung der geltenden Einreisebestimmungen.

Ausländische Staatsangehörige aus Risikoländern

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) führt eine Risikoliste. Diese Liste regelt, wer in die Schweiz einreisen darf. Alle Staaten ausserhalb des Schengen-Raums, die nicht auf dieser Liste geführt sind, gelten weiterhin als Risikoländer, aus denen für die Einreise in die Schweiz für ungeimpfte Drittstaatsangehörige Beschränkungen gelten. 

Für die Prüfung Ihrer individuellen Situation zur Einreise in die Schweiz hilft Ihnen der Online-Travelcheck.

Formularpflicht für alle Einreisenden

Alle Einreisenden – auch geimpfte, genesene und negativ getestete Personen – müssen das Schweizer Einreiseformular (SwissPLF) ausfüllen. 

Wer das Formular ausgefüllt hat, erhält als Bestätigung einen QR-Code per E-Mail. Bei Einreisekontrollen muss der QR-Code auf dem Smartphone oder die ausgedruckte Bestätigung vorgewiesen werden.

Mit den Angaben auf dem Formular kann der Kanton überprüfen, wer einen zweiten Test machen muss. Wer ohne Formular in die Schweiz reist, kann mit 100 Franken gebüsst werden. Absichtlich falsch ausgefüllte Formulare können zusätzlich zu einer Ordnungsbusse zu einem Strafverfahren führen.

Testpflicht für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind

Für Personen ab 16 Jahren, die nicht vollständig geimpft oder keine in den letzten 6 Monaten durchgemachte Covid-19-Erkrankung nachweisen können, gilt neben der Einreiseformular-Pflicht auch eine Testpflicht: Sie müssen bei der Einreise einen negativen Test vorweisen. Machen Sie an Ihrer Abgangsdestination einen PCR-Test (nicht älter als 72h) oder einen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48h). Dies gilt unabhängig vom Verkehrsmittel und unabhängig davon, woher sie einreisen. 

Übermittlung zweiter Test nach 4 bis 7 Tagen

Nach vier bis sieben Tagen in der Schweiz wird ein weiterer, in der Schweiz durchgeführter Test (PCR oder Antigen) verlangt. Dieses Testergebnis muss innerhalb von zwei Tagen der zuständigen kantonalen Stelle übermittelt werden. Entweder in Form eines COVID-Testzertifikats (bei negativem Befund) oder positiven Testergebnisses. Sie werden per SMS und per E-Mail über die Übermittlung informiert.

Wenn Sie sich weniger als vier Tage in der Schweiz aufhalten, dann müssen Sie keinen zweiten Test machen und nur bei der Einreise ein negatives Testergebnis vorweisen.

Vorgehen bei Nicht-Erhalt von SMS und E-Mail

Haben Sie vier Tage nach der Einreise in die Schweiz kein SMS und keine E-Mail mit den Informationen zur Übermittlung erhalten, so gehen Sie bitte wie folgt vor:

Senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff «fehlende Kontaktaufnahme» mit Ihrem ausgefüllten Einreiseformular (SwissPLF) sowie dem COVID-Testzertifikat oder dem positiven Ergebnis des zweiten Tests an die folgende Mailadresse: contacttracing@gd.zh.ch.

Bitte beachten Sie, dass nur Personen mit Aufenthaltsadresse im Kanton Zürich (gemäss Einreiseformular, SwissPLF) per SMS und per E-Mail kontaktiert werden.

Busse bei Nichtbefolgen

Wer ohne Test an die Grenze kommt, kann mit 200 Franken gebüsst werden und muss den Test unverzüglich nachholen. Auch wenn das Ergebnis des zweiten Tests nicht dem Kanton gemeldet wird, droht eine Ordnungsbusse.

Ausnahmen

Für geimpfte und genesene Personen mit einem COVID-Zertifikat oder einem anderen gültigen Nachweis einer Impfung oder Genesung gilt in der Regel keine Testpflicht. Ausnahmen können beispielsweise Symptome einer COVID-Erkrankung oder die Einreise aus einem Gebiet mit einer besorgniserregenden Virusvariante sein.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Vollständig geimpfte Personen sind von vielen grenzsanitarischen Massnahmen ausgenommen. Diese Ausnahmen gelten für Personen, die mit einem der folgenden Impfstoffe vollständig geimpft worden sind:

Vorteile:

  • Pfizer/BioNTech (BNT162b2 / Comirnaty® / Tozinameran)
  • Moderna (mRNA-1273 / Spikevax / COVID-19 vaccine Moderna)
  • AstraZeneca (AZD1222 Vaxzevria®/ Covishield™)
  • Janssen / Johnson & Johnson (Ad26.COV2.S)
  • Sinopharm / BIBP (SARS-CoV-2 Vaccine (Vero Cell))
  • Sinovac (CoronaVac)

Anforderungen an den Impfnachweis

Wenn Sie kein in der Schweiz anerkanntes COVID-Zertifikat besitzen (auch das «EU Digital COVID Certificate» der EU ist in der Schweiz anerkannt), dann muss der Impfnachweis neben dem Namen, Vornamen und Geburtsdatum auch das Datum der Impfung und den verwendeten Impfstoff enthalten.

Die Ausnahmen von den grenzsanitarischen Massnahmen gelten während 12 Monaten und zählen ab dem Moment, in dem Sie vollständig geimpft sind. Beim Impfstoff Janssen beträgt die Dauer 12 Monate ab dem 22. Tag nach erfolgter Einzelimpfung.

Als genesen gilt, wer eine in den letzten 6 Monaten durchgemachte COVID-19-Erkrankung nachweisen kann. Die Dauer der Gültigkeit einer Genesung beträgt 6 Monate ab dem 11. Tag nach der Bestätigung der Ansteckung.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie uns per E-Mail an gdstab@gd.zh.ch kontaktieren. Bitte beachten Sie, dass wir viele Anfragen pro Tag verzeichnen und diese nicht immer sofort beantworten können. Wir priorisieren Anfragen, die dringlich sind. Falls notwendig, kontaktieren wir Sie telefonisch.

Ausnahmen von der Test- und Formularpflicht

Von der Test- und Formularpflicht ausgenommen sind:

Vorteile:

  • Personen, die ohne Zwischenhalt durch die Schweiz reisen,
  • Personen, die beruflich Güter oder Personen befördern,
  • Grenzgängerinnen und Grenzgänger
  • Personen, die aus Grenzgebieten einreisen

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen, müssen aber im Formular aufgeführt werden.

Einreise zur Erwerbstätigkeit

Drittstaatsangehörige

Die Zulassungsbeschränkungen für Drittstaatsangehörige, die als Erwerbstätige in die Schweiz einreisen möchten, wurden aufgehoben. Demzufolge gelten für sie wieder die ordentlichen Zulassungsvoraussetzungen. Die Arbeitsbewilligung wird nur erteilt, wenn die Stelle tatsächlich angetreten werden kann. Es muss deshalb belegt werden, dass die Einreise aus dem betreffenden Land möglich ist. 

EU-/EFTA-Staatsangehörige

Es gilt wieder die volle Personenfreizügigkeit.  

Familiennachzug, erwerbslose Wohnsitznahme & Rentner

Die Einreise im Rahmen des Familiennachzugs, zur erwerbslosen Wohnsitznahme oder als Rentner ist wieder für alle ausländischen Personen möglich. 
Die Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller sind nach Erteilung der Einreisebewilligung selber dafür verantwortlich, sich über die Einreisemodalitäten (bspw. Bezug des Visums bei einer Schweizer Auslandvertretung, Flugverkehr) zu erkundigen.

Aufenthalte zur Aus- und Weiterbildung

Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aus den EU/EFTA-Staaten sowie aus Drittstaaten können zugelassen werden, wenn die ordentlichen Zulassungsvoraussetzungen gegeben sind. Die Zulassung soll mit Blick auf das Schuljahr 2021/2022 erfolgen. Bei Gesuchstellern, die aus Drittstaaten in die Schweiz einreisen, ist die Einreichung eines Konsulargesuchs notwendig.

Bei Deutschschülern und Studenten muss aus der Schul- oder Anmeldebestätigung hervorgehen, dass ein Präsenzunterricht stattfindet.

Gesuche um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zwecks Aus- und Weiterbildung werden normal geprüft.

Gesuche nur persönlich bei der Einwohnerkontrolle

Das Migrationsamt nimmt keine Verlängerungsgesuche bzw. Gesuche um Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen entgegen, die nicht über die Einwohnerkontrollen, d.h. mittels persönlicher Vorsprache bei der Einwohnerkontrolle erfolgt sind. Solche Gesuche werden den Gesuchstellern retourniert. Die Gesuchsteller haben ihr Gesuch am Schalter der für sie zuständigen Einwohnerkontrolle zu stellen. Zudem werden Gesuche, die nicht von der betroffenen Person, sondern von «Stellvertretern» eingereicht werden, nicht behandelt und retourniert.

Sozialhilfebezug

Der Sozialhilfebezug von ausländischen Personen führt nicht automatisch zum Verlust der ausländerrechtlichen Bewilligung. Dies gilt auch für den Sozialhilfebezug während der Corona-Krise. Um die gesetzlichen Widerrufskriterien zu erfüllen, muss der Sozialhilfebezug erheblich und dauerhaft sowie dem Ausländer oder der Ausländerin vorwerfbar sein. Mehr dazu finden Sie in unserer Weisung zur Massnahmenpraxis bei Sozialhilfeabhängigkeit.

Konkret heisst dies, dass wir bei der Einzelfallprüfung im Rahmen der Verhältnismässigkeit berücksichtigen, ob jemand einzig aufgrund der Corona-Krise Sozialhilfe beziehen musste. Ein solcher Bezug ist im Regelfall nicht selbstverschuldet und damit nicht vorwerfbar.

Touristinnen und Touristen

Drittstaatsangehörige, die den Schengen-Raum bzw. die Schweiz aufgrund der aktuellen Situation nicht vor Ablauf der Gültigkeit ihres Visums oder vor Ablauf des maximal gültigen Aufenthalts von 90 Tagen im bewilligungsfreien Rahmen (d.h. für Personen, die nicht der Visumspflicht unterstehen) verlassen können und für die auch kein anderer Rückkehrweg besteht, werden gebeten sich zur Besprechung des weiteren Aufenthalts beim Schalter des Migrationsamtes zu melden.

 

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus

Adresse

Stampfenbachstrasse 30
8090 Zürich
Route (Google Maps)

Telefon

+41 84 833 66 11

Hotline

Für Fragen rund um die Pandemie, zur Impfung und zum COVID-Zertifikat.

Lageplan Gesundheitsdirektion – Coronavirus

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