Aktuelle Massnahmen

Auf dieser Seite finden Sie alle derzeit gültigen Verbote, Regeln und Empfehlungen zur Eindämmung der Infektionen mit dem Coronavirus.

Inhaltsverzeichnis

Schliessungen und Verbote

Innenbereiche von Restaurants und Bars sind geschlossen

Der Betrieb in Innenräumen von Restaurants und Bars ist verboten. 

Von diesem Verbot ausgenommen sind:

Vorteile:

  • Betriebskantinen
  • Gastronomiebetriebe, die als Kantinen für Berufstätige im Ausseneinsatz anerkannt worden sind.
  • Chauffeuren-Kantinen (aktuelle Liste einsehbar auf der Webseite von Les Routiers Suisses)

Vorteile:

  • Schulkantinen der obligatorischen Schulen und der Sekundarstufe II

Vorteile:

  • Restaurants für Hotelgäste

Im Aussenbereich dürfen alle Restaurants und Bars ab 19. April 2021 den Betrieb wieder aufnehmen.

Clubs sind geschlossen

Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen sowie die Durchführung von Tanzveranstaltungen sind verboten.

Innenbereiche von öffentlichen Wellnessanlagen und Freizeitbädern sind geschlossen

Der Betrieb in Innenbereichen von Freizeitbädern und Wellnessanlagen ist verboten. 

Für sportliche Aktivitäten können Hallenbädern wieder öffnen. Es gilt eine Wasserfläche von 25m2/Person; zudem dürfen höchstens 15 Personen gleichzeitig ohne Maske im Raum des Schwimmbeckens anwesend sein. Auch Schwimmanlagen oder Solbäder draussen sind mit Kapazitätsbeschränkungen (10m2/Person) erlaubt.

Verbot von Prostitution

Im Kanton Zürich gilt ein allgemeines Prostitutionsverbot.

Verbot von Messen

Die Durchführung von Messen in Innenräumen ist verboten.

Verbot von Versammlungen im öffentlichen Raum mit mehr als 15 Personen

Im öffentlichen Raum (z.B. auf Spazierwegen, in Parkanlagen oder auf Plätzen) gilt: Menschenansammlungen mit mehr als 15 Personen sind verboten.

Verbot von Kontaktsportarten in Innenräumen

Kontaktsportarten wie Kampfsport, Eishockey, Basketball, Fussball und Paartanz in Innenräumen sind weiterhin verboten. Ausgenommen vom Verbot sind Personen, die im gleichen Haushalt leben. Sie dürfen auch in Innenräumen Kontaktsport miteinander ausüben. 

Im Freien sind Trainings und Wettkämpfe ohne Publikum mit bis zu 15 Personen nur erlaubt, wenn alle eine Maske tragen.

Generell ausgenommen vom Verbot sind Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren (bis und mit Jahrgang 2001).  Für sie sind Trainings ebenso erlaubt wie Wettkämpfe, sowohl in Innenräumen als auch in Aussenbereichen. 

Masken

Ausgedehnte Maskenpflicht

An fast allen öffentlichen Orten in der Schweiz gilt eine Maskenpflicht. Als Faustregel gilt: Tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können. 

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Wo die Maskenpflicht gilt:

  • In allen öffentlich zugänglichen Innenräumen wie Geschäften, Einkaufszentren, Banken, Poststellen, Museen, Bibliotheken, Kinos, Theatern, Konzertlokalen, Innenräumen von zoologischen und botanischen Gärten und Tierparks, Restaurants, Bars, Discos, Spielsalons, Hotels (mit Ausnahme der Gästezimmer), Eingangs- und Garderobenräumen von Schwimmbädern, Sportanlagen und Fitnesszentren, in Arztpraxen, Spitälern, Kirchen und religiösen Einrichtungen, Beratungsstellen und Quartierräumen.
  • In jenen Teilen der öffentlichen Verwaltung, die dem Publikum zugänglich sind.
  • In Innenräumen wie auch Aussenräumen der Warte- und Zugangsbereiche aller Bahnhöfe, Flughäfen und Bus- und Tramhaltestellen.
  • In Gastronomiebetrieben – die Maske darf nur abgenommen werden, wenn der Gast sitzt. Für das Servicepersonal gilt eine generelle Maskenpflicht.
  • In den Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben wie zum Beispiel Läden, Veranstaltungsorte, Restaurants und Bars oder Wochen- und Weihnachtsmärkte.
  • In belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann.
  • In Schulen für Erwachsene (Lehr- und Schulpersonal, Behördenmitglieder, Eltern und Dritte) und für Schülerinnen und Schüler ab 4. Primarschulstufe auf dem Areal und in den Räumen aller Schulen im Kanton Zürich. In Mehrjahrgangsklassen mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klasse gilt die Maskenpflicht auch für die 3. Klasse.
  • Am Arbeitsplatz, wenn sich mehr als eine Person im Raum befindet.

Für den Nachweis medizinischer Gründe ist ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten erforderlich; ein Attest darf nur dann ausgestellt werden, wenn dies für die betreffende Person angezeigt ist.

Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr

Seit dem 6. Juli 2020 gilt im Öffentlichen Verkehr (ÖV) eine Maskentragpflicht. 

Darin eingeschlossen sind:

  • Bahnen, Trams und Busse, aber auch Seilbahnen und Schiffe.
  • Auch in Flugzeugen muss seit dem 15. August 2020 eine Maske getragen werden. Die Massnahme betrifft alle Linien- und Charterflüge, die in der Schweiz starten oder landen, unabhängig von der Fluggesellschaft.
  • Seit dem 19. Oktober 2020 gilt die Maskenpflicht auch für Warte- und Zugangsbereiche.

Befreit von der Pflicht sind Kinder unter zwölf Jahren und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Masken tragen können.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  1. Pendlerzeiten morgens und abends sollen, wenn möglich, umgangen und schwächer frequentierte Verbindungen genutzt werden.
  2. Verteilen Sie sich an Haltestellen und in Fahrzeugen so gut wie möglich. Auch beim Ein- und Aussteigen ist auf Abstand zu achten. Es wird empfohlen, eine Gasse zu bilden und so Platz für die aussteigenden Personen zu lassen.
  3. Besonders gefährdete Personen sollen die öffentlichen Verkehrsmittel nach wie vor möglichst meiden.
  4. Die Transportunternehmen verstärken die Reinigung, insbesondere der Kontaktflächen.
  5. Lösen Sie die Tickets elektronisch im Ticketshop oder in der ZVV-Ticket-App. Es ist auch empfehlenswert, an Schaltern und Ticketautomaten kontaktlos zu bezahlen. Die Ticketpflicht gilt weiterhin.

Regeln für Betriebe und öffentliche Einrichtungen

Weniger Kundinnen und Kunden in Läden und Dienstleistungsbetrieben

In Geschäften und Einkaufszentren sowie Dienstleistungsbetrieben ist die erlaubte Anzahl Kundinnen und Kunden beschränkt.

Eingeschränkte Öffnungszeiten

Restaurantterrassen, Verkaufsläden, Take-Aways, Kioske und andere öffentliche Einrichtungen und Betriebe müssen sich an die Sperrstunde von 23.00 bis 06.00 Uhr halten. 

Aussenbereiche von Restaurants und Bars

Restaurants, Bars und Take-aways können ab dem 19. April 2021 unter Einhaltung folgender Regeln ihren Aussenbereich (z.B. Terrasse) wieder öffnen:

Vorteile:

  • Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske darf nur während der Konsumation abgelegt werden.
  • Das Personal muss immer eine Maske tragen.
  • Pro Tisch sind maximal vier Personen erlaubt. (Ausnahme: Eltern mit ihren Kindern)
  • Von sämtlichen Person müssen die Kontaktdaten erhoben werden
  • Zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder eine Abschrankung angebracht werden.
  • Die Schliesszeiten sind von 23 Uhr bis 6 Uhr.

Weil viele Gastrobetriebe mit dieser Regelung noch nicht kostendeckend wirtschaften können, wird die wirtschaftliche Unterstützung der Gastrobranche wie bisher fortgeführt.

Kultur-, Sport und Freizeiteinrichtungen

Folgende öffentlich zugänglichen Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe sind wieder geöffnet:

Vorteile:

  • Zoos (neu auch Innenbereiche)
  • botanische Gärten (neu auch Innenbereiche)
  • Sportanlagen
  • Schwimmbäder
  • Fitnesszentren
  • Kinos
  • Casinos

Weiterhin geöffnet bleiben auch:

Vorteile:

  • Museen
  • Bibliotheken und Lesesäle
  • Archive
  • Wellnessanlagen und Bäder von Hotelanlagen für Hotelgäste

Weiterhin geschlossen bleiben aber Innenbereiche von öffentlichen Wellnessanlagen und Freizeitbädern.

In Innenräumen muss grundsätzlich sowohl die Maske getragen als auch der erforderliche Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden. Es sind jedoch Ausnahmeregelungen vorgesehen für Aktivitäten, bei welchen keine Maske getragen werden kann, etwa beim Ausdauertraining in Fitnesszentren.

Schutzkonzepte für öffentliche Einrichtungen

Alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Schulen und Betriebe müssen seit dem 27. April 2020 über ein Schutzkonzept verfügen.

Bei Fragen zu Schutzkonzepten wenden Sie sich an die kantonale Coronavirus-Hotline: 0800 044 117

Regeln für öffentliche Veranstaltungen

Mit Publikum draussen 100, drinnen 50 Personen

Veranstaltungen mit Publikum sind ab dem 19. April 2021 mit Einschränkungen wieder möglich:

  • Die maximale Anzahl Besucherinnen und Besucher ist beschränkt auf 100 Personen draussen – etwa für Fussballspiele, Open-Air-Konzerte, Kundgebungen und Unterschriftensammlungen – und 50 Personen drinnen – etwa für Kinos, Theater oder Konzerte.
  • Zusätzlich gilt eine Beschränkung auf maximal ein Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts.
  • Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske muss immer getragen werden.
  • Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden.
  • Es dürfen keine Speisen und Getränke angeboten werden.
  • Konsumation ist verboten und von Pausen ist abzusehen.

Veranstaltungen ohne Publikum mit max. 15 Personen

Veranstaltungen ohne Publikum mit mehr als 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind verboten. 

Es gelten folgende Ausnahmen:

Vorteile:

  • Erlaubt sind religiöse Veranstaltungen mit höchstens 50 Personen drinnen und 100 Personen draussen.
  • Erlaubt sind Bestattungen, die im Familienkreis und engen Freundeskreis durchgeführt werden.
  • Erlaubt sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen, politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen. Auch Veranstaltungen zur politischen Meinungsbildung (Infoveranstaltungen zu Abstimmungsvorlagen) sind mit höchstens 50 Personen drinnen und 100 Personen draussen erlaubt.
  • Im Jugendbereich (Jahrgang 2001 oder jünger) gibt es diverse Ausnahmen. 

Für all diese Ausnahmen muss ein Schutzkonzept umgesetzt werden.

Regeln für private Treffen

Private Treffen und Feste drinnen mit maximal 10 Personen

Bei Veranstaltungen drinnen im Freundes- und Familienkreis (Treffen und Feste) dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen. Kinder werden mitgezählt. 

Private Treffen und Feste draussen mit maximal 15 Personen

Bei Veranstaltungen draussen im Freundes- und Familienkreis sind maximal 15 Personen erlaubt. Auch hier werden Kinder mitgezählt.

Empfehlung: vorgängig testen lassen und nur wenige Haushalte gleichzeitig 

Der Bundesrat empfiehlt nach wie vor dringend, Treffen im Privaten auf wenige Haushalte zu beschränken und damit die Anzahl der Kontakte so gering wie möglich zu halten.

Zudem soll die Möglichkeit genutzt werden, sich vor privaten Treffen gratis testen zu lassen.

Sonderregel für vollständig geimpfte Personen

Wenn Sie vollständig geimpft sind, können Sie bei einem privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf die Schutzmassnahmen des Abstandhaltens und Maskentragens verzichten. Vollständig geimpft bedeutet, eine Person hat beide Impfdosen erhalten und im Anschluss an die zweite Impfung sind 14 Tage vergangen.

In allen anderen Fällen sind die Schutzmassnahmen weiterhin einzuhalten. Denn auch wenn eine geimpfte Person vor einer Erkrankung an COVID-19 geschützt ist, ist aktuell nicht klar, ob sie das Virus dennoch weitergeben kann.

Sportliche Aktivitäten in der Freizeit

Aktivitäten für Erwachsene mit max. 15 Personen

Drinnen

Kontaktsportarten wie Kampfsport, Eishockey, Fussball, Paartanz sind für Erwachsene (Jahrgang 2000 oder älter) in Innenräumen verboten. Ausgenommen vom Verbot sind Personen, die im gleichen Haushalt leben. In allen anderen Sportarten sind Trainings und Wettkämpfe ohne Publikum mit maximal 15 Personen erlaubt, wenn eine Maske getragen und der Abstand eingehalten wird.

Sie dürfen auf eine Maske beim Sport in Innenräumen verzichten, wenn diese Bedingungen erfüllt sind:

Vorteile:

  • Wenn der Sport nicht mit Maske ausgeführt werden kann.
  • Wenn von allen Teilnehmenden die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Wenn für jede Person 25 Quadratmeter zur Verfügung stehen oder wirksame Abschrankungen angebracht worden sind. Bei leichten Betätigungen am Platz reichen pro Person 15 Quadratmeter oder wirksame Abschrankungen. In Hallenbädern müssen pro Person 25 Quadratmeter Wasserfläche zur Verfügung stehen.

Vorteile:

  • Wenn der Raum eine wirksame Lüftung hat.

Draussen

In Kontaktsportarten sind Trainings und Wettkämpfe ohne Publikum mit bis zu 15 Personen erlaubt, wenn alle eine Maske tragen. In allen anderen Sportarten sind Trainings und Wettkämpfe ohne Publikum mit maximal 15 Personen erlaubt, wenn eine Maske getragen oder der Abstand eingehalten wird.

Profibereich Sport

Für berufliche Trainings gibt es keine Einschränkungen. Wenn immer möglich müssen aber die Vorgaben betreffend Hygiene, Abstand und – bei Nichteinhaltung des Abstands – Maske beachtet werden. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler zu schützen.

Für Wettkämpfe und Auftritte vor Publikum gelten die Regeln für Veranstaltungen.

Kulturelle Aktivitäten in der Freizeit

Aktivitäten für Erwachsene mit max. 15 Personen

Drinnen

Kulturelle Freizeitaktivitäten in Innenräumen dürfen mit maximal 15 erwachsenen Personen(Jahrgang 2000 oder älter) stattfinden, wenn alle eine Maske tragen und genügend Abstand einhalten.

Sie dürfen auf eine Maske verzichten, wenn diese Bedingungen erfüllt sind:

Vorteile:

  • Wenn von allen Teilnehmenden die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Wenn für jede Person 25 Quadratmeter zur Verfügung stehen oder wirksame Abschrankungen angebracht worden sind. Bei leichten Betätigungen am Platz (ohne Singen oder Blasmusik) reichen pro Person 15 Quadratmeter oder wirksame Abschrankungen.

Vorteile:

  • Wenn der Raum eine wirksame Lüftung hat.

Draussen

Kulturelle Freizeitaktivitäten im Freien dürfen mit maximal 15 erwachsenen Personen (Jahrgang 2000 und älter) stattfinden, wenn alle eine Maske tragen oder genügend Abstand einhalten. Diese Regel ermöglicht z.B. Proben von Theatergruppen, aber keine Aufführungen vor Publikum.

Es wird weiterhin empfohlen, sich vor gemeinsamen Aktivitäten testen zu lassen.

Singen

In diesen Situationen ist Singen für Erwachsene (ab Jahrgang 2000 und älter) erlaubt:

Vorteile:

  • Im Gottesdienst, wenn alle Teilnehmenden eine Maske tragen.
  • Singen in der Freizeit: Bis maximal 15 Personen, wenn alle eine Maske tragen und 1,5 Meter Abstand haben.
  • Für berufliche Sängerinnen und Sänger: Proben und Auftritte sind erlaubt.
  • Für berufliche Chöre: Proben sind grundsätzlich erlaubt, Auftritte nur ohne Publikum (z.B. Video-Streaming).

Sie dürfen auf eine Maske verzichten, wenn diese Bedingungen erfüllt sind:

Vorteile:

  • Wenn von allen Teilnehmenden die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Wenn für jede Person 25 Quadratmeter zur Verfügung stehen oder wirksame Abschrankungen angebracht worden sind.

Vorteile:

  • Wenn der Raum eine wirksame Lüftung hat.

Profibereich Kultur

Für berufliche Proben und Trainings gibt es keine Einschränkungen. Wenn immer möglich müssen aber die Vorgaben betreffend Hygiene, Abstand und – bei Nichteinhaltung des Abstands – Maske beachtet werden. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, die Gesundheit Tänzerinnen und Tänzer, Schauspielerinnen und Schauspieler oder Orchestermitglieder etc. zu schützen.

Für Wettkämpfe und Auftritte vor Publikum gelten die Regeln für Veranstaltungen (Ausnahme: Konzerte von Chören sind verboten).

Kinder und Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2001 oder jünger gilt:

Vorteile:

  • Alle kulturellen und sportlichen Proben und Trainings sind ohne Einschränkungen erlaubt. Auch Auftritte und Wettkämpfe sind erlaubt, wenn sie ohne Publikum stattfinden.
  • Gemeinsames Singen ist erlaubt, auch in Chören oder im Musikunterricht. Konzerte sind erlaubt, wenn sie ohne Publikum stattfinden (z.B. Video-Streaming).
  • Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind erlaubt. Jugendtreffs sind offen. Verboten bleiben aber weiterhin Tanzveranstaltungen.

Regeln am Arbeitsplatz

Homeoffice-Pflicht

Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist.

Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten, da die Anordnung nur vorübergehend ist.

Maskenpflicht in Innenräumen

Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, gilt neu in Innenräumen eine Maskenpflicht. Überall dort, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

Schutz besonders gefährdeter Personen

Besonders gefährdete Personen werden spezifisch geschützt. Dazu wird das Recht auf Homeoffice oder ein gleichwertiger Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt.

Für gefährdete Personen in Berufen, in denen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Schulen

Volksschule, Sekundarstufe II und Mittelschulen

Im Kanton Zürich findet der Unterricht in der Volksschule,  auf der Sekundarstufe II und in den Mittelschulen, einschliesslich der kantonalen Maturitässchule für Erwachsene, vollständig im Präsenzunterricht statt.

Die Schulen müssen jedoch ein Schutzkonzept umsetzen. 

Ausserdem gilt für Erwachsene (Lehr- und Schulpersonal, Behördenmitglieder, Eltern und Dritte) und für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse der Primarstufe auf dem Areal und in den Räumen eine generelle Maskenpflicht. In Mehrjahrgangsklassen mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klasse gilt die Maskenpflicht auch für die Drittklässler.

Hochschulen

Ab 19. April 2021 ist der Präsenzunterricht an den Hochschulen und in der Erwachsenenbildung wieder eingeschränkt möglich. Es gilt eine Beschränkung auf maximal 50 Personen und eine Kapazitätsbegrenzung auf ein Drittel der Räumlichkeit, ebenso Masken- und Abstandspflicht.

Isolation

Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. Informationen finden Sie unter folgendem Link und dem Merkblatt «Anweisung Isolation».

Quarantäne

In Quarantäne müssen:

  • Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten. 
  • Personen, die aus Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen. 

Bestimmungen für Einreisen

Für die Einreise in die Schweiz bestehen besondere Bestimmungen. Diese Regeln gelten für alle Personen, die in die Schweiz einreisen dürfen. Sie gelten daher auch, wenn Sie als Schweizerin oder Schweizer im Ausland waren und in die Schweiz zurückreisen.

Einreiseformular

Fast alle Personen, die in die Schweiz einreisen, müssen ein elektronisches Einreiseformular ausfüllen. Kinder können im Formular einer mitreisenden erwachsenen Person erfasst werden. 

Ausnahme: Wer aus einem Gebiet an der Grenze zur Schweiz einreist, muss das Einreiseformular nicht ausfüllen.

Weitere Ausnahmen, in denen Sie das Einreiseformular nicht ausfüllen müssen:

  • Wenn Sie im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Personen oder Güter befördern (ab dem 22. Februar 2021).
  • Wenn Sie lediglich zur Durchreise in die Schweiz kommen und direkt in ein anderes Land weiterreisen (ab dem 22. Februar 2021).
  • Wenn Sie mit einem eigenen Verkehrsmittel, z.B. mit dem Auto, einreisen. Diese Ausnahme gilt aber nur, wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen nicht in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben.

Wichtig: Füllen Sie das Formular vor der Einreise in die Schweiz aus.

Negatives Testresultat

Sie müssen in zwei Situationen einen negativen Corona-Test vorweisen können:

Vorteile:

  • Wenn Sie mit dem Flugzeug in die Schweiz einreisen. Beachten Sie: Sie müssen das negative Testresultat bereits beim Boarding vorweisen können. Ohne negatives Testresultat dürfen Sie grundsätzlich nicht ins Flugzeug.
  • Wenn Sie sich innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einreise in die Schweiz in einem Gebiet oder einem Staat mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (Risikoland) aufgehalten haben. In dem Fall müssen Sie immer ein negatives Testresultat vorweisen können, auch wenn Sie mit dem Bus, der Bahn, dem Auto etc. einreisen.

Ausnahmen: Kinder unter 12 Jahren brauchen kein negatives Testresultat, sie sind von der Testpflicht ausgenommen. Weitere Ausnahmen entnehmen Sie hier.

Art des Tests und Anforderungen an das Resultat

Grundsätzlich muss das negative Resultat von einem PCR-Test stammen, der vor weniger als 72 Stunden durchgeführt wurde.

Ab dem 22. Februar 2021 gilt: Falls Sie z.B. lange reisen oder das PCR-Testresultat nicht schnell genug vorliegt: Für die Kontrolle beim Boarding ist auch ein Schnelltest zulässig, der vor weniger als 24 Stunden durchgeführt wurde. Spätestens für die mögliche zweite Kontrolle an der Schweizer Grenze brauchen Sie aber das negative Resultat eines PCR-Tests, der vor weniger als 72 Stunden durchgeführt wurde. Wenn Sie dort kein negatives Testresultat vorweisen können, müssen Sie sich nach der Einreise umgehend auf eigene Kosten testen lassen.  

Quarantäne für Einreisende aus Risikoländern

Seit dem 6. Juli 2020 und auch weiterhin gilt eine Quarantänepflicht für Einreisende aus einem Risikoland. Erwachsene und Kinder, die sich innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben und danach in die Schweiz einreisen, müssen in Quarantäne. Die betroffenen Staaten und Gebiete sind auf der BAG-Liste der Risikoländer definiert.

Entscheidend für die Quarantänepflicht ist die Liste, welche beim Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz gültig ist.

Folgende Punkte heben die Quarantänepflicht nicht auf:

  1. Ein negatives Testresultat bei Einreise. Denn ein negatives Testergebnis schliesst eine Infektion mit dem neuen Coronavirus nicht vollständig aus. 
  2. Eine Covid-19-Impfung. Denn die Impfung schützt Sie vor der Erkankung. Ob die Impfung auch verhindert, dass Sie andere Personen anstecken können, ist noch unklar.

Dauer der Quarantäne

Sie müssen sich während 10 Tagen nach Ihrer Einreise in die Schweiz ständig in Ihrem Zuhause oder einer anderen geeigneten Unterkunft aufhalten. Vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen und folgen Sie dem Dokument Anweisung zur Quarantäne. 

Ausnahmen: Gewisse Personen sind von der Quarantänepflicht ausgenommen. Entnehmen Sie die Informationen dazu hier.

Verkürzung der Quarantänedauer

Sie haben neu die Möglichkeit, die Reisequarantäne eigenverantwortlich vorzeitig zu beenden, wenn Sie:

Vorteile:

  •  symptomfrei sind;
  • frühestens ab dem 7. Quarantäne-Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführen lassen;
  • das Resultat negativ ist. 

Dieser Test ist freiwillig; die Testkosten werden sowohl bei einem PCR-Test als auch einem Schnelltest vom Bund übernommen. Für die frühzeitige Entlassung aus der Einreisequarantäne ist keine Zustimmung der Gesundheitsdirektion mehr notwendig.

Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) müssen Sie allerdings jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1,5 Metern gegenüber anderen Personen einhalten, ausser Sie halten sich zuhause auf. Bei einem positiven Test müssen Sie sich unverzüglich in Isolation begeben.

Für Fragen können Sie sich an einreise@gd.zh.ch wenden.

Meldung der Einreise innert zwei Tagen

Ihre Einreise müssen Sie ausserdem innerhalb von zwei Tagen über folgendes Onlineformular den kantonalen Behörden melden:

Ausnahmen von der Quarantäne- und Testpflicht

Verschiedene Personen sind von der Reisequarantäne- und Testpflicht ausgenommen. Sie finden die Auflistung aller Ausnahmen in der COVID-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs unter Artikel 8. Zu den Ausnahmen gehören beispielsweise:

  • Geschäftsreisende, die aus einem wichtigen Grund reisen, der sich nicht verschieben lässt.
  • Personen, die aus einem wichtigen medizinischen Grund reisen, der sich nicht verschieben lässt.
  • Transitpassagiere, die sich weniger als 24 Stunden in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben.
  • Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Personen oder Güter befördern.

Wichtig: Die Ausnahmen von der Testpflicht gelten beim Grenzübertritt, jedoch nicht beim Boarding eines Flugzeugs.

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus Hotline

Adresse

Stampfenbachstrasse 30
8090 Zürich
Route anzeigen

Telefon

+41 80 004 41 17

Coronavirus-Hotline

Für dieses Thema zuständig: