Aktuelle Massnahmen

Auf dieser Seite finden Sie alle derzeit gültigen Regeln und Empfehlungen zur Eindämmung der Infektionen mit dem Coronavirus.

Inhaltsverzeichnis

Masken

Maskenpflicht im Freien aufgehoben

Per 26. Juni 2021 ist die Maskenpflicht im Freien aufgehoben, das heisst auch nicht mehr erforderlich in Aussenräumen von:

Vorteile:

  • öffentlich zugänglichen Einrichtungen;
  • Freizeitbetrieben;
  • Restaurantterrassen;
  • des öffentlichen Verkehrs wie Perronanlagen (auch unterirdisch), Haltestellen, Unter- und Überführungen oder Hallen und Ladenpassagen. 

Maskenpflicht an der Arbeit und an den Schulen aufgehoben

An der Arbeit wird die generelle Maskenpflicht ebenfalls aufgehoben. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben weiterhin die Pflicht, die Arbeitnehmenden zu schützen. Sie entscheiden, wo und wann das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz nötig ist. 

Auf Sekundarstufe II hebt der Bund die Maskenpflicht ebenfalls auf. Der Kanton Zürich hebt aufgrund der günstigen epidemiologischen Lage nun per 26. Juni 2021 auch die Maskenpflicht an der Sekundarschule auf.

Die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gelten jedoch weiterhin: wo ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, soll eine Maske getragen werden.

Maskenpflicht in Innenbereichen 

In Innenbereichen gilt grundsätzlich weiterhin eine generelle Maskenpflicht, weil nicht kontrolliert werden kann, wer schon geimpft oder genesen ist. Dies gilt vor allem für:

  • den öffentlichen Verkehr (als Innenräume gelten hier auch geschlossene unterirdische Bahnhofsanlagen, Zugangsbereiche sowie Shoppingbereiche in Untergeschossen und geschlossene Wartesäle) 
  • den Detailhandel
  • Restaurants
  • Veranstaltungen ohne COVID-Zertifikat

Als Faustregel gilt: Tragen Sie in Innenräumen immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Seit dem 6. Juli 2020 gilt im Öffentlichen Verkehr (ÖV) eine Maskentragpflicht.

Darin eingeschlossen sind:

  • Bahnen, Trams und Busse, aber auch Seilbahnen und Schiffe.
  • Auch in Flugzeugen muss seit dem 15. August 2020 eine Maske getragen werden. Die Massnahme betrifft alle Linien- und Charterflüge, die in der Schweiz starten oder landen, unabhängig von der Fluggesellschaft.
  • Nach wie vor gilt Maskenpflicht auch für geschlossene Warte- und Zugangsbereiche.

Befreit von der Pflicht sind Kinder unter zwölf Jahren und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Masken tragen können.

Empfehlungen für Fahrgäste

 

  1. Pendlerzeiten morgens und abends sollen, wenn möglich, umgangen und schwächer frequentierte Verbindungen genutzt werden.
  2. Verteilen Sie sich an Haltestellen und in Fahrzeugen so gut wie möglich. Auch beim Ein- und Aussteigen ist auf Abstand zu achten. Es wird empfohlen, eine Gasse zu bilden und so Platz für die aussteigenden Personen zu lassen.
  3. Besonders gefährdete Personen sollen die öffentlichen Verkehrsmittel nach wie vor möglichst meiden.
  4. Die Transportunternehmen verstärken die Reinigung, insbesondere der Kontaktflächen.
  5. Lösen Sie die Tickets elektronisch im Ticketshop oder in der ZVV-Ticket-App. Es ist auch empfehlenswert, an Schaltern und Ticketautomaten kontaktlos zu bezahlen. Die Ticketpflicht gilt weiterhin.

Betriebe und Einrichtungen

Kapazitäten können voll genutzt werden

Läden, Freizeitbetriebe oder Sporteinrichtungen können ihre Kapazität per 26. Juni 2021 voll ausnutzen. Aquaparks können wieder öffnen. Einzig an Veranstaltungen ohne COVID-Zertifikat gilt eine Beschränkung auf zwei Drittel der Kapazität.

Schutzkonzepte für öffentliche Einrichtungen

Alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Schulen und Betriebe müssen seit dem 27. April 2020 über ein Schutzkonzept verfügen.

Bei Fragen zu Schutzkonzepten wenden Sie sich an die kantonale Coronavirus-Hotline: 0800 044 117

Restaurants und Bars

Ab 26. Juni 2021 bestehen im Aussenbereich von Restaurants und Bars keine Einschränkungen mehr, nur der Abstand zwischen den Gästegruppen ist noch einzuhalten.

Im Innenbereich von gilt nach wie vor:

Vorteile:

  • eine Sitzpflicht während der Konsumation, 
  • der Abstand zwischen den Gruppen muss eingehalten werden (1,5 Meter oder eine Abschrankung),
  • die Kontaktdaten müssen erhoben werden, allerdings reicht ein Kontakt pro Gruppe,
  • auch die Maske ist weiterhin zu tragen, ausser wenn die Gäste am Tisch sitzen. 

Die Beschränkung der Anzahl Personen pro Tisch ist aufgehoben.

Wird der Zugang vom Restaurationsbetrieb auf Personen mit gültigem COVID-Zertifikat eingeschränkt, gelten für Gäste keine Einschränkungen mehr, sowohl in Innen- wie auch in Aussenbereichen.

Clubs und Tanzlokale

Clubs und Tanzlokale dürfen ab 26. Juni 2021 wieder öffnen, wenn der Zugang auf Personen mit COVID-Zertifikat beschränkt wird. Auf die Beschränkung auf 250 Personen und die Erhebung von Kontaktdaten wird verzichtet. Wie bei allen Einrichtungen, deren Zugang auf Personen mit COVID-Zertifikat eingeschränkt sind, entfällt die Maskenpflicht.

Öffentliche Veranstaltungen

Ab 1000 Personen nur mit COVID-Zertifikat

Bei Veranstaltungen bis 1000 Teilnehmende können die Veranstalter und Veranstalterinnen grundsätzlich neu entscheiden, ob der Zugang ab 16 Jahren nur für Personen mit gültigem COVID-Zertifikat erlaubt sein soll. Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sind ausschliesslich Personen mit gültigem COVID-Zertifikat vorbehalten.

Mit Zertifikat: Ohne Maske, ohne Beschränkung

Für Veranstaltungen, zu denen der Zugang auf Personen mit COVID-Zertifikat begrenzt ist, gelten ab dem 26. Juni 2021 keine Beschränkungen mehr, auch nicht für Grossveranstaltungen. In einem Schutzkonzept muss allerdings unter anderem festgelegt werden, wie der Zutritt auf Personen mit Zertifikat beschränkt wird. 

Kantonale Bewilligung ab 1000 Personen

Veranstaltungen ab 1000 Personen benötigen eine kantonale Bewilligung. Der Regierungsrat hat den Bewilligungsprozess für die Grossveranstaltungen definiert. Gesuche können zentral bei der Staatskanzlei eingegeben werden. Diese leitet des Gesuch an die zuständige Bewilligungsinstanz weiter. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie dem folgenden Merkblatt.

Schutzschirm für überkantonale Publikumsanlässe

Organisatoren von Publikumsanlässen mit überkantonaler Bedeutung und mindestens 1000 Teilnehmenden können bei Veranstaltungsausfall aufgrund behördlicher Anordnungen wirtschaftliche Unterstützung beantragen. Für diesen Schutzschirm gelten spezifische Voraussetzungen.

Veranstaltungen ohne Zertifikat mit Beschränkungen

Bei Veranstaltungen bis 1000 Personen ohne COVID-Zertifikat gilt:

  • Wenn das Publikum sitzt, können maximal 1000 Besucherinnen und Besucher teilnehmen – drinnen wie draussen.
  • Wenn die Menschen stehen oder sich bewegen, dann können drinnen maximal 250 und draussen maximal 500 Besucherinnen und Besucher eingelassen werden.
  • Die Kapazität der Örtlichkeit kann bis zu zwei Dritteln genutzt werden – drinnen wie draussen.
  • Drinnen gilt: Maskenpflicht und Konsumation nur in Restaurationsbereichen; am Sitzplatz nur, wenn die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Draussen gilt: keine Maskenpflicht.
  • Veranstaltungen und Konzerte, an denen die Besucherinnen und Besucher tanzen, sind verboten.

Private Veranstaltungen

Private Veranstaltungen drinnen mit 30 Personen

Bei Veranstaltungen drinnen im Freundes- und Familienkreis (z. B. Treffen und Feste), die nicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben stattfinden, dürfen nach wie vor höchstens 30 Personen teilnehmen. Kinder werden mitgezählt. 

Private Veranstaltungen draussen mit 50 Personen

Bei Veranstaltungen draussen im Freundes- und Familienkreis sind maximal 50 Personen erlaubt. Auch hier werden Kinder mitgezählt.

Auch bei privaten Veranstaltungen und Treffen sind die Empfehlungen des BAG zu Hygiene und Verhalten zu beachten.

Für private Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen gelten die Veranstaltungsregeln der jeweiligen Einrichtung. Es wird empfohlen, sich vor privaten Treffen gratis testen zu lassen oder noch besser sich zu impfen.

Arbeitsplatz

Homeoffice-Empfehlung

Die Homeoffice-Pflicht wird per 26. Juni 2021 aufgehoben und durch eine Homeoffice-Empfehlung ersetzt:  Homeoffice ist in allen Bereichen, in denen es ohne unverhältnismässigen Aufwand möglich ist, zu Hause zu arbeiten, empfohlen. 

Das Arbeiten vor Ort wird nun nicht mehr an die Pflicht zum repetitiven Testen gebunden. Die Betriebe können aber nach wie vor Tests durchführen.

Maskenpflicht aufgehoben

Die generelle Maskenpflicht an der Arbeit wird per 26. Juni 2021 ebenfalls aufgehoben. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben aber weiterhin die Pflicht, die Arbeitnehmenden zu schützen. Sie entscheiden, wo und wann das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz nötig ist.

Sport und Kultur

Keine Einschränkungen draussen

Ab 26. Juni 2021 gibt es in Aussenbereichen für Personen, die sportliche oder kulturelle Aktivitäten ausüben, keine Einschränkungen mehr. 

Ohne Maske drinnen

Bei Aktivitäten in Innenräumen müssen einzig noch die Kontaktdaten erhoben werden (ausser es verfügen alle über ein COVID-Zertifikat) und die Räumlichkeiten müssen über eine wirksame Lüftung verfügen. Die Maskenpflicht, die Pflicht zur Einhaltung des Abstands sowie die Kapazitätsbeschränkungen werden aufgehoben. Chorauftritte sind neu auch wieder drinnen erlaubt.

Für Wettkämpfe und Auftritte vor Publikum gelten die Regeln für Veranstaltungen.

Schulen

Präsenzunterricht ohne Beschränkungen

Die Personenbeschränkung für Präsenzveranstaltungen in der höheren Berufsbildung und in der Weiterbildung sowie an Fachhochschulen und Universitäten wird aufgehoben, ebenfalls ohne Pflicht zum repetitiven Testen. Es gilt einzig die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske und die Schutzkonzeptpflicht.

Die Maskenpflicht auf Sekundarstufe II ist per 26. Juni 2021 aufgehoben. Der Kanton Zürich hebt aufgrund der günstigen epidemiologischen Lage nun auch noch die Maskenpflicht an der Sekundarschule auf.

Isolation

Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. Informationen finden Sie in folgendem Merkblatt.

Quarantäne

In Quarantäne müssen:

  • Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten. 
  • Personen, die aus Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen. 

Keine Quarantäne für Geimpfte und Genesene

Von COVID-19-Genesene sind für sechs Monate von der Kontaktquarantäne und der Reisequarantäne ausgenommen. Weil auch Geimpfte die Krankheit nicht in relevantem Masse weiter übertragen können, sind sie ab 31. Mai 2021 ebenfalls während sechs Monaten von der Kontaktquarantäne und der Reisequarantäne sowie von der Testpflicht und der Pflicht zur Angabe der Kontaktdaten bei der Einreise ausgenommen. Voraussetzung ist eine vollständige Impfung mit einem in der Schweiz oder durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenen Impfstoff. Auch Personen unter 16 Jahren werden von der Reisequarantäne und der Testpflicht bei der Einreise ausgenommen. Die Ausnahmen von der Reisequarantäne und von Testpflicht gelten nicht für genesene und geimpfte Personen, die aus Ländern mit besorgniserregenden Virusvarianten einreisen.

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus Hotline

Adresse

Stampfenbachstrasse 30
8090 Zürich
Route anzeigen

Telefon

+41 80 004 41 17

Coronavirus-Hotline

Für dieses Thema zuständig: