Aktuelle Massnahmen

Auf dieser Seite finden Sie alle derzeit gültigen Verbote, Regeln und Empfehlungen zur Eindämmung der Infektionen mit dem Coronavirus.

Inhaltsverzeichnis

Schliessungen und Verbote

Läden und Märkte mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs sind noch bis 28. Februar 2021 geschlossen

Restaurants und Bars sind geschlossen

Der Betrieb von Restaurants und Bars ist verboten.

Von diesem Verbot ausgenommen sind:

Vorteile:

  • Betriebskantinen
  • Chauffeuren-Kantinen (aktuelle Liste einsehbar auf der Webseite von Les Routiers Suisses)
  • Schulkantinen der obligatorischen Schulen und der Sekundarstufe II
  • Restaurants für Hotelgäste
  • Take-Aways
  • Lieferdienste

Clubs sind geschlossen

Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen sowie die Durchführung von Tanzveranstaltungen sind verboten.

Innenbereiche von Sportanlagen sind geschlossen

Der Betrieb in Innenbereichen von Sport- und Wellnessanlagen ist verboten. Das betrifft z.B. Fitnesszentren und Hallenschwimmbäder.

Aussenbereiche von Sportanlagen wie Kunsteisbahnen dürfen ab 1. März 2021 wieder öffnen. Zudem dürfen Innenbereiche, die für die Nutzung von den Aussenbereichen notwendig sind, namentlich Eingangsbereiche, Sanitäranlagen und Garderoben offen gehalten werden.

Nach wie vor geöffnet bleiben auch Reitanlagen, Skigebiete und Hotelanlagen, die nur für Hotelgäste offen sind.

Innenbereiche von Freizeit-, Unterhaltungs- und Kultureinrichtungen sind geschlossen

Der Betrieb in Innenbereichen von Freizeit- und Kultureinrichtungen ist verboten. Darunter fallen unter anderen:

  • Kinos
  • Theater
  • Casinos
  • Innenbereiche von Zoos und botanischen Gärten

Ausnahmen sind Museen und Ausleihe sowie Lesesäle von Bibliotheken und Archiven. Diese sind ab 1. März 2021 für Publikum wieder zugänglich.

Verbot von Prostitution

Im Kanton Zürich gilt ein allgemeines Prostitutionsverbot.

Verbot von öffentlichen Veranstaltungen

Grundsätzlich gilt: Veranstaltungen sind verboten.

Es gelten folgende Ausnahmen:

Vorteile:

  • Erlaubt sind religiöse Veranstaltungen mit höchstens 50 Personen.
  • Erlaubt sind Bestattungen, die im engen Freundes- und Familienkreis durchgeführt werden.
  • Erlaubt sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen.
  • Erlaubt sind politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen mit max. 15 Personen im Kanton Zürich.
  • Im Profibereich von Sport und Kultur: Erlaubt sind Wettkampfspiele und Auftritte ohne Publikum (z.B. für Fernseh-Übertragungen).

Für all diese Ausnahmen muss ein Schutzkonzept umgesetzt werden.

Verbot für spontane Versammlungen draussen von mehr als 15 Personen

Menschenansammlungen im öffentlichen Raum sind ab 1. März 2021 auf 15 Personen beschränkt. Als öffentlicher Raum gelten beispielsweise öffentliche Plätze, Spazierwege und Parkanlagen.

Darbietungen oder Installationen, welche Menschenansammlungen im öffentlichen Raum verursachen, sind nach wie vor verboten.

Verbot von Präsenzunterricht an Hochschulen

Hochschulen müssen auf Fernunterricht umstellen. Präsenzunterricht bleibt in den obligatorischen Schulen und den Schulen der Sekundarstufe II (Gymnasien und Berufsbildung) erlaubt.

Verbot von Kontaktsportarten

Kontaktsportarten (z.B. Kampfsport, Eishockey, Basketball, Fussball und Paartanz) sind verboten. 

Ausgenommen vom Verbot sind Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren (Jahrgang 2001 und jünger).  Für sie sind Trainigs ebenso erlaubt wie Wettkämpfe, sowohl in Innenräumen als auch in Aussenbereichen. Allerdings müssen Trainings und Wettkämpfe ohne Publikum stattfinden (auch ohne Eltern).

Masken

Ausgedehnte Maskenpflicht

An fast allen öffentlichen Orten in der Schweiz gilt eine Maskenpflicht. Als Faustregel gilt: Tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können. 

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Wo die Maskenpflicht gilt:

  • In allen öffentlich zugänglichen Innenräumen wie Geschäften, Einkaufszentren, Banken, Poststellen, Museen, Bibliotheken, Kinos, Theatern, Konzertlokalen, Innenräumen von zoologischen und botanischen Gärten und Tierparks, Restaurants, Bars, Discos, Spielsalons, Hotels (mit Ausnahme der Gästezimmer), Eingangs- und Garderobenräumen von Schwimmbädern, Sportanlagen und Fitnesszentren, in Arztpraxen, Spitälern, Kirchen und religiösen Einrichtungen, Beratungsstellen und Quartierräumen.
  • In jenen Teilen der öffentlichen Verwaltung, die dem Publikum zugänglich sind.
  • In Innenräumen wie auch Aussenräumen der Warte- und Zugangsbereiche aller Bahnhöfe, Flughäfen und Bus- und Tramhaltestellen.
  • In Gastronomiebetrieben – die Maske darf nur abgenommen werden, wenn der Gast sitzt. Für das Servicepersonal gilt eine generelle Maskenpflicht.
  • In den Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben wie zum Beispiel Läden, Veranstaltungsorte, Restaurants und Bars oder Wochen- und Weihnachtsmärkte.
  • In belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann.
  • In Schulen für Erwachsene (Lehr- und Schulpersonal, Behördenmitglieder, Eltern und Dritte) und für Schülerinnen und Schüler ab 4. Primarschulstufe auf dem Areal und in den Räumen aller Schulen im Kanton Zürich. In Mehrjahrgangsklassen mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klasse gilt die Maskenpflicht auch für die 3. Klasse.
  • Am Arbeitsplatz, wenn sich mehr als eine Person im Raum befindet.

Für den Nachweis medizinischer Gründe ist ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten erforderlich; ein Attest darf nur dann ausgestellt werden, wenn dies für die betreffende Person angezeigt ist.

Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr

Seit dem 6. Juli 2020 gilt im Öffentlichen Verkehr (ÖV) eine Maskentragpflicht. 

Darin eingeschlossen sind:

  • Bahnen, Trams und Busse, aber auch Seilbahnen und Schiffe.
  • Auch in Flugzeugen muss seit dem 15. August 2020 eine Maske getragen werden. Die Massnahme betrifft alle Linien- und Charterflüge, die in der Schweiz starten oder landen, unabhängig von der Fluggesellschaft.
  • Seit dem 19. Oktober 2020 gilt die Maskenpflicht auch für Warte- und Zugangsbereiche.

Befreit von der Pflicht sind Kinder unter zwölf Jahren und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Masken tragen können.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  1. Pendlerzeiten morgens und abends sollen, wenn möglich, umgangen und schwächer frequentierte Verbindungen genutzt werden.
  2. Verteilen Sie sich an Haltestellen und in Fahrzeugen so gut wie möglich. Auch beim Ein- und Aussteigen ist auf Abstand zu achten. Es wird empfohlen, eine Gasse zu bilden und so Platz für die aussteigenden Personen zu lassen.
  3. Besonders gefährdete Personen sollen die öffentlichen Verkehrsmittel nach wie vor möglichst meiden.
  4. Die Transportunternehmen verstärken die Reinigung, insbesondere der Kontaktflächen.
  5. Lösen Sie die Tickets elektronisch im Ticketshop oder in der ZVV-Ticket-App. Es ist auch empfehlenswert, an Schaltern und Ticketautomaten kontaktlos zu bezahlen. Die Ticketpflicht gilt weiterhin.

Regeln für Betriebe und öffentliche Einrichtungen

Weniger Kundinnen und Kunden in Läden

Für alle Geschäfte und Einkaufszentren gelten Kapazitätsbeschränkungen. In Einkaufszentren dürfen sich nur so viele Personen gleichzeitig aufhalten.

Eingeschränkte Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten der meisten Dienstleistungsbetriebe sind eingeschränkt. Dies betrifft z.B. Poststellen, Banken, Reisebüros oder Coiffeure, einschliesslich entsprechender Angebote zur Selbstbedienung. Die Betriebe müssen zwischen 19.00 und 06.00 Uhr und an Sonntagen geschlossen bleiben. Davon ausgenommen sind:

Vorteile:

  • Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler, Kliniken und Arztpraxen sowie Praxen und Einrichtungen von Gesundheitsfachpersonen;
  • soziale Einrichtungen (Anlaufstellen);
  • Dienststellen der öffentlichen Verwaltung und der Polizei;
  • Schalter von Betrieben des öffentlichen Verkehrs;
  • die Autovermietung;
  • Automaten für den Bezug einer Dienstleistung, insbesondere für den Geldbezug.

Verkaufsläden, Take-Aways und Kioske sind ebenfalls davon ausgenommen, müssen sich aber an die kantonale Sperrstunde von 22.00 bis 06.00 Uhr halten. 

Kontaktdatenerhebung in zulässigen Restaurationsbetrieben

In noch zulässigen Restaurationsbetrieben müssen im Kanton Zürich sämtliche Gäste an einem Tisch ihre Kontaktdaten angeben. Ausserdem gilt eine Beschränkung auf Personen aus zwei Haushalten pro Tisch.

Vorgaben für Skigebiete und Wintersportorte

Skigebiete dürfen im Kanton Zürich seit dem 9. Januar 2021 wieder offen sein. Grundsätzlich müssen sie gemäss den schweizweit gültigen Regeln folgende Punkte erfüllen, damit der Betrieb erlaubt ist:

Vorteile:

  • Sie brauchen eine Bewilligung des Kantons.
  • Auch müssen die Betreiber von Skigebieten strenge Schutzkonzepte vorlegen, welche die national einheitlichen Vorgaben umsetzen.
  • Für Skigebiete gelten keine Kapazitätsbegrenzungen. In allen geschlossenen Transportmitteln, also z.B. in Kabinen und Gondeln, dürfen aber nur zwei Drittel der Plätze besetzt werden. Das gilt für Sitzplätze und Stehplätze.
  • Auf allen Bahnen, auch auf Ski- und Sesselliften, gilt eine Maskenpflicht. Beim Anstehen muss Maske getragen und der Abstand eingehalten werden.

Schutzkonzepte für öffentliche Einrichtungen

Alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Schulen und Betriebe müssen seit dem 27. April 2020 über ein Schutzkonzept verfügen.

Bei Fragen zu Schutzkonzepten wenden Sie sich an die kantonale Coronavirus-Hotline: 0800 044 117

Regeln am Arbeitsplatz

Homeoffice-Pflicht

Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist.

Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten, da die Anordnung nur vorübergehend ist.

Maskenpflicht in Innenräumen

Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, gilt neu in Innenräumen eine Maskenpflicht. Überall dort, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

Schutz besonders gefährdeter Personen

Besonders gefährdete Personen werden spezifisch geschützt. Dazu wird das Recht auf Homeoffice oder ein gleichwertiger Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt.

Für gefährdete Personen in Berufen, in denen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Schulen

Im Kanton Zürich findet der Unterricht in der Volksschule seit dem 4. Januar und auf der Sekundarstufe II ab dem 11. Januar 2021 vor Ort statt. Die Schulen müssen jedoch ein Schutzkonzept umsetzen. 

Die kantonalen Mittelschulen, einschliesslich der kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene, sowie die kantonal anerkannten nichtstaatlichen Mittelschulen müssen bis spätestens am 1. Februar 2021 die Anzahl der täglich vor Ort anwesenden Schülerinnen und Schüler um rund die Hälfte reduzieren.

Es gilt ein Lagerverbot und freiwillige Angebote der Volksschule wie Freifächer sowie Kurse oder von Dritten in den Schulen durchgeführte Angebote wie Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur finden nicht statt.

Auf den Schwimmunterricht ist ab der 4. Klasse der Primarstufe zu verzichten.

Für Erwachsene (Lehr- und Schulpersonal, Behördenmitglieder, Eltern und Dritte) und für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse der Primarstufe gilt auf dem Areal und in den Räumen aller Schulen im Kanton Zürich eine generelle Maskenpflicht. In Mehrjahrgangsklassen mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klasse gilt die Maskenpflicht auch für die Drittklässler.

Der Präsenzunterricht an den Hochschulen ist eingestellt.

Regeln für private Treffen

Private Treffen drinnen mit maximal 5 Personen

An Treffen drinnen im Freundes- und Familienkreis dürfen höchstens 5 Personen teilnehmen. Bei der Anzahl Teilnehmenden werden Kinder mitgezählt.

Weiterhin gilt: Private Veranstaltungen sollen wenn möglich vermieden werden und es müssen die allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln eingehalten werden.

Empfehlung für private Treffen: Zwei-Haushalte-Regel

Der Bundesrat empfiehlt dringend, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken und damit die Anzahl der Kontakte so gering wie möglich zu halten.

Regeln für Sport 

Trainings nur im Freien für Erwachsene

Kontaktsportarten wie Kampfsport, Hockey, Basketball, Fussball und Paartanz sind verboten. 

Für alle anderen Sportarten gilt: Im Freien sind Einzeltrainings oder Techniktrainings ohne Körperkontakt erlaubt. Zudem dürfen ab 1. März 2021 Gruppen von bis zu 15 Personen zusammen Sport treiben und trainieren, wenn alle mindestens 1,5 Meter Abstand halten oder alle eine Maske tragen; Wettkämpfe sind verboten.

Bis 20 Jahre uneingeschränkt Sport ohne Publikum

Ausgenommen von den Vorgaben sind ab 1. März 2021 Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre (bis und mit Jahrgang 2001). Für sie sind Trainings ebenso erlaubt wie Wettkämpfe, sowohl in Innenräumen als auch in Aussenbereichen. Allerdings ist kein Publikum bei Trainings und Wettkämpfen erlaubt.

Profibereich Sport

Für berufliche Proben und Trainings gibt es keine Einschränkungen. Wenn immer möglich müssen aber die Vorgaben betreffend Hygiene, Abstand und – bei Nichteinhaltung des Abstands – Maske beachtet werden. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler zu schützen. Wettkampfspiele und Auftritte ohne Publikum sind erlaubt (z.B. für Fernseh-Übertragungen).

Regeln für Musik, Theater und Tanz 

Aktivitäten mit max. 5 Personen

Für kulturelle Proben und Auftritte in der Freizeit gilt:

  • Aktivitäten in Innenräumen mit mehr als 5 Personen sind verboten.
  • Aktivitäten in Innenräumen mit 5 oder weniger Personen sind erlaubt, wenn alle können genügend Abstand halten und alle eine Maske tragen. Auf das Tragen einer Gesichtsmaske kann verzichtet werden in grossen Räumlichkeiten, wie einem Saal, wenn zusätzliche Abstandsvorgaben und Kapazitätsbeschränkungen gelten.
  • Aktivitäten im Freien in Gruppen von bis zu 15 Personen sind zulässig mit Maske oder erforderlichem Abstand.

Bis 20 Jahre sind Aktivitäten erlaubt

Ausgenommen vom Verbot und den Vorgaben sind ab 1. März 2021 Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre (bis und mit Jahrgang 2001). Sie dürfen in grösseren Gruppen proben und auftreten (einschliesslich Chor). Auftritte vor Publikum sind vorerst noch verboten. Proben oder Auftritte können aber gefilmt und online übertragen werden.

Profibereich Kultur

Für berufliche Proben und Trainings gibt es keine Einschränkungen. Wenn immer möglich müssen aber die Vorgaben betreffend Hygiene, Abstand und – bei Nichteinhaltung des Abstands – Maske beachtet werden. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, die Gesundheit der Tänzerinnen und Tänzer, Schauspielerinnen und Schauspieler oder Orchestermitglieder etc. zu schützen. Auftritte ohne Publikum sind erlaubt (z.B. für Fernseh-Übertragungen).

Gemeinsamer Gesang nur in Familie, Schulen und für unter 20-Jährige

Hier ist Singen erlaubt:

Vorteile:

  • Alleine oder im Familienkreis.
  • Im Musikunterricht von Kindern an obligatorischen Schulen.
  • Für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre
  • Proben und Konzerte von beruflichen Sängerinnen und Sängern.
  • Proben von beruflichen Chören.

Hier ist Singen verboten: Fast überall, wo in der Freizeit gemeinsam gesungen wird z.B. in Gottesdiensten, bei Silvesterbräuchen, im Freundeskreis, in einer Band und in nicht-beruflichen Chören. Das Verbot gilt drinnen und draussen.

Bestimmungen für Einreisen

Für die Einreise in die Schweiz bestehen besondere Bestimmungen. Diese Regeln gelten für alle Personen, die in die Schweiz einreisen dürfen. Sie gelten daher auch, wenn Sie als Schweizerin oder Schweizer im Ausland waren und in die Schweiz zurückreisen.

Einreiseformular

Fast alle Personen, die in die Schweiz einreisen, müssen ein elektronisches Einreiseformular ausfüllen. Kinder können im Formular einer mitreisenden erwachsenen Person erfasst werden. 

Ausnahme: Wer aus einem Gebiet an der Grenze zur Schweiz einreist, muss das Einreiseformular nicht ausfüllen.

Weitere Ausnahmen, in denen Sie das Einreiseformular nicht ausfüllen müssen:

  • Wenn Sie im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Personen oder Güter befördern (ab dem 22. Februar 2021).
  • Wenn Sie lediglich zur Durchreise in die Schweiz kommen und direkt in ein anderes Land weiterreisen (ab dem 22. Februar 2021).
  • Wenn Sie mit einem eigenen Verkehrsmittel, z.B. mit dem Auto, einreisen. Diese Ausnahme gilt aber nur, wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen nicht in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben.

Wichtig: Füllen Sie das Formular vor der Einreise in die Schweiz aus.

Negatives Testresultat

Sie müssen in zwei Situationen einen negativen Corona-Test vorweisen können:

Vorteile:

  • Wenn Sie mit dem Flugzeug in die Schweiz einreisen. Beachten Sie: Sie müssen das negative Testresultat bereits beim Boarding vorweisen können. Ohne negatives Testresultat dürfen Sie grundsätzlich nicht ins Flugzeug.
  • Wenn Sie sich innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einreise in die Schweiz in einem Gebiet oder einem Staat mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (Risikoland) aufgehalten haben. In dem Fall müssen Sie immer ein negatives Testresultat vorweisen können, auch wenn Sie mit dem Bus, der Bahn, dem Auto etc. einreisen.

Ausnahmen: Kinder unter 12 Jahren brauchen kein negatives Testresultat, sie sind von der Testpflicht ausgenommen. Weitere Ausnahmen entnehmen Sie hier.

Art des Tests und Anforderungen an das Resultat

Grundsätzlich muss das negative Resultat von einem PCR-Test stammen, der vor weniger als 72 Stunden durchgeführt wurde.

Ab dem 22. Februar 2021 gilt: Falls Sie z.B. lange reisen oder das PCR-Testresultat nicht schnell genug vorliegt: Für die Kontrolle beim Boarding ist auch ein Schnelltest zulässig, der vor weniger als 24 Stunden durchgeführt wurde. Spätestens für die mögliche zweite Kontrolle an der Schweizer Grenze brauchen Sie aber das negative Resultat eines PCR-Tests, der vor weniger als 72 Stunden durchgeführt wurde. Wenn Sie dort kein negatives Testresultat vorweisen können, müssen Sie sich nach der Einreise umgehend auf eigene Kosten testen lassen.  

Quarantäne für Einreisende aus Risikoländern

Seit dem 6. Juli 2020 und auch weiterhin gilt eine Quarantänepflicht für Einreisende aus einem Risikoland. Erwachsene und Kinder, die sich innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben und danach in die Schweiz einreisen, müssen in Quarantäne. Die betroffenen Staaten und Gebiete sind auf der BAG-Liste der Risikoländer definiert.

Entscheidend für die Quarantänepflicht ist die Liste, welche beim Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz gültig ist.

Folgende Punkte heben die Quarantänepflicht nicht auf:

  1. Ein negatives Testresultat bei Einreise. Denn ein negatives Testergebnis schliesst eine Infektion mit dem neuen Coronavirus nicht vollständig aus. 
  2. Eine Covid-19-Impfung. Denn die Impfung schützt Sie vor der Erkankung. Ob die Impfung auch verhindert, dass Sie andere Personen anstecken können, ist noch unklar.

Dauer der Quarantäne

Sie müssen sich während 10 Tagen nach Ihrer Einreise in die Schweiz ständig in Ihrem Zuhause oder einer anderen geeigneten Unterkunft aufhalten. Vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen und folgen Sie dem Dokument Anweisung zur Quarantäne. 

Ausnahmen: Gewisse Personen sind von der Quarantänepflicht ausgenommen. Entnehmen Sie die Informationen dazu hier.

Verkürzung der Quarantänedauer

Sie haben neu die Möglichkeit, die Reisequarantäne eigenverantwortlich vorzeitig zu beenden, wenn Sie:

Vorteile:

  •  symptomfrei sind;
  • frühestens ab dem 7. Quarantäne-Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführen lassen;
  • das Resultat negativ ist. 

Dieser Test ist freiwillig und die Testkosten müssen Sie selber bezahlen. Für die frühzeitige Entlassung aus der Einreisequarantäne ist keine Zustimmung der Gesundheitsdirektion mehr notwendig.

Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) müssen Sie allerdings jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1,5 Metern gegenüber anderen Personen einhalten, ausser Sie halten sich zuhause auf. Bei einem positiven Test müssen Sie sich unverzüglich in Isolation begeben.

Für Fragen können Sie sich an einreise@gd.zh.ch wenden.

Meldung der Einreise innert zwei Tagen

Ihre Einreise müssen Sie ausserdem innerhalb von zwei Tagen über folgendes Onlineformular den kantonalen Behörden melden:

Ausnahmen von der Quarantäne- und Testpflicht

Verschiedene Personen sind von der Reisequarantäne- und Testpflicht ausgenommen. Sie finden die Auflistung aller Ausnahmen in der COVID-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs unter Artikel 8. Zu den Ausnahmen gehören beispielsweise:

  • Geschäftsreisende, die aus einem wichtigen Grund reisen, der sich nicht verschieben lässt.
  • Personen, die aus einem wichtigen medizinischen Grund reisen, der sich nicht verschieben lässt.
  • Transitpassagiere, die sich weniger als 24 Stunden in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben.
  • Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Personen oder Güter befördern.

Wichtig: Die Ausnahmen von der Testpflicht gelten beim Grenzübertritt, jedoch nicht beim Boarding eines Flugzeugs.

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus Hotline

Adresse

Stampfenbachstrasse 30
8090 Zürich
Route anzeigen

Telefon

+41 80 004 41 17

Coronavirus-Hotline

Für dieses Thema zuständig: