Newsletter Fachstelle Bibliotheken Januar 2020

Junge Frau sitzt in einer Bibliothek in einem Sessel und hält ein iPad in den Händen.

Erfahren Sie in der Januar 2020 Ausgabe mehr zu Weiterbildungen der Fachstelle Bibliotheken, SBD-Datenpool und die Kantonale Katalogisierungsrichtlinien Zug.

Inhaltsverzeichnis

Viel Glück im neuen Bibliotheksjahr!

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Im Januar-Newsletter informieren wir Sie über das neue Weiterbildungsprogramm der Fachstelle Bibliotheken. Alle Weiterbildungen der Fachstelle Bibliotheken sind ab sofort buchbar. Auch die Basiskurse sowie der Vertiefungskurs der Zentralbibliothek Zürich sind für Kolleginnen und Kollegen aus Gemeinde- und Schulbibliotheken online. Lassen Sie sich von den Weiterbildungsmöglichkeiten inspirieren!

Mit dem Rückblick zum Zürcher Bibliothekstag sind die Fotos zum Bibliothekstag für Sie parat. In einem Interview fassen die Referentinnen Hanke Sühl und Irene Säckel vom Bibliothekstag Chancen und Themen digitaler Medienbildung für Sie zusammen.

Der Kanton Zürich zahlt auch dieses Jahr Gemeindebibliotheken im Kanton Zürich die Datenübernahmen vom SBD-Datenpool. Die «Kantonale Katalogisierungsrichtlinien KKR» für den Kanton Zug unterstützen Neueinsteiger bei RDA-Datenübernahmen. Die Richtlinien wurden von der SBD.bibliotheksservice ag autorisiert.

Zum Schluss können Sie mit Roman Weibel, Leiter der Stadt- und Regionalbibliothek Uster, die Bibliotheken in Dänemark erkunden. Seine Eindrücke hielt er für Sie im Reisebericht fest.

Herzliche Grüsse aus der Fachstelle Bibliotheken

Ulrike Allmann

Weiterbildungen der Fachstelle Bibliotheken 2020

Die Angebote des Kursprogramms der Fachstelle Bibliotheken sind vielfältig: Mit dem Kurs «Fake Hunter» erhalten alle teilnehmenden Bibliotheken einen administrativen Zugang zum Newsportal der «Fake Hunter». Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein stellt zudem die Creative-Commons-Lizenz kostenfrei zur Verfügung. Damit erhalten Sie die Vollversion des Planspiels für das deutschsprachige Ausland. Der Kursleiter Joachim Zahn, Medienpädagoge und Projektleitung zischtig.ch, hat als deutsch-schweizerischer Partner in Absprache mit der Büchereizentrale Schleswig-Holstein die Kursinhalte auf die Schweiz angepasst.

Die Good-Practice-Beispiele «Living Library» und das «Sprach-Cafe» werden in der Stadtbibliothek Baden erfolgreich eingesetzt. Auch das Konzept «Open Library» wurde in der Praxis von der Stadt- und Regionalbibliothek Uster und der PBZ Bibliothek Schütze erprobt. Die Kurse vermitteln Praxisbeispiele, die sich bewährt haben und gut auf die eigene Bibliothek adaptiert werden können.

Die Workshops zur «Medien – und Informationskompetenz» haben unterschiedliche Ausrichtungen: Die Kurse «Literaturvermittlung» mit Sandra Steiner Matt und «Make it!» mit Kathrin Amrein sind praxisnah. Im Workshop mit Nadja Böller «Angebote zur Informationskompetenz entwickeln» liegt der Fokus auf der strategischen Ebene.

Neu bietet die Fachstelle Bibliotheken ein Webinar zur Evaluation von Angeboten an. Der Workshop mit der erfahrenen Dozentin und Trainerin Ulrike Hanke ist als Online-Kurs mit Selbststudium konzipiert. Das Seminar «Gefragt sein» wird Christian Sauter, Trainer für Improvisation, wie im vergangenen Jahr erlebnisorientiert gestalten.

Die Kurse «Hosentaschendialoge» und «25 Kurzfilme zur alltagsintegrierten Frühen Sprachbildung» sind Angebote aus dem Weiterbildungskoffer zur Frühen Sprachbildung der Berufsfachschule Winterthur und wurden von der Bildungsplanung Zürich entwickelt (www.kinder-4.ch).

Am besten entdecken Sie die Weiterbildung selbst!

Weiterbildungsprogramm 2020 der Zentralbibliothek Zürich

Das Weiterbildungsprogramm 2020 der Zentralbibliothek Zürich für Kolleginnen und Kollegen aus Gemeinde- und Schulbibliotheken ist online!

Melden Sie sich noch heute für einen Kurs Ihrer Wahl an:

Im Jahr 2019 haben 64 Personen aus Gemeinde- und Schulbibliotheken im Kanton Zürich das Kursangebot der Zürcher Bibliothekarenkurse genutzt. Erfolgreich durchgeführt wurden:

  • der Basiskurs Gemeindebibliotheken
  • der Basiskurs Schulbibliotheken
  • der Vertiefungskurse Bibliothek und Schule
  • der Medien- und Informationskompetenz.

Wir gratulieren den Absolventinnen und Absolventen herzlich und bedanken uns für das Interesse an unseren Weiterbildungskursen. Das Engagement sich Weiterzubilden kommt Ihnen persönlich, aber auch Ihrer Institution zu Gute.

Neben den regulären Kursen, die jährlich stattfinden, wird im nächsten Jahr wieder ein Vertiefungskurs Bibliotheksmanagement für Personen in Führungspositionen oder solche, die mittelfristig eine Führungsposition anstreben möchten, angeboten. Dieser Kurs findet im Turnus alle zwei Jahre statt.

Schauen Sie auf unsere Webseite, lassen Sie sich inspirieren und investieren Sie in sich selbst. Wir versprechen Ihnen: Es lohnt sich!

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da!

Aus- und Weiterbildung, Zentralbibliothek Zürich

Rückblick auf den Zürcher Bibliothekstag

Am Zürcher Bibliothekstag war eine tolle Stimmung! Die Botschaft der Referentinnen und Referenten für die Bibliotheken am Zürcher Bibliothektag klang deutlich: Digitale Medienbildung und Leseförderung müssen Hand in Hand gehen, damit Bibliotheken zukunftsfähig bleiben. Und: Es gibt coole digitale Vermittlungsangebote, die für Beginner leicht umsetzbar sind.

Hanke Sühl und Irene Säckel aus Frankfurt am Main zeigten mit ihrem Impulsreferat vorbildliche digitale Veranstaltungsformate für Schulklassen und offene Kindergruppen. In fünf Workshops wurden digitale Veranstaltungsformate für Kids direkt ausprobiert: Buchtrailer selbst produzieren, Roboter in der Leseförderung einsetzen, digitale Klassenführungen mit Actionbound gestalten, spielerisch einen Algorithmus verstehen oder als Fake Hunter Nachrichten auf Fake News prüfen.

Wie nutzen Kinder 2019 Onlinemedien? Welche Konsequenzen hat die Mediennutzung für Bibliotheken? Der Medienpädagoge Joachim Zahn, Projektleiter zischtig.ch, griff in seiner Präsentation Fragen zur Medienbildung auf. Der Referent berücksichtigte dabei die Anliegen der medienkritischen und handlungsorientierten Medienpädagogik: Medienbildung ermöglicht ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln von Kinder und Jugendliche in einer medial geprägten Lebenswelt. In den Pausen und beim feinen Apéro wurde noch weiter diskutiert.

Die vielen positiven Rückmeldungen haben uns ausserordentlich gefreut. Auch wir möchten uns bei den Gästen der Fachtagung bedanken: Merci für das grosse Engagement in den Workshops! Und viel Freude beim Umsetzen digitaler Vermittlungsangebote!

Auf der Website der Fachstelle Bibliotheken finden Sie eine Bildergalerie mit Impressionen vom Event. Die Linksammlung der Referentinnen und Referenten vom Bibliothekstag steht Ihnen auf der Webseite der Fachstelle Bibliotheken zur Verfügung.

«Medienbildung für Kids» – Bibliotheken als Bildungspartner

Dipl.-Pädagogin und Bibliotheksassessorin Hanke Sühl und Bibliothekarin Irene Säckel aus Frankfurt am Main eröffneten mit dem Impulsreferat «Medienbildung mit Tablet, App und Buch» den Zürcher Bibliothekstag. Ulrike Allmann, Leiterin Fachstelle Bibliotheken des Amts für Jugend und Berufsberatung, stellte den Referentinnen Fragen zu Chancen und Massnahmen der digitalen Medienbildung.

Welche Chancen sehen Sie für die digitale Medienbildung?

Wir sind überzeugt, dass digitale Medien innovative Ansätze für die Leseförderung bieten – und zwar gleichermassen für Kinder und Jugendliche aus bildungsnahen und bildungsfernen Elternhäusern. Digitale Medien erleichtern das individuelle Lernen. Sie tragen das Potenzial in sich, neue Lehr- und Lernprozesse zu gestalten. Sie ermöglichen neue Formen der Zusammenarbeit und der Kreativität.

Aus dem Verständnis heraus, dass in der Bibliothek die Nutzung verschiedener Medienarten eingeübt wird, ist die Arbeit mit Tablets ein konsequenter Schritt. Das Medium erleichtert durch seine visuellen und neuartigen Möglichkeiten auch leseschwachen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Texten. Da jedes zweite Kind in Frankfurt einen Migrationshintergrund hat, ist diese Komponente in der Bildungsarbeit wichtig.

Haben Sie ein konkretes Beispiel?

Unsere Stadtbücherei hat ein Veranstaltungsformat entwickelt und etabliert, das Tablet und Buch zusammenbringt. Das Format #iPÄD nutzt dafür die spielerischen Elemente digitaler Medien Was unser Angebot besonders macht: Wir liefern nicht nur die technische Ausrüstung, sondern unterstützen die Anwender/innen auch fachlich.

Das Format kommt gut an: Lehrkräfte überzeugt die einfache Anwendung, die einfallsreichen Ergebnisse und die Konzentration, mit der Kinder und Jugendlichen mitmachen. Viele der #iPÄD-Konzepte (siehe PDF-Link) ermöglichen Ausdrucksformen, die von Sprachkenntnissen unabhängig sind. Mit diesem Format unterstützen wir die Schulen dabei, die digitalen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schülern zu verbessern und betreiben zugleich aktive Sprach- und Leseförderung.

Was bedeutet die Digitalisierung für die Zusammenarbeit von Schule und Bibliothek?

Die neue Lernkultur setzt einen Zugriff auf zusätzliche, breit gefächerte Informationen voraus. Grundsätzlich gilt auch heute, dass Lernen nicht nur rational abläuft. Lese- und Medienerziehung ist dann erfolgreich, wenn die Bibliothek in den Unterricht eingebunden ist und Schülerinnen und Schüler emotional angesprochen werden. Die Bibliothek sollte also der Ort sein, der beide Aspekte verbindet. Schule und Bibliothek müssen als Einheit, als Bildungspartner, begriffen werden.

Was sind Ihre nächsten Schritte in der Medienpädagogik?

Im November startete in der Stadtbücherei eine Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure. Ziel der TechnoTHEK ist es, bei Kindern und Jugendlichen Interesse an Technik und Freude am Experimentieren zu wecken. Dafür erweitern wir das Angebot an ausleihbaren Medienangeboten um TechnoTHEK-Boxen. Sie enthalten Medien und Baukästen zu Naturwissenschaft und Technik. Die Boxen werden mit pädagogischem Material und Internetlinks zum Thema «MINT in der Schule» ergänzt.

Im kommenden Jahr schicken wir zudem Roboter auf Bildungsmission in die Schulen. Die ausleihbaren Roboter und ihre Integration in den Unterricht in Bibliotheken eröffnen Kindern und Jugendlichen einen spielerischen Zugang zu Programmierung und Robotertechnik.

SBD-Datenpool und Kantonale Katalogisierungsrichtlinien Zug

Die Fachstelle Bibliotheken Zürich hat mit fünf vertiefenden Einführungskursen zu RDA die Umstellung auf RDA-Daten im letzten Jahr begleitet. Der Kanton zahlt auch dieses Jahr Gemeindebibliotheken im Kanton Zürich die Datenübernahmen vom SBD-Datenpool. Verhandlungen für die Finanzierung der Datenlieferungen ab 2021 werden aktuell von der Fachstelle Bibliotheken mit der SBD geführt.
Der Kanton Zug entwickelte anstelle von Weiterbildungen für Bibliotheken die Kantonalen Katalogisierungsrichtlinien KKR (KKR). Diese Richtlinien wurden von Michelle Boetch, Karin Keiser und Sara Marty erarbeitet und vom SBD autorisiert. Jetzt werden die KKR weiteren Kantonen zur Verfügung gestellt.

Besonders hervorzuheben sind drei Grundsätze der Richtlinien, die eine effektive Datenübernahme gewährleisten: Die Daten sollen aus dem SBD-Datenpool importiert und nicht mehr katalogisiert werden. Für Medien, zu denen der SBD keine Daten anbietet, werden die Daten der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) importiert. Falls weder der SBD noch die DNB Daten anbieten, wird selbst katalogisiert.

Ausserdem sollen die SBD-Daten nicht verändert oder gelöscht werden. Nur offensichtliche Tippfehler (im Medium oder vom SBD erzeugte) werden korrigiert oder in «Abweichendem Titel» angegeben. Dabei werden ausschliesslich Sonderzeichen gemäss Richtlinien des SBD verwendet. Ausgenommen sind Felder, welche in den KKR nicht erwähnt werden.

Das Rückgrat der KKR ist die aktuelle Version der SBD «Richtlinien für die Erfassung nach RDA». Auch für Eigenkatalogisate werden diese SBD-Richtlinien empfohlen. Für Fälle, welche die SBD-Richtlinien nicht explizit regeln, gilt als Referenzwerk das Online-RDA-Toolkit «Wiesenmüller, Heidrun; Horny, Silke: Basiswissen RDA – Eine Einführung für deutschsprachige Anwender. Berlin, Boston. De Gruyter Saur, 2017».

Velotour zu 13 dänischen Bibliotheken

Ein Bericht von Roman Weibel, Leiter Stadt- und Regionalbibliothek Uster

Im August machten meine Frau, die ebenfalls als Bibliothekarin arbeitet, und ich Veloferien in Dänemark. Mit dem Zug ging’s nach Aarhus, dann mit dem Velo quer durchs Land bis nach Kopenhagen. Was als normaler Urlaub begann, entwickelte sich mehr und mehr zu einer Studienreise. Wir besuchten 13 dänische Bibliotheken, machten Fotos, sammelten Infomaterial, lasen Texte übers dänische Bibisystem und «talked to the librarians».

Dänemark hat seit hundert Jahren ein nationales Bibliotheksgesetz. Revidiert im Jahr 2000, setzt es ganz auf die hybride Bibliothek. Das heisst, Bibliotheken sind stark im Analogen und Digitalen. Eine Bibliothek ist für jede Kommune Pflicht. Das dänische Bibliothekssystem ist zentral organisiert. Dahinter steht das dänische Bibliothekszentrum, das für alles Grundlegende zuständig ist.

Der analoge Bereich

Auch in dänischen Bibliotheken gehen die Ausleihen zurück und die Zahl der Besucherinnen und Besucher nimmt zu. Der 3. Ort ist das Ziel. Dänische Bibliotheken sind gratis. Es gibt keine Abogebühren, einzig Mahngebühren. Die Öffnungszeiten sind grosszügig geregelt. Oft, und auch in kleineren Bibliotheken, sind die Türen an sieben Tagen von 7 bis 22 Uhr geöffnet! Während eines Teils der Öffnungszeiten wird bedient, dann wird wieder open library praktiziert. Zutritt erhalten die Besucherinnen und Besucher mit ihrer Sozialversicherungskarte, die jede Dänin und jeder Däne besitzt. Kinder nutzen eine Kinderkarte.

Der Erwerb der Medien ist «schrankfertig» organisiert. Die Bibliotheken haben einen fast hundertprozentigen Standing Order bei einem Lieferanten, vergleichbar mit dem SBD. Neue Bücher werden gemäss Profil und Medienkredit der Bibliothek automatisch geliefert. Die Medien sind voll ausgerüstet und katalogisiert. Und können – eben schrankfertig – nach der Anlieferung sogleich ins Gestell gestellt werden. Folierungen und Signaturen sind jedoch nur suboptimal angebracht.

Der digitale Bereich

In Dänemark gibt es einen einzigen landesweiten Verbundkatalog. Zudem existiert eine App, womit E-Ausleihe, Reservationen, Verlängerungen und Zahlungen getätigt werden. Selbstausleihstationen, die Selbstrückgabe und die Selbst-Reservationsabholung sind Standard. Ausleihen werden ebenfalls via Sozialversicherungskarte abgewickelt. Und natürlich gibt es eine digitale Bibliothek, aber auch Angebote wie das Online-Musikportal «Bibzoom», das Online-Filmportal «Filmstriben», ein Kinderportal usw.

Bürgerservice inbegriffen

In vielen Bibliotheken ist ein «Borgerservice» eingerichtet, quasi eine Aussenstelle der öffentlichen Verwaltung. Hier können einfache Dienstleistungen getätigt werden, wie Identitätskarten und Betreibungsauszüge anfordern oder Hochzeitsformalitäten abklären.

Die Räume sind bunt und lebendig

Dänische Bibliotheken sind, gemessen an der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner und dem Medienbestand, rund doppelt so gross wie Schweizer Bibliotheken. Sie sind völlig als 3. Ort ausgestaltet: etwa mit Leseecken, Sofas, Sessel, einem Café, Arbeitsplätzen, einem Kinderbereich mit Spielsachen, einem Zeitungssaal usw. Es finden sich aber auch Tschüttelikasten, Medialab, Gamesroom, Virtual Reality Corner, Sitzungszimmer, Schminkecke, Puppentheater, Krabbelecke, Schuhparkplatz und vieles mehr. Alle Räume sind bunt, dekoriert und mit Pflanzen ausgestattet. Vieles ist auch abgenutzt, weil ein reges Kommen und Gehen herrscht. Und: Dänische Bibliotheken, auch die Megabibliothek Dokk1 in Aarhus, haben immer noch viele Bücher und Medien in meterlangen Gestellen.

Fazit

Dank dem Bibliotheksgesetz und dem nationalen Bibliothekszentrum können sich Bibliothekarinnen und Bibliothekare gänzlich auf ihre Kundinnen und Kunden und deren Bedürfnisse ausrichten. Der Aufwand für Erwerbung, Katalogisierung und Ausrüstung ist klein. Kundenhilfe, Veranstaltungen und Ausstellungen stehen im Fokus. Dank open library, Gratisabo und abwechslungsreicher Raumeinrichtung ist eine dänische Bibliothek tatsächlich ein 3. Ort. Das Nutzen von Geräten und digitalen Angeboten ist selbstverständlich.

In allen Gesprächen mit Bibliothekarinnen habe ich immer dasselbe Fazit gehört: «Ja, der Beruf hat sich stark verändert. Heute ist der Job spannender und ich bin zufriedener als früher. Ich habe mehr Kundenkontakt und erhalte viel mehr direktes Kundenfeedback im Stil ‹Danke für Ihre Hilfe!›.»

Wer die Diashow «Best of Danish Libraries», persönliche Auskünfte, Infomaterial, Tipps für eine Reise nach Dänemark und mögliche strategische Schlussfolgerungen für die eigene Bibliothek sehen und hören will, kann mich für einen Vortrag buchen. Dauer 1 Stunde, gratis.

Roman Weibel, Stadt-und Regionalbibliothek Uster

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