Beraten, fördern und begleiten

Zürcher Berufsfachschulen fördern leistungsstarke Lernende und unterstützen Jugendliche, die auf Begleitung angewiesen sind. Das Rahmenkonzept «Beratung, Förderung und Begleitung» sieht vor, dass Jugendliche einen geeigneten Berufsabschluss erreichen, den Einstieg in die Arbeitswelt schaffen und sich in die Gesellschaft integrieren können.

Inhaltsverzeichnis

Berufsfachschulen beraten und unterstützen

Die Berufsfachschulen und die Berufsmaturitätsschulen sorgen mit bedarfsgerechten Massnahmen dafür, dass Lernende Zugang zu geeigneten Fördermassnahmen erhalten. Die Berufsfachschulen berücksichtigen bei der Ausarbeitung der Fördermassnahmen die berufsspezifischen Gegebenheiten.

Die Schulen stellen Förderangebote zur Verfügung in Form von Stützkursen, Freikursen, bilingualem Unterricht (bili) oder weiteren Angeboten zur Talentförderung. Es sind Angebote während einer zwei-, drei- und vierjährigen beruflichen Grundbildung, welche auf dem jeweiligen Potential der Lernenden aufbauen.

Für die Umsetzung des 2015 erlassenen Rahmenkonzepts «Beratung, Förderung und Begleitung» hat jede Berufsfach- und Berufsmaturitätsschule ein eigenes Schulkonzept erarbeitet. Diese sind auf den schuleigenen Websites aufgeschaltet.

Unterstützung in der Berufsfachschule

Für die Lernenden einer drei- oder vierjährigen Berufslehre wurden unter anderem folgende Angebote entwickelt: 

  • Schreibwerkstatt Aufgabenhilfe,
  • Stützkurse (Mathematik und Deutsch),
  • Gesundheitsprävention,
  • Lernwerkstatt,
  • Leseverstehen,
  • Deutsch als Zweitsprache-Unterricht,
  • Sozialberatung,
  • Vorbereitungskurse auf die Berufsmaturitätsschule nach abgeschlossener Lehre (BM 2) sowie
  • Talentförderung zusammen mit Schweizer Jugend forscht. Der zweisprachige Fachunterricht (bili) ist Teil der Talentförderung in der Berufsbildung.

Bei Fragen

Regina Spiess

Beauftragte Berufsfachschulen

regina.spiess@mba.zh.ch
+41 43 259 79 83

Fachkundige individuelle Begleitung (fiB) während des Berufsattests

Die Richtlinien zur fachkundigen individuelle Begleitung (fiB) für Lernende einer zweijährigen beruflichen Grundbildung zum eidgenössischen Berufsattest (EBA)  sind Teil des Rahmenkonzepts «Beratung, Förderung und Begleitung».

Ziel ist, dass sie die Ausbildungsanforderungen und das Qualifikationsverfahren erfolgreich meistern können und damit ihr Anschluss an weiterführende Qualifikationen gefördert wird.

Mit den nachfolgenden Massnahmen soll dies erreicht werden:  

  • Die Stärken der lernenden Person fördern,
  • die Eigeninitiative und Selbsteinschätzung stärken,
  • die Lern- und Leistungsmotivation unterstützen,
  • die eigene Lerntechnik verbessern,
  • die schulischen Leistungen stabilisieren und verbessern,
  • die Zahl der Lehrabbrüche und Prüfungsmisserfolge reduzieren,
  • die Berufsfachschulen entlasten.

Für diese schulische Lernbegleitung eignen sich Lehrpersonen, die über die für diese Tätigkeit notwendigen Kompetenzen verfügen. Diese können im Lehrgang «CAS Coaching und Lernen mit Jugendlichen, Grundlagen für die fachkundige individuelle Begleitung» der Pädagogischen Hochschule Zürich (PH Zürich) oder einer mindestens gleichwertigen Ausbildung erworben werden.

Bei Fragen

Patric Reith

Projektleiter Allgemeinbildender Unterricht (PLAU)

patric.reith@mba.zh.ch
+41 43 259 78 58

Beratung für Lernende und Lehrbetriebe

Jugendliche oder Lehrbetriebe, die während der Berufsausbildung Beratung oder Unterstützung benötigen, wenden sich an die dafür zuständigen Berufsinspektorinnen und Berufsinspektoren. 

Kontakt

Mittelschul- und Berufsbildungsamt

Adresse

Ausstellungsstrasse 80
8090 Zürich
Route (Google)

Telefon

+41 43 259 77 00

Telefonzentrale


Bürozeiten

8.00 bis 12.00 Uhr und
13.30 bis 17.00 Uhr

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