Gewalt- und Suizidprävention

Gewalt kann sich in verschiedenen Formen zeigen: Prügeleien, Häusliche Gewalt, Mobbing, sexuelle Übergriffe, Selbstverletzung, usw. Auf dieser Seite finden Sie Informationen, Handlungsanleitungen und Angebote zur Prävention von Gewalt und Suizid.

Inhaltsverzeichnis

Gewaltprävention

  1. Vorbeugende Massnahmen treffen

    Positives Schulklima als Grundlage

    Vorteile:

    • Eine positive Kultur des Zusammenlebens pflegen: Alle Mitglieder der Schule begegnen einander mit einer respektvollen und wertschätzenden Haltung.
    • Gemeinschaftssinn stärken: Gemeinsam durchgeführte Anlässe und Projekte sowie Partizipationsmöglichkeiten für Schüler und Schülerinnen festigen den Zusammenhalt; Patenschaften und andere Peer-to-Peer-Programme stärken das gegenseitige Verantwortungsgefühl.
    • Regeln des Zusammenlebens vereinbaren: Es werden klare Regeln vereinbart und die Schülerinnen und Schüler werden konsequent dazu angehalten, diese Regeln einzuhalten. Bei Missachtung wird unmittelbar reagiert.
    • Vorbild sein: Lehrpersonen wirken als Vorbilder. Sie halten sich an vereinbarte Regeln und zeigen auf, wie man Konflikte gewaltfrei lösen kann. Sie begegnen den Schülern und Schülerinnen mit einer vorurteilsfreien und anerkennenden Haltung und sorgen für ein Klima, das von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung geprägt ist.
    • Wissen, was Schülerinnen und Schüler bewegt: Lehrpersonen nehmen Anteil an der Lebenswelt ihrer Schülerinnen und Schüler. Sie interessieren sich für das, was diese bewegt, und gehen auf ihre alltäglichen Freuden und Sorgen ein. Sie werden als Vertrauenspersonen wahrgenommen, an die sich Schülerinnen und Schüler wenden können, wenn sie Probleme haben.

    Frühzeitiges Erkennen und Intervenieren

    Vorteile:

    • Aufmerksames Beobachten: Meistens gibt es Hinweise darauf, dass «etwas nicht in Ordnung» ist. Werden Verhaltensauffälligkeiten wahrgenommen, sind die Betroffenen darauf anzusprechen. Wenn nötig und/oder gewünscht, wird Hilfe in Form von Gesprächen und Hinweisen auf geeignete Anlaufstellen gegeben.
    • Sich intern austauschen: Ein regelmässiger Austausch zwischen Lehrpersonen, Schulleitung und Schulsozialarbeitenden bietet die Möglichkeit, beobachtete Verhaltensauffälligkeiten von Schülerinnen und Schülern intern zu besprechen. Sofern notwendig, werden Massnahmen getroffen, um darauf zu reagieren. Dabei ist möglichst frühzeitig das Gespräch mit den Eltern beziehungsweise den Erziehungsberechtigten zu suchen.
    • Professionelle Unterstützung beiziehen: In Problemsituationen wird frühzeitig professionelle Unterstützung beigezogen, z. B. durch die Schulpsychologischen Dienste, spezialisierte Beratungsstellen oder die Polizei.

    Massnahmen im Unterricht

    Vorteile:

    • Gewalt im Unterricht thematisieren: Das Thema Gewalt wird im Unterricht aufgegriffen, zum Beispiel integriert in einzelnen Fächern (etwa verbale Gewalt im Fach Deutsch, körperliche Gewalt im Fach Sport) oder in Form spezieller Unterrichtseinheiten (zum Beispiel Konfliktlösungstrainings, Unterrichtstage zu «Medien und Gewalt»).
  2. Gegen Gewalt vorgehen

    Auf jede Form von Gewalt muss reagiert werden. Je früher und konsequenter man gegen Gewalt einschreitet, desto eher gelingt es, Eskalationen und weitere Gewaltvorfälle zu vermeiden. Wichtig ist, dass eine von allen Mitgliedern der Schule mitgetragene Haltung eingenommen wird, wie man gegen Gewalt vorgeht.

    Mit Bedacht auf Gewalt reagieren

    Vorteile:

    • Nicht impulsiv reagieren: Unüberlegte Reaktionen können leicht dazu führen, dass sich die Situation für alle Betroffenen ungewollt verschlimmert. Bei schweren Gewalttaten ist unbedingt Kontakt mit der Schulleitung, den Schulbehörden und gegebenenfalls mit der Polizei und der Jugendanwaltschaft aufzunehmen.
    • Schutz und Unterstützung des Opfers: Opfer von Gewalttaten brauchen unmittelbar Schutz und Hilfe. Gleichzeitig benötigen sie eine rasche Unterstützung, um das Vorgefallene zu bewältigen und sich wieder auffangen zu können. Welche Art von Schutz und Hilfe sich eignet, ist am besten mit professioneller Unterstützung zu beurteilen.
    • Keine vorschnelle Verurteilung: In vielen Fällen ist eine eindeutige Bestimmung von Täter beziehungsweise Täterin und Opfer nicht einfach. Wichtig ist es, von beiden Seiten die Gründe zu erfahren, die zur Gewalt geführt haben. Erst, wenn diese bekannt sind, sollen Massnahmen getroffen werden.
    • Verhältnismässig sanktionieren: Bei Sanktionen von Gewalttaten ist das Prinzip der Verhältnismässigkeit zu beachten. Sanktionen müssen einerseits dem Schweregrad der Gewalttat und andererseits dem Entwicklungsstand des beziehungsweise der Heranwachsenden angepasst sein. Mögliche Gründe für das gewalttätige Verhalten sind zu analysieren, und es sind Lösungen zu finden, um weiteren Gewalttaten vorzubeugen. Bei wiederholten oder schweren Gewalttaten sind (sozial)pädagogische und/oder therapeutische Massnahmen zu prüfen.
    • Sich unterstützen lassen: Schwierige Situationen lassen sich leichter bewältigen, wenn man sich von anderen helfen lässt, zum Beispiel von Kolleginnen und Kollegen oder der Schulleitung. Unter Umständen ist es angebracht, professionelle Hilfe zu beanspruchen.

    Zusammenarbeit mit den Eltern

    Massnahmen zur Gewaltprävention an Schulen sind desto wirksamer, je mehr die Eltern diese unterstützen. Um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern im Bereich Gewaltprävention zu stärken, kann die Schule Folgendes tun:

    Vorteile:

    • Über Verhaltensregeln informieren: Eltern sind darüber zu informieren, dass Gewalt in keiner Form toleriert wird und an der Schule Verhaltensregeln gelten, die von allen einzuhalten sind. Sie müssen wissen, dass Verstösse gegen diese Regeln sanktioniert werden und die Schulordnung wie auch das Gesetz entsprechende Disziplinarmassnahmen vorsehen.
    • Gewalt zum Thema machen: An Elternabenden und anderen Anlässen das Thema «Gewalt» aufgreifen. Wie wird das Thema in der Schule behandelt? Wie können die Eltern mithelfen? Hilfreich sind auch Veranstaltungen, an denen Eltern Informationen und Tipps zur Gewaltprävention erhalten.
    • Aktive Kontaktpflege: Frühzeitig Kontakt zu den Eltern aufnehmen und sie dazu einladen, in schwierigen Erziehungssituationen oder bei Verhaltensauffälligkeiten ihrer Kinder das Gespräch mit der Klassenlehrperson zu suchen. Das frühzeitige Besprechen von Problemen und die gemeinsame Suche nach Lösungen kann viel dazu beitragen, problematische Entwicklungen zu verhindern.
  3. Sich von Fachpersonen unterstützen lassen

    Bei der Umsetzung von Massnahmen zur Gewaltprävention kann die Unterstützung durch Fachpersonen sinnvoll sein. Auch Schulsozialarbeitende können in beratender und ausführender Rolle beigezogen werden.

  4. Formen von Gewalt

    Gewalt umfasst ein breites Spektrum von Angriffen und Übergriffen auf die körperliche, psychische und soziale Integrität und Würde eines Menschen. Gewalt kann sich offen äussern, geschieht aber häufiger in subtilen und von Dritten oft kaum wahrnehmbaren Formen. Die verschiedenen Gewaltformen treten häufig gemeinsam auf.

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Kinder raufen sich, das ist Teil ihrer Lebenswelt. Solange Raufereien kollegial und ohne Verletzungsabsicht ablaufen, sind sie nicht als Gewalt zu betrachten. Der Übergang zur Gewalt ist allerdings fliessend. Die Beurteilung, wann eingegriffen werden muss, ist oft nicht ganz einfach.

Körperliche Gewalt meint nach aussen gerichtetes aggressives Verhalten, das die Verletzung und Schädigung anderer zur Folge hat. Dazu gehören Schubsen, Stossen, Treten, ein Bein Stellen oder eine Ohrfeige Geben wie auch Prügeleien und Angriffe mit Waffen. Körperliche Gewalt tritt häufig in Kombination mit Beschimpfungen oder Drohungen auf. Eine besondere Form von körperlicher Gewalt sind sexuelle Übergriffe.

Gründe für körperliche Gewalt

Gewalt wird häufig eingesetzt, um ein Ziel zu erreichen. Es gibt aber auch Täter und Täterinnen, die sich ohne erkennbaren Grund gewalttätig verhalten: ein vermeintlich schräger Blick, ein falsches Wort oder eine zufällige Rempelei genügen. Je grundloser eine körperliche Gewalttat begangen wird, desto willkürlicher wird auch das Opfer ausgewählt.

Psychische Gewalt wird vor allem verbal ausgeübt. Sie tritt in verschiedenen, zum Teil sehr subtilen Formen auf. Zur psychischen Gewalt gehören Beschimpfen, Verspotten, Drohen, Erpressen und das Verbreiten von Gerüchten, aber auch Formen der Ausgrenzung wie Missachten, Zurückweisen und Diskriminieren.

Mobbing als typische Form von psychischer Gewalt

Mobbing zielt darauf ab, ein Opfer systematisch über einen längeren Zeitraum psychisch und/oder körperlich zu quälen und auszugrenzen. Aufgrund der systematischen Anwendung wissen die Opfer, dass es zu weiteren Attacken kommen wird. Die Angst vor dem nächsten Angriff ist genauso belastend wie der Angriff selbst. Aus diesem Grund sind die Folgen von Mobbing in der Regel gravierender als jene von einmaligen psychischen Gewalthandlungen.

Wie wird Mobbing ausgeübt?

Mobbing wird typischerweise in der Gruppe ausgeübt. Kollektive Gewaltausübung stärkt den Gruppenzusammenhalt und das Gefühl der Zugehörigkeit, was wiederum den Gewaltprozess fördert. Innerhalb der Gruppe gibt es Anführer oder Anführerinnen, welche die Regeln des Mobbings und die Art und Häufigkeit der Attacken bestimmen. Mitläufer und Mitläuferinnen versprechen sich von ihrer Beteiligung einen Gewinn: mehr Ansehen, Vergnügen oder aber, nicht selbst Opfer der Attacken zu werden.
Eine wichtige Rolle in dieser Dynamik spielen die Aussenstehenden: Wird Mobbing ignoriert oder geduldet oder ernten Täter oder Täterinnen sogar Anerkennung für ihr Verhalten, wird dieses aufrechterhalten oder sogar gefördert.

Wer ist von Mobbing betroffen?

Mobbing kann alle treffen. Es zeichnet sich immer durch ein Machtgefälle in der Beziehung zwischen Opfer und Täter oder Täterinnen aus. Opfer von Mobbing werden meistens Schüler und Schülerinnen, die eher unsicher sind, ein geringes Selbstwertgefühl haben und in der Klasse weniger Anschluss finden. Tendenziell sind Mobbing-Opfer den anderen auch körperlich und verbal unterlegen, sodass sie sich weniger gut zur Wehr setzen können.

Mobbing in der Schule

Mobbing kann in allen Schulen vorkommen. Das Verhalten der Täter und Täterinnen ist in das soziale Umfeld der Schule eingebunden und wird von ihm mitbestimmt. Je nachdem, wie sich Lehrpersonen und Klassenkameraden oder Klassenkameradinnen verhalten, wird Mobbing begünstigt oder erschwert. Wenn Mobbing nicht gestoppt wird, dreht sich die Gewaltspirale immer weiter: Selbst wenn ein Mobbing-Opfer die Klasse oder die Schule wechselt, findet sich schnell ein neues.

Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing ist Mobbing mit Hilfe digitaler Kommunikationsmittel. Das Opfer wird im virtuellen Raum verleumdet, beleidigt, gedemütigt oder bedroht. Diese Art der Kommunikation ermöglicht eine neue Dimension des Mobbings: Es ist zeitlich und physisch nicht begrenzt und es kann eine Vielzahl an Personen daran teilnehmen. Die Möglichkeiten des Internets wirken zudem enthemmend. Was man sich in der realen Welt vielleicht nicht traut, fällt in der virtuellen Welt leichter. Für das Opfer sind die Taten aber genauso verletzend und werden durch die vielfache Verbreitung noch verschlimmert.

Der Unterschied zwischen einvernehmlichen sexuellen Kontakten und sexuellen Übergriffen liegt in der Unerwünschtheit. Sexuelle Übergriffe zeichnen sich dadurch aus, dass die Selbstbestimmung des Gegenübers nicht ernst genommen und seine sexuelle Integrität missachtet wird.

Die Erscheinungsformen sexueller Übergriffe reichen von anzüglichen Bemerkungen und Gesten oder sexistischen Sprüchen bis hin zu strafrechtlich relevanten Tatbeständen: Dem Zeigen und Versenden von pornografischem Material, herabwürdigende Bemerkungen, unerwünschte Berührungen, Exhibitionismus, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung.

Wer sind die Täter oder Täterinnen?

Viele von sexueller Ausbeutung betroffene Kinder und Jugendliche kennen die missbrauchende Person, stehen mit ihr in verwandtschaftlichem Verhältnis oder sind in irgendeiner Form von ihr abhängig. Es ist weniger der «böse Fremde», der Kinder und Jugendliche gefährdet, vielmehr handelt es sich oft um Familienmitglieder oder nahe Bekannte. Erwachsene Täter missbrauchen dabei ihre Macht und nützen Ohnmacht, Unwissenheit, Vertrauen und Bedürfnis nach Zuwendung aus.

Wer sind die Opfer?

Neben Körperverletzung ist sexuelle Gewalt die häufigste Gewalterfahrung von Kindern und Jugendlichen. Betroffen sind beide Geschlechter, wobei Mädchen und junge Frauen häufiger Opfer werden als Knaben und junge Männer. Mädchen erleben sexuelle Gewalt öfter in der Familie oder in Beziehungen, Jungen dagegen eher im sozialen Umfeld.

Sexuelle Gewalt unter Kindern und Jugendlichen

Zunehmend findet sexuelle Gewalt auch unter Gleichaltrigen statt. Unter den Sexualtätern hat der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener in den letzten Jahren zugenommen.

Folgen von sexueller Gewalt

Sexuelle Gewalt hinterlässt in den meisten Fällen seelische Schäden – insbesondere dann, wenn sie von vertrauten Personen ausgeübt worden ist. Mögliche Folgen sind Schlafstörungen, Essstörungen, Ängste oder Zwänge, sexuelle Ent- oder Gehemmtheit oder sexuell aggressives Verhalten. Manche Opfer sexueller Gewalt üben später selber sexuelle Gewalt aus.

Rechtliche Hinweise

Sexuelle Handlungen von Erwachsenen mit Jugendlichen unter 16 Jahren sind auch mit deren Einverständnis verboten und werden strafrechtlich verfolgt. Die Handlung ist nicht strafbar, wenn der Altersunterschied weniger als drei Jahre beträgt.

Manche Jugendliche neigen dazu, Aggressionen gegen sich selbst zu richten. Formen von selbstaggressivem Verhalten sind Selbstverletzungen, Suizidhandlungen und Magersucht. Die Betroffenen brauchen professionelle Hilfe.

Selbstverletzungen

Sich ritzen, schneiden, die Haare ausreissen oder sich mit heissem Wasser oder Zigaretten verbrennen sind Selbstverletzungen, die vor allem im Jugendalter vorkommen. Sie dienen dazu, durch Ängste und Stress bedingte Spannungen abzubauen. Da der spannungslösende Effekt mit der Zeit nachlässt, muss man sich immer öfter und schlimmer verletzen.

Ursachen für Selbstverletzungen sind häufig Familienkonflikte und/oder Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden. Oft leiden die Betroffenen auch an psychischen Problemen oder gar an einer psychischen Störung. Gegen sich selbst gerichtete Aggressionen können auch eine Folge von emotionaler Vernachlässigung oder häuslicher Gewalt sein. Besonders typisch ist selbstverletzendes Verhalten für weibliche Jugendliche, die in der Kindheit sexuell missbraucht wurden.

Selbstaggressives Verhalten kann auch eine Folge von aggressiven Gefühlen gegenüber anderen Menschen sein. Dabei werden Aggressionen, die sich auf andere beziehen, gegen sich selbst gerichtet. Oft kommt es vor, dass gegen aussen und gegen innen gerichtete Aggressionen gleichzeitig auftreten, was vor allem bei Jungen zu beobachten ist.

Die Zahl der Jugendlichen, die sich absichtlich selbst verletzen, ist in den letzten Jahren angestiegen. Fachleute gehen davon aus, dass das Verhalten ansteckend ist und sich zu einer Art Jugendsubkultur entwickelt.

Magersucht

Von Magersucht sind vor allem Mädchen und junge Frauen betroffen. Ursache von Magersucht sind meistens psychische Probleme: Negatives Selbstbild, Unsicherheiten in Bezug auf körperliche und emotionale Veränderungen sowie Konflikte in der Familie (z. B. Scheidung der Eltern). Eine wichtige Rolle spielen Schönheitsideale. Magersucht kann zu Depressionen, sozialer Isolation und gar zum Tod führen.

Suizidprävention

Bezugspersonen in der Schule können einen wichtigen Beitrag zur Suizidprävention leisten. Jedoch ist es nicht immer einfach, eine Situation richtig einzuschätzen und frühzeitig auf eine Krise zu reagieren.

Anzeichen für eine Suizidgefährdung

  • Verbale Äusserungen wie z.B.: «Mir ist sowieso alles egal», «Es wäre für alle besser, wenn es mich nicht mehr geben würde», «Ich will nur noch in Ruhe gelassen werden».
  • Schriftliche Äusserungen z.B. Schulaufsätze mit dem Thema Tod, Abschiedsbriefe, Testamente.
  • Konkrete Handlungen wie Sammeln von Tabletten, Besitz Verschenken, Äusserungen über Vorbereitung oder Ausführung des Selbstmords.

Was tun bei einer Suizidgefährdung?

  • Nehmen Sie Anzeichen für Suizidgefährdung ernst. Je konkreter Suizidabsichten formuliert werden, desto grösser ist die Gefährdung.
  • Sprechen Sie betroffene Schülerinnen und Schüler behutsam darauf an und bieten Sie Hilfe an.
  • Besprechen Sie das weitere Vorgehen mit der Schulleitung.
  • Kontaktieren Sie Fachpersonen

Koordinationsgruppe Jugendgewalt

Die Koordinationsgruppe Jugendgewalt des Kantons Zürich wurde vom Regierungsrat eingesetzt, um den Informationsaustausch zwischen den Direktionen sicherzustellen, die Präventionsmassnahmen im Bereich Jugendgewalt aufeinander abzustimmen sowie ein koordiniertes Auftreten nach aussen zu gewährleisten.

In der Koordinationsgruppe Jugendgewalt vertreten sind die Bildungsdirektion, die Direktion der Justiz und des Innern und die Sicherheitsdirektion. Einsitz haben zudem die Pädagogische Hochschule Zürich sowie der Chef der Kommunikationsabteilung des Regierungsrates. Geleitet wird die Koordinationsgruppe vom kantonalen Beauftragten «Gewalt im schulischen Umfeld».

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(Stand 12. Februar 2020)

Name Funktion Direktion
Enrico Violi (Vorsitz) Kantonaler Beauftragter «Gewalt im schulischen Umfeld»     Bildungsdirektion
Urs Allemann Leiter Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention Stadt Winterthur
Otto Bandli Abteilung Weiterbildung und Beratung Pädagogische Hochschule Zürich
Thomas Brändle Fachleitung Gewaltprävention und Sicherheit, Mittelschul- und Berufsbildungsamt Bildungsdirektion
Nina Gilgen Leiterin Kantonale Fachstelle  Integration Direktion der Justiz und des Innern
Nicole Holderegger Leiterin Straf- und Massnahmenvollzug, Oberjugendanwaltschaft Kanton Zürich Direktion der Justiz und des Innern
Patrik Killer Leiter Jugendanwaltschaft Zürich-Stadt Direktion der Justiz und des Innern
Andreas Melchior Leiter der Kommunikationsabteilung des Regierungsrates Staatskanzlei
Rahel Ott Co-Leiterin IST-Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt des Kantons Zürich Sicherheitsdirektion
Martin Peter Rechtsdienst VSA Bildungsdirektion
Ivica Petrušić Geschäftsführer okaj Zürich Kantonale Kinder- und Jugendförderung
Rolf Weilenmann Dienstchef Jugendintervention, Präventions-abteilung Kantonspolizei Sicherheitsdirektion
Martina Wider Fachstelle Kinder- und Jugendhilfe Amt für Jugend und Berufsberatung
Judith Ringeisen Sekretariat Koordinationsgruppe Jugendgewalt Bildungsdirektion
Alfred Felix Leiter Fachstelle für Gewaltprävention Stadt Zürich

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Beauftragter «Gewalt im schulischen Umfeld»

Adresse

Ausstellungsstrasse 80
8090 Zürich
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Telefon

+41 43 259 53 33

Enrico Violi