Zahlen & Fakten

Wie viele Kinder besuchen die Primarschule? Hat die Zahl der Jugendlichen in der Lehre zugenommen? Wie hoch ist die Maturaquote in den Gemeinden? Diese und andere Fragen beantwortet die Bildungsstatistik mit den wichtigsten Zahlen und Fakten.

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung der Anzahl Schülerinnen und Schüler

Prognosezahlen:  Schuljahr 2021/2022

Anzahl Schülerinnen und Schüler in der öffentlichen Volksschule - Prognosen für das kommende Schuljahr 2021/2022 im Kanton Zürich.

Bezirks-Prognosen können unterhalb der Tabelle heruntergeladen werden.

Stufe 2018/2019 2019/2020 2020/2021 Prognose 2021/2022
Primarstufe 1-2 (Kindergarten) 30'921 31'893 32’139 31'730
>> davon 1. Kindergartenjahr  15'572 15'872 15’768 15'500
Primarstufe 3-8 85'343 87'417 89’544 91'661
>> davon 1. Primarschuljahr 15'225 15'279 15’870 16'284
Sekundarstufe I 30'823 31'060 31’431 32'302
>> davon 1. Sekundarschuljahr 10'448 10'549 10’905 11'339
Total 147'087 150'370 153’115 155'693

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Im Sommer 2021 treten voraussichtlich neu 15'500 Kinder in die Primarstufe 1-2, den Kindergarten, ein. Die Mädchen und Knaben haben üblicherweise elf Jahre obligatorische Schulzeit vor sich. 

Gemäss Prognosen wächst die Zahl der Schülerinnen und Schüler voraussichtlich auch im Schuljahr 2021/2022 an.
Die Zahlen umfassen Schülerinnen und Schüler der öffentlichen Volksschule ohne Heim- und Sonderschulen. Berücksichtigt werden Kinder mit Schulort im Kanton Zürich. 

 

 

Überblick: Primar- und Sekundarschule, Berufs- und Mittelschule

Seit dem Jahr 2008 steigt die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe I sowie der nachobligatorischen Bildung auf der Sekundarstufe II deutlich an. Zurückzuführen ist der Anstieg vor allem auf das Bevölkerungswachstum und die Geburtenzunahme. 

Überblick Schülerinnen und Schüler im Kanton Zürich

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Im Jahr 2015 zählt die Bildungsstatistik erstmals mehr als 81'000 Primarschülerinnen und Schüler im Kanton Zürich; im Jahr 2020 sind es schon 93'617 Kinder.

Die Grafik mit der Übersicht über die Primarstufe und die Sekundarstufen I und II stellt alle Schülerinnen und Schüler dar, welche im Kanton Zürich eine Schule besuchen. Die Sekundarstufe II gehört nicht mehr zur obligatorischen Schule. Eine Schulkarriere beginnt im 4. Lebensjahr. Die Grafik zeigt die Schülerzahlen sowohl von öffentlichen als auch von privaten Bildungsinstitutionen.

Kindergarten
Die Kindergartenstufe ist die erste Stufe der zürcherischen Volksschule und hat den Auftrag, die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern.

Primarstufe
Dazu zählen die sechs Schuljahre nach der Kindergartenstufe.

Sekundarschule
Seit dem Schuljahr 2007/08 umfasst die Sekundarschule zwei oder drei Abteilungen. Bei zwei Abteilungen werden diese mit A und B, bei drei Abteilungen mit A, B und C bezeichnet. Die Abteilung A ist die anspruchsvollste. Zusätzlich können in verschiedenen Fächern Anforderungsstufen gebildet werden.

Sekundarstufe I
Auf die Primarstufe folgende Schulstufe der obligatorischen Schulbildung, dauert drei Jahre. Auch die ersten beiden Jahre des Langgymnasiums gehören dazu.

Sekundarstufe II
Die Sekundarstufe II umfasst die nachobligatorischen Bildungs- und Lehrgänge, die zu einer Berufsbildung oder zur Maturität führen. 

Mittelschulen
Mittelschulen bieten vollschulische allgemeinbildende Ausbildungen auf den Sekundarstufen I und II an. Sie umfassen: Gymnasien, Handelsmittelschulen, Informatikmittelschulen, Fachmittelschulen, die Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene (KME) sowie weitere schulische Ausbildungen, welche zur Aufnahme in eine Fachhochschule oder eine Universität führen.

Sonderschule
Oberbegriff für die hochschwelligen sonderpädagogischen Massnahmen und Teil des sonderpädagogischen Angebots für Kinder und Jugendliche mit sehr hohem pädagogischem Förderbedarf / mit besonderem Bildungsbedarf.

Eigener Lehrplan
Schülerinnen und Schüler werden in diesen Institutionen nicht nach dem Zürcher Lehrplan, sondern nach einem ausländischen oder internationalen Lehrplan unterrichtet. 

Brückenangebot
Weiterführende Schulen bzw. Praktika im Anschluss an die obligatorische Schulzeit. Dauer: in der Regel ein Jahr. Unterschieden werden schulische und praktische Brückenangebote. Übergangslösungen ohne Schulbesuche werden hier nicht dargestellt.

Andere allgemeinbildende Ausbildung
Vollschulische Ausbildungen auf der Sekundarstufe II an Schulen mit ausländischem oder internationalem Lehrplan. Diese Ausbildungen führen nicht zu einem kantonal oder eidgenössisch anerkannten Abschluss. 

 

 

Primarstufe

Mit der Schulharmonisierung wurde das Eintrittsalter im Kindergarten zwischen den Jahren 2014 und 2019 vorverlegt. Dies erklärt zusammen mit Bevölkerungswachstum und Geburtenzunahme die sichtbare Zunahme der Schülerzahlen auf der Primarstufe in den letzten Jahren.

Schülerinnen und Schüler auf der Primarstufe

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Im Jahr 2020 besuchen 34'421 Kinder den zweijährigen Kindergarten; das sind rund 4000 Schulanfängerinnen und -anfänger mehr als im Jahr 2014 mit 30’271 Kindern. 

Die Grafik stellt alle Schülerinnen und Schüler der Primarschule dar, die im Kanton Zürich eine Schule besuchen: Dazu gehören der zweijährige Kindergarten, die Klassen 1–6 sowie die Sonderschulen und die Schulen mit eigenem Lehrplan. 

Der Anstieg im Kindergarten kommt zustande durch die Inkraftsetzung des HarmoS-Konkordats per 1. August 2009. Damit verschiebt sich der Stichtag für den Eintritt in den Kindergarten zwischen 2014 und 2019 jährlich um einen halben Monat. 

Kindergarten
Die Kindergartenstufe ist die erste Stufe der zürcherischen Volksschule und hat den Auftrag, die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern.

Primarstufe
Dazu zählen die sechs Schuljahre nach der Kindergartenstufe.

Sonderschule
Oberbegriff für die hochschwelligen sonderpädagogischen Massnahmen und Teil des sonderpädagogischen Angebots für Kinder und Jugendliche mit sehr hohem pädagogischem Förderbedarf oder mit besonderem Bildungsbedarf.

Eigener Lehrplan
Schülerinnen und Schüler werden in diesen Institutionen nicht nach dem Zürcher Lehrplan, sondern nach einem ausländischen oder internationalen Lehrplan unterrichtet. 

 

 

 

Sekundarstufe I

Während die Zahl der Jugendlichen in der dreijährigen Sekundarschule in den Jahren 2000 bis 2019 auf fast gleichem Niveau verbleibt, verzeichnet das Langgymnasium Jahr für Jahr ein geringfügiges, aber kontinuierliches Wachstum. 

Schülerinnen und Schüler auf der Sekundarstufe I

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Im Jahr 2000 steigen 5’702 Jugendliche ins Langgymnasium ein. 2020 sind es 8’155 Schülerinnen und Schüler. An der Sekundarschule sind es im gleichen Zeitraum 32’164 (2000) respektive 34’260 (2020) Jugendliche.

Sekundarschule
Seit dem Schuljahr 2007/08 umfasst die Sekundarschule zwei oder drei Abteilungen. Bei zwei Abteilungen werden diese mit A und B, bei drei Abteilungen mit A, B und C bezeichnet. Die Abteilung A ist die anspruchsvollste. Zusätzlich können in verschiedenen Fächern Anforderungsstufen gebildet werden.

Sekundarstufe I
Auf die Primarstufe folgende Schulstufe der obligatorischen Schulbildung. Sie dauert drei Jahre. Auch die ersten beide Jahre des Langgymnasiums gehören dazu.

Sekundarstufe II
Die Sekundarstufe II umfasst die nachobligatorischen Bildungs- und Lehrgänge, die zu einer Berufsbildung oder zur Maturität führen. 

Mittelschule
Auf der Sekundarstufe I umfasst die Mittelschule die ersten drei Jahre des Langgymnasiums, das erste Jahr des Kurzgymnasiums sowie das erste Jahr der Handelsmittelschule. 

Sonderschule
Oberbegriff für die hochschwelligen sonderpädagogischen Massnahmen und Teil des sonderpädagogischen Angebots für Kinder und Jugendliche mit sehr hohem pädagogischem Förderbedarf oder mit besonderem Bildungsbedarf.

Eigener Lehrplan
Schülerinnen und Schüler werden in diesen Institutionen nicht nach dem Zürcher Lehrplan, sondern nach einem ausländischen oder internationalen Lehrplan unterrichtet. 

Sekundarstufe II

Die Zahl der Jugendlichen in der Berufslehre erreicht im Jahr 2012 einen Höchststand, ab dann sinkt sie bis ins Jahr 2016 leicht. Seit 2017 steigt die Zahl wieder leicht an. Kleiner geworden ist auch die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Brückenangeboten. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an der Mittelschule dagegen hat in den letzten 19 Jahren stetig zugenommen. 

Schülerinnen und Schüler auf der Sekundarstufe II

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45’719 Jugendliche machen im Jahr 2020 eine zwei- oder vierjährige Berufslehre.

Die Sekundarstufe II umfasst die nachobligatorischen Bildungs- und Lehrgänge, die zu einer Berufsbildung oder zur Maturität führen. Die Grafik zeigt Schülerinnen und Schüler sowohl von öffentlichen als auch von privaten Bildungsinstitutionen.

Der Rückgang der Schülerzahlen 2002 erklärt sich durch die Verkürzung der Dauer des Gymnasiums um ein halbes Jahr.

Mittelschule
Auf der Sekundarstufe II umfasst die Mittelschule die letzten drei Jahre des Langgymnasiums bzw. des Kurzgymnasiums, beim Kunst- und Sportgymnasium sowie im Liceo Artistico ein weiteres viertes Jahr, sowie die Handelsmittelschule, die Informatikmittelschule und die Fachmittelschule. Die Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene (KME) sowie schulische Ausbildungen, die von einer nichtgymnasialen Mittelschule in eine Fachhochschule oder Universität führen, sind ebenfalls Teil der Mittelschule auf Sekundarstufe II. 

Berufsschule (auch: Berufslehre)
Die Berufsschule dient der Vermittlung und dem Erwerb von Fähigkeiten, Kenntnissen und Fertigkeiten, die erforderlich sind, um einen Beruf auszuüben. Sie findet an drei Lernorten statt: Lehrbetrieb, überbetriebliches Kurszentrum und Berufsfachschule. Die berufliche Grundbildung dauert zwei bis vier Jahre. Die drei- bis vierjährigen Grundbildungen schliessen in der Regel mit einem Qualifikationsverfahren (Abschlussprüfung) und einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab. Das EFZ führt zusammen mit dem Abschluss einer erweiterten Allgemeinbildung (Berufsmaturitätsschule) zur Berufsmatura. Die zweijährige Grundbildung schliesst in der Regel mit einer Prüfung ab und führt zum eidgenössischen Berufsattest (EBA). Sie ist so ausgestaltet, dass die Angebote den unterschiedlichen Voraussetzungen der Lernenden besonders Rechnung tragen.

Sonderschule
Oberbegriff für die hochschwelligen sonderpädagogischen Massnahmen und Teil des sonderpädagogischen Angebots für Kinder und Jugendliche mit sehr hohem pädagogischem Förderbedarf oder mit besonderem Bildungsbedarf.

Brückenangebot
Weiterführende Schulen bzw. Praktika im Anschluss an die obligatorische Schulzeit. Dauert in der Regel ein Jahr. Unterschieden werden schulische und praktische Brückenangebote. Übergangslösungen ohne Schulbesuche werden hier nicht dargestellt. 

Andere allgemeinbildende Ausbildung
Vollschulische Ausbildungen auf der Sekundarstufe II an Schulen mit ausländischem oder internationalem Lehrplan. Diese Ausbildungen führen nicht zu einem kantonal oder eidgenössisch anerkannten Abschluss.

Maturitätsquote

Im Schuljahr 2020 erlangen 18,1 Prozent der jungen Erwachsenen im Kanton Zürich einen Maturitätsabschluss an einem öffentlichen Gymnasium. Die Quote ist bezogen auf die 19-jährige Wohnbevölkerung im Jahr 2020.
Die nachfolgende Abbildung zu den Gemeinden zeigt ein breiteres Bild und andere Zahlen: Neben den Abschlüssen an den öffentlichen Gymnasien werden auch die Abschlüsse an der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene sowie an den anerkannten privat finanzierten Gymnasien berücksichtigt. Es gilt das Schulortprinzip, d. h. Schulort muss im Kanton Zürich liegen. Die Maturitätsquote wurde über vier Jahre (2017–2020) berechnet. Als Referenz für die Quotenberechnung dient ebenfalls die jeweilige 19-jährige Wohnbevölkerung; ist dieser Bevölkerungsanteil zu gering, wird die Quote nicht dargestellt. 

 

Maturitätsquote nach Gemeinde

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Nürensdorf hat eine Maturitätsquote von 13,6 Prozent: Diese Quote wird berechnet, indem alle Maturitätsabschlüsse zwischen 2017 und 2020 durch das Total der 19-Jährigen dieser vier Jahre geteilt wird. Feuerthalen hat eine Quote von 1,5 Prozent; diese Quote umfasst die Zahl der jungen Leute nicht, welche die Maturität ausserhalb des Kantons Zürich erlangt haben. 

Die Färbung der politischen Gemeinden zeigt an, wie hoch die gymnasiale Maturitätsquote ist. Die Quote wird über vier Jahre (2017–2020) berechnet, nur so lässt sich für Gemeinden mit wenigen Fallzahlen eine sinnvolle Aussage machen. Gebildet wird die Quote, indem die Anzahl der Maturitätsabschlüsse ins Verhältnis zur 19-jährigen ständigen Wohnbevölkerung gesetzt wird (typisches Alter der Maturandinnen und Maturanden). Für die Karte wurden die öffentlichen Gymnasien, die Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene (KME) sowie die anerkannten privat finanzierten Gymnasien berücksichtigt.

 

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