Unbezahlter Urlaub

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Erläuterungen

Nur jeder «volle» Monat eines unbezahlten Urlaubs führt zu einer Ferienkürzung um einen Zwölftel. Falls ein unbezahlter Urlaub weniger als ein Monat beträgt, ist keine Dispositivziffer anzubringen.
Für die Berechnung der Ferienkürzung werden alle bezogenen unbezahlten Urlaube unabhängig vom Kalenderjahr zusammengezählt.

Im PULS wird die anrechenbare Dienstzeit automatisch angepasst, falls dieser unbezahlte Urlaub und früher bewilligte unbezahlte Urlaube insgesamt zu mehr als sechs Monaten unbezahlten Urlaubs führen.

Ist die oder der Mitarbeitende über das Ende des unbezahlten Urlaubs hinaus unfallbedingt arbeitsunfähig, so hat sie oder er Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 99 VVO. Wurde vorgängig keine Abredeversicherung abgeschlossen, so bezahlt die Unfallversicherung nach Ablauf des ersten Monats des unbezahlten Urlaubs keine Taggelder aus. Den Nachteil trägt der Arbeitgeber, der den Lohn weiter bezahlen muss, aber keine Taggelder erhält. Mitarbeitende, die bis anhin obligatorisch gegen Nichtberufsunfälle versichert waren sind zu verpflichten, die Abredeversicherung abzuschliessen, sofern der unbezahlte Urlaub länger als einen Monat dauert. Damit wird der Nichtberufsunfallschutz für längstens sechs Monate aufrechterhalten. Mitarbeitende, die bisher nicht gegen Nichtberufsunfälle versichert waren, können keine Abredeversicherung abschliessen.  

BES, 16. Oktober 2017

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