Rund um die Arbeitszeit

Der Kanton Zürich verfügt über faire Arbeitszeit- und Urlaubsregelungen und verschiedene Arbeitszeitmodelle.

Inhaltsverzeichnis

Arbeitszeit

Bei einer Anstellung mit einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent beträgt die Arbeitszeit 42 Stunden pro Woche. Sie kann flexibel gestaltet werden. Bei bestimmten Berufsgruppen kommen aufgrund deren Tätigkeit die flexiblen Arbeitszeiten nicht zur Anwendung (z.B. Kantonspolizei, Gesundheitsberufe, Lehrpersonen).

Arbeitszeiten Jahreswechsel:

Arbeitszeitmodelle

Teilzeitarbeit sowie flexibles Arbeiten werden nach Möglichkeit in allen Bereichen und Funktionen gewährt. Um die Bedürfnisse von Ihnen und Ihrem Amt oder Betrieb möglichst «unter einen Hut» bringen zu können, werden verschiedene Arbeitszeitmodelle angeboten. Diese flexiblen Arbeitszeitmodelle erlauben es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ihre Berufstätigkeit besser mit persönlichen Rahmenbedingungen zu vereinbaren. Sie finden hier die wichtigsten Möglichkeiten in der Übersicht:

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Im Jahr 2018 arbeiteten 62 Prozent der kantonalen Angestellten zu einem reduzierten Beschäftigungsgrad. Teilzeitangestellte müssen sich bewusst sein, dass zum Beispiel die Altersvorsorge kleiner sein wird oder auch das Dienstaltersgeschenk reduziert wird. An Feiertagen wird die «Feiertagsgutschrift» entsprechend dem Beschäftigungsgrad reduziert.

Home Office entspricht einem steigenden Bedürfnis der Mitarbeitenden und fördert insbesondere auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Unter gewissen tätigkeitsbezogenen und persönlichen Voraussetzungen kann Mitarbeitenden Home Office bewilligt werden. Ein Anspruch auf diese Arbeitsform besteht jedoch nicht.

Bei reduziertem Lohn, aber gleich bleibendem Anstellungsgrad wird Arbeitszeit «vorgeholt». Die angesparte Zeit kann dann in grösseren Blöcken von mindestens zwölf Wochen kompensiert werden (z. B für eine längere Reise, Elternurlaub) oder es kann in Form eines «Vorruhestandes» benutzt werden.

Die Arbeitszeit wird nach Massgabe der betrieblichen und persönlichen Bedürfnisse auf der Basis einer wöchentlichen Regelarbeitszeit im Voraus für ein Kalenderjahr festgelegt. Lohn und Beschäftigungsgrad werden nicht verändert. Dieses Modell ist besonders geeignet für Stellen mit stark schwankendem Arbeitsanfall.

Ferien

Kantonale Angestellte haben folgende, vom Alter der oder des Beschäftigten abhängige, jährliche Ferienansprüche:

   
bis und mit dem Kalenderjahr, in dem sie das 20. Altersjahr vollenden, sowie Lernende 27 Tage
vom Beginn des Kalenderjahres an, in dem sie das 21. Altersjahr vollenden 25 Tage
vom Beginn des Kalenderjahres an, in dem sie das 50. Altersjahr vollenden 27 Tage
vom Beginn des Kalenderjahres an, in dem sie das 60. Altersjahr vollenden 32 Tage

Der Anspruch bestimmt sich nach dem jeweiligen Beschäftigungsgrad.

Zusätzlich können «Brückentage» oder die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr in der Regel vorgeholt und kompensiert werden, sofern die betrieblichen Bedürfnisse dies zulassen.

Feiertage

Für kantonale Angestellte gelten die folgenden Feiertage bzw. Tage mit reduzierter Sollzeit:

   
Neujahr (1. Januar) Auffahrt
Berchtoldstag (2. Januar) Pfingstmontag
Gründonnerstag (reduzierte Sollzeit) 1. August
Karfreitag Knabenschiessen (Nachmittag)*
Ostermontag Heiligabend (Nachmittag)
Sechseläuten (Nachmittag)* Weihnachten (25. Dezember)
1. Mai Stephanstag (26. Dezember)
Tag vor Auffahrt (reduzierte Sollzeit) Silvester (reduzierte Sollzeit)

* Die freien Halbtage an Sechseläuten und Knabenschiessen gelten nur bei Arbeitsort in der Stadt Zürich. In den Landbezirken und Winterthur ist dafür der Fasnachtsmontag frei.

Bezahlter Urlaub

Für familiäre oder persönliche Angelegenheiten können den Mitarbeitenden zusätzliche freie Tage gewährt werden: für Hochzeit, Geburt, Krankheit oder Unfall in der Familie, Tod, Arztbesuch, Stellensuche, Wohnungs- oder Zimmerwechsel, An- oder Abmelden bei Ämtern, Vorladung vor Behörden oder vor Gericht usw.

Ferner gewährt der Kanton auch tageweise bezahlten Urlaub, z. B. für Tätigkeiten im Militär, in Personalverbänden, bei humanitären Einsätzen und für den Besuch von Weiterbildungskursen.

Elternschaft

Der bezahlte Mutterschaftsurlaub beträgt für Mitarbeiterinnen der kantonalen Verwaltung grundsätzlich 16 Wochen. Bleibt die Arbeitnehmerin wegen schwangerschaftsbedingten Beschwerden vor der Geburt der Arbeit fern, werden die letzten zwei Wochen der Abwesenheit vor dem tatsächlichen Niederkunftstermin dem 16-wöchigen Mutterschaftsurlaub angerechnet. Die Mitarbeiterinnen erhalten während dieser Zeit den vollen Lohn.

Der bezahlte Vaterschaftsurlaub beträgt fünf Arbeitstage bei einem vollen Arbeitspensum. Ausserdem haben Väter Anspruch auf einen Monat unbezahlten Urlaub.

Bei Begründung eines Pflegekind-Verhältnisses im Hinblick auf eine spätere Adoption besteht ebenfalls Anspruch auf bezahlten Urlaub. Dieser wird vom Arbeitgeber für die Elternteile im Einzelfall festgelegt und beträgt höchstens 16 Wochen.

Kontakt

Personalamt – Rechtsdienst

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8090 Zürich
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