Lohn & weitere Leistungen

Der Kanton Zürich bietet seinen Angestellten neben einem transparenten und fairen Lohnsystem verschiedene Vergünstigungen und weitere Vorteile.

Inhaltsverzeichnis

Lohn

In der Regel wird der Lohn am 25. jedes Monats überwiesen. Die im Monatslohn angestellten Mitarbeitenden erhalten im Dezember einen 13. Monatslohn. Bei Anstellungen im Stundenlohn ist der 13. Monatslohn bereits enthalten. Die Lohnabrechnung wird nur bei der ersten Lohnauszahlung und bei einer Veränderung des Auszahlungsbetrags versandt.

Lohnsystem

Die Stellen beim Kanton sind nach den verschiedenen Berufen (Funktionen) gegliedert und werden 29 verschiedenen Lohnklassen zugeordnet. Für jedes Amt besteht ein Stellenplan, der die Anzahl der Stellen ausweist. Für jede Stelle ist festgehalten, welcher maximale Beschäftigungsgrad für die Aufgabe definiert wurde und wie viel Lohn maximal ausgerichtet werden kann (Einreihung).

Bei Stellenantritt wird Ihr Lohn in der entsprechenden Lohnklasse aufgrund Ihrer Ausbildung, Ihrer Berufserfahrung und Ihrer Fähigkeiten auf einer bestimmten Lohnstufe festgelegt (Einstufung). Ist der Lohn in einer Anlaufstufe festgelegt worden, muss er innert drei Jahren in die Lohnstufen überführt werden.

Im Anhang 1 (Einreihungsplan) der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz sind pro Lohnklasse alle Funktionen der kantonalen Verwaltung aufgelistet.

Lohntabellen

Weitere Leistungen

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Mitarbeitende können eine Lunch-Check-Karte beziehen, sofern ihnen keine interne vom Arbeitgeber verbilligte Verpflegungseinrichtung zur Verfügung steht. Bei einem Vollzeitpensum beträgt der jeweils auf der Karte gutgeschriebene monatliche Verpflegungsbeitrag 250 Franken, wovon den Mitarbeitenden monatlich 125 Franken vom Lohn abgezogen werden.

Treue wird beim Kanton belohnt! Als Dank und Anerkennung für die geleisteten Dienste und für die Betriebstreue erhalten die Mitarbeitenden nach Vollendung von 10, 15, 20, 30, 35, 45 und 50 Jahren je 15 Arbeitstage bezahlten Urlaub. Nach Vollendung von 25 Jahren erhalten sie 22 und nach 40 Jahren 30 Arbeitstage bezahlten Urlaub. Auf persönlichen Wunsch hin kann das Dienstaltersgeschenk auch teilweise oder voll ausbezahlt werden.

Die Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung haben die Möglichkeit, von einem vergünstigten Mobilfunk-Abonnement zu profitieren.

Für überdurchschnittliche Leistungen oder ein besonderes Engagement können Einmalzulagen, zusätzliche Frei-Tage oder Naturalien vergütet werden.

Bei Nacht-, Samstags-, Sonntags-, Schicht- und Pikettdienst, erhalten die Mitarbeitenden eine spezielle Zeitgutschrift oder eine besondere Vergütung. Bei regelmässigem Dienst wird diese zum Lohnbestandteil.

Weitere Zulagen erhalten die Mitarbeitenden unter gewissen Voraussetzungen für ausserordentliche Stellvertretungen oder für besondere Dienstleistungen, die sich nicht aus der Stellenbeschreibung ergeben. In besonderen Fällen können ständige Funktionszulagen gewährt werden.

Auslagen, die mit der Ausübung einer dienstlichen Tätigkeit anfallen, werden grundsätzlich gegen Beleg vergütet. Die Mitarbeitenden sind verpflichtet, ihre Spesen möglichst tief zu halten. Grundsätzlich sind für Dienstreisen öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

Die Mitarbeitenden profitieren von den guten Leistungen der BVK, der Vorsorgeeinrichtung für die Angestellten des Kantons Zürich.

Der Regierungsrat setzt jeweils gemäss dem Stand des Landesindexes der Konsumentenpreise vom September die Teuerungszulage auf den 1. Januar des folgenden Jahres fest. Über die Teuerungszulage hinaus kann der Regierungsrat eine Reallohnerhöhung gewähren, wenn dies aufgrund der Lohnentwicklung bei Arbeitgebern mit Bedeutung für den Wirtschaftsraum Zürich oder aufgrund reduzierter Teuerungszulagen der Vorjahre als angemessen erscheint. Die Teuerungszulage und die Reallohnerhöhung werden in den Grundlohn eingerechnet.

Gute Leistungen können mit einer Individuellen Lohnerhöhung im Rahmen der bewilligten Kredite und Quoten honoriert werden.

Krankheit & Unfall

Die Lohnfortzahlung bei Krankheit und Unfall unterscheidet sich von jener gemäss Obligationenrecht. Der Kanton verfügt zudem nicht über eine Krankentaggeldversicherung, sondern leistet den Lohn abhängig vom Dienstjahr für eine gewisse Zeit weiter.

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Wenn die Mitarbeitenden erkranken oder ausserberuflich verunfallen, wird ihnen der Lohn während einer bestimmten Zeit ganz oder teilweise weiter ausgerichtet.

Ordentliche Lohnfortzahlung

Lohnfortzahlung zu 100% danach zu 75%
im 1. Dienstjahr 3 Monate 3 Monate
im 2. Dienstjahr 6 Monate 6 Monate
ab 3. Dienstjahr 12 Monate  

Ausserordentliche Lohnfortzahlung

Besteht nach Ablauf der ordentlichen Lohnfortzahlung begründete Aussicht, dass jemand in absehbarer Zeit wieder arbeitsfähig wird, oder ist die Wiederaufnahme der Arbeit oder die Auflösung des Arbeitsverhältnisses wegen Invalidität noch ungewiss, kann in der Regel die Weiterausrichtung von höchstens 75 Prozent des Lohnes bis zu einer gesamten Lohnfortzahlungsdauer von zwei Jahren bewilligt werden.

Die Mitarbeitenden erhalten den vollen Lohn unabhängig von der Dauer der Anstellung während zwölf Monaten ausbezahlt. Anschliessend wird der Lohn zu 80 Prozent bis zur Wiederaufnahme der Arbeit oder Auflösung des Arbeitsverhältnisses wegen Invalidität weiter ausgerichtet.

Gegen Berufsunfall sind die kantonalen Angestellten auf jeden Fall versichert, gegen Nichtberufsunfall nur, wenn ihr Beschäftigungsumfang wöchentlich mindestens acht Stunden (Lehrpersonen fünf Lektionen bzw. ein Pensum von 19 Prozent) beträgt. Der Kanton trägt die Prämie für die Berufsunfallversicherung ganz und jene für die Nichtberufsunfallversicherung zur Hälfte. Es besteht die Möglichkeit, eine freiwillige Ergänzungsversicherung abzuschliessen.

Wenn verunfallte oder erkrankte Mitarbeitende voraussichtlich länger als zwei Monate ganz oder teilweise arbeitsunfähig sind, wird der Einsatz eines Case Managements geprüft. Ziel des Case Managements ist die Ermöglichung einer raschen Rückkehr des bzw. der Mitarbeitenden an den Arbeitsplatz.

Kontakt

Personalamt – Rechtsdienst

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Adresse

Walcheplatz 1
8090 Zürich
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