Jugendarbeitsschutz

12.07.2013 - Mitteilung

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Keine gefährlichen Arbeiten für Jugendliche

Gemäss Art. 4 der Verordnung 5 zum Arbeitsgesetz vom 28. September 2007 (Jugendarbeitsschutzverordnung; ArGV 5; SR 822.115) dürfen Jugendliche gefährliche Arbeiten grundsätzlich erst ab 18 Jahren ausführen. Ausgenommen sind Lernende in Berufen, in welchen die jeweilige Bildungsverordnung eine Ausnahme vorsieht. In diesen Berufen können die in Bildungsverordnung und Bildungsplan definierten gefährlichen Arbeiten unter Information und Anleitung einer befähigten erwachsenen Person bereits ab 16 Jahren verrichtet werden. Lernende, die zu Beginn der Ausbildung noch nicht 16 Jahre alt sind, dürfen keine Arbeiten im Sinne der Verordnung vom 4. Dezember 2007 des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung über gefährliche Arbeiten für Jugendliche ausführen. Die betriebliche Ausbildung muss entsprechend geplant werden.

Eine Berufslehre soll jedoch weiterhin direkt im Anschluss an die Volksschule ohne Einschränkungen möglich sein. Das Alter bei Übertritt von der Volksschule in die berufliche Grundbildung kann unter 16 Jahren liegen. Dies kann in bestimmten Fällen den Antritt einer beruflichen Grundbildung erschweren oder verunmöglichen. Die Erziehungsdirektorenkonferenz und das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation setzen sich gemeinsam mit den betroffenen Organisationen der Arbeitswelt für eine Lösung bzw. eine Senkung des Mindestalters in der Jugendarbeitsschutzverordnung ein. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt wird über die weitere Entwicklung informieren.

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt wird an dieser Stelle über die weitere Entwicklung informieren.

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