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Ideenwettbewerb für Jugendliche
Jugendliche aus der internationalen Bodenseeregion im Alter zwischen 15 und 21 Jahren sind bis zum 22. Oktober aufgerufen, Vorschläge für Jugendbegegnungsprojekte einzureichen
Sie wollen in der Bodenseeregion nach guten Ideen für Jugend-Begegnungsprojekte fischen. Das Vorbereitungsteam des IBK-Ideenwettbewerbes für Jugendbegegnung in der Bodenseeregion mit den Ansprechpartnern der Länder und Kantone
Die Internationale Bodenseekonferenz, der Kanton Zürich ist auch IBK-Mitglied - startet einen Ideenwettbewerb, um den Austausch und die Begegnung zwischen Jugendlichen zu beleben.
Die Projekte sollen junge Menschen in der grösseren Bodenseeregion über die Grenzen zu gemeinsamen Themen zusammen bringen. Die Jugendlichen sollen ihre Ideen selbst bzw. mit Unterstützung umsetzen. Eine internationale Jury wird die besten Projekte auswählen, die dann bei der Umsetzung durch Beratung und kleinere Förderbeträge unterstützt werden. Dazu wurde ein Netzwerk regionaler Fachpersonen aufgebaut: In jedem Land und Kanton gibt es eine Ansprechperson, die den Jugendlichen beratend zur Seite steht und die Bewerbung des Wettbewerbes im Land / Kanton koordiniert. Zur Umsetzung der ausgewählten Projektideen haben die IBK-Regierungschefs an ihrem Strategiegespräch vom 6. Juli 2012 15.000 Euro zur Verfügung gestellt. Daneben wird auch geprüft, ob die eingereichten Ideen für andere Fördermöglichkeiten, wie beispielsweise den IBK-Kleinprojektefonds oder das Programm Jugend in Aktion, geeignet sind.
Mögliche Beispiele für Projekte
Wenn sich Theatergruppen untereinander vernetzen, Klassensprecher aus allen vier IBK-Ländern gemeinsame Projekte starten oder sich Lehrlinge aus demselben Gewerbe rund um den Bodensee treffen wollen, dann sind sie beim IBK-Ideenwettbewerb für Jugendbegegnung genau richtig ... der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Weitere Beispiele gibt es auf der Internetseite der IBK.
Langjähriges Jugendengagement der IBK
Mit vier Bodensee-Jugendgipfeln, drei Jugend-Energietagen und weiteren Veranstaltungen der Bodensee Agenda 21, blickt die IBK auf eine längere Tradition der grenzüberschreitenden Jugendarbeit zurück. Nach dem Ende des Projektes Bodensee Agenda 21 sollte das Jugend-Engagement der IBK auf Wunsch der Regierungschefs auf jeden Fall fortgesetzt werden. In ihrem Leitbild für den Bodenseeraum hat sich die IBK auch das Ziel gesetzt, „Kontaktplattformen in den Bereichen Jugend, Familie und Alter“ auszubauen. Der nun gestartete Ideenwettbewerb für Jugendbegegnung soll einen Beitrag dazu leisten. Im Sommer 2013 soll eine Dialogveranstaltung mit Jugendlichen und den IBK-Regierungschefs folgen.
Grenzüberschreitendes Fachnetzwerk
Für das Projekt wurde ein grenzüberschreitendes Fachnetzwerk von Jugendkoordinatoren der Länder, Kantone und Landkreise aufgebaut. Koordiniert wird das Projekt durch die IBK-Geschäftsstelle und Moderator Felix Strasser aus Konstanz. Bis zum 22. Oktober können Jugendliche Vorschläge für Begegnungsprojekte, die sie selber umsetzen möchten, einreichen.
