Verkehr

Verkehrsverbund

Am 27. Mai 1990 startete der öffentliche Verkehr im Kanton Zürich offiziell in eine neue Ära: Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV, der alle Unternehmen des öffentlichen Verkehrs im Kanton unter einem Dach vereint, wurde aus der Taufe gehoben und die Zürcher S-Bahn verliess erstmals den neu erstellten Bahnhof Stadelhofen. Die Realisierung der S-Bahn erforderte weitere Neubauten wie etwa den unterirdischen S-Bahnhof Museumstrasse in Zürich, den Hirschengraben- und Zürichbergtunnel, die Erweiterung zahlreicher Bahnhöfe und den Neubau verschiedener Haltestellen.

Der Fahrplan ist mittlerweile äusserst dicht, was dazu führt, dass das S-Bahn-Netz über weite Teile bis an die Kapazitätsgrenze ausgelastet ist. Zentrales Element für weitere Ausbauschritte im S-Bahn- und Fernverkehr bildet die neue Durchmesserlinie mit dem unterirdischen Bahnhof Löwenstrasse unter dem Hauptbahnhof Zürich. Ein einschneidender Engpass ist auch der Korridor zwischen Effretikon und Winterthur. Dieser soll kurz- und mittelfristig durch Spur-Ausbauten, langfristig aber mit einer Tunnellösung beseitigt werden. Das Stadtbahnsystem für das Glattal sowie die Erschliessung von Zürich West mit einer neuen Tramlinie sind weitere Projekte, die es ermöglichen werden, dass der öffentliche Verkehr im Kanton Zürich weiterhin seine Aufgaben erfüllen kann und insbesondere auch die Vernetzung erhalten bleibt.