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Forschung der Spitzenklasse
Zentrum für Neurowissenschaften: Roboter
Ein Blick in die Liste der «Zürcher» Nobelpreisträger zeigt, dass ETH und Universität in der wissenschaftlichen Champions League mitspielen: In den letzten 35 Jahren ging die begehrte Auszeichnung an sieben Forscher dieser Institutionen. Aushängeschilder der Universität Zürich sind unter anderen die Institute für Hirnforschung, Neuroinformatik, Virologie und Neurologie sowie die Klinik für Herz- und Gefässchirugie. Weltruf bei der ETH geniessen die Nano- und Biotechnologie, Informatik sowie die Werkstoff- und Materialwissenschaften.
Neben den ETH-Forschungsanstalten im Grossraum Zürich (das Paul-Scherrer-Institut, die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt Empa und die Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz Eawag) undzahlreichen Instituten der Universität sind namhafte grössere private Forschungsinstitute in der Region angesiedelt: in Rüschlikon das IBM-Forschungslabor, in Baden-Dättwil das ABB-Forschungszentrum, die Siemens Forschungszentrale Männedorf und das Ubilab der UBS im Bankensektor.
Sechs Zürcher Nobelpreisträger seit 1975
1975 Nobelpreis für Chemie an Prof. Dr. Vladimir Prelog (ETH Zürich): Stereochemie
1986 Nobelpreis für Physik an Dr. Heinrich Rohrer und Dr. Gerd Binnig (IBM-Forschungslabor Zürich/Rüschlikon): Raster-Tunnel-Mikroskop
1987 Nobelpreis für Physik an Prof. Dr. K. Alex Müller und Dr. Georg Bednorz (IBM-Forschungslabor Zürich/Rüschlikon): Hochtemperatur-Supraleitung
1991 Nobelpreis für Chemie an Prof. Dr. Richard Ernst (ETH Zürich): Kernresonanz-(NMR)-Technologie
1996 Nobelpreis für Medizin an Prof. Dr. Rolf Zinkernagel (Universität Zürich): experimentelle Immunologie
2002 Nobelpreis für Chemie an Prof. Dr. Kurt Wüthrich (ETH Zürich): Weiterentwicklung der magnetischen Kernresonanz-Spektroskopie
