Geschichte & Gegenwart

Digitales Zeitalter

Entstehung und Weiterentwicklung der kantonalen Webpräsenz

Bereits seit 1995 sind Institutionen des Kantons Zürich im digitalen Raum aktiv. Die Vision, Informationen zeitlich und örtlich unbegrenzt zugänglich zu machen, wurde mit viel persönlichem Einsatz realisiert. In ihrer Freizeit leisteten zahlreiche Mitarbeitende virtuelle Pionierarbeit und schufen zeitweise rund 50 eigenständige Internetangebote.

Im Jahr 1998 führte der Kanton im Internet und in der damaligen Personalzeitung «Info-Leu» eine grossangelegte Umfrage durch, bei der sowohl Nutzer als auch Anbieter den Wunsch nach einem einheitlicheren Webauftritt äusserten. Im darauffolgenden Jahr erfolgte eine erste Zentralisierung in Form einer hierarchisch aufgebauten Hauptseite. Nach heutigen Gewohnheiten mutet diese Webseite aus der frühen Phase des World Wide Webs eher antiquiert an. Das simple Layout und die übergrossen Schriften sind aber Zeitzeugen davon, dass der Kanton Zürich technologische Fortschritte stets frühzeitig wahr-  genommen und aufgegriffen hat.

Bericht zu den Internet-Umfragen aus den Jahren 1998 und 1999:

Mit jedem Update in den darauffolgenden Jahren gewann die Webpage an Umfang, an Einheitlichkeit und an Übersicht. Neben einem ersten Feedback-Kanal wurde im Verlauf der Zeit auch eine Suchfunktion für digitale Dokumente eingerichtet. Der Interaktion mit dem Zielpublikum wurde dabei grosse Bedeutung zugemessen.

Im Jahr 2010 erreichte der Webauftritt des Kantons Zürich schliesslich seine heutige Version. Im Hintergrund werden allerdings nach wie vor technische, inhaltliche und visuelle Anpassungen vorgenommen.

 

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Optimierungen zielt darauf ab, die Webseite mit dem veränderten Leseverhalten der Bevölkerung in Einklang zu bringen. Mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones profitieren zukünftig von einer dynamischen Darstellung, die Inhalte automatisch auf die mobile Nutzung abstimmt. Texte, Bildmaterial und Themengliederung werden dabei individuell an die Displaygrösse des verwendeten Geräts angepasst.

Der Kanton Zürich weitet seine Präsenz im virtuellen Raum zudem fortlaufend aus: Neben den sozialen Netzwerken «Facebook» und «Twitter» wird auch das Videoportal «YouTube» regelmässig mit kantonalen Neuigkeiten versorgt. So kann den unterschiedlichen Informations-bedürfnissen der Bevölkerung vollumfänglich entsprochen werden. Blinde oder sehbehinderte Menschen erhalten durch kontinuierliche «Accessibilty»-Anpassungen barrierefreien Zugang.