Universität Zürich-Irchel: Zweiter Anlauf für die Ausschreibung der 5. Bauetappe

28.01.2016 - Medienmitteilung

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Dieses Jahr werden die Arbeiten der 5. Bauetappe an der Universität Zürich-Irchel beginnen. Das Ausschreibungsverfahren für die Generalunternehmungen soll im Februar 2016 nochmals neu gestartet werden, um einen wirtschaftlichen Wettbewerb zu sichern. Der Unterbruch hat keine terminlichen Folgen.

Das kantonale Hochbauamt hat entschieden, das Verfahren für die Ausschreibung der 5. Bauetappe an der Universität Zürich-Irchel (UZI 5) neu zu starten. Eine erste Präqualifikation war bereits im Jahr 2007 durchgeführt worden, dieses Verfahren wird nun abgebrochen werden. Denn inzwischen haben zwei der fünf qualifizierten Unternehmungen ihre strategische Ausrichtung verändert und sich aus dem Verfahren zurückgezogen. Demgegenüber sind im heutigen Marktumfeld neue Anbieter in der Lage, ein Vorhaben dieser Grösse zu realisieren. Ein wirtschaftlicher Wettbewerb ist bei dieser Ausganslage nicht gesichert.

Da ein neues Verfahren mehr Aussicht auf ein attraktives, günstiges Angebot bietet, wird die Ausschreibung im Februar 2016 neu gestartet. Die Eignungskriterien bleiben dieselben. Das Präqualifikationsverfahren wird termingerecht vor der Generalunternehmer-Submission nochmals durchgeführt. Terminlich hat der Unterbruch keine Folgen auf das Bauprojekt. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2016 vorgesehen, die Nutzung der Gebäude ist ab Herbst 2019 geplant.

Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich haben 1971 dem Gesetz über die Teilverlegung der Universität Zürich an den Standort Zürich-Irchel zugestimmt. Der Ausbau begann 1973 mit der 1. Etappe. Die 4. und bisher letzte Bauetappe wurde 1998 abgeschlossen. Jetzt steht die 5. Etappe an. Der Kantonsrat hat dafür im Februar 2013 einen Kredit von 195 Mio. Franken genehmigt. Die neuen Gebäude schaffen Raum für die erfolgreiche Entwicklung der Naturwissenschaften; insbesondere für eine moderne Lehre und Forschung im Fachbereich Chemie. Gleichzeitig ist der Bau eine Voraussetzung für die dringende Instandsetzung der veralteten 1. Bauetappe.

(Medienmitteilung der Baudirektion)

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