Deutschschweizer Basisschrift wird die neue Schulschrift

06.01.2016 - Medienmitteilung

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Der Bildungsrat hat die Einführung der Deutschschweizer Basisschrift in den Zürcher Volksschulen ab Schuljahr 2016/17 beschlossen. Ab April stehen geeignete Lehrmittel und Weiterbildungsangebote zur Verfügung. Die Einführung muss bis Schuljahr 2018/19 abgeschlossen sein.

Die Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) hat am 31. Oktober 2014 den Deutschschweizer Kantonen eine koordinierte Umstellung auf die teilverbundene Basisschrift empfohlen. Sie stützte sich dabei auf den Bericht einer Arbeitsgruppe der D-EDK. Die Umstellung soll auf jene Form der Basisschrift erfolgen, die im Kanton Luzern seit einigen Jahren erfolgreich unterrichtet wird.

Der Bildungsrat hat beschlossen dieser Empfehlung zu folgen. Die Einführung der Deutschschweizer Basisschrift erfolgt im Kanton Zürich ab Schuljahr 2016/17 mit einer Übergangszeit von zwei Jahren. Den Gemeinden wird empfohlen, den Zeitpunkt der Einführung zu koordinieren.

Die Basisschrift ist eine klare, schnörkellose Schrift, die es erlaubt, effizient und zügig zu schreiben. Anders als bei der Schweizer Schulschrift entfällt der Zwang, die Buchstaben zu verbinden. Der Lehrmittelverlag Zürich überarbeitet gegenwärtig die «ABC»-Schreibhefte 1, 2 und 3. Sie werden künftig in der Schweizer Basisschrift zur Verfügung stehen.

Die Zürcher Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung von Lehrpersonen (ZAL) bietet ab April 2016 in Zusammenarbeit mit dem Autor der «ABC»-Schreibhefte erste Weiterbildungskurse für interessierte Lehrpersonen und Schulhausteams an.


Schriftbeispiele finden sich unter: www.basisschrift.ch

(Medienmitteilung des Bildungsdirektion)

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