Je 500‘000 Franken für Reformationsjubiläum und für Stiftung für Menschen mit seltenen Krankheiten

09.04.2015 - Medienmitteilung

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Der Regierungsrat unterstützt die Planung des 500-Jahr-Jubiläums der Zürcher Reformation mit 500‘000 Franken aus dem Lotteriefonds. Ebenfalls 500‘000 Franken erhält eine Stiftung, die sich in Schlieren mit genetisch bedingten seltenen Krankheiten beschäftigt und im Kanton Zürich ein interdisziplinäres Versorgungsmodell aufziehen will.

Trägerin der Aktivitäten zum Reformationsjubiläum ist die evangelisch-reformierte Landeskirche Zürich, die für die Jahre 2017 bis 2024 zahlreiche Anlässe planen will. Ziel ist es, die zürcherische Ausprägung der Reformation ins Bewusstsein der breiten Bevölkerung zu rufen und zu vertiefen. Es ist vorgesehen, dass die Organisatoren später zusätzlich mit einem Beitragsgesuch für die konkrete Durchführung der Anlässe an den Lotteriefonds gelangen werden, das mehr als 500‘000 Franken umfassen und somit in der Kompetenz des Kantonsrates liegen wird.

Die 2011 gegründete Stiftung für Menschen mit seltenen Krankheiten betreibt Forschung und Lehre, um betroffenen Menschen zu helfen. Mit ihrem vom Lotteriefonds unterstützten Pilotprojekt will sie während zweier Jahre für Menschen mit seltenen, genetisch bedingten Krankheiten im Kanton Zürich eine Grundversorgung aufbauen. Dies soll es ermöglichen, dass betroffene Menschen die richtige Diagnose und eine massgeschneiderte Behandlung erhalten. Dazu zählt auch die Abklärung von Familienmitgliedern.

Weitere Beiträge erhalten gemäss dem Regierungsratsbeschluss: Verein Jugendprojekt Lift (235‘000 Franken; Evaluierung kantonsweites Angebot für Schulabgänger), Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen (200‘000 Franken; Projekt reizstofffreier Wohnraum), Andelfinger Naturschutzverein (200‘000 Franken; Artenförderungsprogramm Ackerbrüter), Cabaret Voltaire (200‘000 Franken; Jubiläum), Stiftung Industriekultur (192‘000 Franken; Aufarbeitung Technik-Fotoarchiv), Antiquarische Gesellschaft Pfäffikon (145‘000 Franken; Attraktivitätssteigerung Museum), Schweizerische Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur (120‘000 Franken; Totalrevision Maschinenpark des Nagelmuseums Nagli in Winterthur), Gehörlosenzentrum Oerlikon (115‘000 Franken; Umbau) und Blutspendedienst SRK (110‘000 Franken; Ausbau Blutstammzellenregister).

Fünf weitere Organisationen und Projekte erhalten Beiträge von 41‘000 bis 100‘000 Franken. Insgesamt umfasst die zweite Lotteriefonds-Tranche dieses Jahres 17 Vorhaben mit einem Beitragsvolumen von 2,94 Millionen Franken.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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