Alle Klassenlehrerstellen besetzt

15.08.2012 - Medienmitteilung

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In der Volksschule des Kantons Zürich stehen für den Unterricht in den Regelklassen im kommenden Schuljahr genügend Lehrpersonen zur Verfügung. Die Entspannung bei der Besetzung der offenen Stellen ist insbesondere der neu konzipierten Quereinsteigerausbildung zu verdanken.

Auf Beginn des Schuljahres 2012/13 konnten sämtliche Klassenlehrerstellen besetzt werden. Eine Woche vor Schulbeginn waren in der kantonalen Stellenbörse noch vier Stellen (von rund 12‘000 Anstellungen) an Regelklassen offen; dabei handelt es sich um Restpensen für Fachlehrpersonen. Diese verbleibenden Stellen werden bei Bedarf in Zusammenarbeit mit dem Volksschulamt vorübergehend durch Vikariate besetzt.

Quereinsteigende sorgen für Entspannung

Die Entspannung bei der Besetzung der Regelklassenstellen ist insbesondere der neu konzipierten Quereinsteigerausbildung zu verdanken. 57 Studierende der Primarstufe haben im Sommer 2012 den ersten Ausbildungsgang an der Pädagogischen Hochschule Zürich und am Institut Unterstrass abgeschlossen. Rund 200 Studierende haben ihr erstes Studienjahr abgeschlossen und kommen auf Beginn des Schuljahres 2012/13 in die berufsintegrierte Phase. Dabei unterrichten sie in einer Klasse im Umfang von 40 bis 80 Prozent. Dazu gehören 19 Studierende auf der Kindergartenstufe bzw. auf der Kindergarten-/Unterstufe, 115 Studierende auf der Primarstufe und 76 Studierende auf der Sekundarstufe.

Einzelne offene Stellen im Bereich der Schulischen Heilpädagogik

In der kantonalen Stellenbörse sind derzeit noch 15 offene Stellen für heilpädagogische Fachpersonen aufgeführt, allerdings handelt es sich ausschliesslich um Teilpensen. Erfahrungsgemäss finden die Schulen – gegebenenfalls mit Unterstützung des Volksschulamtes – dafür immer eine vorübergehende Lösung, bis die Stelle definitiv besetzt werden kann.

Weiterhin Lehrpersonen gesucht

Trotz der aktuell guten Situation kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht von einer Entwarnung zum Lehrermangel ausgegangen werden. Die Zahl der Schülerinnen und Schülern wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen und gleichzeitig werden vermehrt Lehrpersonen in den Altersruhestand treten. Das heisst, die Bemühungen zur Gewinnung von zusätzlichen Lehrkräften werden fortgesetzt.

(Medienmitteilung der Bildungsdirektion)

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