Neue Publikationslösung für das Amtsblatt

06.07.2012 - Medienmitteilung

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Das Amtsblatt des Kantons Zürich ist seit dem 1. Juli 2012 mit einer neuen Publikationslösung auf www.amtsblatt.zh.ch online. Der Kanton Zürich arbeitet dabei als erster Kanton eng mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) zusammen und orientiert sich am Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB). Diese Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Zürich und dem Bund ermöglicht Kosteneinsparungen und erlaubt den Leserinnen und Lesern einen einfacheren und schnelleren Zugang zu den Informationen.

Das Design und die Funktionalität des bestehenden Internetauftritts des Amtsblatts waren nicht mehr zeitgemäss und zu stark auf die Produktion der Zeitung ausgerichtet. Mit der neu in Betrieb genommenen Lösung wird das Amtsblatt zwar nach wie vor in gedruckter Form erscheinen, die massgebende Fassung ist aber neu die elektronische Ausgabe.

Einfacher Zugriff und verbesserter Datenschutz

Die zu publizierenden Meldungen werden neu direkt von den rund 1000 Meldestellen, also den kantonalen und kommunalen Verwaltungseinheiten sowie Gerichten, Notariaten und weiteren Stellen nach einheitlichen Kriterien mittels elektronischen Formularen direkt am Bildschirm erfasst und zur Publikation freigegeben. Mit der neuen kostenlosen Suchfunktion ist eine einfache und schnelle Suche nach spezifischen Inhalten möglich. Nebst Zeitungsabonnementen werden neu auch kostenpflichtige Online-Abonnemente angeboten, die den regelmässigen Bezug der gewünschten Meldungen in elektronischer Form ermöglichen. Die neue Lösung ermöglicht zudem einen besseren Schutz von personenbezogenen Informationen.

Kostengünstiger dank Zusammenarbeit mit dem Bund

Grundlage des neuen Systems ist die SHAB-Plattform, auf der das SECO bereits seit über zehn Jahren erfolgreich Wirtschaftsinformationen verwaltet und veröffentlicht. Damit können die gesamten Betriebskosten um rund 15 Prozent gesenkt werden. Diese Kosteneinsparung kommt direkt den Meldestellen zugute, indem die Publikationsgebühren teilweise stark reduziert wurden. Statt einem Zeilenpreis wird neu ein Einheitspreis von 30 Franken pro Meldung verrechnet, was die verstärkte Ausrichtung auf die digitale Form ebenfalls verdeutlicht. Die Gesamtkosten für die Umsetzung der Lösung betragen 450`000 Franken und können innerhalb von zwei Jahren amortisiert werden.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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