Standard & Poor’s bewertet Kanton Zürich mit AAA

25.01.2012 - Medienmitteilung

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Der Kanton Zürich behält als Schuldner die Höchstnote AAA. Dies geht aus dem Prüfbericht von Standard & Poor’s hervor. Die Prüfer bezeichnen die finanzielle Situation sowie die Performance des Kanton und seines Finanzhaushalts als gesund. Als positiv bewerten sie die vergleichsweise bescheidene Verschuldung, die hohen Liquiditätsreserven, das politische Bekenntnis zum mittelfristigen Ausgleich sowie die starke und gut diversifizierte Wirtschaft.

Bewertungen der Kreditwürdigkeit von öffentlichen Schuldnern am Kapitalmarkt sind zurzeit ein viel diskutiertes Thema, wobei es vor allem die zahlreichen Herabstufungen der letzten Wochen sind, die zu reden geben. In diesem Umfeld erachtet es die Zürcher
Finanzdirektorin Dr. Ursula Gut-Winterberger als sehr erfreulich und als nicht selbstverständlich, dass der Kanton Zürich bei der Bewertung durch die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) wie schon in den Vorjahren erneut die Höchstnote AAA erhalten hat: «Das beweist, dass wir die Staatsfinanzen in den letzten Jahren im Griff hatten und eine vernünftige, nachhaltige Politik verfolgen.» Positiv wertet die Finanzdirektorin insbesondere auch die Tatsache, dass S&P den Abbau der Schulden in den letzten Jahren und das Faktum lobt, dass der Kanton mit dem Sanierungsprogramm San10 rechtzeitig Korrekturen vorgenommen hat.

Die Prüfer stufen die gesetzlich fixierte Vorgabe für einen mittelfristigen Ausgleich der Staatsrechnung genauso als Stärke des Kantons Zürich ein wie dessen gut diversifizierte und starke Wirtschaftsstruktur. Ausdrücklich gelobt werden in dem Bericht weiter die als gesund und nachhaltig taxierten positiven Abschlüsse der Staatsrechnung in den letzten Jahren. S&P hat auch den Ausblick des Kantons Zürich als stabil bewertet – dies unter Berücksichtigung, dass die Verschuldung in den kommenden Jahren wegen der beantragten Einmaleinlage von zwei Milliarden Franken in die Pensionskasse BVK steigen wird. Sinken könnte das Rating laut S&P, wenn die Steuereinnahmen einbrechen, die Verschuldung sehr stark steigen und sich die Liquidität beträchtlich verschlechtern würden oder wenn die Zürcher Kantonalbank (ZKB), die eine Staatsgarantie hat, in beträchtliche Schwierigkeiten käme. All das beurteilen die Prüfer zurzeit aber als «höchst unwahrscheinlich».

Der aktuelle Prüfbericht (englisch) von Standard & Poor’s ist unter www.fd.zh.ch/rating verfügbar.

(Medienmitteilung der Finanzdirektion)

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